CH458771A - Schaltungsanordnung zur automatischen Mehrkomponenten-Sollwertsteuerung für Dosieranlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur automatischen Mehrkomponenten-Sollwertsteuerung für Dosieranlagen

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CH458771A
CH458771A CH338966A CH338966A CH458771A CH 458771 A CH458771 A CH 458771A CH 338966 A CH338966 A CH 338966A CH 338966 A CH338966 A CH 338966A CH 458771 A CH458771 A CH 458771A
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Meier Franz
Alois Dipl Ing Lennartz
Pauli Hans
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Zachariae Oelsch Meier
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio
    • G05D11/02Controlling ratio of two or more flows of fluid or fluent material
    • G05D11/13Controlling ratio of two or more flows of fluid or fluent material characterised by the use of electric means
    • G05D11/131Controlling ratio of two or more flows of fluid or fluent material characterised by the use of electric means by measuring the values related to the quantity of the individual components
    • G05D11/133Controlling ratio of two or more flows of fluid or fluent material characterised by the use of electric means by measuring the values related to the quantity of the individual components with discontinuous action
    • G05D11/134Controlling ratio of two or more flows of fluid or fluent material characterised by the use of electric means by measuring the values related to the quantity of the individual components with discontinuous action by sensing the weight of the individual components

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Description


  Schaltungsanordnung zur     automatischen        Mehrkomponenten-Sollwertsteuerung    für     Dosieranlagen       Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur  automatischen     Mehrkomponenten-Sollwertsteuerung    für       Dosieranlagen    mit einem     Istwert-Potentiometer    und       Sollwertwiderständen    in Brückenschaltung, deren Dia  gonale einen Nullindikator aufweist, durch welchen bei       Brückenabgleich    eine Umschaltung der     Gutbeschickungs-          vorrichtung    auf die nächste Komponente     auslösbar    ist.  



  Bei Komponentensteuerungen,     z.B.    für automatische  Wiege- bzw.     Dosieranlagen,    werden in bekannter Weise  die einzelnen Komponenten den Schleiferstellungen von       Potentiometern    zugeordnet. Der Vergleich der     Istwert-          stellung,    die mit der Messeinrichtung     (z.B.    Waage) ge  kuppelt ist, mit den entsprechenden Sollwerten erfolgt  über     Grenzwert-Indikatoren.     



  Solange der     Istwert    kleiner ist als der Sollwert der  entsprechenden Komponente, wird diese über ihren  Schaltkreis nachgeliefert. Dieser wird erst unterbrochen,  wenn der Sollwert erreicht ist. Hiermit erfolgt dann  gleichzeitig die     Durchschaltung    zur nächsten Kompo  nente usw.  



  Es ist bereits eine spezielle Schaltungsanordnung zur       Mehrkomponentensteuerung    bekannt geworden, bei der  die     Sollwert-Potentiometer    in Serie liegen und die aus       Istwert-    und     Sollwert-Potentiometer    gebildete Brücken  schaltung bei Erreichen eines Sollwertes so umgeschal  tet wird, dass das entsprechende     Sollwert-Potentiometer     durch     Kurzschliessen-    aus der Brücke eliminiert wird.  



  Der wesentliche Gesichtspunkt dieser Schaltung ist  die Tatsache, dass die Brücke selbst umgeschaltet wird.  Sie ist somit     immer    vom vorhergehenden Zustand ab  hängig.  



  Diese bekannte Anordnung besitzt somit durch ihre  nicht statische Arbeitsweise folgende Nachteile:  Da die Anlage am Eingang des Nullindikators um  Qeschaltet wird, ist sie anfällig gegen Störungen. Dies  gilt im besonderen Masse     z.B.    gegen kurzzeitigen Ausfall  der Netzspannung. Es besteht hierbei keine einfache Um  schaltmöglichkeit (ohne Änderung des Schaltungsauf  baues) auf eine andere Komponentenzahl.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine  statisch wirkende Anordnung diese vorgenannten Nach-    teile zu vermeiden und eine einfache und eindeutige Zu  ordnung des Schaltzustandes der Servoleitungen zum  Verhältnis Ist- zum jeweiligen Sollwert jederzeit     repro-          duzierbar,    auch bei Ausfall der Netzspannung, zu er  zielen.     Darüberhinaus    soll die einfache Umschaltung  einer Anlage auf die nächst niedrigere Komponenten  zahl lediglich durch Entfernen eines     Servo-Relais    mög  lich sein.  



