CH460635A - Vorrichtung zum Verteilen von Heu in einem Heustock - Google Patents

Vorrichtung zum Verteilen von Heu in einem Heustock

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Publication number
CH460635A
CH460635A CH515467A CH515467A CH460635A CH 460635 A CH460635 A CH 460635A CH 515467 A CH515467 A CH 515467A CH 515467 A CH515467 A CH 515467A CH 460635 A CH460635 A CH 460635A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
centrifugal
axes
conveyor
dependent
goods
Prior art date
Application number
CH515467A
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English (en)
Inventor
Hartner Alois
Original Assignee
Hartner Alois
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/04Stacks, ricks or the like
    • A01F25/045Distributing arrangements in haystacks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Verteilen von Heu in einem Heustock
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von Heu in einem Heustock mittels einer Schleudereinrichtung, die aus rotierenden Schleuderelementen besteht, welche das aufgegebene Gut tangential abschleudern.



   Es ist eine Schleudervorrichtung bekannt, bei der Schleuderelemente um zwei parallele Achsen umlaufen.



  Die Achsen sind angetrieben und die Drehrichtung der Achsen kann gleich oder entgegengerichtet sein, derart, dass zwischen die Achsen aufgegebenes Erntegut von den Schleuderelementen nach aussen abgeschleudert wird. Eine Schleudereinrichtung der vorerwähnten Art gibt die Möglichkeit, das durch einen Aufzug oder   dorgleichen    zugeförderte Gut auf einer grösseren Fläche im Heustock zu verteilen.



   Eine Verteilvorrichtung mittels   leiner    solchen Schleudereinrichtung befriedigt jedoch nicht in allen Fällen.



  Der Verteilbereich ist gering. Die Bedienung der Schleudervorrichtung erfordert zusätzliche Arbeit. Insbesondere muss die Schleudervorrichtung während des Abladevorganges mehrfach verstellt werden, um einen möglichst grossen Abladebereich bzw. Verteilbereich zu erhalten.



   Durch die Erfindung soll eine Verteilvorrichtung geschaffen werden, die weitgehend selbsttätig arbeitet.



   Die erfindungsgemässe Verteilvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schleudereinrichtung über der ganzen Heustockgrundfläche verschiebbar ist und dass der Schleudereinrichtung zwei Fördereinrichtungen für das Gut zugeordnet sind, von denen die erste eine solche mit bandförmigem Förderorgan ist und das Gut parallel zur Verschiebungsrichtung der Schleudereinrichtung transportiert und von denen die zweite mit der Schleudereinrichtung beweglich ist und das Gut von der ersten Fördereinrichtung aufnimmt und der Schleudereinrichtung zuführt.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann nun in der Weise benützt werden, dass durch irgendeine an sich bekannte Fördereinrichtung, beispielsweise einen Höhenförderer, das Erntegut der ersten Fördereinrichtung zugeführt wird. Diese erste Fördereinrichtung transportiert das Erntegut parallel zur Verschiebungsrichtung der Schleudereinrichtung.



   Von dieser ersten Fördereinrichtung nimmt die zweite Fördereinrichtung das Gut auf und fördert es der Schleudereinrichtung zu. Hierdurch kann auf einfache Weise durch blosse Verschiebung der Schleudereinrichtung mit der zweiten Fördereinrichtung die ganze Heustockgrundfläche bestrichen werden.



   Besonders vorteilhaft ist die Schleudereinrichtung mit einem Verschiebungsantrieb und mit Endumschaltern versehen. Eine solche Verteileinrichtung bewirkt dann ohne weitere Massnahmen eine gleichmässige Verteilung des Heus über der ganzen Heustockgrundfläche.



  Die Schleudereinrichtung wandert parallel zur Förderrichtung der ersten Fördereinrichtung. Die zweite Fördereinrichtung nimmt das Gut von der ersten Fördereinrichtung auf und bringt es zur Schleudereinrichtung, die es zweckmässigerweise im wesentlichen rechtwinklig zur Verschiebungsrichtung verteilt. Ist das Ende der Verschiebungsbahn erreicht, wird vorteilhafterweise der Verschiebungsantrieb umgestellt und die Schleudereinrichtung bewegt sich nun entgegen der Förderrichtung der ersten Fördereinrichtung.



   Vorzugsweise ist die zweite Fördereinrichtung starr mit der Schleudereinrichtung verbunden und fördert diese zweite Fördereinrichtung das Gut rechtwinklig zur Verschiebungsrichtung der Schleudereinrichtung zu.



