CH459844A - Drehhemmeinrichtung, insbesondere für Rollschuhe - Google Patents

Drehhemmeinrichtung, insbesondere für Rollschuhe

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CH459844A
CH459844A CH719867A CH719867A CH459844A CH 459844 A CH459844 A CH 459844A CH 719867 A CH719867 A CH 719867A CH 719867 A CH719867 A CH 719867A CH 459844 A CH459844 A CH 459844A
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CH
Switzerland
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bearing body
rotation
wheel
clamping shoe
clamping
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Application number
CH719867A
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English (en)
Inventor
Haberl Peter
Original Assignee
Haberl Peter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general ; Anti-clogging castors
    • B60B33/0078Castors in general ; Anti-clogging castors characterised by details of the wheel braking mechanism
    • B60B33/0086Castors in general ; Anti-clogging castors characterised by details of the wheel braking mechanism acting on rim or side portion of tyre

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


      Drehhemmeinrichtung,    insbesondere für Rollschuhe    Die Erfindung betrifft eine     Drehhemmeinrichtung    an  einem in einem Lagerkörper drehbar gelagerten Rad,  insbesondere für Rollschuhe, mit einer     Rücklaufsperre     zur Blockierung des Rades in einer Drehrichtung. Bei  bekannten, mit     Rücklaufsperre    versehenen Rollschuhen  rattert die     Rücklaufsperre    bei Vorwärtsfahrt. Dies ist  dadurch bedingt, dass die     Rücklaufsperre    im Prinzip als       Klinkengesperre    ausgebildet ist, deren Sperrorgan über  die Sperrzähne rattert.

   Der Lärm macht sich     hiebei     besonders unangenehm bemerkbar, wenn mehrere Roll  schuhläufer     gleichzeitg    fahren, wie dies     z.B.    bei Roll  schuhbahnen der Fall ist. Dieser Nachteil kann jedoch  vermieden werden, wenn gemäss der Erfindung die Rück  laufsperre einen mit dem Rad umlaufenden Zylinder  enthält, an dessen Mantelfläche ein schwenkbar im  Lagerkörper gelagerter Klemmschuh, unter dem Einfluss  einer Feder, zur Anlage     bringbar    ist.

   Dadurch, dass der  Klemmschuh     vorteilhafterweise    bloss durch     Reibungs-          schluss,    also kraftschlüssig den Rücklauf sperrt, nicht  jedoch formschlüssig, wie dies bei     Klinkengesperren     üblich ist, entsteht bei Vorwärtsfahrt keinerlei Lärm. Die       Rücklaufsperre    arbeitet somit geräuschlos.

   Weiters kön  nen in die Mantelfläche des Klemmzylinders Aussparun  Qen eingebracht sein, in die eine schwenkbar im Lager  körper gelagerte, die Drehung des Rades in beiden  Drehrichtungen hindernde Sperrklinke einschwenkbar ist,  die gegen mindestens ein bewegliches, jedoch     arretierba-          res        Widerlager        abstützbar    ist.  



  Um den Anwendungsbereich derartiger Rollschuhe  zu erweitern und sie     z.B.    beim Begehen von Treppen,  insbesondere beim Abwärtsgehen, nicht ablegen zu müs  sen, ist eine Sperrklinke vorgesehen, die in     Ausnehmun-          gen    des Klemmzylinders 4 einschwenkbar ist und zwar zu  dem Zeitpunkt, zu dem es der Rollschuhläufer wünscht.  Im Betrieb ist die Sperrklinke gegen mindestens ein       Widerlager    abgestützt.  



  Um derart ausgebildete Rollschuhe auch für Kunst  lauf verwenden zu können und damit einen für alle  Zwecke geeigneten Rollschuh zu schaffen, ist gemäss  einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Klemm-    Schuh mittels eines bevorzugt schwenkbar im Lagerkör  per gelagerten     Abhebers    im Abstand von der Mantelflä  che des Klemmzylinders festhaltbar.     Hiedurch    ist es  möglich, die Wirkung der     Rücklaufsperre    auszuschalten,  so dass das Rad in beiden Drehrichtungen bewegbar  ist.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der  Zeichnung dargestellten     Ausführungsbeispieles    näher er  läutert.  



