CH460929A - Schwingkreiswechsel- oder Umrichter - Google Patents
Schwingkreiswechsel- oder UmrichterInfo
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Description
(Zusatzpatent zum Hauptpatent 431699) Schwingkreiswechsel- oder Umrichter Das Hauptpatent betrifft einen Schwingkreiswechsel- oder Umrichter, bei dem in einen aus einer Induktivität und einer Kapazität bestehenden Schwingkreis zusätzlich eine Schaltdrossel derart geschaltet ist, dass während der Ummagnetisierungszeit der Schaltdrossel ein oder meh rere steuerbare Gleichrichter die Kapazität aus einer Gleich- oder Wechselspannungsquelle über eine oder mehrere Induktivitäten aufladen. Der Schwingkreis wird durch den Verbraucher gedämpft.
Die in dem Schwing kreis liegende Schaltdrossel hat einen Kern aus ferro- magnetischem Material und ist so bemessen, dass sie in ungesättigtem Zustand eine wesentlich höhere Indukti- vität als die Ladeinduktivität, in gesättigtem Zustand hingegen eine kleinere Induktivität als die Schwingkreis induktivität aufweist.
Aufgabe der Schaltdrossel ist es, die aufeinanderfol genden Halbwellen des Schwingkreisstromes um eine be stimmte Zeit At zu verzögern. Die Zeitspanne At ist die Ummagnetisierungszeit des Kernmaterials. Während der Ummagnetisierungszeit fliesst nur ein sehr kleiner, ge genüber dem eigentlichen Schwingkreisstrom vernachläs- sigbarer Strom. Die Schwingung ist also praktisch wäh rend der Ummagnetisierungszeit unterbrochen.
In dieser Zeit At wird der die Schwingkreiskapazität darstellende Kondensator über den steuerbaren Gleich richter und die Ladeinduktivität nachgeladen. Unmittel bar nach der Stromflusszeit muss auch mindestens die Freiwerdezeit des Thyristors abgewartet werden, bis die ser wieder in Durchlassrichtung sperrfähig ist.
Die Zeit At muss also gleich oder grösser sein als die Summe aus Nachladezeit und Freiwerdezeit. Bei höheren Frequen zen wird die Halbwellendauer T/2 des Schwingkreis stromes gleich oder kleiner als die Zeit At. Die Strom kurve ist dann stark verzerrt, und die im Lastwiderstand umgesetzte Leistung wird mit dem Verhältnis kleiner.
EMI0001.0039
Die Erfindung bezweckt eine Beseitigung dieser Be schränkung und besteht darin,
dass n Kondensatoren über n Schaltdrosseln an eine gemeinsame Schwingkreis induktivität geschaltet sind und dass die Kondensatoren durch Zünden von steuerbaren Gleichrichtern in einer bestimmten Reihenfolge so aufgeladen werden, dass die Schaltdrosseln, deren Ummagnetisierungszeiten das (n-1)- fache der Halbwellendauer der Kondensatorumlade- ströme betragen, zeitlich so nacheinander in den gesättig ten Zustand gebracht werden, dass sich stets nur eine Schaltdrossel im gesättigten Zustand befindet.
Die Kondensatoren mit den zugehörigen Schaltdros seln und der gemeinsamen Schwingkreisinduktivität kön nen so in der Schaltung liegen, dass die Kondensatoren einerseits mit einem Pol der Betriebsspannungsquelle und der Schwingkreisinduktivität verbunden sind und dass die anderen Anschlüsse der Kondensatoren, an denen auch die Anschlüsse der zugehörigen Schaltdrosseln lie gen, über jeweils einen steuerbaren Gleichrichter mit dem anderen Pol der Betriebsspannungsquelle verbunden sind.
Bei einer anderen Ausbildungsform der Erfindung, die sich durch besonders gute Annäherung des Wechselstro mes an eine Sinusform auszeichnet, sind die Kondensa- toranschlüsse, an die die Schwingkreisinduktivität ange schlossen ist, an den Mittelabgriff der Betriebsspannungs- quelle geschaltet, während die anderen Kondensatoran- schlüsse, an denen die zugehörigen Schaltdrosseln lie gen,
über jeweils zwei steuerbare Gleichrichter entge gengesetzter Durchlassrichtung mit den Polen der Be- triebsspannungsquelle verbunden sind.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung beispiels weise näher erläutert.
Es zeigt: Fig.l eine erfindungsgemässe Wechselrichterschal- tung mit drei Kondensatoren und einem Thyristor je Kondensator.
Fig.2 eine erfindungsgemässe Wechselrichterschal- tung mit drei Kondensatoren und zwei Thyristoren je Kondensator.
In Fig. la sind steuerbare Gleichrichter 5, 5' und 5", zum Beispiel Thyristoren, anodenseitig über eine In duktivität 6, eine sogenannte Ladeinduktivität, mit dem positiven Pol einer Betriebsspannungsquelle 1 verbunden. Der negative Pol der Betriebsspannungsquelle ist mit drei Kondensatoren 2, 2' und 2" sowie einer Schwing kreisinduktivität 4 verbunden. Parallel zu den Konden satoren 2, 2' und 2" liegen Schaltdrosseln 3, 3' und 3" mit der zu ihnen in Reihe geschalteten Schwingkreis induktivität 4.
