CH459503A - Seilkran - Google Patents

Seilkran

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CH459503A
CH459503A CH814966A CH814966A CH459503A CH 459503 A CH459503 A CH 459503A CH 814966 A CH814966 A CH 814966A CH 814966 A CH814966 A CH 814966A CH 459503 A CH459503 A CH 459503A
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CH
Switzerland
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crane
control
cable
cone
sleeve
Prior art date
Application number
CH814966A
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English (en)
Inventor
Janeschitz Heribert
Original Assignee
Kammer Fuer Land Und Forstwirt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C21/00Cable cranes, i.e. comprising hoisting devices running on aerial cable-ways
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/011Cable cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description


  Seilkran    Die Erfindung bezieht sich auf einen     Seilkran    mit       einem    längs     eines        Tragseiles        verfahrbaren    Kranwagen,  an dem eine Glocke aufgehängt ist, die     federnde    Riegel  zum     Festhalten    eines Lastgehänges mit Hilfe eines Ke  gels trägt, wobei an dem Kegel     ein    zum Heben bzw. Sen  ken einer Last und zum Bewegen des Kranwagens be  stimmtes Kranseil befestigt ist.  



  Die Erfindung bezweckt, einen     Seilkran    zu schaffen,  der es ermöglicht,     eine        Festklemmung    des     Kranwagans     an jedem gewünschten Punkt des Tragseiles durchzu  führen, um den Arbeitsvorgang einzuleiten, und der es  ferner ermöglicht, nach dem Anheben der Last oder  des     leeren    Lastgehänges die     Festklemmung    automa  tisch zu lösen, um eine Bewegung des Kranwagens in  einer gewünschten Richtung durchzuführen. Es wird       insbesondere    eine Konstruktion angestrebt, die eine  Steuerung     des    Vorganges zum Festklemmen am Trag  seil nach Stillstand des Kranwagens durch eine Fern  steuerung ermöglicht.

   Es wird hierbei     insbesondere     Gewicht darauf gelegt, dass     ein    unbeabsichtigtes     Fest-          klemmen    durch eine Fehlbedienung weitgehend vermie  den wird.  



  Das Wesen des erfindungsgemässen Seilkranes be  steht darin, dass an dem Kranwagen zwei quer zum  Tragseil     bewegliche    und zweckmässig zur Kranwagen  mitte hin schliessende     Parallelklemmen    angeordnet sind,       deren    Steuergestänge an einer die Glocke     umgebenden     und an dieser verschiebbar geführten Steuerbüchse an  gelenkt sind, wobei die Steuerbüchse eine     Steuerfläche     zur Steuerung der Bewegung der Riegel zum Fest  halten bzw. Freigeben des Kegels aufweist, und dass  ferner zur Steuerung der Verschiebung der Steuer  büchse     eine    Fernsteuerung vorgesehen ist.  



  Der     erfindungsgemässe    Seilkran     ist    in wesentlichen  Punkten den bekannten Konstruktionen überlegen. Der  Kranwagen kann am Tragseil in jedem beliebigen Punkt  festgeklemmt werden, ohne dass     irgenswelche    Einstel  lungen am     Seilkran    vorgenommen werden müssen, wie  dies z. B. bei Distanzauslösern notwendig ist. Ein we  sentlicher Vorteil besteht     darin,    dass der Kranwagen    genau auf einem gewünschten Haltepunkt festgeklemmt  werden kann, ohne dass der Kranwagen noch     einige     Meter gefahren werden muss, wie z. B. bei Kombi  nation von Distanz- und Bewegungsauslöser. Die Erfin  dung ermöglicht aber auch eine Distanz-, Zeit- und Bewe  gungsauslösung.

   Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass  mit dem erfindungsgemässen Seilkran Hebe- und     Absenk-          arbeiten    am gleichen Punkt oder nur in einem geringen  Abstand von einigen Metern vorgenommen werden kön  nen, was z. B. bei Zeitauslösern unter Verwendung von  Pumpen oder dergleichen nicht     möglich    ist. Eine solche       Arbeitsweise        ist        für        Baustellenkrane,    die z. B. zur       Wildbachverbauung    eingesetzt werden, besonders wich  tig.  



