CH459284A - Sicherheitszaun für Autostrasse mit Abweisplanken - Google Patents
Sicherheitszaun für Autostrasse mit AbweisplankenInfo
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- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
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Description
Sicherheitszaun für Autostrasse mit Abweisplanken Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitszaun für Autostrassen mit Abweisplanken aus dünnwandigen Profilen aus kaltgeformtem Blech.
Kaltgewalzte Profile von kastenförmigem Querschnitt weisen verschiedene Vorteile auf, insbesondere dass der Querschnitt ein grosses Trägheitsmoment im Verhältnis zum Materialverbrauch aufweist. Das Profil kann eine schöne glatte Oberfläche haben, die sich als Zusammen baumittel zum Zusammensetzen von Profilen eignet, die in der Verlängerung zueinander montiert werden.
Zweck der Erfindung ist, einen Sicherheitszaun für Autostrassen mit Abweisplanken zu schaffen, bei wel chem die Abweisplanken vollständig durch Kaltverfor- men von Stahlblech hergestellt werden können.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abweisplanken aus Hohlprofilen von viereckigem Quer schnitt bestehen, die in einer Seitenwand einen Längs schlitz aufweisen und von Tragorganen getragen sind, welche in die Längsschlitze eingreifen und mit Abstei- fungsorganen, die den Längsschlitz überbrücken, verse hen sind.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung mehrerer in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellter Ausführungs beispiele.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein Hohlprofil einer Abweisplanke; Fig. 2 ist die gleiche Ansicht in kleinerem Massstab mit zwei Ausführungsformen der Stossverbindungsstrei- fen; Fig. 3 zeigt die gleiche Ansicht, wie in Fig. 2 in einer abgewandelten Ausführungsform; Fig.4 zeigt die gleichen Teile, wie in Fig. 1 in verkleinertem Massstab mit einem Verschlussteil; Fig.5 zeigt einen Sicherheitszaun mit zwei Profilen nach Fig. 1 auf einem Pfosten montiert;
Fig.6 zeigt die gleiche Anordnung, wie Fig.5 in abgewandelter Ausführungsform; Fig. 7 zeigt den Profilabschnitt bei Verwendung für einen doppelten Sicherheitszaun in Perspektive gese hen; Fig. 8 ist ein Querschnitt durch ein Profil mit Stoss- verbindungsstreifen und Abstandsteilen; Fig. 9 ist eine Vorderansicht eines Abstandsteiles; Fig. 10 ist ein Querschnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 9 ;
Fig. 11 ist ein Querschnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 9; und Fig. 12 stellt einen Zusammenbau von zwei Profilen für einen Abweisplankenzaun auf einem Querträger montiert und in Perspektive gesehen dar.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein Hohlprofil das als Ganzes mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet und von viereckigem Querschnitt ist mit drei ununterbroche nen Seiten, 2 bis 4 in rechten Winkeln zueinander und einer vierten Seite 5 mit einer öffnung 6, die einen Schlitz in dem Träger darstellt und entlang dessen Kanten Flanschen 7 angeordnet sind, die in das Innere des Querschnittes hereinragen, wobei die genannten Flan schen von solcher Grösse und so angeordnet sind, dass der Querschnitt im wesentlichen vom gleichen Trägheits- moment, um beide Hauptachsen ist, die ein geschlosse ner, kastenförmiger Querschnitt der gleichen Abmessun gen aufweisen würde.
Mit dem Vorsehen von geeigneten Querteilen kann das Torsionsmoment etwa gleich sein, wie in einem geschlossenen, kastenförmigen Querschnitt, und der Widerstand gegen ein Zusammenpressen in einer Richtung parallel zu den Flanschen 7 ist gross.
Ein Profil wie in Fig. 1 gezeigt, kann durch Kaltwal zen einer Stahlplatte hergestellt werden, oder, falls er wünscht, eines anderen Metalls in einem einzigen Ar beitsgang und kann leicht im Inneren gegen Rost ge schützt werden, da durch den Schlitz 6 Geräte eingeführt werden können, die für solche Zwecke verwendet wer den.
Fig.2 zeigt einen Profilquerschnitt 1, worin ein Stossverbindungsstreifen 8 von C-förmigem Querschnitt montiert ist, so dass er in eine Seite des Profils eingefügt werden kann, wobei einer seiner Flanschen 9 neben dem Flansch 7 liegt. Die gleiche Figur zeigt eine andere Ausführungsform eines Stossverbindungsstreifens 10 der ebenfalls in Fig. 3 gezeigt und in einer verschiedenen Art und Weise in dem Querschnitt montiert ist, weil er dazu dient, den Schlitz 6 zu schliessen, d.h. der Stossverbin- dungsstreifen wirkt ausserdem als eine Abdeckplatte.
Der Stossverbindungsstreifen und Abdeckplatte 10 ist von U-förmigem Querschnitt mit einer Bodenbreite, die der Breite des Profils 1 entspricht und in der Mitte des Bodens befindet sich ein gebogener Teil 11 von solcher Gestalt, dass er den Zwischenraum zwischen den Flan schen 7 ausfüllt, wie in Fig. 3 gezeigt. Die genannte Figur zeigt auch weiter, wie der Stossverbindungsstreifen 8 in einer Art montiert werden kann, die von der in Fig. 2 gezeigten verschieden ist.
