CH459321A - Koaxialkabelabschlussstecker - Google Patents
KoaxialkabelabschlusssteckerInfo
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Description
Koaxialkabelabschlussstecker Die Erfindung bezieht sich auf einen Koaxialkabelab- schlussstecker, bei dem in einem äusseren Steckergehäuse ein an seinem vorderen Ende mit Kontaktzungen verse- hener, hülsenförmiger Einsatzteil angeordnet ist, der an seinem hinteren Ende ein Innengewinde zum Eingriff eines schraubbaren Verschlusselementes aufweist und in dem mittels eines Isolierstoffkörpers ein Kontaktstift gehaltert ist.
Die bisher bekannten Koaxialkabelstecker der vorste hend genannten Art dienen als Verbindungsstecker. Hierbei ist demgemäss an den Kontaktstift die innere Ader eines Koaxialkabels angeschlossen, dessen äusserer Mantel mit dem hülsenförmigen Einsatzteil verbunden ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Koaxialkabelabschlussstecker dieser Art so auszubilden, dass die Grundbestandteile des Steckers, insbesondere also das äussere Steckergehäuse, der hülsenförmige Ein satzteil mit den Kontaktzungen sowie der Isolierstoffkör- per mit dem darin gehalterten Kontaktstift, wahlweise für einen Koaxialkabelverbindungsstecker oder für einen Koaxialkabelabschlussstecker verwendbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Koaxialkabelabschlussstecker einen koaxial zur Steckerachse eingebauten Abschlusswiderstand sowie eine mit dem hinteren Anschluss des Widerstandes verlötete Abschlusskappe aufweist, die durch das schraubbare Verschlusselement elektrisch und mechanisch mit dem hülsenförmigen Einsatzteil verbunden ist.
Die erfindungsgemässe Lösung besitzt den Vorteil, dass sich unter weitgehender Verwendung der Grundbe standteile eines üblichen Koaxialkabelverbindungsstek- kers auf besonders einfache Weise ein Koaxialkabel- abschlussstecker aufbauen lässt, der einen völlig sym metrischen Abschluss eines Koaxialkabels ermöglicht.
Einzelheiten gehen aus der folgenden Beschreibung zweier in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungs beispiele hervor. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch einen bekannten Koaxial- kabelverbindungsstecker; Fig. 2 und 3 je einen Schnitt durch einen erfindungs gemässen Koaxialkabelabschlusstecker.
Der in Fig. 1 dargestellte bekannte Koaxialkabelver- bindungsstecker enthält ein äusseres Steckergehäuse, in dem ein hülsenförmiger Einsatzteil 2 angeordnet ist. Die ser Einsatzteil 2 weist an seinem vorderen Ende Kontakt zungen 2a auf, die durch Durchbrüche im äusseren Stek- kergehäuse 1 hindurchragen und auf diese Weise zugleich den Einsatzteil 2 im Steckergehäuse 1 festlegen.
Im Einsatzeil 2 ist ein Isolierstoffkörper 3 angeordnet, der zur Halterung eines Kontaktstiftes 4 dient. Weiterhin enthält der Koaxialkabelverbindungsstecker gemäss Fig. 1 drei Hülsenteile 5, 6 und 7 sowie ein schraubbares Verschlusselement 8, das in ein am hinteren Ende des Einsatzteiles 2 vorgesehenes Innengewinde eingreift und zur Festlegung des Isolierstoffkörpers 3 und der Hülsen teile 5, 6 und 7 im Einsatzteil 2 dient.
Ein Koaxialkabel wird mit seiner inneren Ader an den Kontaktstift 4 angeschlossen, während über die Hülsenteile 6 und 7 und das Verschlusselement 8 eine elektrische Kontaktverbindung zwischen dem Mantel des Kabels und dem mit den Kontaktzungen 2a versehenen Einsatzteil 2 hergestellt wird.
Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfin- dungsgemässen Koaxialkabelabschlussteckers, der weit gehend unter Verwendung der Grundbestandteile des bekannten Koaxialkabelverbindungssteckers gemäss Fi gur 1 hergestellt ist.
Der Abschlussstecker gemäss Fig. 2 enthält (in Über einstimmung mit dem Anschlussstecker gemäss Fig. 1) das äussere Steckergehäuse 1, den hülsenförmigen Ein satzteil 2, den Isolierstoffkörper 3 mit dem Kontaktstift 4, ferner die Hülsenteile 5 und 6.
Statt des Hülsenteiles 7 ist bei dem Abschlussstecker gemäss Fig. 2 eine Abschlusskappe 9 vorgesehen, die mit dem hinteren Anschluss 10a eines Abschlusswiderstandes 10 verlötet ist, dessen vorderer Anschluss 10b mit dem Kontaktstift 4 verlötet ist. Zur Festlegung der einzelnen Teile im Abschlussstecker ist ein schraubbares Ver- schlusselement 11 vorgesehen, das als Kappe ausgebildet ist und mit dem Innengewinde am hinteren Ende des Einsatzteiles 2 in Eingriff steht.