  Der erfindungsgemässe Seilkran weist eine einfache       Konstruktion    auf und ist daher gegen Störungen uriemp  findlich. Er kann leicht gewartet und     bedient    werden.  Die erfindungsgemäss vorgesehenen Parallelklemmen  sind gegen Verschmutzung und Witterungseinflüsse  unempfindlicher als Keilklemmen, und ausserdem be  sitzen sie eine einwandfreie Klemmwirkung auch auf  fetten Tragseilen. Mit dem Seilkran ist es möglich,  Stützen zu     überfahren,    auch wenn das     Tragseil    ver  hältnismässig weit durchhängt.

   Auch     ein        Überfahren     von     Seilkupplungen    ist möglich, so dass der Seilkran  unabhängig von der verwendeten Seiltype ist und auch  gestückelte Seile Verwendung finden können.  



  Es ist an sich bekannt, einen Laufwagen an Last  schwebebahnen     mittels    eines     Hochfrequenzsenders    zu  steuern, dem ein Empfänger zugeordnet ist.     Diese     Steuerung ist umständlich und kann nur für Laufwagen  verwendet werden, die auf einem horizontalen Tragseil       verfahrbar    sind.  



  Weitere     Einzelheiten    der Erfindung werden an Hand  der Zeichnung näher erläutert, welche     eine    beispiels  weise Ausführungsform des erfindungsgemässen Seilkra  nes schematisch veranschaulicht. Es zeigt:       Fig.    1     einte    Seitenansicht des     Seilkranes        teilweise        im          Schnitt,          Fig.    1 a eine Einzelheit im Grundriss,           Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II    der     Fig.    1,

         Fig.    3 im Massstab der     Fig.    2     eine    Einzelheit des  Kranwagens vor dem Absenken des Lastgehänges,       Fig.    4 in gleicher Darstellungsweise wie     Fig.    3  Einzelheiten des Kranwagens nach der     Absenkung    des  Lastgehänges,       Fig.    5 in vergrösserter Darstellung Einzelheiten eines  Steuermechanismus nach Abgabe des ersten Steuerim  pulses,

         Fig.    6 in gleicher Darstellungsweise die     Stellung    der       einzelnen    Teile nach Abgabe des zweiten Steuerimpulses  und       Fig.    7 einen Grundriss dieser     Einzelheiten    in der  Ruhestellung.  



  Auf einem     Tragseil    33     ist    ein Kranwagen in üblicher  Weise mittels eines     Kranseiles    22     verfahrbar.    An dem  Kranwagen sind zwei     Parallelklemmen    30 spiegelbild  lich zueinander     angeordnet,    die zum Festklemmen des  Kranwagens an dem Tragseil dienen.

   Zum Auslösen des  Vorganges zur     Festklemmung    des Kranwagens     an    dem  Tragseil nach     Stillstand        des        Kranwagens    ist an dem  Kranwagen eine als Hebel     versinnbildlichte        Auslöse-          vorrichtung    1 angeordnet, deren     Stromkreis    mittels eines  tragbaren Senders über einen Empfänger drahtlos ge  schlossen werden kann. Die     Auslösevorrichtung    be  findet sich normalerweise in einer Ruhestellung 0 und  kehrt wieder in die     0-Stellung    zurück.

   Aus Sicherheits  gründen ist für die Auslösung des Vorganges zur     Fest-          klemmung    die Abgabe von zwei     Steuerimpulsen    not  wendig, durch deren ersten die     Auslösevorrichtung    1 in  die     Stellung    a und durch deren zweiten die     Auslösevor-          richtung    1 in die Stellung b gebracht wird.

   In     Fig.    1  und 7 ist die     0-Stellung        veranschaulicht,    in der     Fig.    5  die Stellung a nach Abgabe des ersten     Steuerimpulses     und in     Fig.    6 die Stellung b nach Abgabe des. zweiten  Steuerimpulses.  



