CH459936A - Verfahren zur Herstellung unregelmässig gefärbter Garne, Fäden und Garnvorstufen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung unregelmässig gefärbter Garne, Fäden und Garnvorstufen

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CH459936A
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Sandoz Ag
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Description


      Verfahren        zur    Herstellung     unregelmässig    gefärbter Garne, Fäden     und        Garnvorstufen       Es ist aus der     belgischen        Patentschrift    Nr. 657 783       bekannt,        Textilfädien    zu. färben,     indem    man     sie    auf Spu  len,     aufwickelt,    eine oder mehrere     verschiedene        Farbstoff-          lösungen    an verschiedenen Stellen, z.

   B. mit     Hilfe    von       Nadeln,    in den Wickelkörper einspritzt und den so  imprägnierten     Wickelkörper    erhitzt, um den Farbstoff  zu fixieren. Man erhält unregelmässig, nämlich ab  schnittsweise gefärbte Fäden. Beim     technisch    besonders  bevorzugten     Fixieren    mit Wasserdampf in einer Dampf  kammer besteht die Gefahr, dass die verschiedenen       Farbstofflösungen    ineinander fliessen oder ungefärbt ge  bliebene Fadenabschnitte in unerwünschter Weise ge  färbt werden.  



  Ferner ist es bekannt, textile Stückware mit einer       Farbstofflösung    oder     -dispersion    zu imprägnieren, das  von überschüssiger Flüssigkeit befreite Gewebe weit  gehend dampfdicht einzuschliessen und den Farbstoff zu  fixieren, indem Wärme von aussen zugeführt wird     (belg.     Patentschrift Nr.<B>651356).</B> Die Fixierung erfolgt dabei  durch das im Gewebe in geringer und bestimmter  Menge vorhandene, verdampfende Wasser.  



  In der belgischen Patentschrift Nr. 643 292 wird,  ähnlich der eingangs erwähnten belgischen Patentschrift  Nr. 657 783, das     stellenweise    und unterschiedliche Fär  ben von Garnen aus     Cellulosetextilmaterialien    mit     Reak-          tivfarbstoffen    beschrieben. Die     Farbstoffixierung    erfolgt  dort durch     Verweilenlassen    während einer Zeitspanne  bis zu 24 Stunden bei Raumtemperatur.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     Garne,    Fäden und  Garnvorstufen besonders vorteilhaft unregelmässig fär  ben     kann,    wenn man sie mit einer oder mehreren     Farb-          stoffzubereitungen    örtlich imprägniert und die ab  schnittsweise imprägnierten und nicht imprägnierten  oder     abschnifsweise    in verschiedenen Farben     imprä-          gnierten    Fäden     in,        einem        weitgehend        dampfdicht    abge  schlossenen Raum zur Fixierung des Farbstoffs auf    Temperaturen über 50  C erhitzt.

   Man erreicht vollstän  dige Fixierung, wenn man diese Temperaturen etwa  30 Minuten bis höchstens 2 Stunden einwirken lässt.  Gegenüber dem aus der genannten belgischen Patent  schrift Nr. 643 292 bekannten Verfahren ist somit die  Fixierdauer um etwa den Faktor 10 verkürzt.    Die Fäden können z. B. auf Kreuzspulen oder     Kett-          bäumen    aufgewickelt sein oder auch in Form von Spinn  kuchen eingesetzt werden. In diesem Fall imprägniert  man die Wickelkörper besonders zweckmässig nach dem  in der belgischen Patentschrift Nr. 657 783 beschriebe  nen Verfahren. Man kann aber auch die Fäden nach  ebenfalls bekannten Verfahren abschnittsweise     bedruk-          ken.    Unter Garnvorstufen sind z. B.

   Kammzüge,     Faser-          vliese,        Stapelfaserbündel    oder     Kardenbänder    zu ver  stehen. Die Garne, Fasern und Garnvorstufen können  aus jedem beliebigen Textilmaterial bestehen, z. B. aus  natürlicher oder regenerierter     Cellulose,    Wolle oder  Seide oder anderen vegetabilischen oder     tierischen    Stof  fen, sowie aus vollsynthetischen oder halbsynthetischen       Materialien,    z.

   B. aus     Cell'ulose-21/2-acetat,        Cellulose-          triacetat,    synthetischen Polyamiden, linearen aromati  schen Polyestern,     Acrylnitrilpolymerisationsprodukten     oder     Polypropylen.    Die Wahl der Farbstoffe richtet sich  nach der Art des zu färbenden Textilmaterials. Alle für  die betreffenden Fasern üblichen Farbstoffe lassen sich       einsetzen,    sowohl in Lösung     als    auch in     Dispersion.     