  Die eingangs beschriebene Schaltungsanordnung ist  zur Lösung der gestellten Aufgabe in der Weise     erfin-          dungsgemäss    ausgebildet, dass das     Istwert-Potentiometer     mit einer Mehrzahl von parallel dazu an einer gemein  samen Spannungsquelle liegender     Sollwert-Potentiome-          ter    Brückenschaltungen bildet, dass für jede Brücke ein  gesonderter Nullindikator vorgesehen ist, dass eine Ein  gangsklemme aller Nullindikatoren ständig und gemein  sam am Schleifer des     Istwert-Potentiometers    und die  andere Eingangsklemme der Nullindikatoren ständig an  dem Schleifer je eines     Sollwert-Potentiometers    liegt,

   dass  die Ausgänge der Nullindikatoren Relais betätigen,  von denen jedes unterhalb des betreffenden Sollwertes  in einer ersten und oberhalb dieses Sollwertes in einer  zweiten Schaltstellung ist, und dass ein Antriebsmotor  für die     Gutbeschickungsvorrichtung    jeder Komponente  über einen Kontakt des Relais in der betreffenden     Brük-          ke    in dessen erster Schaltstellung sowie über Kontakte  der Relais in den Brücken der vorher dosierten Kom  ponenten in deren zweiten Schaltstellungen an Span  nung     anlegbar    ist.  



  Die Erfindung ist anhand der Zeichnung durch ein  Ausführungsbeispiel näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt die prinzipielle Schaltungsanordnung am  Beispiel einer     Vier-Komponenten-Sollwertsteuerung.          Fig.2    zeigt eine zugehörige     Decodierschaltung.     Verschiedene, den entsprechend Sollwerten additiv  zugeordnete     Potentiometer    S, ...     S,    sind in eben soviel  Brückenschaltungen, die mit einer Spannung     U"    gespeist  werden, gleichzeitig mit dem     Istwert-Potentiometer    J zu  sammengeschaltet.

   Im     Diagonalzweig    jeder Brücke liegt  ein     Null-Indikator        N,...N,,    der     z.B.    ein elektronisches Re  lais mit hoher Empfindlichkeit und kleiner     Ansprech-          zeitkonstante    ist.           In    den Ausgangskreisen der     Null-Indikatoren    liegen  die zugehörigen     Servo-Relais        Rel,    ...     Rell,    die die ent  sprechenden Schaltstromkreise betätigen.  



  Der     Null-Indikator    darf naturgemäss die Brücke  nicht unzulässig stark belasten, da sonst Rückwirkungen  bei den anderen Komponenten auftreten. Da elektrische  Relais allgemein die Eigenschaft haben, dass ihr Ein  gangswiderstand mit wachsender Entfernung vom Schalt  punkt stark zunimmt, sind sie wegen ihrer Rück  wirkungsfreiheit hierfür besonders geeignet. Massgebend  für die Rückwirkung ist hierbei der Verlauf des Verhält  nisses des Gesamtwiderstandes des     Istwert-    bzw. Soll  wert-Potentiometers zum Eingangswiderstand des Indi  kators als Funktion des     Schaltpunkt-Abstandes.     



  Die Schaltungszustände der als     Null-Indikatoren    ar  beitenden unipolaren elektronischen Relais ergeben sich  somit aus der folgenden Zusammenstellung:  
EMI0002.0010     
  