  Mit der     Auslösevorrichtung    1 sind zwei Hebel  gestänge verbunden, und zwar ein Hebelgestänge 2, 3,  welches zu einer Sperrklappe 4 führt und ein Hebel  gestänge 5, 6, 7, 8, welches zu einer Sperrklappe 9  führt. Die beiden     Sperrklappen    4 und 9 liegen gegenüber  einem Pendelhebel 10, an dem ein     Widerlager    11     unter     Einwirkung einer Feder 11' gegen einen     Anschlag    10'  gehalten wird.

   Auf dem     Widerlager    11 liegt ein an dem  Kranwagen um ein Lager 12'     verwenkbarer    Hebel  12 auf, und er versucht den     Pendelhebel    10 unter dem  Auflagedruck entgegengesetzt dem     Uhrzeigersinn    zu       verschwenken.    In der Ruhestellung 0 liegt daher der  Pendelhebel 10 an der etwas länger als die Sperrklappe  9     ausgeführten    Sperrklappe 4 an.  



  Nach Abgabe des ersten Steuerimpulses     und        Ver-          schwenken    der     Auslösevorrichtung    1 in die Stellung a  wird über das Hebelgestänge 2, 3 die Sperrklappe 4  in die in     Fig.    5 gezeigte Lage nach unten     verschwenkt.     Nach     Verschwenkung    der Sperrklappe 4 nach unten  wird der     Pendelhebel    10 unter dem Auflagedruck des  Hebels 12 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die  Sperrklappe 9 angedrückt.

   Nach Auslösung des zweiten  Steuerimpulses gelangt die     Auslösevorrichtung    1     in    die  Stellung b, so dass über das Hebelgestänge 5, 6, 7, 8  nun auch die Sperrklappe 9 nach unten in die in     Fig.    6  dargestellte Lage ausgeschwenkt     wird.    Um diesen Steuer  vorgang zu     ermöglichen,        ist    die Stange 2 nach unten       ausknickbar        ausgebildet.     



  Nach     Ausschwenkung    der Sperrklappe 9 wird der       Pendelhebel    10 unter dem     Auflagedruck    des     Hebels    12  auf das     Widerlager    11 entgegen dem     Uhrzeigersinn            verschwenkt,    so dass der Hebel 12 um sein Lager 12'  nach unten ausschwenken     kann.    Der Hebel 12 ist mit  einem Hebel 13 verbunden, der an einer Steuerbüchse  14     angelenkt    ist, welche unter Belastung von Druck  federn 15 steht.

   Diese     Druckfedern    15 unterstützen die       Ausschwenkung    des Pendelhebels 10 zusätzlich zu dem  Eigengewicht des langen Hebelarmes des Hebels 12.  



  Die Steuerbüchse 14 ist an einer einen Kegel 21  aufnehmenden Glocke 21'     unter    Zwischenschaltung  einer weiteren Büchse 34 geführt. Der Kegel dient als  Träger für ein Lastgehänge und ist mit dem Kranseil  22 verbunden. Die Büchse 34 trägt einen Flansch 34',  an dem die Druckfedern 15 abgestützt     sind,    die ihrer  seits auf einen Flansch 14' der Steuerbüchse 14 ein  wirken. Zur Begrenzung der Verschiebung der Steuer  büchse 14 gegenüber der Büchse 34 sind Federbolzen  15' angeordnet. Mit dem     Flansch    34' der Steuerbüchse  14 wirkt ein     Flansch    21" des Kegels 21 zusammen.

   Der  Kegel 21 ist durch den Riegel 19 in der Glocke 21'  festgehalten, welche in     Führungsbüchsen    19' ver  schiebbar gelagert und durch Federn 20 in die     Ver-          riegelungsstellung    gebracht werden.  



