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Magazin und Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer Die Erfindung betrifft Feldgranatwerfer. Ein Granatwerfer wird gewöhnlich geladen, indem eine mit den erforderlichen Treibladungen versehene Granate in den Granatwerferlauf durch die Mündung desselben fallengelassen wird. Wenn die Granate auf dem Boden des Laufes aufschlägt, entzündet eine ortsfeste oder betätig- bare Schlagbolzeneinrichtung die Treibladungen, was das Ausstossen der Granate aus dem Granatwerferlauf mit einer Anfangsgeschwindigkeit bewirkt, die von der Grös- se der Treibladungen abhängig ist.
Um die beträchtlichen Anstrengungen beim Laden zu verringern, die mit dem Anheben der Granaten in die Höhe der Mündung des Granatwerferlaufes verbunden sind, wenn sich derselbe in Feuerstellung befindet, sind Granatwerfer konstruiert worden, deren Läufe aus der Feuerstellung in eine Ladestellung gesenkt werden können, in welcher der Lauf unter einem Winkel von etwa 20 zur Waagerechten geneigt ist. Bei der Konstruktion von beweglichen Granatwerfern mit grossem Kaliber, wie z.B. 120 bis 160 mm oder mehr, wurde jedoch gefunden, dass die Anstrengungen beim Laden der grossen, schweren Granaten so beträchtlich werden, dass sie die Wirksamkeit der Tätigkeit der Granatwerfer wesentlich verringern und insbesondere die effektive Feuergeschwindigkeit derselben herabsetzen.
Die erhöhte Nützlichkeit solcher schwerer Feldgranatwerfer infolge ihres grossen Kalibers wird daher durch die beträchtliche Verringerung der effektiven Feuergeschwindigkeit wesentlich vermindert.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind ein Magazin und eine Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer, welche so ausgebildet sind, dass die vorstehend erwähnten Schwierigkeiten wesentlich verringert oder vermieden werden und dadurch zur Erzielung einer hohen Feuergeschwindigkeit bei Waffen mit grossem Kaliber führen.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch wenigstens einen länglichen Granatenhalter, der seitlich vom Granatwerferlauf angeordnet ist und der zur Achse wenigstens eines Teils des Laufes im wesentlichen parallel gerichtet ist, wenn sich derselbe in der Ladestellung befindet, durch einen Granatenträger, der aus einer Mittellage unmittelbar gegenüber dem Ladeende des Laufes bzw.
Laufteils abwechselnd in eine seitliche Lage unmittelbar gegenüber der Mündung des Granatenhalters ver- schwenkbar ist, durch eine mit dem Granatenhalter verbundene Antriebseinrichtung, welche bestimmt ist, mit den in demselben angeordneten Granaten in Eingriff zu kommen, um dieselben in den Granatenträger vorzuschieben, sowie durch eine Einrichtung zum synchronen Antrieb des Granatenträgers und der Antriebseinrichtung.
Die Granatenhalter bestehen vorzugsweise aus länglichen Magazinrohren, deren Achsen parallel zur Achse des Laufes liegen, wenn sich dieser in der Ladestellung befindet.
Nachstehend werden mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in welchen zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Feldgranatwerfers, der mit einem Magazin und einer Ladeeinrichtung ge- mäss der Erfindung versehen ist, Fig. 2 eine Endansicht des Magazins und der Ladeeinrichtung gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines Magazinrohres, das einen Teil des Magazins und der Ladeeinrichtung gemäss Fig. 1 bildet, Fig. 4 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform des Magazins und der Ladeeinrichtung, die in Verbindung mit einem Feldgranatwerfer verwendbar sind,
Fig.5 eine Endansicht eines Magazinzylinders, der einen Teil der in Fig. 4 gezeigten Einrichtung bildet, Fig. 6 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Magazins und der Ladeeinrichtung, Fig.7 eine Endansicht der in Fig.6 gezeigten Einrichtung.
Gemäss Fig. 1 ist ein Granatwerferlauf 1 auf einem Zapfen 2 relativ zu einer Grundplatte 3 schwenkbar gelagert. Der Lauf 1 ist in einer senkrechten Ebene aus einer unteren Ladestellung, in welcher derselbe unter
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einem Winkel von etwa 22 zur Waagerechten geneigt ist, in eine obere Feuerstellung verschwenkbar, in welcher der Winkel 45 bis 75 beträgt. Das Verschwenken des Laufes zwischen diesen beiden Stellungen kann pneumatisch oder mechanisch relativ zu einer senkrechten Führungsplatte 4 erfolgen, die mit einem bogenförmigen Schlitz 5 versehen ist.