    1) <SEP> Istwert <SEP>  <  <SEP> Sollwert <SEP> 1: <SEP> N1, <SEP> N_, <SEP> N3, <SEP> N., <SEP>  Ein 
<tb>  2) <SEP> Sollwert <SEP> 1 <SEP> _G <SEP> Istwert <SEP> 2: <SEP> N, <SEP>  Aus 
<tb>   <  <SEP> Sollwert <SEP> N=, <SEP> N3, <SEP> N4 <SEP>  Ein 
<tb>  3) <SEP> Sollwert <SEP> 2 <SEP>  <  <SEP> Istwert <SEP> 3: <SEP> N,, <SEP> N" <SEP>  Aus 
<tb>   <  <SEP> Sollwert <SEP> N3, <SEP> N4 <SEP>  Ein 
<tb>  4) <SEP> Sollwert <SEP> 3 <SEP>  <  <SEP> Istwert <SEP> 4: <SEP> N,, <SEP> N2, <SEP> N3 <SEP>  Aus 
<tb>   <  <SEP> Sollwert <SEP> N4 <SEP>  Ein 
<tb>  5) <SEP> Sollwert <SEP> 4 <SEP>  <  <SEP> Istwert <SEP> :

   <SEP> <B><I>Ni,</I></B> <SEP> N2, <SEP> N3, <SEP> N4 <SEP>  Aus        Entsprechend den     Null-Indikatoren    haben die in  ihren Ausgangskreisen liegenden     Servo-Relais        Rell...          Rel,    die gleichen Schaltzustände.  



  Damit jedoch immer nur der Schaltstromkreis betä  tigt wird, der die Zulieferung der     jeweiligen        Sollwert-          Komponente    veranlasst, ist zwischen den     Null-Indika-          toren        Ni    ...     N4    und den geschalteten     Servo-Kreisen    eine       Decodierschaltung    erforderlich.  



  Wenn wir die Servokreise mit     Ml,        M.2,    M3 und     M,     bezeichnen, so müssen sich folgende Zusammenhänge  ergeben:  
EMI0002.0027     
  
    1) <SEP> Istwert <SEP>  <  <SEP> Sollwert <SEP> 1: <SEP> Ml <SEP>  Ein 
<tb>  M2, <SEP> M3. <SEP> M, <SEP>  Aus 
<tb>  2) <SEP> Sollwert <SEP> 1 <SEP>  <  <SEP> Istwert <SEP> 2: <SEP> M, <SEP>  Ein 
<tb>   <  <SEP> Sollwert <SEP> M,, <SEP> M3, <SEP> M., <SEP>  Aus 
<tb>  3) <SEP> Sollwert <SEP> 2 <SEP>  <  <SEP> Istwert <SEP> 3 <SEP> : <SEP> M3 <SEP>  Ein 
<tb>   <  <SEP> Sollwert <SEP> Ml, <SEP> M" <SEP> M., <SEP>  Aus 
<tb>  4) <SEP> Sollwert <SEP> 3 <SEP>  <  <SEP> Istwert <SEP> 4: <SEP> Ml <SEP>  Ein 
<tb>   <  <SEP> Sollwert <SEP> Ml, <SEP> M2, <SEP> M3 <SEP>  Aus 
<tb>  5) <SEP> Sollwert <SEP> 4 <SEP>  <  <SEP> Istwert <SEP> :

   <SEP> M,, <SEP> M2, <SEP> M3, <SEP> M., <SEP>  Aus        Die sehr einfache     Decodierschaltung,    die diese Auf  gabe löst, ist in     Fig.    2 dargestellt. Die gezeichneten Re  laisstellungen gelten für den Schaltzustand     Istwert     <   Sollwert 4,     d.h.    die Servorelais     Rell    ...     Rel,    sind     uner-          regt.     



  Wenn wir zur besseren Erläuterung den Zustand 3  betrachten, dann sind nach der Zusammenstellung (Soll  wert 2  <      Istwert         <     Sollwert 3) die     Servo-Relais        Rel3     und     Re14    geschlossen. Der Schaltstrom fliesst somit vom  + -Pol über die Ruhekontakte von     Rel,    und     Rel_     und den Arbeitskontakt von     Re13    zum Schaltkreis     M3.     



       M4    ist wegen des offenen Ruhekontaktes von     Rel3     stromlos, so dass also nur     M3    betätigt wird, wie in der  Zusammenstellung unter Punkt 3 gefordert.  



  Ein besonderer Vorteil dieser Mehrkomponenten-         Sollwertsteuerung    besteht darin, dass man ihre Kapazität  in einfacher Weise verringern kann.  



  Dies soll am Beispiel 4 Komponenten-Steuerung, wie  sie in     Fig.    1 und 2 dargestellt ist, näher erläutert wer  den.  



