CH460110A - Koaxiale Verbindungsstecker-Vorrichtung, insbesondere für Geräte der Nachrichtentechnik - Google Patents
Koaxiale Verbindungsstecker-Vorrichtung, insbesondere für Geräte der NachrichtentechnikInfo
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Description
Koaxiale Verbindungsstecker-Vorrichtung, insbesondere für Geräte der Nachrichtentechnik Die Erfindung betrifft eine koaxiale Verbindungsstek- ker-Vorrichtung zur hochfrequenzmässigen Verbindung von zwei fest an Frontplatten fixierten, mit ihren Steck achsen zueinander parallel angeordneten koaxialen HF- Buchsen, mit einem koaxialen Verbindungsstück, dessen Aussenleiter durch einen metallischen Faltenbalg gebildet und das jeweils rechtwinklig an auf die Buchsen aufsteck bare koaxiale Steckerelemente angeschlossen ist,
insbe sondere für Geräte der Nachrichtentechnik. In der Nach richtentechnik sind häufig koaxiale Buchsen miteinander zu verbinden, die meist an Frontplatten von Geräten, Baugruppen oder dgl. starr angeordnet sind und deren Abstände voneinander, infolge der sich bei einer Montage ergebenden Toleranzen, mehr oder weniger stark von einem vorgegebenen Sollwert abweichen.
Zum Ausgleich derartiger Abstandsschwankungen ist es bekannt, zwei auf die Buchsen aufsteckbare An- schlusskörper vorzusehen, die durch eine flexible Ko- axialleitung miteinander verbunden sind. Die Länge der Koaxialleitung ist dabei grösser bemessen als der Sollab stand der Buchsen. Bei den häufig vorkommenden sehr geringen Buchsenabständen stört jedoch die relativ grosse Schleife, die durch das Koaxialkabel gebildet wird.
Ausserdem kann das flexible Leitungsstück einer solchen Verbindung durch Zug- oder Biegebeanspruchungen, die ein gewisses Ausmass überschreiten, relativ leicht beschä digt werden.
Es ist weiter bekannt, den Aussenleiter einer Koaxial verbindung aus einem metallischen Faltenbalg herzustel len. Eine koaxiale Leitung, deren Aussenleiter aus einem metallischen Faltenbalg gebildet ist, hat die vorteilhafte Eigenschaft, dass sich ihr Wellenwiderstand nicht ändert, wenn der Balg gedehnt und dadurch die Leitung verlän gert wird. Ein derartiger Faltenbalg ist jedoch, da er aus einem relativ dünnen Metallblech hergestellt ist, gegen mechanische Einwirkungen sehr empfindlich.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit einem koaxialen Verbindungsstück, dessen Aussenleiter durch einen metallischen Faltenbalg gebildet ist und die den- noch robust und mechanisch starr genug ist, um auch bei relativ rauhen Einsatzbedingungen eine betriebssichere HF-Verbindung zweier HF-Ausgänge zu gewährleisten, und die sich dabei an Buchsenabstände, die innerhalb gewisser Toleranzen von einem vorgegebenen Sollwert abweichen, anpassen kann, ohne dass sich die elektri schen Werte der Verbindung ändern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung gemäss der Erfindung derart ausgebildet, dass eine zur Aufnahme und Führung des Faltenbalges vorgesehene, endseitig mit dem Faltenbalg verbundene zylindrische Schutzhülse in der Weise Trennfugen aufweist, dass sich bei einer axialen Dehnung des Faltenbalges zwei ineinan der verkämmte Hülsenteile voneinander lösen und die Längskanten dieser Teile dabei aufeinander gleiten, dass die Schutzhülse in zwei stativartig ineinanderschiebbaren,
jeweils einseitig mit den Steckerelementen verschraubba- ren Aussenhülsen geführt ist und an der Schutzhülse befestigbare, ringförmige Schultern bildende Abschluss- scheiben vorgesehen sind, die jeweils einem, einem Steckerelement zugewandten Ende der Aussenhülsen als Anschlag dienen, dass ferner als Innenleiter des Verbin dungsstückes eine vollständig aus einem federnden Mate rial bestehende, mit einem durchgehenden Längsschlitz versehene Hülse verwendet ist und diese Hülse an ihren Enden in kurzen,
an den Innenleitern der Steckerelemen- te befestigten Führungshülsen federnd gelagert ist.
In einer Ausführungsform ist dabei vorgesehen, dass die Schutzhüse aus zwei, jeweils mit dem Faltenbalg verbundenen, ringförmigen Abschnitten und mit den ringförmigen Abschnitten zusammenhängenden halbzy lindrischen Schalen besteht, und dass die Schutzhülse mit endseitig angeordneten, in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen der Steckelemente einsteckbaren Nasen oder Rippen versehen ist.
