CH459335A - Anschlusseinrichtung für einen mit Gleichstrom zu speisenden Kleinmotor - Google Patents
Anschlusseinrichtung für einen mit Gleichstrom zu speisenden KleinmotorInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
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Anschlusseinrichtung für einen mit Gleichstrom zu speisenden Kleinmotor Die Erfindung betrifft eine Anschlusseinrichtung für einen mit Gleichstrom zu speisenden Kleinmotor, bei der eine Erregerwicklung über einen Transistor an der Stromquelle liegt, dessen Steuerkreis von einem Steuerstrom ausgesteuert wird.
Bekanntlich nimmt bei batteriegespeisten Kleinmotoren die Stromaufnahme mit steigendem Drehmoment an der Motorwelle erheblich zu. Werden solche Motoren voll abgebremst und zum Stillstand gebracht, dann fliesst praktisch ein Kurzschlusstrom der nur durch den ohm- schen Widerstand der Motorwicklung begrenzt ist. Da nun eine vollständige Abbremsung der Motorwelle gewollt oder immer wieder auftritt, wird dabei ohne Nutzeffekt Kapazität der als Energiequelle verwendeten Kleinbatterie oder des Akkumulators verbraucht und die Lebensdauer der Batterie herabgesetzt.
Es ist Zweck der Erfindung, die Anschlusschaltung eines batteriegespeisten Kleinmotors so zu verbessern, dass bei Stillstand der Motorwelle trotz angeschalteter Motorwicklung keine Batteriekapazität unnütz verbraucht wird. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass der Transistor über eine aus dem Arbeitsstrom der Erregerwicklung in eine zweite Motorwicklung induzierte Wechselspannung in leitendem Zustand gehalten ist.
Bei laufendem Motor ist infolge des meist mehrpoli- gen Motorausbaues immer eine Wechselstromspannung dem Arbeitsstrom überlagert. Bei stillstehendem Motor und angeschalteter Motorwicklung bleibt die Wechselstromspannung im Arbeitskreis aus, so dass der Transistor in den nichtleitenden Zustand übergeht. Es fliesst somit nur noch der Speisestrom über den Transistor. Diese Verlustleistung ist vernachlässigbar klein.
Der Steuerstromkreis hat die Aufgabe, beim Anschalten der Speisespannung den Transistor zunächst in leitenden Zustand zu versetzen, damit die Erregerwicklung erregt wird. Dieser Steuerstromkreis kann dadurch erhalten werden, dass die Basis des Transistors über einen Kondensator mit der Speisespannung verbunden ist. Solange dieser Kondensator aufgeladen wird, fliesst auch Steuerstrom über die Basis-Emitter-Strecke des Transistors, der damit in den leitenden Zustand übergeführt wird.
Läuft der Motor, dann tritt eine Wechselspannung auf, die aus der Erregerwicklung induziert ist und dem Steuerstromkreis des Transistors zugeführt wird. Fliesst im Steuerstromkreis kein Strom mehr, dann übernimmt die Wechselspannung die Aussteuerung des Transistors. Da nur jede zweite Halbwelle der Steuerwechselspannung den Transistor aussteuert, ist zweckmässig der Basiswiderstand des Transistors mit einem Glättungs- kondensator überbrückt.
Die Induktion der Wechselstromspannung aus dem Arbeitskreis kann auf besonders einfache Weise über eine getrennte Motorwicklung vorgenommen werden. Diese Wicklung ist dann direkt in den Steuerkreis des Transistors eingeschleift.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Schaltplanes beispielsweise erläutert.
Die Motorwicklung Ml ist einerseits über die Ernit- ter-Kollektor-Strecke eines PNP-Transistors Tr mit dem Pluspol der Gleichstromquelle U und andererseits mit dem Minuspol derselben verbunden.
Beim Anschalten der Gleichstromquelle U, das in der Regel über einen nicht dargestellten Schaltkontakt erfolgt, wird zunächst der Ladekondensator Co aufgeladen. Dieser Steuerstromkreis verläuft vom Minuspol der Gleichstromquelle U über den Kondensator Co und die Basis-Emitter-Strecke des Transistors Tr zum Pluspol
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der Gleichstromquelle U. Der Steuerstrom steuert den Transistor Tr in leitenden Zustand, so dass die Spannung praktisch vollkommen an der Motorwicklung Ml auftritt.
