CH458247A - Vorrichtung zum Halten von zu bearbeitenden Werkstücken, insbesondere von im Farbspritzverfahren zu behandelnden Gegenständen wie Türen und Fensterläden - Google Patents
Vorrichtung zum Halten von zu bearbeitenden Werkstücken, insbesondere von im Farbspritzverfahren zu behandelnden Gegenständen wie Türen und FensterlädenInfo
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
- B25H1/00—Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
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Description
Vorrichtung zum Halten von zu bearbeitenden Werkstücken, insbesondere von im Farbspritzverfahren zu behandelnden Gegenständen wie Türen und Fensterläden Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Halten von zu bearbeitenden Werkstücken, insbeson dere von im Farbspritzverfahren zu behandelnden Gegenständen wie Türen und Fensterläden, welche die Behandlung des Werkstückes durch einen einzigen Mann ermöglicht und ein Drehen des Werkstückes in alle zum Spritzen geeigneten Stellungen gestattet,
ohne mit der Farbfläche in Berührung zu kommen.
Die Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass das eine der Einspannorgane für die drehbare Lagerung des Werkstückes mit einem Drehhebel in Arbeitsver bindung steht und die zur Auflage des Werkstückes dienenden, in bezug zum Werkstück verschiebbaren Halteorgane zugleich quer zu ihrer Verschiebrichtung verstellbar und klappbar angeordnet sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung mit in Horizontallage gehaltener Türe, Fig. 2 eine Teildraufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Stirnansicht in der Richtung des Pfeiles III in Fig. 1 bei schräg gestellter Türe und Fig. 4 eine Teilansicht zu Fig. 1 bei zwecks Schräg stellung des Werkstückes abgeklapptem Auflagebügel.
Dien dargestellte Haltevorrichtung weist zwei mit Spreizfüssen 2 versehene Böcke 1, 1' mit nach oben ausladenden Bockstangen 3 auf. Die Böcke 1, 1' sind mittels Vierkantrohrstücken 4 auf einer horizontalen Vierkant-Verbindungsstange 5 in ihrem gegenseitigen Abstand voneinander verstellbar und durch Arretier schrauben 6 feststellbar geführt und in einer gegen einander geneigten, mit der Verbindungsstange 5 einen Winkel von etwa 75 einschliessenden Stellung zuein ander starrgestellt.
Die Bockstangen 3 bestehen wieder um aus Vierkantrohren und tragen an ihren Ober enden Einspannorgane 7, 8, welche an ihren einander zugekehrten Enden Spitzen 9 für den Angriff an den Stirnkanten des Werkstückes, z. B. einer Türe 10 oder eines Fensterladens, aufweisen.
Das Einspannorgan 7 ragt mit einem Lagerteil in das Oberende der rohrförmigen Bockstange 3 hinein und ist in diesem um eine horizontale Achse 11 einen begrenzten Weg verschwenkbar angelenkt. Das andere Einspannorgan 8 bildet eine Gabel, deren Schenkel enden je mit einer Spitze 9 versehen sind und deren in der Verbindungsachse x der beiden Einspannorgane 7, 8 verlaufender Schaft 8' in einer auf dem Ober ende der Bockstange 3 des Bockes 1' befestigten Füh rung 12 längsverschiebbar sowie drehbar und durch eine in die Führung 12 eindringende Spannschraube 13 feststellbar ist.
In ;einer stirnseitig ausladenden Lager gabel 14 der Führung 12 ist ein Exzenter 15 um einen Achsbolzen 16 der Lagergabel 14 drehbar gelagert. Der Exzenter 15 ist mit einem als Handgriff dienen den Drehhebel 17 versehen und wirkt auf das Hinter ende des in der Führung 12 verschiebbaren Schaftes 8' ein, und zwar derart, dass bei Nachuntenschwenken des Drehteiles 17 der Exzenter 15 den Schaft 8' nach vorn und das Einspannorgan 8 in der Richtung gegen das Einspannorgan 7 verschiebt.
18 ist ein am Exzen ter 15 befestigter Anschlag, welcher in der Nicht gebrauchsstellung des Exzenters 15 durch Auflage auf der Gabel 14 der Exzentex bei in stabiler Gleich gewichtslage hochgestelltem Drehhebel 17 haltert. Die hochgestellte Lage ist in Fig. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutet.
Zur Erleichterung des Einspannens des Werkstük- kes 10 dienen an beiden Böcken 1, 1' vorgesehene Stellbügel 19, 20, welche mit ihrem Steg in horizon talen Lagern 21 verschwenkbar und in diesen in der Richtung des Bügelsteges verschiebbar gelagert sind. Die Lager 21 sind an Führungsstücken 22 angeordnet und mit letzteren längs der Bockstangen 3 vertikal verstellbar. Die Rohrstücke 22 sind mittels Arretier schrauben 23 in der jeweils gewünschten Höhenlage feststellbar.