  Zum     Fixieren    der Farbstoffe schliesst man die im  prägnierten Wickelkörper oder die auf andere Art ab  schnittsweise imprägnierten Fäden in einen Behälter  ein oder umwickelt sie mit einer Metall- oder Plastik  folie. Die Fixiertemperatur liegt im allgemeinen zwi  schen 50 und 150  C. Sie richtet sich, ebenso wie die       Fixierdauer,    nach dem Textilmaterial und dem ver  wendeten Farbstoff. Das imprägnierte Material wird  indirekt erhitzt,     indem    man Flüssigkeiten oder Dämpfe,      z. B. Wasser oder Wasserdampf, mit der Kammer bzw.       Umhüllung    in     Berührung    bringt.  



  Die in den Beispielen genannten     Teile    sind Ge  wichtsteile und     die    Prozente Gewichtsprozente. Die  Temperaturen sind in     Celsiusgraden    angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>       Mercerisiertes    Baumwollgarn wird auf einer Kreuz  spule aufgewickelt.     Mit        Hilfe    mehrerer     Nadeln,    die an  verschiedenen Stellen und verschieden tief in den     Wik-          kelkörper    eingeführt werden, spritzt man eine     Farb-          stofflösung    ein, die 1     Teil    eines     Sulfonsäuregruppen     und eine     Trichlorpyrimidylaminogruppe    als Reaktiv  rest enthaltenden     Monoazofarbstoffs,    15 Teile Natrium  sulfat,

   3     Teile        Natriummetasilikat    und 1,5 Teile Na  tronlauge (36  B6) in 79,5 Teilen Wasser enthält.  



  Die so imprägnierte Kreuzspule wird mit einer Alu  miniumfolie umwickelt und 30 Minuten     in    einem       Wärmeschrank        bei    98      gelagert.    Man     erhält        ein        ab-          schnittsweise    gefärbtes und     abschnittsweise    ungefärbtes  Garn, das     in    üblicher Weise weiterverarbeitet wird.  



       In    gleicher Weise     kann    man ein texturiertes Garn  aus Polyamid 66 mit einer Lösung von 1 Teil eines  sauren Wollfarbstoffs, 5 Teilen     Harnstoff    und 1 Teil  Essigsäure in 93 Teilen Wasser, oder     Wollgarn    mit  einer Lösung von 1 Teil eines     Chromkomplexfarbstoffs     der     Monoazoreihe    und 1 Teil Ameisensäure     in    98 Teilen  Wasser örtlich imprägnieren     und    in der zuvor genann  ten     Weise    30 Minuten bei 98  fixieren.

      <I>Beispiel 2</I>  Ein auf eine Kreuzspule gewickeltes Garn aus     Poly-          acrylnitril    wird in der im     Beispiel    1 angegebenen Weise       örtlich    mit einer Lösung von 1 Teil eines basischen       Farbstoffs,    1     Teil;    Essigsäure     (40/'o)    und 0,5 Teilen Na       triumacetat    in 97,5 Teilen Wasser imprägniert. Die in  eine Plastikfolie eingewickelte Kreuzspule wird 30 Mi  nuten auf 102  erwärmt.

      <I>Beispiel 3</I>  Man imprägniert eine Kreuzspule aus Polyäthylen  terephthalatgarn mit einer Lösung von 1 Teil     1,5-Di-          amino    - 4,8 -     dihydroxy    -     ss    - [4' -     hydroxyphenyll    -     a(thrca,-          chinon    und 0,2 Teilen Natriumsulfat in 98,8 Teilen  Wasser in der im Beispiel 1 angegebenen     Weise.    Man  fixiert den     Farbstoff,    indem man die Kreuzspule in eine  Plastikfolie einwickelt und 60 Minuten bei 130      lagert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung unregelmässig gefärbter Garne, Fäden und Garnvorstufen durch abschnittswei ses Imprägnieren mit einer oder mehreren Farbstoffzu- bereitungen und Erhitzen zur Fixierung der Farbstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierung in einem weitgehend dampfdicht abgeschlossenen Raum bei Tem peraturen über 50 C vorgenommen wird. II. Die nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen, unregelmässig gefärbten Garne, Fäden und Garnvorstufen.
    Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke <I>Belgische Patentschriften</I> Nrn. <I>643 292, 651356</I>
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