   Die zweite Fördereinrichtung besteht vorzugsweise aus einer im wesentlichen horizontalen Gleitbahn mit einem Kettenförderer, welcher Kettenförderer das Gut von der ersten Fördereinrichtung abnimmt.



   Insbesondere kann eine Schienenanordnung vorgesehen sein, an der die Schleudereinrichtung und die zweite Fördereinrichtung hängend angeordnet ist.



   Es kann an sich eine einfache Schleudereinrichtung vorgesehen sein. Besonders günstig ist aber, wenn mehrere Paare von angetriebenen Schleuderachsen vorgesehen werden,   üm    die achsparallele Schleuderstangen  umlaufen. Auf diese Weise wird der Verteilungsgrad und auch die Verteilungsbreite wesentlich verbessert.



   Das Gut kann zwischen das oberste bzw. innerste Paar der Schleuderachsen aufgegeben werden. Die Schleuderelemente, die z. B. Schleuderstangen sind, fördern dann das Gut nach aussen, so dass dieses von den Schleuderelementen des weiter aussen bzw. weiter unten liegenden Schleuderachsenpaares erreicht werden kann.



  Dabei können zwei oder mehr Paare von Schleuderachsen vorgesehen sein.



   Ferner ist vorzugsweise der Abstand der Achsen des Schleuderachsenpaares verstellbar. Dadurch kann die Abwurfbreite den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden.



   In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die Schleuderachsen an den Gelenkpunkten einer symmetrischen Lenkerkonstruktion angeordnet und zwischen den Achsen jedes Achsenpaares teleskopartig verlängerbare Abstandselemente vorgesehen. Die vorerwähnten Schleuderstangen ergeben insbesondere bei Heu in aller Regel eine ausreichende Schleuderwirkung.



   In besonderen Fällen, insbesondere bei kurzhalmi  gern    Erntegut, kann es sich empfehlen, mit flächigen Schleuderelementen zu arbeiten. Hierbei wird vorteilhaft zur Bildung eines solchen flächigen Schleuderelementes ein Band um die Schleuderstangen und die zugehörige Achse gewunden bzw. geflochten.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung der Fig. 1.



   Die gesamte Vorrichtung hängt mittels der Laufkatze 1 in einer Schiene, die nicht näher dargestellt ist. Diese Schiene hat beispielsweise eine T-förmige Gestalt.



   Parallel zu dieser Schiene ist die Fördereinrichtung angeordnet, welche im wesentlichen aus einem Förderband 3 besteht. Auf dieses Förderband wird am Zuförderende durch einen nicht näher dargestellten Höhenförderer das Heu aufgegeben, welcher Höhenförderer beispielsweise mittelbar   oder    unmittelbar vom Ladewagen beschickt wird.



   Die mit 4 bezeichnete zweite Fördereinrichtung hängt ebenfalls an der Laufkatze 1. Sie besteht aus der Gleitbahn 5 und dem Kettenförderer 6, dessen teilweise dargestellten Mitnahmezinken mit 7 und dessen Bewegungsrichtung mit den Pfeilen 8 bezeichnet ist.



  Für den Antrieb dieser zweiten Fördereinrichtung ist der Motor 9 vorgesehen. Es ist klar, dass die zweite Fördereinrichtung das Gut von der beispielsweise in Richtung des Pfeiles 10 angetriebenen ersten Förder  einrichtung 2 2 abnimmt und dieses Gut in den Bereich    11 zwischen den Achsen 15 fördert.



   An der Laufkatze 1 hängt die im wesentlichen dreieckige Lenkerkonstruktion mit den symmetrischen Lenkerpaaren 12, 13 und 14 und den paarweise angeordneten Schleuderachsen 15, 16 und 17. Der Abstand der Schleuderachspaare 15 bzw. 16 oder 17 kann jeweils durch die teleskopartig verlängerbaren Abstandselemente 18, 19 und 20 bestimmt werden, welche Elemente jeweils aus zwei ineinandergeschobenen Rohren bestehen, die beispielsweise durch nicht näher dargestellten Durchsteckbolzen gesichert werden. Für den Antrieb der Schleuderachsen sind die Antriebsmotoren 21 und 22 vorgesehen, wobei die Antriebsmotoren 21 jeweils eine Schleuderachse antreiben, während die Antriebsmotoren 22 jeweils auch noch die Schleuderachsen 17 antreiben, und zwar über die Antriebsriemen 23.