Ein an den Führungsrohrstücken 22 be- festigter horizontaler Auflagearm 24 gestattet die Fest legung des Stellbügels 19 bzw. 20 in seiner Horizontal lage, zu welchem Zweck der letztere in seine eine End- stellung gebracht wird. Durch Verschieben des Stell bügels 19 bzw.
20 in seine andere Endschiebestellung verliert der Stellbügel seine Stütze auf dem Auflage arm 24 und fällt nach unten in. seine Vertikalstellung.
Vor dem Einspannen des Werkstückes 10 resp. der Türe oder des Fensterflügels werden zuerst die beiden Böcke 1, 1' in ihrem gegenseitigen Abstand so ein- und festgestellt, dass der Abstand zwischen den Spitzen 9 der Einspannorgane 7 und 8 der Höhe des Türflügels 10 oder Fensterladens entspricht. Hierauf werden die Auflagebügel 19 und 20 in ihres horizon tale Lage gemäss Fig. 1 und 2 gebracht, dann der Drehhebel 17 hochgestellt und die Arretierschraube 13 gelöst.
Nun wird der Türflügel 10 oder Fensterladen auf die Stellbügel 19, 20 aufgelegt. Hierauf werden die Stehbügel 19, 20 durch Verstellen der Führungs stücke 22 in ihrer Höhenlage so eingestellt, dass die Spitzen 9 der Einspannorgane 7, 8 an den Stirnseiten des Werkstückes 10 zwischen dessen beiden Flachseiten kanten liegen.
Hierauf wird der Drehhebel 17 nach unten geschwenkt, wobei der auf den Schaft 8' wir kende Exzenter 15 das Einspannorgan 8 in der Rich tung gegen das Einspannorgan 7 bewegt und die Spitzen 9 in das Werkstück 10 eindrückt.
In der so erreichten Einspannstellung wird die Arretierschraube 13 ange zogen, worauf die Auflagebügel 19, 20 durch Ver schiebung in der Richtung ihres Steges von ihrer Auf lage weggedrückt werden und durch ihr Eigengewicht selbständig nach unten fallen. Die beim Spritzen er wünschte Schrägstellung des Werkstückes wird durch Lösen der Arretierschraube 13 unter gleichzeitiger An drückung des Exzenters 15 an den Schaft 8' und Drehen des Werkstückes 10 in die gewünschte Schräg lage erreicht.
Zum Trocknen des fertig gespritzten Werkstückes wird dieses in seine Horizontallage ein gestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Halten von zu bearbeitenden Werkstücken, insbesondere von im Farbspritzverfahren zu behandelnden Gegenständen wie Türen und Fenster läden, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der Ein- spannorgane (8) für die drehbare Lagerung des Werk stückes mit einem Drehhebel (17) in Arbeitsverbindung steht und die zur Auflage des Werkstückes dienenden, in bezug zum Werkstück verschiebbaren Halteorgane (19, 20)zugleich quer zu ihrer Verschieberichtung ver stellbar und klappbar angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass am Drehhebel (17) ein Exzenter (15) vorgesehen ist, welcher sich dem Schaft (8') des Ein spannorgans (8) anlegt. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspann organ (8) eine mit zwei Spitzen (9) versehene Gabel ist, wobei der Schaft (8') in einer in der Verbindungs achse (x) der beiden Einspannorgane (7, 8) verlaufen den Führung (12) drehbar und verschiebbar gelagert ist und durch den Exzenter (15) in der Schiebefüh rung (12) vorstellbar ist, wobei in letzterer eine Arretier schraube (13) lagert, durch welche der Schaft (13) feststellbar ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den nach oben ausladenden Bockstangen (3) der beiden Lagerböcke (1, 1') längsverstellbare und durch eine Arretierschraube (23) feststellbare Gleitmuffen (22) und an diesen um horizontale Lager (21) verschwenkbare, in der Richtung der Schwenkachse verschiebbare Stell bügel (19, 20) vorhanden sind,welche in der einen Endschiebestellung in horizontaler Lage arretierbar und in der anderen Endschiebestellung klappbar aasgelenkt sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh hebel (17) mit dem Exzenter (15) bei Nichtgebrauch in die Hochstellung in stabile Gleichgewichtslage kipp- bar angeordnet ist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Einspannorgan (8) gegenüberliegende Einspamiorgan (7) um einen horizontalen Achsbolzen (11) einen be grenzten Weg verschwenkbar ist und eine Veränderung des Abstandes vom Stellbügel (19) gestattet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH565066A CH458247A (de) | 1966-04-15 | 1966-04-15 | Vorrichtung zum Halten von zu bearbeitenden Werkstücken, insbesondere von im Farbspritzverfahren zu behandelnden Gegenständen wie Türen und Fensterläden |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH458247A true CH458247A (de) | 1968-06-15 |
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ID=4297122
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH458247A (de) |
-
1966
- 1966-04-15 CH CH565066A patent/CH458247A/de unknown
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