  Nach Freigabe des     Hebels    12 erfolgt     also    durch die       Druckfeder    15     eine        Aufwärtsbewegung    der Steuerbüchse  14 in die in     Fig.    3 dargestellte Lage. Durch diese Auf  wärtsbewegung wird über ein Steuergestänge 23, 24,  25, 26, 27, 28, dessen     Stange    23 an dem Flansch 14'  der Steuerbüchse 14     angelenkt    ist und dessen Stange 28       an    einer Zugfeder 29 angreift, diese Zugfeder gegen  die Mitte des Kranwagens hin entlastet. Die Schwenk  achsen 35 der Stangen 24 sind dabei an den oberen  Enden der     Langschlitze    35' der Glocke 21' abgestützt.

    Die Stange 28 gelangt dabei     in    die in     Fig.    1 strich  punktiert     eingezeichnete    Lage. Durch     Entspannung    der       Zugfeder    29, die an der     Parallelklemme    30     angreift,     gelangt die ein Schliessen der Parallelklemme 30 be  wirkende Zugfeder 31 zur Wirkung. Diese Zugfeder  31 greift an einem     Winkelhebel    30' der Parallelklemme  <B>30</B> an, der in einer     Schlitzplatte    32     (Fig.    la) geführt  ist.

   Unter Wirkung der Zugfeder 31 und der Schlitz  platte 32 erfolgt zunächst eine     Querbewegung    der     Par-          allelklemme    30, so dass die Klemmbacken über bzw.  unter dem     Tragseil    33 liegen und     sodann    ein Schliessen  der Klemmbacken auf dem Tragseil. In     Fig.    1 ist  das     Hebelgestänge    für die rechtsliegende Parallelklemme  nur zum Teil eingezeichnet. Im Prinzip erfolgt das       Schliessen    der rechtsliegenden     Parallelklemme    auf gleiche  Weise wie das Schliessen der linksliegenden     Parallel-          klemme.     



       Gleichzeitig        mit    dem Vorgang     zur        Festklemmung     des Kranwagens mit     Hilfe    der Parallelklemmen 30  werden während der     Aufwärtsbewegung    der Steuer  büchse 14     Winkelhebel    16     verschwenkt,    die     einerseits     auf dem     Flansch    14' aufliegen, anderseits gegen Bolzen  17 einwirken, an welchen Zugfedern 18 eingehängt       sind,    die in     Bohrungen    der Riegel 19 angeordnet und  mit diesen verbunden sind.

   Die     Winkelhebel    16     sind     an den Führungsbüchsen 19' schwenkbar gelagert.  Durch die beschriebene Bewegung der     Winkelhebel    16  werden also die Zugfedern 18 gespannt.     Ein    Zurück  ziehen der Riegel 19 ist bei einem     belasteten    Lastge  hänge erst dann möglich, wenn durch     Spannung    des  Kranseiles 22 der Druck des Kegels 21 auf die Riegel  19 aufgehoben     wird.    Dadurch     wird    verhindert, dass  die Last     in    ein     schlaffes        Kranseil    fällt.

   Ist das Last  gehänge jedoch leer, also keine Last angehängt, dann       erfolgt    das     Zurückziehen    der Riegel 19     sofort    nach      Spannung der Zugfedern 18, ohne dass das     Kranseil     22 gespannt werden muss.  



  Nach dem Zurückziehen der     Riegel    19 kann als  nächster Arbeitsvorgang das Absenken des Lastge  hänges durch Nachlassen des Kranseiles 22 durchge  führt werden, und zwar sowohl des leeren Lastgehänges  als     auch    eines Lastgehänges mit angehängter Last.  



  Beim Absenken des Lastgehänges tritt der Kegel  21 aus der Glocke 21' nach unten heraus,     und    der  Flansch 34' verliert damit seine Unterstützung durch  den     Flansch    21" des     Kegels    21. Unter Wirkung der  Druckfedern 15     und    des Eigengewichtes der Büchse  34 wird diese in die in     Fig.    4 dargestellte Lage ab  gesenkt,     bis    die     Federbolzen    15' auf dem Flansch 14'  der Steuerbüchse 14 aufliegen. Auch die Steuerbüchse  14 selbst kann     unter    ihrem Eigengewicht absinken, wo  durch über den Hebel 13 der Hebel 12 entgegen dem  Uhrzeigersinn angehoben wird.