Durch diese Ausbildung der Schutzhülse wird verhin dert, dass der Faltenbalg auf Torsion beansprucht wer den kann. Ausserdem wird ein Verdrehen der Steckerele- mente gegeneinander dadurch unmöglich gemacht.
In weiterer Ausbildung der Erfindung weisen die im Durchmesser grössere der Aussenhülsen an ihrem die im Durchmesser kleinere Aussenhülse überlappenden Ende einen inneren Bund und die im Durchmesser kleinere Aussenhülse an ihrem in die im Durchmesser grössere Aussenhülse eintauchenden Ende einen äusseren Bund in der Weise auf, dass beim Auseinanderziehen der ineinan der gesteckten Aussenhülsen die Bunde gegeneinander laufen. Dies verhindert auf einfache Weise eine überdeh- nung des Faltenbalges.
Weitere Vorteile und Ausbildungen einer Vorrichtung nach der Erfindung sind einem nachfolgend anhand einer Figur näher erläuterten Ausführungsbeispiel entnehm- bar.
Die Figur zeigt teilweise im Schnitt dargestellt eine koaxiale Steckverbindung mit zwei in bekannter Weise aufgebauten Steckerelementen 10, die jeweils einen Innen- leiter 13 und einen Aussenleiter 14 enthalten und die durch ein Zwischenglied 2 miteinander verbunden sind, das in der Lage ist, in gewissem Ausmass seine Länge zu verändern und sich so unterschiedlichen Steckabständen anpassen kann, ohne dass dabei die elektrischen Werte der Koaxialsteckverbindung beeinflusst werden.
Mit der Steckverbindung können somit koaxiale HF-Buchsen miteinander gekoppelt werden, deren Abstand von einem mittleren Sollwert mehr oder weniger stark abweicht. Der Anschluss an die in entsprechender Weise ausgebildeten Buchsen erfolgt dabei mit Hilfe der beiden Steckerele- mente der Vorrichtung.
Bei dem Zwischenglied 2 der Vorrichtung wird der Aussenleiter durch einen metallischen Faltenbalg 7 gebil det. Ein derartiger Faltenbalg hat nämlich die für diesen Zweck günstige Eigenschaft, dass er, als Aussenleiter verwendet, den elektrischen Wellenwiderstand im wesent lichen nicht ändert, wenn er in axialer Richtung gedehnt oder zusammengedrückt wird. Der aus einem verhältnis mässig dünnen Metallblech gefertigte Balg ist jedoch relativ empfindlich. Schädliche mechanische Beanspru chungen des Balges müssen daher vermieden werden. Daher ist der Balg in einer Schutzhülse 5 geführt.
Die Enden der Balges sind mit der Schutzhülse dadurch verbunden, dass sie um ringförmige Schultern 8, die die innere Führungsfläche der Schutzhülse endseitig begren zen, gebogen und mit Hilfe von Abschlussscheiben 6, die in die Hülsen eingeführt und gegen diese Schultern gedrückt werden, gesichert sind. Die Abschlussscheiben rasten dabei in rillenartigen Ausnehmungen der Schutz hülse ein.
Die Schutzhülse besteht aus zwei Teilen, die sich bei einer Dehnung des Balges voneinander lösen. Jeder der beiden Teile setzt sich aus einem ringförmigen Abschnitt, der ein Ende der Hülse bildet, und einer halbzylindri schen Schale zusammen, die sich an den ringförmigen Abschnitt anschliesst und mit ihm verbunden ist. Die Halbschalen ergeben miteinander den mittleren Teil der Hülse. Ihre Längskanten gleiten aufeinander, wenn der Balg gedehnt wird und sich die ringförmigen Abschnitte der Schutzhülse voneinander entfernen.
Die aufeinander gleitenden Längskanten verhindern, dass die beiden Teile der Schutzhülse sich gegeneinander verdrehen, dadurch wird der endseitig mit der Schutzhülse verbundene Balg frei von Torsionsbeanspruchungen gehalten.
Die Schutzhülse wird von zwei stativartig sich über lappenden Aussenhülsen 3, 4 umfasst, wodurch eine sichere Führung der beiden Teile der Schutzhülse bewirkt wird. Die Aussenhülsen werden vor der Montage der Abschlussscheiben 6 auf die Schutzhülse aufgeschoben. Die Abschlussscheiben weisen nämlich Schultern auf, die über den Umfang der Schutzhülse hinausragen und gegen die sich die Endflächen der Aussenhülse legen. Die Aussenhülsen weisen Gewinde auf, mit denen sie in rechtwinklig zu den Steckachsen an den Steckerelemen- ten vorgesehene Gewindeflanschen eingeschraubt werden.