   Auf die Schleuderachsen sind Naben 24 aufgesetzt, welche die Schleuderstangen 25 tragen. Die Achsen 15 sind mit vier Schleuderstangen versehen, die Achsen 16 und 17 mit je zwei Schleuderstangen. Die Drehrichtung der Schleuderelemente kann veränderbar sein, ist insbesondere aber so gewählt, dass auf der Oberseite der Schleuderelemente ein nach aussen gerichteter Schleudereffekt erzielt wird.



   Da das Erntegut durch die zweite Fördereinrichtung in den Bereich 11 gefördert wird, wird es dort von den Schleuderstangen der Achsen 15 und 16 erfasst.



  Ein Teil wird zwar in der Symmetrieachse der Schleudereinrichtung nach unten fallen, ein wesentlicher Teil wird aber etwa horizontal nach aussen geworfen und dann von den Schleuderstangen 25 der Achsen 16 und 17 erfasst. Zwischen den Achsen 15 und 16 bzw.



  16 und 17 wird zwar ebenfalls ein Teil des Gutes nach unten fallen, der andere Teil wird jeweils weiter nach aussen gefördert. Es ist klar, dass die Verteilwirkung insbesondere durch die Abstandselemente 18, 19 und 20 veränderbar ist. Es wird eine gleichmässige Verteilung auf verhältnismässig grosser Fläche erhalten. Es ist gefunden worden, dass drei Schleuderachspaare die günstigsten Ergebnisse erzielen.



   Während dieses Verteilvorganges bewegt sich die Laufkatze 1 beispielsweise mittels eines Seilzuges in Richtung des Pfeiles 26, bis die Laufkatze einen auf der Schiene angeordneten Endumschalter betätigt, und die ganze Schleudereinrichtung in Richtung des Pfeiles 27 zurückwandert, bis der Endumschalter am anderen Schienenende anspricht.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verteilen von Heu in einem Heustock mittels einer Schleudereinrichtung, die aus rotierenden Schleuderelementen besteht, welche das auf gegebene Gut tangential abschleudern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleudereinrichtung über der ganzen Heustockgrundfläche verschiebbar ist und dass der Schleudereinrichtung zwei Fördereinrichtungen (2, 4) für das Gut zugeordnet sind, von denen die erste (2) eine solche mit bandförmigem Förderorgan ist und das Gut parallel zur Verschiebungsrichtung der Schleudereinrichtung transportiert und von denen die zweite (4) mit der Schleudereinrichtung beweglich ist und das Gut von der ersten Fördereinrichtung aufnimmt und der Schleudereinrichtung zuführt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Fördereinrichtung (4) starr mit der Schleudereinrichtung verbunden ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Schleudereinrichtung verschiebbare Fördereinrichtung (4) rechtwinklig zur Verschiebungsrichtung fördert.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Fördereinrichtung (4) aus einer im wesentlichen horizontalen Gleitbahn (5) mit einem Kettenförderer (6) besteht.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an einer Schienenanordnung verschiebbare Schleudereinrichtung mit einem Verschiebungsantrieb und mit Endumschaltern versehen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleudereinrichtung aus mehreren Paaren von angetriebenen Schleuderachsen (15, 16, 17) besteht, auf denen achsparallele Schleuderstangen (25) umlaufen.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Achsen der Schleuderachspaare verstellbar ist.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderachsen an den Gelenkpunkten einer symmetrischen, vorzugsweise dreieckigen Lenkerkonstruktion (12, 13, 14) gelagert sind und dass zwischen den Achsen jedes Paares teleskopartig ver längerbare Abstandselemente (18, 19, 20) angeordnet sind.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch lösbar befestigte Bänder zwischen den Schleuderstangen (25) und den Achsen zur Bildung flächiger Schleuderelemente.
CH515467A 1967-02-16 1967-04-12 Vorrichtung zum Verteilen von Heu in einem Heustock CH460635A (de)

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DEH0061860 1967-02-16

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CH460635A true CH460635A (de) 1968-07-31

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CH515467A CH460635A (de) 1967-02-16 1967-04-12 Vorrichtung zum Verteilen von Heu in einem Heustock

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CH (1) CH460635A (de)
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Publication number Publication date
AT276834B (de) 1969-12-10
DE1481307A1 (de) 1969-01-30

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