Verschliessbares Trinkgefäss mit einem Saugrohr
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein verschliessbares Trinkgefäss mit einem Saugrohr.
Durststillende Getränke werden an Arbeitsstätten, im Freien oder auf der Reise in der Regel direkt aus der Flasche oder mittels eines Trinkhalms getrunken, welcher nach dem Oeffnen des Trinkgefässes oft mit schmutzigen Händen in dasselbe eingeführt wird. Das direkte Trinken aus der Flasche istunhygie- nisch, wobei die Verwendung von Trinkhalmen die Hygiene kaum verbessert, da dieselben meistens unverpackt sind oder deren Umhüllung beim Transport beschädigt wird. Dadurch wird Krankheitserregern die Möglichkeit gegeben, sich nicht nur im Bereich der Flaschenmündung, sondern auch auf dem ungeschützten Trinkhalm abzusetzen und dadurch den Trinkenden durch Ansteckung zu gefährden.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, die bisher bestehende Ansteckungsgefahr bei der Einnahme von Getränken unmittelbar aus verschliessbaren Trinkgefässen bekannter Art zu beseitigen und ein hygienisches Trinken zu gewährleisten.
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, dass ein Saugrohr elastisch verformt mit einem Ende gegen die dem Gefässinneren zugewendete Verschlusseite und mit dem anderen Ende federnd gegen die Gefässinnenwandung anliegt, wobei die Länge des entspannten Saugrohres nach dem Oeffnen des Trinkgefässes grösser als die Entfernung zwischen dem Gefässboden und der verschliessbaren Oeffnung ist.
Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines verschlossenen Trinkgefässes,
Fig. 2 das gleiche Ausführungsbeispiel wie in Fig. 1 mit vom Trinkgefäss entferntem Verschluss,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel mit verschlossenem Trinkgefäss und
Fig. 4 das gleiche Ausführungsbeispiel wie in Fig. 3 mit vom Trinkgefäss entferntem Verschluss.
In den Fig. 1 und 2 besteht ein verschliessbares Trinkgefäss 1 aus einem Flaschenkörper 2 und einem Verschlussdeckel 3. Ein Saugrohr 4 ist in den Flaschenkörper 2 eingeschoben, welches einen hohlzylindrischen Teil 5 aufweist, der an seinem untern Ende fest mit einem federnden Balg 6 verbunden ist. Der hohlzylindrische Teil 5 ist relativ zum Balg 6 als starrer Körper ausgebildet, so dass beim Verschliessen des Flaschenkörpers die dem Gefässinneren zugewendete Seite des Dekkels 3 den hohlzylindrischen Teil 5 gegen den auf dem Flaschenboden stehenden Balg drückt, der federnd in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung zusammengepresst wird. Wie Fig. 2 zeigt, entspannt sich beim Oeffnen des Flaschenkörpers 2 der federnde Balg 6. Dabei schiebt sich der hohlzylindrische Teil 5 des Saugrohres 4 selbsttätig aus der Flaschen öffnung und überragt diese mit seinem freien Ende.
In dieser in Fig. 2 gezeigten Stellung des Saugrohres 4 kann ein im Flascheninneren befindliches Getränk in üblicher Weise durch das Saugrohr konsumiert werden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel eines verschliessbaren Trinkgefässes 1, wobei die gleichen Hinweisziffern für gleiche oder äquivalente Teile wie beim erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel verwendet werden. Als verschliessbares Trinkgefäss wird ebenfalls ein Flaschenkörper 2 mit einem Deckel 3 verwendet. In Fig. 3 ist das Saugrohr 4, welches im entspannten Zustand einen hohlzylindrischen Körper bildet, durch den vom Deckel 3 ausgeübten Axialdruck bogenartig verformt. Die Verformung des Saugrohres 4 ist rein elastisch, so dass diese mit einem Ende gegen die dem Inneren des Flaschenkörpers zugewendete Verschlusseite und mit dem anderen Ende federnd gegen die Gefässinnenwandung bzw. den Uebergang vom Flaschenboden zur Flaschenseitenwand anliegt.