In den Figuren 1b - 1d ist der zeitliche Verlauf der Ströme i" i ,. und i5" durch die nacheinander gezündeten Thyristoren 5, 5' und 5" skizziert.
Die Figuren 1e - 1g stellen den zeitlichen Verlauf der Ströme is, i3- und i3" durch die Schaltdrosseln dar, und Fig. lh zeigt, wie sich die Halbwellen dieser Ströme in der Schwingkreisinduk- tivität 4 zu einer annähernd sinusförmigen Stromkurve aneinanderreihen.
Um einen lückenlosen und annähernd sinusförmigen Stromverlauf in der nicht dargestellten Belastung zu er reichen, muss die Ummagnetisierungszeit At der Schalt drosseln doppelt so lang sein wie die Halbwellendauer T/2 des Umladestromes.
In Fig. 2 ist eine Ausbildungsform der Erfindung dargestellt, die eine noch bessere Annäherung des Wech selstromes in der Induktivität 4 an die Sinusform ge währleistet.
Sie unterscheidet sich von der Schaltung entsprechend Fig. 1 vor allem dadurch, dass die Kondensatoren 2 einer seits mit einem Mittelabgriff M der Betriebsspannungs- quelle 1, l', andererseits über je einen Thyristor 7, T, 8, 8', 9, 9' unterschiedlicher Durchlassrichtung mit den Polen der Betriebsspannungsquelle verbunden sind. Die Schaltdrosseln 3, 3' und 3" mit der zu ihnen in Reihe geschalteten Schwingkreisinduktivität 4 liegen wieder par allel zu den Kondensatoren 2, 2' und 2".
Die I,adein- duktivität ist in zwei Teilinduktivitäten 6 und 6' aufge löst.
Die Anzahl der Kondensatoren und Schaltdrosseln ist bei der beschriebenen Wechselrichterschaltung natür lich nicht auf drei beschränkt. Je grösser die Zahl, um so höhere Frequenzen lassen sich mit der Schaltung errei chen, denn die kürzeste Ummagnetisierungszeit At wird durch die Stromflusszeit und die Freiwerdezeit der steuerbaren Gleichrichter bestimmt und kann nicht belie big verringert werden.
Allgemein gilt, dass bei Verwen dung von n Kondensatoren und Schaltdrosseln und der Forderung lückenlosen Stromverlaufes die Ummagneti- sierungszeit 4t jeder Schaltdrossel das (n-1)-fache der Halbwellendauer des Umladestromes der Kondensatoren betragen muss. Ausserdem muss die Zahl der Konden satoren und Schaltdrosseln eine ungerade Zahl sein, wenn in der Belastung positive und negative Stromhalbwellen abwechselnd aufeinander folgen sollen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schwingkreiswechsel- oder Umrichter, nach Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass n Kondensatoren über n Schaltdrosseln (3, 3', 3") an eine gemeinsame Schwingkreisinduktivität (4) geschaltet sind, und dass die Kondensatoren durch Zünden von steuer baren Gleichrichtern (5, 5', 5") in einer bestimmten Reihenfolge so aufgeladen werden, dass die Schaltdros seln, deren Ummagnetisierungsseiten jeweils das (n-1)- fache der Halbwellendauer des Kondensatorumladestro- mes betragen,zeitlich so nacheinander in Sättigung ge bracht werden, dass sich stets nur eine Schaltdrossel in Sättigung befindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Schwingkreiswechsel- oder Umrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Konden satoren (2, 2', 2") einerseits mit einem Pol der Betriebs spannungsquelle (1) und der Schwingkreisinduktivität (4), andererseits mit den zugehörigen Schaltdrosseln (3, 3', 3") und über jeweils einen steuerbaren Gleichrichter (5, 5', 5") mit dem anderen Pol der Betriebsspannungsquelle (1) verbunden sind (Fig. 1).2. Schwingkreiswechsel- oder Umrichter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensa toren (2, 2', 2") einerseits mit dem Mittelabgriff (M) der Betriebsspannungsquelle (1, 1') und der Schwingkreisin- duktivität (4), andererseits mit den zugehörigen Schalt drosseln (3, 3', 3") und jeweils über zwei steuerbare Gleichrichter (7, 7', 8, 8'; 9, 9') entgegengesetzter Durch- lassrichtung mit den Polen der Betriebsspannungsquelle (1, 1') verbunden sind (Fig. 2).
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1258564A CH431699A (de) | 1963-09-30 | 1964-09-28 | Schwingkreiswechsel- oder Umrichter |
| DEL0050045 | 1965-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH460929A true CH460929A (de) | 1968-08-15 |
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ID=25710565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH227066A CH460929A (de) | 1964-09-28 | 1966-02-16 | Schwingkreiswechsel- oder Umrichter |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH460929A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3297149A1 (de) * | 2016-09-15 | 2018-03-21 | General Electric Technology GmbH | Parallelgeschaltete wandleranordnung |
-
1966
- 1966-02-16 CH CH227066A patent/CH460929A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3297149A1 (de) * | 2016-09-15 | 2018-03-21 | General Electric Technology GmbH | Parallelgeschaltete wandleranordnung |
| WO2018050646A1 (en) * | 2016-09-15 | 2018-03-22 | General Electric Technology Gmbh | Parallel-connected converter assembly |
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