Fig.4 zeigt eine andere Ausführungsform einer Ab deckplatte 12, die in den Raum zwischen den Flanschen 7 mit ihren gebogenen Stegen 13 hineinpasst.
Fig.5 zeigt ein Profil nach Fig.l bis 4, das als Abweisplanke verwendet wird, die von senkrechten, im Boden eingelassenen Pfosten 14 getragen wird, wobei diese Pfosten durch den Schlitz 6 in das Profil hineinra gen und an diesem mit Hilfe von Schraubenbolzen 15 befestigt sind, der in einem Gewindeteil 16 an der Oberseite des Pfostens eingeschraubt ist.
Fig. 6 zeigt einen Sicherheitszaun entsprechend dem, in Fig. 5 gezeigten, aber in diesem Falle wird ein flacher Pfosten 17 mit waagerechten Schultern 18 verwendet, die den Übergang zu einem Halsteil 19 bilden, der in den Schlitz des Profils hineinragt. Das Profil ist am Halsteil 19 mit Hilfe eines Schraubenbolzens 20 befestigt. In den Zeichnungen nach Fig. 5 und 6 stehen die Flanschen 7 in Berührung mit einer Oberfläche des Pfostens, so dass das Profil von dem Pfosten getragen wird.
Fig.7 zeigt einen Sicherheitszaun, bei dem zwei Profile 30 des genannten Querschnittes von einem Quer balken 20 getragen werden, der auf einem Pfosten 100 ruht. Wie aus der Figur hervorgeht, erstreckt sich der Balken 20 durch den Schlitz 6 in die Höhlung der Profile hinein. Diese Ausführungsform ist ein doppelter Sicher heitszaun, der zwischen zwei parallel laufende Autobahn fahrbahnen montiert werden kann.
Fig. 12 zeigt eine Zusammenbaueinrichtung für einen Sicherheitszaun mit einer Abweisplanke, bei welchem die Profile 30 durch waagerechte Balken 20 gehalten werden: Die Abweisplanke wird durch Pfosten 100 gestützt, die den Querbalken 20 tragen, der von U-förmigem Quer schnitt mit einwärts ragenden Flanschen 130 ist. Der Pfosten 100 ist von I-förmigem Querschnitt und erstreckt sich in die Höhlung des Balkens 20 und wird mit Hilfe von Platten 120 befestigt.
Das freie Ende des Balkens 20 ragt in die Höhlung des waagerechten Profils 30 hinein, von dem zwei Stück, wie in Fig. 2 gezeigt, bei 110 aneinander stossen. Die Profile werden mit Hilfe von Stossverbindungsstreifen verbunden, die bei 140 als ein Ganzes bezeichnet und im wesentlichen von C-förmigem Querschnitt sind, wobei ihre flachen mittigen Teile in Berührung mit den auf wärts und abwärts gerichteten Seiten 4 und 2 der Profile stehen. Die Stossverbindungsstreifen sind mit Öffnungen 21 versehen, um Vertiefungen<B>160</B> aufzunehmen, die in den Profilen vorgesehen sind, wie in Fig. 8 gezeigt.
Die Stossverbindungsstreifen haben einen im wesentlichen flachen Teil 19, der in Berührung mit der inneren Oberfläche der Seiten 2 und 4 bleibt und mit Löchern 21 versehen ist, um die herausragenden Teile 160 aufzuneh men.
Der Stossverbindungsstreifen ist an einem seiner Seiten mit einem Flansch 22 versehen, dessen gebogene Kante 23 in Berührung mit der oberen Seite des Flan sches 7 bleibt und mit einem anderen Flansch 24, der in Berührung mit einem Abstandstück 25 bleibt, das in Fig. 9 bis 11 gezeigt ist und die beiden Flanschen 24 in einem Abstand voneinander hält, so dass die Stossverbin- dungsstreifen in ihrer Stellung gehalten werden.
Gemäss Fig. 9 bis 11 hat der Abstandsteil 25 einen flachen Teil 26, der so beschaffen ist, dass er zwischen der Seite 3 und dem Flansch 24 ruht, wie in Fig.8 angegeben, zusätzlich zu zwei waagerechten Teilen 27 auf die die Kanten der Flanschen 24 aufliegen. Die Verbin dungswandung 28 des Abstandsteiles hat Verstärkungs rippen 29.