Dabei werden die Abschlussscheiben 6 gegen Flächen der Gewindeflansche gedrückt. Sie verbinden dadurch die Schutzhülsenenden mit den Steckerelementen. Damit sich die Steckerelemente nicht gegeneinander verdrehen kön nen, weisen die Schutzhülsenenden nasenartige Ansätze 11 auf,
die in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen 12 der Steckerelemente beim Verschrauben der Aussen hülsen mit den Steckerelementen einrasten und die Schutzhülsenenden drehsicher in den Steckerelementen verriegeln. Die sich überlappenden Enden der Aussenhül sen sind mit Bunden 9 versehen, die bei einer Dehnung oder Stauchung des Faltenbalges gegeneinander laufen und die axiale Drehbarkeit des Faltenbalges auf ein bestimmtes Ausmass begrenzen. Eine Überdehnung des Faltenbalges wird dadurch sicher vermieden.
Der Innenleiter 1 des Verbindungsstückes besteht aus einer metallischen Hülse, die mit einem durchgehenden Längsschlitz versehen ist. Sie kann daher ihren Durch messer federnd verringern, wenn sie zusammengedrückt wird. An ihren Enden ist die Innenleiterhülse in kurzen Kontakthülsen 15 federnd und gleitend gelagert. Die Kontakthülsen 15 sind ihrerseits fest an den Innenleitern der Steckerelemente befestigt und bilden dabei mit diesen Innenleitern einen rechten Winkel.
Es muss darauf geachtet werden, dass die geringfügige Stossstelle, die durch den Übergang von einer Kontakthülse zur Innen leiterhülse gebildet wird, sich ausserhalb des Bereichs befindet, in dem der Faltenbalg den Aussenleiter des Verbindungsstückes bildet, da sich sonst die elektrischen Werte der Steckverbindung in Abhängigkeit vom Aus- mass der Dehnung des Faltenbalges ändern würden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Koaxiale Verbindungsstecker-Vorrichtung zur hoch- frequenzmässigen Verbindung von zwei fest an Front platten fixierten, mit ihren Steckachsen zueinander paral lel angeordneten koaxialen HF-Buchsen, mit einem ko axialen Verbindungsstück, dessen Aussenleiter durch einen metallischen Faltenbalg gebildet und das jeweils rechtwinklig an auf die Buchsen aufsteckbare koaxiale Steckerelemente angeschlossen ist, dadurch gekennzeich net, dass eine zur Aufnahme und Führung des Faltenbal- ges vorgesehene,endseitig mit dem Faltenbalg verbunde ne zylindrische Schutzhülse in der Weise Trennfugen aufweist, dass sich bei einer axialen Dehnung des Falten- balges zwei ineinander verkämmte Hülsenteile voneinan der lösen und die Längskanten dieser Teile dabei aufein ander gleiten, dass die Schutzhülse in zwei stativartig ineinanderschiebbaren, jeweils einseitig mit den Steckere- lementen verschraubbaren Aussenhülsen geführt ist und an der Schutzhülse befestigbare,ringförmige Schultern bildende Abschlussscheiben vorgesehen sind, die jeweils einem, einem Steckerelement zugewandten Ende der Aussenhülsen als Anschlag dienen, dass ferner als Innen leiter der Verbindungsstückes eine vollständig aus einem federnden Material bestehende, mit einem durchgehen den Längsschlitz versehene Hülse verwendet ist und diese Hülse an ihren Enden in kurzen, an den Innenleitern der Steckerelemente befestigten Rührungshülsen federnd ge lagert ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schutzhülse aus zwei, jeweils mit dem Faltenbalg verbundenen, ringförmigen Abschnitten und mit den ringförmigen Abschnitten zusammenhängen den halbzylindrischen Schalen besteht und dass die Schutzhülse mit endseitig angeordneten, in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen der Steckerelemente einsteck- baren Nasen oder Rippen versehen ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Durch- messer grössere der Aussenhülsen an ihrem die im Durchmesser kleinere Aussenhülse überlappenden Ende einen inneren Bund und die im Durchmesser kleinere Aussenhülse an ihrem in die im Durchmesser grössere Aussenhülse eintauchenden Ende einen äusseren Bund in der Weise aufweisen, dass beim Auseinanderziehen der ineinander gesteckten Aussenhülsen die Bunde gegenein ander laufen.
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