CH459129A - Bügeleisen - Google Patents

Bügeleisen

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CH459129A
CH459129A CH1091567A CH1091567A CH459129A CH 459129 A CH459129 A CH 459129A CH 1091567 A CH1091567 A CH 1091567A CH 1091567 A CH1091567 A CH 1091567A CH 459129 A CH459129 A CH 459129A
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iron
ironing
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cloth
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CH1091567A
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Windhofer Johann
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Windhofer Johann
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/30Hand irons of special external shape or form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description


  Bügeleisen    Für     industrielle    und gewerbliche Zwecke oder für  den Haushalt sind     zahlreiche    Konstruktionen von Bügel  eisen bekannt, deren Gleitfläche entweder nur aufgeheizt  oder bei welchen Dampf, der entweder im Bügeleisen  kernkörper durch elektrisches     Aufheizen        erzeugt    oder  (namentlich bei Bügeleisen für gewerbliche Zwecke) dem       Bügeleisenkernkörper    durch eine Schlauchleitung aus  einem Boiler oder     Druckgefäss        zugeführt    wird und durch  Perforation der     Bügeleisengleitfläche    auf den zu bügeln  den Stoff aufgetragen wird.  



  Zur Vermeidung einer nachteiligen Beeinflussung  des zu     bügelnden    Stoffes,     insbesondere    zur Vermeidung  von Glanzbildung oder Verbrennungen desselben, muss  in der Regel zwischen     Bügeleisengleitfläche    und dem zu  glättenden Stoff ein in der Regel befeuchtetes Bügeltuch  auf den zu     behandelnden    Stoff gelegt werden, über wel  ches sodann das Bügeleisen     geführt    wird.

       Häufig    wird  auch ein zweites Bügeltuch verwendet, wobei dann über  das zu     behandelnde    Werkstück ein trockenes Bügeltuch  gelegt wird und darüber das nasse Bügeltuch, damit die  durch das Bügeln     verdampfende    Wassermenge durch das  trockene Bügeltuch auf das Werkstück gelangt. In allen  Fällen ist zunächst das Auflegen des oder der Bügel  tücher umständlich, wobei ausserdem nach dem Beginn  der Bügelarbeit das oder die Bügeltücher vom Stoff  wieder abgehoben werden müssen, um zu beurteilen,  ob schädliche Einwirkungen durch den Bügelvorgang  auf dem Stoff entstanden sind. Nach dieser Kontrolle  muss das Bügeltuch wieder auf den     Stoff    aufgelegt wer  den, um den Bügelvorgang zu vollenden.

   Diese Manipu  lationen sind daher zeitraubend und erschweren den       Fortgang    der Bügelarbeit.  



  Zur     Vermeidung    dieser Manipulationen wurde be  reits     vorgeschlagen,    einen     Bügeltuchstreifen    auf einer  unter Federwirkung stehenden Rolle am Bügeleisen     auf-          rollbar    anzubringen, von welchem der     Bügeltuchstreifen     jeweils unter Überwindung der Federkraft unter die  Gleitfläche des Eisens von Hand aus gezogen wird, wo  bei das Bügeltuch auf dem Weg zwischen Rolle und         Gleitfläche    durch eine     Befeuchtungsvorrichtung    ange  feuchtet wird.

   Diese bekannte Einrichtung hat zwar den  Vorteil, dass der     Bügeltuchstreifen    dauernd mit einem  seiner Enden mit dem Bügeleisen verbunden ist, jedoch  den Nachteil, dass er unter der     Gleitfläche    nur einseitig  gegen die Federrolle zu spannbar ist, während das freie  Ende hinter dem Eisen ohne Spannung frei hängt, d. h.  dass das Bügeltuch nicht     in    beiden Bewegungsrichtungen  unter     Dauerspannung    unter der Gleitfläche des Bügel  eisens geführt wird.

   Dies hat zur Folge, dass bei einer       möglichen    Winkelverstellung des Bügeleisens zur beab  sichtigten und durch die Längsachse des     Bügeltuches     vorgegebenen     Richtung    eine Störung des Bügelvorganges  eintritt, da das Bügeleisen vom Bügeltuch abgleiten     kann,     wodurch die Gefahr einer Verbrennung des Werkstoffes  entsteht.  



       Erfindungsgemäss    werden diese Nachteile dadurch  beseitigt, dass ein, beziehungsweise mehrere übereinan  der liegende, im     Bügeleisenkörper    um die     Gleitfläche     verschiebbar     gelagerte,    endlose Bügeltücher angeordnet  werden.  



  In der einfachsten Konstruktion kann hierbei die  Führungsbahn für die Verschiebung des oder der end  losen Bügeltücher durch eine glatte, an den Ecken ab  gerundete     Aussenmantelfläche    eines der Befeuchtung  dienenden Hohlraumes im Kernkörper des Bügeleisens  gebildet sein.  