  Will man die 4 Komponentensteuerung     z.B.    auf 3  Komponenten reduzieren, so braucht man nur das     Ser-          vo-Relais        Rel"    das     zweckmässigerweise    - wie auch  die anderen     Servo-Relais    - mit einem steckbaren     Sok-          kel    versehen ist, zu entfernen.  



  In entsprechender Weise erhält man die 2 Kompo  nenten- bzw. 1 Komponentensteuerung, wenn man     Re13     bzw.     Re13    und Reh entfernt.  



  Die nachfolgende Zusammenstellung zeigt den Plan  der Bestückung von     Servo-Relais    in Abhängigkeit von  der Zahl der     Sollwert-Komponenten.     
EMI0002.0062     
  
    <U>Zahl <SEP> der <SEP> Sollwert-Komponenten <SEP> Servo-Relais <SEP> Bestückung</U>
<tb>  1 <SEP> Rel,
<tb>  2 <SEP> Rel,+ <SEP> Reh
<tb>  3 <SEP> Rell+ <SEP> Rel., <SEP> +. <SEP> Re13
<tb>  4 <SEP> Rel,+ <SEP> Rel2 <SEP> + <SEP> Re13+Re1,       Ein weiterer Vorteil dieser Steuerung ist die relativ  grosse Zahl von     anschaltbaren        Sollwert-Komponenten.     Diese Erweiterungsfähigkeit ist praktisch nur begrenzt  durch die Belastung der Brückenschaltung durch die       Null-Indikatoren.     



  Wählt man die Widerstände der     Istwert-    bzw.     Soll-          wert-Potentiometer    entsprechend     niederohmig,    dann  kann man ohne Schwierigkeiten mit hochempfindlichen  Transistor-Relais als     Null-Indikatoren    eine     10-Kompo-          nentensteuerung    mit hoher Genauigkeit realisieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur automatischen Mehrkom- ponenten-Sollwertsteuerung für Dosieranlagen mit einem Istwert-Potentiometer und Sollwertwiderständen in Brük- kenschaltung, deren Diagonale einen Null-Indikator auf weist, durch welchen bei Brückenabgleich eine Um schaltung der Gutbeschickungsvorrichtung auf die näch ste Komponente auslösbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Istwert-Potentiometer (J)
    mit einer Mehr zahl von parallel dazu an einer gemeinsamen Spannungs quelle (Uo) liegender Sollwert-Potentiometer (S,, Sz, S3...) Brückenschaltungen bildet, dass für jede Brücke ein gesonderter Null-Indikator (N1, N@, N3) vorgesehen ist, dass eine Eingangsklemme aller Null-Indikatoren (N,, N_, N3...) ständig und gemeinsam am Schleifer des Ist wert-Potentiometers (J) und die andere Eingangsklem me der Null-Indikatoren ständig an dem Schleifer je eines Sollwert-Potentiometers (S1,
    S2, S3...) liegt, dass die Ausgänge der Null-Indikatoren Relais (Rell, Reh ... )betätigen, von denen jedes unterhalb des betreffen den Sollwertes in einer ersten ü. oberhalb dieses Sollwer tes in einer zweiten Schaltstellung ist, u.
    dass ein Antriebs motor (z.B. M3) für die Gutbeschickungsvorrichtung jeder Komponente über einen Kontakt des Relais (Re13) in der betreffenden Brücke in dessen erster Schaltstel lung sowie über Kontakte der Relais (Rel,, Rel,) in den Brücken der vorher dosierten Komponenten in deren zweiten Schaltstellungen an Spannung anlegbar ist. 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass als Null-Indikatoren (Ni, N2, N3, N,...) elektronische Relais verwendet werden, deren Eingangswiderstände im erforderlichen Arbeits bereich, d.h. nicht in unmittelbarer Nähe ihres Schalt punktes, sehr hoch im Verhältnis zu den Widerständen des Istwert-Potentiometers (J) und der Sollwert-Poten- tiometer (S1, S., S3, S,...) sind. 2.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an den Ausgang der Null- Indikatoren Servo-Relais an- und abkuppelbar sind.
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