Der Abschlusswiderstand 10 ist auf diese Weise koaxial zur Steckerachse in das Steckergehäuse einge baut. Der Widerstandswert kann auf der Aussenseite des schraubbaren Verschlusselementes 11 aufgedruckt sein.
Die Montage des in Fig. 2 dargestellten Koaxialkabel- abschlusssteckers erfolgt in der Weise, dass zunächst der Anchluss 10b des Abschlusswiderstandes 10 mit dem Kontaktstift 4 verlötet wird, dass alsdann der Isolierstoff körper 3 mit dem Kontaktstift 4 und dem Widerstand 10 sowie die Hülsenteile 5 und 6 und die Abschlusskappe 9 in den Einsatzteil 2 eingesetzt werden, woraufhin der Anschluss 10a mit der Abschlusskappe 9 verlötet und hierauf das Verschlusselement 11 aufgeschraubt wird.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsge- mässen Koaxialkabelabschlusssteckers zeigt Fig. 3.
Dieser Stecker enthält in Übereinstimmung mit dem Koaxialkabelverbindungsstecker gemäss Fig. 1 das äusse- re Steckergehäuse 1, den hülsenförmigen Einsatzteil 2, den Isolierstoffkörper 3 mit dem Kontaktstift 4 sowie das schraubbare Verschlusselement B.
Statt der Hülsenteile 5, 6 und 7 des Verbindungsstek- kers gemäss Fig. 1 sind bei dem Abschlussstecker gemäss Fig.3 ein verhältnismässig kurzer Hülsenteil 12 sowie eine lange Abschlusskappe 13 vorgesehen. Letztere ist mit dem hinteren Anschluss 10a des Abschlusswiderstan- des 10 verlötet, dessen vorderer Anschluss lob mit dem Kontaktstift 4 verlötet ist.
Der den Isolierstoffkörper 3 umgebende Hülsenteil 12 weist eine Aussparung auf, in die eine Nase 13a der Abschlusskappe 13 eingreift.
Die Montage des Koaxialkabelabschlusssteckers ge- mäss Fig.3 erfolgt in der Weise, dass zunächst der Anschluss 10b des Abschlusswiderstandes 10 mit dem Kontaktstift 4 verlötet wird, dass dann die Abschlusskap- pe 13 aufgesteckt und mit dem Anschluss 10a des Widerstandes 10 verlötet wird, woraufhin die genannten Teile gemeinsam in den Einsatzteil 2 eingeführt und mittels des schraubbaren Verschlusselementes 8 festge legt werden.
Beim Anziehen dieses Verschlusselementes 8 verhindert die in die Aussparung des Hülsenteiles 12 eingreifende Nase 13a der Abschlusskappe 13 eine Drehbewegung der Abschlusskappe 13 gegenüber dem Isolierstoffkörper 3, so dass die Lötstelle zwischen dem Anschluss 10b des Widerstandes 10 und dem Kontakt Stift 4 gegen Beschädigung geschützt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Koaxialkabelabschlussstecker, bei dem in einem äusseren Steckergehäuse ein an seinem vorderen Ende mit Kontaktzungen versehener, hülsenförmiger Einsatzteil angeordnet ist, der an seinem hinteren Ende ein Innenge winde zum Eingriff eines schraubbaren Verschlussele- mentes aufweist und in dem mittels eines Isolierstoffkör- pers ein Kontaktstift gehaltert ist, dadurch gekennzeich net, dass er einen koaxial zur Steckerachse eingebauten Abschlusswiderstand (10) sowie eine mit dem hinteren Anschluss (10a)des Widerstandes verlötete Abschluss- kappe (9, 13) aufweist, die durch das schraubbare Verschlusselement (8, 11) elektrisch und mechanisch mit dem hülsenförmigen Einsatzteil (2) verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Stecker nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abschlusskappe (13) drehfest mit dem. Isolierstoffkörper (3) verbunden ist. 2. Stecker nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein den Isolierstoffkörper (3) umgebender Hülsenteil (12) eine Aussparung aufweist, in die eine Nase (13a) der Abschlusskappe (13) als Drehsicherung eingreift.PATENTANSPRUCH 1I Verwendung des Koaxialkabelabschlusssteckers als Koaxialkabelverbindungsstecker, dadurch gekennzeich net, dass der Koaxialkabelverbindungsstecker durch Er setzen der genannten Abschlusskappe durch eine Hülse und Entfernen des Widerstandes erhalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
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