Die Motorwelle beginnt sich zu drehen, und im Arbeitskreis treten die eingangs erwähnten Wechsel- stromkomporienten auf. Über die Wicklung M2 des Motors wird die induzierte Wechselspannung aus dem Arbeitskreis entnommen und dem Basis-Emitter-Kreis des Transistors Tr zugeführt.
Fliesst über den Steuerstromkreis kein Steuerstrom mehr, dann wird der Transistor Tr in jeder negativen Halbwelle durch die eingekoppelte Wechselspannung der Wicklung M2 ausgesteuert, wobei der Transistor Tr im leitenden Zustand bleibt.
Damit auch in den positiven Halbwellen der Wechselspannung der Transistor vollständig durchgeschaltet bleibt, ist dem Basiswiderstand R ein Glättungskonden- sator C parallelgeschaltet, der die Aussteuerung des Transistors Tr in den positiven Halbwellen über- nimmt.
Wird die Motorwelle bis zum Stillstand abgebremst oder blockiert, dann stellt sich im Arbeitskreis der erwähnte Kurzschlussgleichstrom ein. Die Wechselstromkomponente entfällt im Arbeitskreis, und der Transistor Tr erhält keine Wechselspannung mehr, d. h. er wird nichtleitend, und der Stromzufluss über die Motorwicklung M1 geht auf die Grösse des Transistorsperrstromes zurück. Die Gleichstromquelle U wird dabei praktisch nicht mehr belastet.
Wird die Motorwelle wieder freigegeben, dann kann sich der Strom im Arbeitskreis des Transistors aufbauen. Die nach Art einer Rückkopplung wirkende Wechselspannung im Basiskreis beschleunigt dabei die Aussteuerung des Transistors.
Die an einem einfachen Gleichstromkleinmotor mit einer Wicklung gezeigte Speiseschaltung kann entsprechend für mehrere getrennte Wicklungen ausgebildet werden. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, einen bereits vorgesehenen Steuer- bzw. Einschalttransistor in dieser Weise mit einem Steuerstromkreis und einem Wechselspannungssteuerkreis zu versehen. Dabei ist an eine Transistorschaltung gedacht, über die der Motor periodisch ein- und ausgeschaltet ist, wie dies besonders bei Uhrenantrieben vorteilhaft ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anschlusseinrichtung für einen mit Gleichstrom zu speisenden Kleinmotor, bei der eine Erregerwicklung über einen Transistor an der Stromquelle liegt, dessen Steuerkreis von einem Steuerstrom ausgesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Transistor (Tr) über eine aus dem Arbeitsstrom der Erregerwicklung (Ml) in eine zweite Motorwicklung (M2) induzierte Wechselspannung in leitendem Zustand gehalten ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis des Transistors (Tr) über einen Kondensator (Co) mit dem Minuspol der Gleichstromquelle (-U) verbunden ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Basiswiderstand (R) des Transistors (Tr) mit einem Glättungskon- densator (C) überbrückt ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Erregerwicklung (M1) fliessende Arbeitsstrom in der zweiten getrennten Motorwicklung (M2) eine Wechselspannung induziert und dass diese Wicklung in den Steuerkreis des Transistors (Tr) eingeschleift ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965M0067228 DE1254227B (de) | 1965-11-10 | 1965-11-10 | Anschlussschaltung fuer einen batteriegespeisten Kleinmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH459335A true CH459335A (de) | 1968-07-15 |
Family
ID=7312109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1621266A CH459335A (de) | 1965-11-10 | 1966-11-08 | Anschlusseinrichtung für einen mit Gleichstrom zu speisenden Kleinmotor |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT273305B (de) |
| CH (1) | CH459335A (de) |
| DE (1) | DE1254227B (de) |
-
1965
- 1965-11-10 DE DE1965M0067228 patent/DE1254227B/de active Pending
-
1966
- 1966-11-08 CH CH1621266A patent/CH459335A/de unknown
- 1966-11-10 AT AT1039366A patent/AT273305B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1254227B (de) | 1967-11-16 |
| AT273305B (de) | 1969-08-11 |
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