  Es zeigt     Fig.    1 einen Längsschnitt durch die     erfin-          dungsgemässe    Einrichtung und     Fig.    2 einen Schnitt ent  lang der Linie     II-II    in     Fig.    1.  



  In der Zeichnung ist mit 1 ein Lagerkörper bezeich  net, in welchem eine Achse 16 drehbar gelagert ist, auf  der zwei Räder 2 drehfest angeordnet sind. Die dreh  schlüssige Verbindung zwischen den Rädern 2 und der  Achse 16 kann     hiebei        z.B.    durch einen Stift 17 erreicht  werden, der durch die Nabe des Rades 2 und die Achse  16 hindurchgesteckt ist. In einer Drehrichtung (im darge  stellten Ausführungsbeispiel entgegen dem Drehsinn des  Uhrzeigers) kann die Drehung des Rades 2 mittels einer  als Ganzes mit 3 bezeichneten     Rücklaufsperre    blockiert  werden.

   Die     Rücklaufsperre    besteht aus einem drehfest  mit der Achse 16 verbundenen Zylinder 4, an dessen  Mantelfläche 5 ein schwenkbar im Lagerkörper 1 gela  gerter Klemmschuh 6 zur Anlage     bringbar    ist. Der  Klemmschuh 6 steht     hiebei    unter dem Einfluss einer  Feder 7, die als Blattfeder ausgebildet sein kann und  trachtet, den Klemmschuh 6 in Berührung mit der  Mantelfläche 5 des Klemmzylinders 4 zu halten. Die  Feder 7 ist     hiebei    an einem im Lagerkörper 1 fixierten  Bolzen 18 abgestützt.  



  Die Mantelfläche 5 weist mehrere über den Umfang  verteilte Aussparungen 8 auf, die in einer Ebene liegen,  die im Abstand von der Berührungsebene zwischen der  Mantelfläche 5 und dem Klemmschuh 6 verläuft, so dass  der Klemmschuh an einem nicht unterbrochenen Streifen  der Mantelfläche 5 schleift.  



  Der Klemmschuh 6 kann durch einen,     z.B.    mittels  eines Steckschlüssels     betätigbaren        Abheber    10 in einer      Stellung festgehalten werden, in welcher keine Berührung  zwischen dem Klemmschuh 6 und der Mantelfläche 5 des  Klemmzylinders stattfindet. In dieser Lage können dann  die Räder 2 in beiden Drehrichtungen bewegt werden.  



  Der     Abheber    10 ist als     T-förmiger    Hebel ausgebildet,  wobei der Steg 11 des     T-Hebels    die Schwenkachse bildet  und an dem einen Ende 12 des Flansches des     T-Hebels     der Klemmschuh 6 abgestützt ist, während das zweite  Ende 13 des Flansches des     T-Hebels    ein     Widerlager    für  die Sperrklinke bildet.

   Wird somit der     Abheber    10 in  dem dargestellten Ausführungsbeispiel von der einge  zeichneten Lage ausgehend entgegen dem     Uhrzeigerdreh-          sinn    bewegt, so wird der Klemmschuh 6 von der  Mantelfläche 5 des Klemmzylinders 4 abgehoben, wäh  rend gleichzeitig die Sperrklinke 9 weiter vom Klemmzy  linder 4 wegbewegt wird. Die Schwenkbewegung des       Abhebers    10 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers ist  jedoch beschränkt, da der Klemmschuh 6 mit einer  Fläche 19 an der Innenseite 20 des einen Topf bildenden  Klemmzylinders 4 zur Anlage kommt.

   Der Klemmschuh  6 ist     hiebei    als einarmiger Hebel ausgebildet, der an dem  vom Schwenklager abliegenden Ende einen Einschnitt  aufweist, in welchen die aufragende Wand des als Topf  ausgebildeten     Klemmzylinders    4 eingreift.  



  Wird der     Abheber    10 aus der in     Fig.    1 eingezeichne  ten Stellung im Sinne des Uhrzeigers     verschwenkt,    so wird  die Berührung zwischen der     Sperrklinke    9 und dem Ende  13 des Flansches des     T-Hebels    aufgehoben und der  Sperriegel kann sich in Richtung auf die Aussparungen 8  des Klemmzylinders 4 bewegen, sofern er an dieser  Bewegung nicht durch ein zweites     Widerlager    15 gehin  dert wird, das an einer verschiebbar im Lagerkörper 1  gelagerten Platine 14 vorgesehen ist.

