CH460113A - Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung - Google Patents

Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung

Info

Publication number
CH460113A
CH460113A CH1079866A CH1079866A CH460113A CH 460113 A CH460113 A CH 460113A CH 1079866 A CH1079866 A CH 1079866A CH 1079866 A CH1079866 A CH 1079866A CH 460113 A CH460113 A CH 460113A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
equipment
connecting pieces
cable connection
wall
Prior art date
Application number
CH1079866A
Other languages
English (en)
Inventor
Vetter Robert
Original Assignee
Studer Ag Draht & Kabelwerk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH967063A external-priority patent/CH405459A/de
Application filed by Studer Ag Draht & Kabelwerk filed Critical Studer Ag Draht & Kabelwerk
Priority to CH1079866A priority Critical patent/CH460113A/de
Publication of CH460113A publication Critical patent/CH460113A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/18Cable junctions protected by sleeves, e.g. for communication cable

Landscapes

  • Insulating Bodies (AREA)

Description


  (Zusatzpatent zum Hauptpatent 4 5 459)    Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten     Kabelverbindung       Das Hauptpatent     betrifft    ein Verfahren zur Herstel  lung einer permanenten Kabelverbindung, wobei man  von den einzelnen, miteinander zu verbindenden Leitern  jedes Kabels ein Stück der Isolation entfernt und die  Leiter     und    leitenden Abschirmungen     dann        miteinander     verbindet. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass man die  Verbindungsstelle in eine aus mindestens zwei durchsich  tigen Schalen bestehende Kabelmuffe     einlegt    und diese mit  einem durchsichtigen Giessharz füllt.

   Des weiteren be  trifft das Hauptpatent eine Ausrüstung zur Ausführung  dieses Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, dass  sie eine mindestens     zweiteilige,    aus einem durchsichtigen  Kunststoff bestehende Kabelmuffe und einem durchsich  tigen Kunstharz gebildet wird. Im Hauptpatent ist als  Ausführungsbeispiel eine sogenannte     T-Muffe    beschrie  ben. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere  Ausgestaltung dieser     mindestens        zweiteiligen    Kabelmuf  fe.

   Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem  Bodenstück und einem auf dieses     aufsetzbaren,    mit       mindestens    einem     Eingiessloch    versehenen Deckel, der  zusammen mit dem Bodenstück ein im Grundriss     Sechs-          oder    mehreckiges, an seinen Seitenflächen mit auszubre  chen bestimmten Wandteilen versehenes Gehäuse bildet,  sowie aus mindestens zwei in die durch die auszubrechen  bestimmten Wandteile gebildeten Öffnungen einsetzbaren  Anschlussstutzen besteht.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel dieser Erfindung, und zwar       Fig.    1 eine Draufsicht auf das Bodenstück,       Fig.2    eine Seitenansicht des aus Bodenstück und  aufgesetztem Deckel gebildeten Gehäuses,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     III-III    der     Fig.    1,  jedoch mit aufgesetztem Deckel und in grösserem     Mass-          stab,          Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    2,

    ebenfalls im grösseren Massstab und       Fig.5    einen Schnitt nach der Linie     V-V    der     Fig.    1,  ebenfalls mit aufgesetztem Deckel und in grösserem  Massstab.  



  Das in der     Fig.l    in der Draufsicht dargestellte  Bodenstück 1 der     Kunststoffkabelmuffe    besteht im we  sentlichen aus einem achteckigen Behälter, auf den, wie    man aus der     Fig.    2 ersehen kann, ein darauf passender,  ebenfalls achteckiger Deckel 2 aufgesetzt werden kann,  wobei Behälter und Deckel etwa gleich hoch sind, so dass  die horizontale Trennlinie 3 des durch die beiden Teile  gebildeten Gehäuses etwa in seiner halben Höhe verläuft,  wie das aus den     Fig.    2 bis 4 ersichtlich ist. Der Deckel 2  unterscheidet sich vom Bodenstück im wesentlichen  dadurch, dass er mit vier     Eingiessstutzen    4 versehen ist.

    Die durch die Seitenwände 11 des Bodenstückes 1 und  die Seitenwände 21 des Deckels 2 gebildeten Gehäuse  wände sind mit     ausbrechbaren    Wandteilen 12, bzw. 22  versehen, die alle die Form eines Halbkreises aufweisen,  so dass durch das Ausbrechen zweier solcher, übereinan  der liegender Wandteile jeweilen eine kreisförmige Öff  nung entsteht. Jeder Öffnungsrand 6 ist mit einer Rille 7  versehen, die zur Aufnahme einer entsprechenden Rippe  8 des Anschlussstutzens 9 dient. Die in den     Fig.    1 und 5  dargestellten Anschlussstutzen 9 sind konisch und zwei  teilig und bestehen     zweckmässigerweise    aus zwei gleichen  Teilen 19 und 29. Da diese Anschlussstutzen rund sind,  lassen sie sich mit horizontaler oder auch mit vertikaler  Trennebene in die Öffnungsränder 6 einlegen.