   Das     lange    Ende des  Hebels 12 gleitet dabei unter     Zurückdrückung    des       Widerlagers    11 an diesem vorbei nach oben. Die Aus  lösevorrichtung 1 war inzwischen nach Abgabe des  zweiten Steuerimpulses wieder     in,    ihre     0-Stellung    ge  langt und der Pendelhebel 10, nachdem der Hebel 12  nach unten gefallen war, durch sein Eigengewicht wieder  in     seine    lotrechte Lage nach     unten    geschwenkt.  



  Durch das Absinken der Steuerbüchse 14     gleiten     die Schwenkachsen 35 für die Stangen 24 des Steuer  gestänges 23-28 in     Schlitzen    35' der Glocke 21' nach  unten. Die Schwenkachsen 35 sind mittels Laschen  35"     untereinander        verbunden.    Die Stangen .25, 26, 27,  28 bleiben bei dem Absinken der Schwenkachsen 35  aber in Ruhe, und die     Parallelklemmen    30 beharren  daher in     ihrer    Schliessstellung.  



  Schliesslich schwenken durch das Absinken der  Steuerbüchse 14 auch die     Winkelhebel    16 nach unten.  Diese     Schwenkbewegung        wird    durch die Zugfedern 20  unterstützt, die gleichzeitig unter Entspannung der  Zugfedern 18 die Riegel 19 in ihre     Funktionslage    ziehen.  Damit     ist    die Glocke 21' zur Aufnahme des Kegels 21  bereit.  



  Durch Anheben des Lastgehänges mittels des Kran  seiles 22 gelangt der Kegel 21     in,    die Glocke 21', wobei  die Riegel 19 zurückgedrückt werden und     mittels    der  Zugfedern 20 unter Verriegelung des Kegels 21 an der  Glocke 21' wieder einschnappen.  



  Beim     Einführen    des Kegels 21 in die Glocke .21'  wird durch dien Flansch 21" der Flansch 34' ange  hoben, und es werden die Druckfedern 15 gespannt,  wodurch über den     Flansch    14' der Steuerbüchse 14  und den Hebel 13 der Hebel 12 auf sein     Widerlager     11 angedrückt wird.

   Beim Hochgehen des Kegels 21  werden ausserdem die Schwenkachsen 35 des Steuerge  stänges 23-28 für die Parallelklemmen angehoben, wo  bei die Stangen 24 um die     Anlenkungspunkte    an den  Stangen 23 nach oben geschwenkt werden, so dass die  Stange 25     angehoben    und über die Stangen 26 und 27  die Stange 28 aus der mit einer strichpunktierten Linie  angedeuteten Lage wieder in die voll ausgezogene Lage  der     Fig.    1 gebracht wird. Damit wird die Öffnungsfeder  für die     Parallelklemme    30 gespannt und die talseitige  Parallelklemme geöffnet und mittels der     Schlitzplatte     32 vom Tragseil 33 weggeschwenkt.

   Die bergseitige       Parallelklemme    30     ist    durch den Zug an dem Kranseil  22 im Schliesssinn belastet und bleibt so lange ge  schlossen, bis das     Kranseil    nachgelassen wird. Durch  Nachlassen des Kranseiles kann daher der     Kranwagen       mit dem in der Glocke 21' verriegelten Kegel 21  talwärts bewegt werden.  



