CH458614A - Chirurgische Nadel - Google Patents

Chirurgische Nadel

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Publication number
CH458614A
CH458614A CH1763067A CH1763067A CH458614A CH 458614 A CH458614 A CH 458614A CH 1763067 A CH1763067 A CH 1763067A CH 1763067 A CH1763067 A CH 1763067A CH 458614 A CH458614 A CH 458614A
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CH
Switzerland
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thread
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needle
hose
outer thread
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Application number
CH1763067A
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English (en)
Inventor
Ulrich Hans
Original Assignee
Ulrich & Co
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Publication date
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Publication of CH458614A publication Critical patent/CH458614A/de

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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00—Catheters; Hollow probes
    • A61M25/0067—Catheters; Hollow probes characterised by the distal end, e.g. tips
    • A61M25/0068—Static characteristics of the catheter tip, e.g. shape, atraumatic tip, curved tip or tip structure
    • A61M25/0069—Tip not integral with tube
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/34—Trocars; Puncturing needles
    • A61B17/3415—Trocars; Puncturing needles for introducing tubes or catheters, e.g. gastrostomy tubes, drain catheters

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Description


  
 



  Chirurgische Nadel
Die Erfindung bezieht sich auf eine chirurgische Nadel mit einem Schlauch-Befestigungsteil, zum Einziehen eines Drainage-Schlauches in eine Operationswunde.



   Es sind bereits Nadeln bekannt für die sogenannte    Redon-Drainage ,    bei welcher ein mit Mantelöffnungen versehener Drainage-Schlauch in eine Operationswunde eingezogen wird. Diese Nadeln besitzen am Schlauch-Befestigungsteil übilcherweise einen harpune ähnlichen, flachen Teil, über den das Schlauchende gesteckt wird. Nachteilig ist dabei, dass der Kunststoff-Schlauch schon mit geringer Kraft unbeabsichtigt von der Nadel abgezogen werden kann. Der harpune ähnliche Teil bewirkte zudem, dass sich der Schlauch verformt und zwischen Nadelende und Schlauch ein das Einziehen des Schlauches erschwerender Absatz entsteht. Um nach dem Abschneiden eines in die Wunde eingezogenen Schlauches auf die Nadel wieder einen neuen Schlauch aufziehen zu können muss der auf dem Nadelende verbleibende Schlauchrest   längsge-    spalten werden.

   Dieses Spalten ist zeitraubend und unfallgefährlich.



   Mit der Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein abgesetzter Schlauch-Befestigungsteil ein Steilgewinde aufweist, wobei die Differenz zwischen Gewindeaussen- und Kerndurchmesser mindestens 1/5 des Gewindeaussendurchmessers beträgt und das Gewinde ein spitzes Sägegewinde ist, dessen flachere Flanke dem freien Ende der Befestigungsstelle zugekehrt ist.



   Dadurch ist es möglich, die Nadel mit wenigen Umdrehungen auf den Schlauch aufzusetzen und wieder abzunehmen, ohne dass die Gefahr besteht, dass sich die Verbindung unbeabsichtigt löst oder dass sich der Schlauch an der Befestigungsstelle nennenswert aufweitet.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Nadel mit an ihr befestigtem Schlauch,
Fig. 2 eine Ansicht des hintern Nadelendes in einem gegenüber Fig. 1 grösseren Massstab.



   Die Nadel 1 weist eine Spitze 2 sowie einen hintern Befestigungsteil 3 für einen Kunststoff-Schlauch 4 auf.



  Das nichtdargestellte freie Ende des Schlauches 4 ist an seinem Mantel mit einer Mehrzahl von Öffnungen versehen, die zur Drainage der Operationswunde dienen, nachdem der Schlauch mit Hilfe der Nadel in diese eingezogen worden ist. Das Gewinde 5 sitzt auf einem gegenüber dem Nadeldurchmesser im Durchmesser geringeren Zapfen 6, welcher als Kern mit dem Durchmesser A ausgeführt ist. Das Gewinde 5 ist als Steilgewinde ausgebildet, indem es mehr als die doppelte Ganghöhe gegenüber einem normalisierten metrischen Feingewinde aufweist. Bei einem normalen Gewinde M2 beträgt die Ganghöhe beispielsweise 0,4 mm, während das erfindungsgemässe Steilgewinde eine Ganghöhe von 1,25 mm, also etwa die 3-fache Ganghöhe hat.

   Bezogen auf den Gewindeaussendurchmesser beträgt die Ganghöhe des Steilgewindes das   0,5-0,9-    fache, vorzugsweise etwa das   0,7-0,8-fache    des Gewindeaussendurchmessers. Ferner ist die Differenz zwischen dem Gewindeaussendurchmesser und dem Kerndurchmesser beim erfindungsgemässen Gewinde mindestens   1/5,    vorzugsweise etwa 1/3 bis 1/4 des äusseren Gewindedurchmessers B.



   Als Gewindeform ist das Sägegewinde - also ein Gewinde mit unterschiedlichen Flankenwinkeln - besonders geeignet, wobei die flachere Flanke 8 dem Nadelende 7 zugekehrt ist. Das Gewinde ist aussen ganz spitz, und der von den Flanken eingeschlossene Winkel beträgt vorzugsweise etwa 300, wodurch sich das Gewinde gut in das verhältnismässig weiche Schlauchmaterial eingraben kann. Die steile Flanke 9 verläuft entweder in einem Winkel von etwa 850 oder rechtwinklig zur   Nadellängsaxe;    sie könnte sogar negativ geneigt sein. Dadurch ergibt sich ein grosser Widerstand gegen das axiale Herausziehen des Schlauches, da ein Axialzug infolge des Sägezahn-Gewindes keine   Radialkomponente ergibt, welche ein Ausweiten des Schlauches bewirken könnte.



   Dadurch ist eine rasche und sichere Fixierung des Schlauches an der Nadel mit wenigen Umdrehungen möglich, ebenso eine rasche Trennung der Teile nach dem Einziehen des Schlauches. Der Schlauch weitet sich nicht oder nur in unbedeutendem Masse auf, so dass sich ein stufenfreier Übergang zwischen Nadel und Schlauch ergibt, was das Einziehen in das Wundgebiet erleichtert.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Chirurgische Nadel mit einem Schlauch-Befestigungsteil, zum Einziehen eines Drainage-Schlauches in eine Operationswunde, dadurch gekennzeichnet, dass ein abgesetzter Schlauch-Befestigungsteil ein Steilgewinde aufweist, wobei die Differenz zwischen Gewin deaussen- und -Kerndurehmesser mindestens l/s des Gewindeaussendurchmessers beträgt und das Gewinde ein spitzes Sägegewinde ist, dessen flachere Flanke dem freien Ende der Befestigungsstelle zugekehrt ist.
    UNTERANSPRUCH Nadel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ganghöhe des Steilgewindes das 0,5-0,9- fache des Gewindeaussendurchmessers beträgt und ferner die Differenz zwischen Gewindeaussen- und -Kern- durchmesser das 0, 25-0, 4-fache des Gewindeaussendurchmessers ausmacht.
CH1763067A 1967-12-15 1967-12-15 Chirurgische Nadel CH458614A (de)

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CH458614A true CH458614A (de) 1968-06-30

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ID=4426864

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2196177A1 (de) * 1972-08-14 1974-03-15 Protek Ag

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