    



  Im Innern des Gehäuses befinden sich     ausbrechbare     Zwischenwände 5, die aus Zwischenwänden 15 im Bo  denstück 1 und Zwischenwänden 25 im Deckel 2 gebildet  werden und die bei geschlossenem Gehäuse     dieses    in  mehrere vollständig voneinander getrennte Kammern  unterteilen: eine Wand verbindet die beiden Kanten a  und d, eine zweite, dazu parallele Wand die beiden  Kanten e und h. Eine dritte Wand verbindet die Kante h  mit der Kante f; diese Wand wird von der die beiden  Kanten e und g miteinander verbindenden Wand durch  setzt, während die die beiden Kanten a und c miteinander  verbindende Wand durch die beiden Kanten b und d  verbindende Wand durchsetzt wird.  



  Durch diese Art der Ausgestaltung der Seitenflächen  und der Zwischenwände ist die dargestellte Muffe sozu  sagen universal verwendbar: zur Verwendung als einfa  che Verbindungsmuffe wird man die zwischen den  Kanten a und h befindlichen,     ausbrechbaren    Wandteile  12 und 22 sowie die gegenüberliegenden, also zwischen  den beiden Kanten d und e befindlichen Wandteile 12      und 22, herausdrücken, damit man     in    jede der so  entstandenen     Öffnungen    einen     Anschlussstutzen    9 einset  zen kann. Man wird darauf das Kabel so in die Muffe  einlegen, dass seine isolationsfreien Teile in die     Mitte    des  Gehäuses zu liegen kommen.

   Alsdann     wird    man die  beiden Anschlussstutzen 9 in die aus der Gehäusewand  durch das Herausbrechen der Wandteile geschaffenen  Öffnungen einlegen und sie durch Aufsetzen des Deckels  festhalten. Mittels eines Klebestreifens     lässt    sich das       ganze    Gebilde provisorisch fixieren. Nachdem die ganze  Muffe so vorbereitet ist, wird ihr mittlerer Teil, also der  Teil, in welchem sich das Kabel befindet, mit einem  durchsichtigen Giessharz, vorzugsweise einem kalt     ver-          giessbaren,    rasch erstarrenden     Epoxyharz;    gefüllt, wel  ches durch einen der beiden in diesen Teil einmündenden  Stutzen 4 eingegossen wird.

   Wenn das Giessharz fest  geworden ist, hält es die Kabelverbindung gut und sicher  isoliert, so dass eine allfällige Beschädigung der Muffe  ohne jegliche Folge wäre.  



  Benötigt man eine     Abzweigmuffe,    also beispielsweise  um von einem Hauptkabel ein Seitenkabel wegzuführen,  so kann je nach der Richtung,     in    welcher dieses Seitenka  bel weggeführt werden muss,     z.B.    ein Wandteil aus der  zwischen den Kanten e und f befindlichen Wand heraus  gebrochen und in die so geschaffene Öffnung ein dritter  Anschlussstutzen eingesetzt werden. Selbstverständlich ist  es dann nötig, auch die die beiden Kanten e und h  verbindende Trennwand, sowie das von der Kante e  wegführende Teilstück der die Kanten e und g verbinden  den Trennwand herauszubrechen. Die Verwendung der  so vorbereiteten Muffe unterscheidet sich nicht von der  vorstehend beschriebenen Benützung.  



  Selbstverständlich lassen sich auch weitere Seitenteile  herausbrechen und entsprechende Anschlussstutzen ein  setzen, so     z.B.,    dass man eine     Kreuzmuffe    erhält oder  sogar auch so, dass man eine Muffe mit acht Anschlüssen  entstehen lassen kann. Je nachdem sind dann auch die  Zwischenwände     wegzubrechen.     



  Die Verwendung gerade dieser Muffe ist besonders  zweckmässig, weil sich dadurch die Lagerhaltung bedeu  tend reduzieren lässt, da für Verbindungsmuffen, Kreuz  muffen, Abzweigmuffen,     T-Muffen    usw. stets ein und  dasselbe Gehäuse verwendet werden     kann.    Auch wird  dadurch, dass ein und dasselbe Gehäuse für die verschie-         densten    Muffen benützt werden kann, wegen der dadurch       bedingten    hohen Stückzahl der Herstellungspreis sehr  günstig.

