(Zusatzpatent zum Hauptpatent 420 906) Fensterfeststeller Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Fensterfeststel- ler, der einen zur Verbindung des unteren Horizontal schenkels des Futterrahmens mit dem unteren Horizon talteil des Flügelrahmens bestimmten Arm aufweist, der an seinem zum Angreifen am Futterrahmen bestimmten Ende einen zur Abstützung am Dichtungsprofil bestimm ten Halter und an seinem anderen, zum Angreifen am Flügel bestimmten Ende ein zum Eingreifen in die Abtropfnut auf der Unterseite des Wetterschenkels oder der dem Wetterschenkel benachbarten Sprosse des Flü gels bestimmtes Rastenelement trägt,
wobei durch Ver schieben des Armes längs des Dichtungsprofiles eine Veränderung des Öffnungswinkels des Fensterflügels be wirkt wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der durch das Hauptpatent geschützten Erfindung und besteht in der Anordnung einer Handhabe am rastenelementseitigen Ende des Armes.
Die erfindungsgemässe Ausbildung gewährleistet eine besonders bequeme Handhabung des Fensterfeststel- lers.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des Fensterfeststellers, den Fensterflügel in halb geöffneter Stellung haltend, und Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1.
Der dargestellte Fensterfeststeller weist einen flachen, mit seinen Flachseiten nach oben bzw. unten gewendeten federnden Arm 1 auf, der gegen das am Fensterflügel 4 angreifende Ende hin verjüngt ist. Das verjüngte Ende des Armes 1 trägt einen nach oben vorstehenden, als Rastenelement dienenden Nocken 2, der in eine auf der Unterseite des Wetterschenkels 4' des Flügels 4 ausge nommene Abtropfnut 3 eingreift. Das am Futterrahmen schenkel 5 angreifende breitere Ende des Armes 1 ist im Seitenriss verdickt und bildet eine Klaue 6, die in der dargestellten Weise auf eine konventionelle, als U-Profil ausgebildete Dichtungsschiene 7 aufgesteckt ist.
Die Klaue 6 weist eine auf der Unterseite der Verdickung angeordnete Quernut 8 auf, in welche der eine Schenkel der Dichtungsschiene 7 eingreift. Dank dieser Befesti gungsweise ist der Arm 1 längs der Dichtungsschiene 7 quer zu seiner Längsachse gemäss den Pfeilen a und b (Fig. 2) verschiebbar.
Der Arm 1 ist federnd ausgebildet und lässt sich im Sinne des Pfeiles c in Fig. 1 durchbiegen, wodurch ein leichtes Einrücken des Nockens 2 in die Abtropfnut 3 ermöglicht wird. Der nach oben wirkende federnde Druck des aus seiner Normalstellung nach unten ge schwenkten Armes 1 sichert den Eingriff des Nockens 2 in die Abtropfnut 3.
Um den Flügel 4 bei möglichst kleinem Öffnungswin kel a feststellen zu können, kann der Nocken 2 des Armes 1 auch in eine zweite Abtropfnut 3' der benach barten Sprosse 4" des Flügels eingerückt werden.
An dem dem Nocken 2 abgekehrten Ende ist der Arm 1 auf seiner Unterseite mit einer, als Henkel ausgebildeten Handhabe versehen.
Um den Fensterflügel festzustellen, steckt man die Klaue 6 des Armes auf die Dichtungsschiene 7, wobei man die Klaue je nach dem gewünschten Öffnungswinkel des Flügels auf der Schiene 7 verschiebt. In der ge wünschten Stellung drückt man den Arm 1 herab, so dass der als Rastenelement dienende Nocken 2 in die Abtropf- nut 3 des Wetterschenkels 4' oder der benachbarten Sprosse 4" des angeschwenkten Fensterflügels einrasten kann.
Bei ganz um 90 verschwenkten oder fast ganz geöffnetem Fensterflügel ist jedoch das Erfassen und Herabdrücken des Armes 1 erschwert, weil derselbe dann annähernd parallel zu dem Wetterschenkel 4' unter diesem bzw. die benachbarte Sprosse 4" zu liegen kommt.
Um das Feststellen des ganz bzw. fast ganz geöffneten Fensterflügels zu erleichtern, wird der Arm an der Handhabe 10 erfasst und herabgezogen.
Um den Fensterflügel bei 90 oder annähernd 90 Öffnungswinkel festzustellen, öffnet man denselben so weit als möglich, verschiebt die Klaue 6 auf der Dich- tungsschien 7 soweit, bis der Arm 1 am Fensterflügel anstösst. Dann zieht man den Arm 1 an der Handhabe 10 soweit herunter, dass der als Rastenelement dienende Nocken 2 in die Abtropfnut 3 des etwas angeschwenkten Fensterflügels einrasten kann.
Falls das Spiel zwischen Klaue 6 und Dichtungsschiene 7 nicht zu gross ist, braucht der Arm 1 nicht einmal gespannt, sondern nur an den ganz geöffneten Fensterflü gel angeschoben zu werden, weil jede auf den Arm 1 ausgeübte Drehkraft eine Verklemmung der Klaue 6 auf der Dichtungsschiene 7 bewirkt und so ein Zuschlagen des Fensterflügels verhindert.
Mit dem gleichen Halter lässt sich übrigens der (meistens linke) ganz geschlossene Fensterflügel mitarre- tieren wenn man die Klaue 6 mit etwas Druck an den ganz geschlossenen Fensterflügel anschiebt und erst dann den Arm herunterdrückt, um den (meistens rechten) Fensterflügel auf die kleinste Offenstellung festzustellen. Infolge der Lage der Drehachse des Flügels müsste sich die Klaue 6 auf der Schiene um einige Millimeter verschieben können, um das Öffnen des geschlossenen Fensterflügels zu ermöglichen, was jedoch nicht möglich ist,
weil bei gespanntem Arm die Klaue verklemmt ist und sich nicht verschieben lässt.