   Wird jedoch die  Platine durch den Rollschuhläufer unter Überwindung  des Reibungsschlusses zwischen dem Lagerkörper 1 und  der in einem Schlitz des Lagerkörpers 1 geführten     Platine     14, im Sinne des Pfeiles P in     Fig.    1 verschoben, dann  kommt der Sperrzahn 24 in Eingriff mit den     Ausneh-          mungen    8 des     Meemrnzylinders    5 und blockiert die  Drehung der Räder 2 in beiden Drehrichtungen.

   Die  Sperrklinke 9 steht unter dem Einfluss einer Feder 21,  die trachtet, die Sperrklinke 9 um ihr ortsfest im  Lagerkörper 1 gelagertes Schwenklager 22 gegen den  Sperrzylinder 4 zu     verschwenken.    Die Feder 21 ist     hiebei     mit einem ihrer Enden an einem ortsfesten     Widerlager    23  an dem Lagerkörper 1     abgestützt    und liegt mit ihrem  zweiten Ende am Ende der Sperrklinke 9 an.  



  Die Platine 14 kann     zusätzlich    zum Reibungsschluss  oder anstatt des Reibungsschlusses auch durch eine  Rasteinrichtung festgehalten werden, deren Rastbolzen-    oder Rastkugel jeweils in eine von zwei im Abstand,  bevorzugt an der dem Rad 2 zugewandten Unterseite der  Platine 14 angeordnete,     Ausnehmungen    eingreift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehhemmeinrichtung an einem in einem Lagerkör per drehbar gelagerten Rad, insbesondere für Rollschu he, mit- einer Rücklaufsperre zur Blockierung des Rades in einer Drehrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklaufsperre (3) einen mit dem Rad (2) umlaufenden Zylinder (4) enthält, an dessen Mantelfläche (5) ein schwenkbar im Lagerkörper (1) gelagerter Klemmschuh (6), unter dem Einfluss einer Feder (7) zur Anlage bringbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Mantelfläche (5) des Klemmzy linders (4) Aussparungen (8) eingebracht sind, in die eine schwenkbar im Lagerkörper (1) gelagerte, die Drehung des Rades (2) in beiden Drehrichtungen hindernde Sperrklinke (9) einschwenkbar ist, die gegen mindestens ein bewegliches, jedoch arretierbares Widerlager abstütz- bar ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Klemmschuh (6) mittels eines bevorzugt schwenkbar im Lagerkörper (1) gelagerten Abhebers (10) im Abstand von der Mantelfläche (5) des Klemmzylinders (4) festhaltbar ist, so dass das Rad (2) in beiden Drehrichtungen bewegbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abheber (10) als T-förmiger, um den Steg (11) des T schwenkbarer Hebel ausgebildet ist, wobei an dem einen Ende (12) des Flansches des T-Hebels der Klemmschuh (6) abstützbar ist, während das zweite Ende (13) des Flansches ein Widerlager für die Sperrklinke (9) bildet, die gegebenen falls gegen ein zusätzliches, an einer verschiebbar im Lagerkörper (1) gelagerten Platine (14) vorgesehenes Widerlager (15) abstützbar ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Platine (14) durch Reibungs- schluss und/oder durch eine Rastvorrichtung relativ zum Lagerkörper (1) festhaltbar ist.
CH719867A 1966-05-24 1967-05-23 Drehhemmeinrichtung, insbesondere für Rollschuhe CH459844A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT488066A AT276186B (de) 1966-05-24 1966-05-24 Einrichtung, insbesondere an Rollschuhen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH459844A true CH459844A (de) 1968-07-15

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ID=3569412

Family Applications (1)

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CH719867A CH459844A (de) 1966-05-24 1967-05-23 Drehhemmeinrichtung, insbesondere für Rollschuhe

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AT (1) AT276186B (de)
CH (1) CH459844A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3790187A (en) * 1971-09-13 1974-02-05 G Radu Walking system for paraplegics

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3790187A (en) * 1971-09-13 1974-02-05 G Radu Walking system for paraplegics

Also Published As

Publication number Publication date
AT276186B (de) 1969-11-10

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