  Das oder die endlosen Bügeltücher können aber auch  über     Umlenk-    und Spannrollen im     Bügeleisenkörper    ge  führt werden. Weitere Ausbildungsvariationen des Bügel  eisens sind der nachfolgenden Beschreibung und Zeich  nung zu entnehmen.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 ein Bügeleisen im     Aufrisslängsschnitt    und     Fig.    2  im Grundrissschnitt nach der Linie     A-B    der     Fig.    1. In       Fig.3    ist ein     Aufrisslängsschnitt    einer     abgeänderten     Ausführungsform dargestellt.

        Nach dem     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    1 und  2 besteht das Bügeleisen aus     einem        Aussenmantel    1, auf  welchem der Handgriff 2 befestigt ist.     Im    Inneren des  Mantels 1 ist der Kernkörper 3 des Bügeleisens unter  gebracht, mit welchem der Mantel 1 etwa durch Schar  niergelenke 4 und Schrauben 5 ausschwenkbar verbun  den ist. Im Kernkörper 3 ist ein Hohlraum 3a vorge  sehen, dessen untere Fläche 10 die heisse Gleitfläche des  Bügeleisens bildet. Der     Hohlraum    3a ist bei Bügeleisen  für industrielle oder gewerbliche Zwecke entweder mit  einem Anschlussrohr 6 für die Dampf- bzw.

   Wasser  zuführung versehen oder enthält für Haushaltbügeleisen  eine elektrische     Heizwendel    8, deren     Stromzuführung     durch einen Steckkontakt 7 erfolgt. Für den Durchtritt  des Dampfes aus dem     Hohlraum    3a durch die Gleit  fläche 10 sind in bekannter Weise     Durchtrittslöcher    9  vorgesehen.  



       Im    dargestellten     Ausführungsbeispiel    sind im Kern  körper 3 zwei untere     Umlenkrollen    12 und zwei obere       Umlenkrollen    14 vorgesehen, um welche     ein    endloser       Bügeltuchstreifen    18 umläuft.  



  Zur     Veränderung    des Abstandes     zwischen    der Gleit  fläche 10 des Bügeleisens und des     jeweiligen    unteren     Tru-          mes    des     endlosen        Bügeltuchstreifens    18 sind die beiden  unteren     Umlenkrollen    12 an     Spreizhebeln    11     aasgelenkt,     die um die Drehachsen 16     verschwenkbar    sind und  durch eine     Zugfeder    15 miteinander in Verbindung  stehen:

   Die Zugkraft der     Zugfeder    15 ist hierbei so be  messen, dass     im    drucklosen Ruhezustand des Bügeleisens  die beiden Spreizhebel 11 in die in     Fig.    1     dargestellte     Lage zusammengezogen werden, bis ein Anschlagstift 19  an die Wandung des     Hohlraumes    3a anschlägt.     In    dieser       Stellung    verbleibt     ein    Abstand a     zwischen    der Gleitfläche  10 des     Bügeleisens    und dem unteren     Trum    des Bügel  tuches 18.

   Wird jedoch durch     Handdruck        im    Sinne des  Pfeiles     p1    der Bügeldruck auf das Eisen bei der Bügel  arbeit ausgeübt, wird die Feder 15 gespannt und wer  den die beiden Spreizhebel 11 solange     auseinanderge-          drückt,    bis die heisse Gleitfläche 10 auf dem unteren       Trum    des Bügeltuches 18 satt aufliegt.  



  Die beiden oberen     Umlenkrollen    14 sind etwa auf  Stiften 13 aasgelenkt, die im Kernkörper 3 durch ein  stellbare     Druckfedern    17 nach aussen gedrückt werden,  um den endlosen     Bügeltuchstreifen    18     unabhängig    von  seiner Ausdehnung dauernd     gespannt    zu erhalten.

   Die  Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist fol  gende:  Die in     beliebiger    Weise mit Dampf oder mit Feuch  tigkeit versehene     Bügeleisengleitfläche    10 wird durch       Druck    auf den     Handgriff    2 im Sinne des Pfeiles p1 nie  dergedrückt und kommt dadurch auf das untere     Trum     des endlosen     Bügeltuchstreifens    18     zur    Auflage.