  Die     Talwärtsbewegung    oder Bergfahrt kann an ei  nem beliebigen Punkt durch Anhalten der Seilwinde  und damit des Kranseiles 22 beendet werden. Nach  Anhalten des Kranwagens ist in der bereits     beschriebe-          nen    Weise durch Abgabe der zwei Steuerimpulse eine       Festklemmung    des Kranwagens an dem Tragseil 33  und ein Absenken des belasteten oder unbelasteten Last  gehänges möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seilkran mit einem längs eines Tragseiles verfahr- baren Kranwagen, an dem eine Glocke aufgehängt ist, die federnde Riegel zum Festhalten eines Lastgehänges mit Hilfe eines Kegels trägt, wobei an dem Kegel ein zum Heben bzw.
    Senken einer Last und zum Bewegen des Kranwagens bestimmtes Kranseil befestigt ist, da durch gekennzeichnet, dass an dem Kranwagen zwei quer zum Tragseil (33) bewegliche Parallelklemmen (30) angeordnet sind, deren Steuergestänge (23-28) an einer die Glocke (21') umgebenden und an dieser verschiebbar geführten Steuerbüchse (14) aasgelenkt sind, wobei die Steuerbüchse (14) eine Steuerfläche (14') zur Steuerung der Bewegung der Riegel (19) zum Festhalten bzw. Freigeben des Kegels (21) aufweist, und dass ferner zur Steuerung der Verschiebung des Steuerbüchse (14) eine Fernsteuerung (1 bis 11) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Seilkran nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Steuerbüchse (14) ein Hebelge stänge (12, 13) aasgelenkt ist, das sich auf einem durch die Fernsteuerung zurückziehbaren Widerlager (11) unter Wirkung von auf die Steuerbüchse (14) ein wirkenden Druckfedern (15) abstützt, die auf dem Flansch (34') einer Büchse (34) abgestützt sind, welche die Steuerbüchse (14) umgibt und an einem Flansch (21") des Kegels (21) anliegend gegenüber der Steuer büchse verschiebbar ist, und dass zur Begrenzung der Verschiebung der Steuerbüchse (14) gegenüber der Büchse (34) Federbolzen (15') vorgesehen sind.
    2. Seilkran nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (11) an einem Pendelhebel (10) gelagert und mittels einer Feder (11') gegen einen auf diesem vorgesehenen Anschlag (10') gehalten ist, wobei dem Pendelhebel (10) zwei Sperrklappen (4, 9) zugeordnet sind, welche 'über gegenläufige Gestänge (2, 3 bzw. 5, 6, 7, 8) mit einer Auslösevorrichtung (1) verbunden sind, die durch die Fernbetätigung z. B. durch getrennte Impulse zu zwei entgegengesetzt und nacheinander ablaufenden Arbeitstakten eingeschaltet wird. 3.
    Seilkran nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallel klemmen (30) spiegelbildlich am Kranwagen angebracht sind und unter der Wirkung je einer an den Steuer gestängen (23 bis 28) befestigten Öffnungsfeder (29) und je einer an dem Kranwagen befestigten Schliess feder (31) stehen, und dass am Kranwagen Schlitz platten (32) vorgesehen sind, in welchen die Parallel klemmen (30) in ihrer Querbewegung zum bzw. vom Tragseil (33) geführt sind. 4.
    Seilkran nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schwenkachsen (35) der Steuergestänge (23 bis 28) in vertikalen Schlitzen (35') der Glocke (21') diese im Bewegungsbereich des Kegels (21) durchsetzen, so dass durch Hineinbewegen des Kegels (21) in die Glocke (21') diese Achsen (35) angehoben werden und dadurch das Steuergestänge (23 bis 28) im Sinne einer Freigabe der Öffnung der Parallelklemmen (30) betätigt wird. 5.
    Seilkran nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an Führungsbüchsen (19') für die Riegel (19) Winkelhebel (16) angelenkt sind, denen einer Schenkel auf der Steuerfläche (14') der Steuerbüchse (14) aufruhen und deren andere Schenkel an Bolzen (17) angreifen, in die Zugfedern (18) eingehängt sind, welche in Längsbohrungen der Riegel (19) angeordnet und mit den Riegeln (19) verbunden,
    sind, wobei an den Riegeln (19) ferner Rückzugfedern (20) an- greifen, welche die Riegel (19) gegen den Kegel (21) ziehen. 6. Seilkran nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Parallelklemmen (30) sich zur Kran wagenmitte hin schliessend angeordnet sind.
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