Wird, wie Fig. 4 zeigt, der Deckel 3 vom Flaschenkörper 2 entfernt, entspannt sich das Saugrohr 4 infolge seines elastischen-Verhaltens und schiebt sich mit seinem oberen Ende aus der Oeffnung des Flaschenkörpers 2 heraus und bildet ein hygienisch sauberes Mundstück zum Trinken des Flascheninhaltes.
In beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Länge des Saugrohres derart zu wählen, dass sie grösser als die Entfernung zwischen dem Boden bzw. der tiefsten Stelle des Flaschenkörpers und seiner verschliessbaren Oeffnung ist.
Closable drinking vessel with a suction tube
The present invention relates to a closable drinking vessel with a suction tube.
Thirst-quenching beverages are usually drunk directly from the bottle or by means of a drinking straw at work, in the open air or when traveling, which is often inserted into the drinking vessel with dirty hands after the drinking vessel has been opened. Direct drinking from the bottle is unhygienic, and the use of drinking straws hardly improves hygiene, since they are mostly unpacked or their casing is damaged during transport. This gives pathogens the opportunity not only to settle in the area of the bottle mouth but also on the unprotected drinking straw and thereby endanger the drinker through infection.
The object of the present invention is to eliminate the previously existing risk of infection when drinks are taken directly from closable drinking vessels of a known type and to ensure hygienic drinking.
The invention solves the problem in that a suction tube is elastically deformed with one end against the closure side facing the inside of the vessel and the other end resiliently against the inner wall of the vessel, the length of the relaxed suction tube after opening the drinking vessel being greater than the distance between the bottom of the vessel and the closable opening is.
The invention is explained, for example, using the accompanying schematic drawing. Show it:
1 shows a first embodiment of a closed drinking vessel,
FIG. 2 shows the same exemplary embodiment as in FIG. 1 with the closure removed from the drinking vessel,
3 shows a second exemplary embodiment with a closed drinking vessel and
4 shows the same exemplary embodiment as in FIG. 3 with the closure removed from the drinking vessel.
In FIGS. 1 and 2, a closable drinking vessel 1 consists of a bottle body 2 and a closure lid 3. A suction tube 4 is inserted into the bottle body 2, which has a hollow cylindrical part 5 which is firmly connected to a resilient bellows 6 at its lower end is. The hollow cylindrical part 5 is designed as a rigid body relative to the bellows 6, so that when the bottle body is closed, the side of the lid 3 facing the inside of the vessel presses the hollow cylindrical part 5 against the bellows standing on the bottom of the bottle, which resiliently moves into the one shown in FIG Position is compressed. As FIG. 2 shows, when the bottle body 2 is opened, the resilient bellows 6 relaxes. The hollow cylindrical part 5 of the suction tube 4 automatically pushes out of the bottle opening and projects over it with its free end.
In this position of the suction tube 4 shown in FIG. 2, a beverage located inside the bottle can be consumed in the usual way through the suction tube.
3 and 4 show a second embodiment of a closable drinking vessel 1, the same reference numerals being used for the same or equivalent parts as in the first embodiment described. A bottle body 2 with a lid 3 is also used as a closable drinking vessel. In FIG. 3 the suction pipe 4, which in the relaxed state forms a hollow cylindrical body, is deformed in an arc-like manner by the axial pressure exerted by the cover 3. The deformation of the suction tube 4 is purely elastic, so that one end rests against the closure side facing the interior of the bottle body and the other end resiliently against the inner wall of the vessel or the transition from the bottle bottom to the bottle side wall.
If, as Fig. 4 shows, the lid 3 is removed from the bottle body 2, the suction tube 4 relaxes due to its elastic behavior and pushes its upper end out of the opening of the bottle body 2 and forms a hygienically clean mouthpiece for drinking the bottle contents .
In both of the described exemplary embodiments, the length of the suction tube is to be selected such that it is greater than the distance between the bottom or the deepest point of the bottle body and its closable opening.