   Bei der  hin- und hergehenden     Bügeleisenbewegung    während des  Bügelvorganges im Sinne des Pfeiles p2 gleitet hierbei  die Gleitfläche 10 über der     inneren    Fläche des endlosen       Bügeltuchstreifens    18, wobei letzterer um die vier Um  lenkrollen 12, 14 einmal im     Uhrzeigersinn,    das     andere     Mal im     Gegenuhrzeigersinn    um diese vier     Umlenkrollen          umläuft.    Da das Bügeltuch 18 bereits im Bügeleisen  angebracht ist,

   ist daher einerseits die Auflage eines be  sonderen Bügeltuches auf das Werkstück überflüssig und       andererseits    kann die Wirkung des Bügeleffektes auf das  Werkstück sofort beobachtet werden, ohne wie sonst       üblich,    das Bügeltuch vom Werkstück erst abnehmen zu  müssen.    Gemäss     Fig.    3 ist eine zweite     Ausführungsform    des  Bügeleisens dargestellt, bei welcher einerseits zwei     Bü-          geltuchstreifen    18, 18a verwendet werden und anderer  seits die Befeuchtung des Bügeltuches abgeändert ist.

    Das innere, befeuchtete Bügeltuch 18 wird durch     Press-          rollen    21 über     einen    besonderen     Befeuchter    20 geführt,  während das äussere, trocken bleibende Bügeltuch 18a  über dem     Befeuchter    geführt wird.

   Als     Befeuchter    20  kann entweder ein von Hand aus zu nässender  Schwamm, eine Rolle oder dergleichen, oder aber Düsen  verwendet werden, denen unter Druck Wasser oder  Dampf     zugeführt    werden und die von unten das Bügel  tuch 18 befeuchten.

   Über den befeuchteten, endlosen       Bügeltuchstreifen    18 läuft sodann ein trockener Bügel  tuchstreifen 18a um die vier Rollen 12, 14, so dass am  Werkstück zunächst das trockene     Trum    des endlosen  Bügeltuches 18a und darauf das befeuchtete     Trum    des       Bügeltuchstreifens    18     aufliegt,    über welchen sodann die  heisse Gleitfläche 10 bei der Bügelarbeit     zu    liegen  kommt.

   Die     in    den beiden     Ausführungsbeispielen    be  schriebenen     Konstruktionen    des Bügeleisens können     na-          turgemäss        mannigfach    verändert werden.

   So können die  beschriebenen Rollen 12, 14 entfallen und das endlose  Bügeltuch 18 über eine glatte, an den Ecken abgerun  dete     Führungsbahn    an     Aussenmantelflächen    des Hohl  raumes 3a ohne Rollen     geführt    werden, da die Reibungs  haftung zwischen Bügeltuch 18 und Werkstück so gross  ist, dass die Gleitfläche 10 auch ohne besondere Rollen  führung des Bügeltuches auf dessen     innerer    Fläche wei  tergeführt werden     kann.    Bei solcher Führungsbahn kön  nen mit den     Umlenkrollen    12, 14 auch die Spannfedern  17     entfallen    und das Bügeltuch als endlose Schleife um  den     Hohlraum    3a gewickelt werden,

   wodurch Dimension  und Erzeugungspreis des Bügeleisens wesentlich redu  ziert werden. Das Bügeltuch wird in allen Fällen nach  Lösung der Schrauben 5 und Aufklappen des Aussen  mantels 1 um die Scharniere 4 entweder um die vier  Rollen 12, 14 oder um den     Hohlraum    3a von der Längs  seite des Eisens her     zweckmässigerweise    mit Vordeh  nung gewickelt, doch ist eine besondere Spannung des  Bügeltuches nicht erforderlich, da es nach der Aufwick  lung auch     in    lockerem Zustand nach keiner     Richtung     mehr ausweichen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bügeleisen mit einem daran verschiebbar befestigten, über eine Anfeuchtvorrichtung geführten Bügeltuch, ge kennzeichnet durch ein bzw. mehrere übereinander liegende, im Bügeleisenkörper (3) um die Gleitfläche (10) verschiebbar gelagerte, endlose Bügeltücher (18 bzw. 18,18a). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bügeleisen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungsbahn für die Verschiebung des oder der endlosen Bügeltücher (18 bzw. 18, 18a) durch eine glatte, an den Ecken abgerundete Aussen mantelfläche eines der Befeuchtung dienenden Hohl raumes (3a) im Kernkörper (3) des Bügeleisens gebildet wird. z. Bügeleisen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das oder die endlosen Bügeltücher (18 bzw. 18, 18a) über Umlenkrollen (12, 14) im Bügel eisenkörper (3) geführt sind. 3.
    Bügeleisen nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unte ren Umlenkrollen (12) an unter Federzug (15) stehen- den Spreizhebeln (11) angelenkt sind, deren Winkel stellung durch Druck auf das Bügeleisen variabel ist. 4. Bügeleisen nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei übereinander angeordnete, endlose Bügel tücher (18, 18a), von denen nur das innere über eine Befeuchtungseinrichtung geführt ist (Fig. 3).
CH1091567A 1966-08-05 1967-08-02 Bügeleisen CH459129A (de)

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