   Obwohl im dargestellten Ausführungsbeispiel die  Anschlussstutzen durch     eine        Nut-Federverbindung        im     Gehäuse festgehalten werden, könnte man auch Nocken  oder andere einfache Sicherungsteile vorsehen. Ähnliche  Anordnungen wie mit dem beschriebenen achteckigen  Gehäuse lassen sich unter Umständen auch mit einem im  Grundriss sechs-, sieben- oder neuneckigen     Muffenge-          häuse    erhalten, das in seinem     Innern    durch eine entspre  chende Anzahl von     herausbrechbaren    Zwischenwänden  unterteilt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Ka belverbindung nach dem Patentanspruch II des Hauptpa tentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffmuffe aus einem Bodenstück (1) und einem auf dieses aufsetz- baren, mit mindestens einem Eingiessloch (4) versehenen Deckel (2), der zusammen mit dem Bodenstück (1) ein im Grundriss sechs- oder mehreckiges, an seinen Seitenflä chen mit auszubrechen bestimmten Wandteilen (12, 22) versehenes Gehäuse bildet, sowie aus mindestens zwei in die durch die auszubrechen bestimmten Wandteile gebil deten Öffnungen einsetzbaren Anschlussstutzen (9) be steht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ausrüstung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gehäuse mit ausbrechbaren, vertikalen Zwischenwänden (5) versehen ist. 2. Ausrüstung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die auszubrechen bestimmten Wandteile des Gehäuses (12, 22) rund sind und dass in den Öffnungen eine Nut-Federverbindung vorgesehen ist, um die Anschlussstutzen festzuhalten. 3. Ausrüstung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlussstutzen konisch sind und aus zwei gleichen Teilen bestehen.
CH1079866A 1963-08-05 1966-07-26 Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung CH460113A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1079866A CH460113A (de) 1963-08-05 1966-07-26 Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH967063A CH405459A (de) 1963-08-05 1963-08-05 Verfahren zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung und Ausrüstung zur Durchführung dieses Verfahrens
CH1079866A CH460113A (de) 1963-08-05 1966-07-26 Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH460113A true CH460113A (de) 1968-07-31

Family

ID=25705133

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1079866A CH460113A (de) 1963-08-05 1966-07-26 Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH460113A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19959185A1 (de) Kabeldurchführung
DE3014755A1 (de) Aus einzelelementen zusammensteckbarer block fuer elektrische steckverbindungen
DE1590617B1 (de) Mit Kontaktstiften zur Aufnahme eines Dosensteckers versehener elektrischer Schalter
CH460113A (de) Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung
DE2213747A1 (de) Elektrische Steckverbindung
AT269248B (de) Aus einer mehrteiligen, aus einem durchsichtigen Kunststoff bestehenden Kabelmuffe und einem durchsichtigen Gießharz gebildete Ausrüstung zur Herstellung einer permanenten Kabelverbindung
DE2304638C3 (de) Sockel zut Montage von Relais oder Zeitschaltern
DE2029319A1 (de) Verbindungsvorrichtung
DE913303C (de) Wasserdichtes Fernmeldekabelabschlussgeraet
CH687677A5 (de) Bausatz zur Herstellung eines Spielzeugwuerfels.
DE2618205C3 (de) Muffeneinsatz
DE649893C (de) Laengsgeteilter Stecker bzw. laengsgeteilte Steckdose
DE2348776C3 (de) Vorrichtung zum Anspritzen eines Isolierkörpers, insbesondere für einen elektrischen Steckverbinder, an eine elektrische Leitung
DE102018121741A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Betonsteinen
DE914993C (de) Baukastenabschlussgeraet fuer Fernmeldekabel
DE902636C (de) Klemmleistenendverschluss fuer Fernmeldehausinstallationen
DE862179C (de) Abzweigdose fuer elektrische Leitungen
DE472264C (de) Scharnier
DE2311742A1 (de) Vorrichtung zur herstellung einer elektrischen verbindung zwischen im querschnitt runden kabeln und elektrisch leitende streifen tragenden flexiblen baendern
DE19508150A1 (de) Elektrische Dose, insbesondere Verbindungsdose
AT224184B (de) Verteiler- oder Abschlußplatte, insbesondere Abschlußplatte für Endverschlüsse von Fernmeldekabeln
DE691332C (de) Ein- oder mehrpolige Abzweig- oder Verbindungsklemme
AT224728B (de) Kabelverteiler
DE401205C (de) Abnehmbare elektrische Anschlussvorrichtung
DE1590617C (de) Mit Kontaktstiften zur Aufnahme eines Dosensteckers versehener elektrischer Schal