Die Balken 20 sind an den Profilen 30 in einer geeigneten Art und Weise befestigt, beispielsweise mit Hilfe von Schraubenbolzen oder Stiften. Aus den Figuren 8 bis 12 geht klar hervor, dass die Teile verhältnismässig einfach auseinander genommen und montiert werden können, da der in dem Querschnitt vorgesehene Schlitz Zutritt zu den Zusammenbaumitteln gewährt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sicherheitszaun für Autostrassen mit Abweisplanken aus dünnwandigen Profilen aus kaltgeformtem Blech, dadurch gekennzeichnet, dass die Abweisplanken aus Hohlprofilen (1, 30) von viereckigem Querschnitt beste hen, die in einer Seitenwand (5) einen Längsschlitz (6) aufweisen und von Tragorganen (I4, 17, 20) getragen sind, welche in die Längsschlitze eingreifen und mit Absteifungsorganen, die den Längsschlitz (6) überbrük- ken, versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Sicherheitszaun nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abweisplanken entlang den Kan ten des Schlitzes (6) Flansche (7) haben, die in die Höhlung des Profils hineinragen, welche mindestens annähernd parallel zu den beiden einander gegenüberlie genden, ungeschlitzten Wänden (2, 4) des Profils verlau fen. 2.Sicherheitszaun nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er aus Profilabschnitten besteht, die stirnseitig aneinander anstossen und mit Hilfe von Stoss- verbindungsstreifen (8) von C-förmigem Querschnitt ver bunden sind, die im Inneren des Profils (1) in enger Berührung mit deren Innenoberfläche liegen, entweder entlang der Wand gegenüber der geschlitzten Seitenwand (5) oder entlang einer der gegenüberliegenden ununter brochenen Seitenwände (2, 4). 3.Sicherheitszaun nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schlitz (6) des Profils (1) mittels eines Profilstabes (10) verschlossen ist, der einen U- förmigen Mittelteil besitzt, wobei der Steg des U-förmi- gen Teils eine Breite aufweist, die der Breite des Schlitzes (6) des Profils entspricht und die beiden Schenkel eine Höhe besitzen, die der Höhe der einwärts herausragenden Flanschen (7) des Profils entsprechen, und dass sich an die Schenkel (11) des U-förmigen Teils rechtwinklig gebogene Teile anschliessen, die den Raum zwischen den Flanschen (7) und den Seitenwänden (2, 4) des Profils ausfüllen. 4.Sicherheitszaun nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schlitz (6) des Profils (1) mittels eines U-förmigen Profilstabes (12) verschlossen ist, wobei der Steg des U-förmigen Stabes eine Breite aufweist, die der Breite des Schlitzes (6) des Profils entspricht, und dass die beiden Schenkel des U-förmigen Stabes (12) an ihren freien Enden nach aussen ragende Flanschen (13) aufweisen. 5. Sicherheitszaun nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Profil (1) auf Pfosten (14, 17) befestigt ist, die in den Schlitz (6) hineinragen und mit ihren Stirnseiten auf der Innenseite der dem Schlitz (6) gegenüberliegenden Wand (3) anliegen, wobei Befesti gungsmittel (15) durch Löcher in die Pfosten eingrei fen. 6.Sicherheitszaun nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass waagrecht verlaufende Querbalken (20) mit mindestens einem Ende in den Schlitz (6) eines Profils eingreifen und dass diese Querbalken an Pfosten (l00) befestigt sind. 7. Sicherheitszaun nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an jeder Stossfuge im Innern des Profils (1, 30) zwei längliche Stossverbindungsstreifen (140) vorgesehen sind, die in Berührung mit zwei paralle len Seitenwänden stehen, wobei die Stossverbindungs- streifen und die Oberflächen, auf denen sie anliegen, mit herausragenden Teilen (160) bzw.Öffnungen (21) verse hen sind, die ineinander eingreifen, wobei zusätzlich zu diesen Abstandsteile (25) vorgesehen sind, die so beschaf fen sind, dass sie einen elastischen Eingriff mit den Stossverbindungsstreifen (140) herstellen und diese in einem solchen Abstand voneinander halten, dass die herausragenden Teile und die Vertiefungen im Eingriff miteinander bleiben. B.Sicherheitszaun nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossverbindungsstreifen (140) Flansche (22, 24) haben, die sich von dem flachen Teil weg erstrecken, der in Berührung mit den genannten Seitenwänden liegt, wobei ein Flansch (22) eines jeden Stossverbindungsstreifens (l40) in Berührung mit dem Flansch (7) der Profile bleibt, während der andere Flansch (24) in Berührung mit einem Abstandsteil (25) bleibt, der an der dem Schlitz (6) des Profils gegenüber liegenden Wand (3) anliegt. 9.Sicherheitszaun nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsteile (25) einen mittle ren Steg (28) und zwei zu diesem senkrecht verlaufende, parallele Schenkel (27) aufweisen, an welche Schenkel sich nach aussen ragende Flansche (26) anschliessen, und dass die Stossverbindungsstreifen (l40) sich in den Kanten zwischen den Schenkeln (27) und den Flanschen (26) abstützen. 10. Sicherheitszaun nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsteile durch das Ende eines Querträgers (20) gebildet werden, der in den Schlitz (6) des Profils eingreift. 11.Sicherheitszaun nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stossverbindungsstreifen ent lang seiner gesamten Länge einen Flansch (24) aufweist, von dem ein Teil in Berührung mit einer Oberfläche des Querträgers (20) steht, während andere Flanschteile auf jeder Seite des Profils derart angeordnet sind, dass ihre Enden in Berührung mit anderen Oberflächen des Quer trägers stehen.
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