Auf jeder Seite des in der Ladestellung befindlichen Granatwerferlaufs 1 und parallel zu demselben sind zwei Magazinrohre 6a und 6b angeordnet, die in Fig.2 genauer dargestellt sind. Jedes Rohr 6 (Fig.3) ist mit einem ausgeschnittenen unteren Teil 7 versehen, der sich bis in die Nähe der Enden des Rohres 6 erstreckt, sowie mit einem ausgeschnittenen oberen Teil 8, der sich vom linksseitigen Ende des Rohres 6 bis in die Mitte desselben erstreckt. Gewünschtenfahs kann der ausgeschnittene obere Teil 8 mit einem (nicht dargestellten) Scharnierdek- kel versehen werden. Die Rohre sind (durch nicht dargestellte Mittel) auf der Grundplatte 3 befestigt.
Mit jedem Rohr 6 ist eine endlöse Förderkette 9 verbunden, die mit Greifern 10 versehen ist, welche bei der Beweaung der Förderkette 9 durch den ausgeschnittenen unteren Teil 7 in das Rohr 6 vorstehen und mit den hinteren Enden der Granaten in Eingriff kommen können. Zum Antrieb der Förderketten 9 sind (nicht dargestellte) Einrichtungen vorgesehen. Ein rohrförmiger Gra- natenträger 13 ist auf einem zwischen den Magazinrohren 6a und 6b liegenden Tragarm 14 angeordnet.
Dieser ist durch einen aus einem Motor 16 und einem Schneckengetriebe 17 bestehenden Antrieb um eine Welle 15 abwechselnd aus einer mittleren Stellung, die koaxial vor der Laufmündung liegt, in seitliche Stellungen ver- schwenkbar, die koaxial vor den Mündungen der Magazinrohre 6a und 6b liegen. Der Granatenträger 13 ist ausserdem mit zwei Kontakten 18, 19 versehen, deren Zweck nachstehend beschrieben wird. Von jeder Seite der Mündung des Granatwerferlaufs 1 bis zu den Mündungen der Magazinrohre 6a und 6b erstreckt sich eine Schutzplatte 21a bzw. 21b.
Die Granaten 22 werden mit dem spitzen Ende nach vorne in die Magazinrohre 6a und 6b eingeführt.
Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Magazins und der Ladeeinrichtung ist folgende: Die Granaten 22 werden manuell oder mechanisch in die Magazinrohre 6a und 6b eingeführt, wobei jedes Rohr beispielsweise drei Granaten aufnehmen kann. Bei Betätigung der Antriebseinrichtung für die Förderkette 9 und des Antriebsmotors 16 für den Granatenträger 13 wird der Tragarm 14 in die Stellung vor einem der Magazinrohre verschwenkt, z.B. vor das Magazinrohr 6a.
In dieser Stellung wird die Förderkette 9 wirksam und stösst die im Rohr 6a befindlichen Granaten 22 nach vorne, bis die vorderste Granate 22 in den Granatenträ- ger 13 vorgeschoben ist. Diese Granate 22 betätigt den Kontakt 18, der die Förderkette 9 stillsetzt, wodurch gewährleistet wird, dass die im Granatenträger 13 befindliche Granate nicht in das Magazinrohr 6a zurückgleiten kann.
Die im Granatenträger 13 befindliche Granate 22 betätigt auch den anderen Kontakt 19, der nach einer vorherbestimmten Verzögerung, welche von der Zeit abhängig ist, die der Granatwerferlauf 1 braucht, um aus der Feuerstellung in die Ladestellung zurückzukehren, den Antriebsmotor 16 des Tragarmes 14 betätigt, um den Granatenträger 13 aus der seitlichen Stellung in die mittlere Stellung vor der Mündung des Granatwerferlaufs zu verschwenken. Während der Bewegung des Granatenträgers 13 aus der seitlichen in die mittlere Stellung wird die im Granatenträger 13 befindliche Granate 22 an einem Herausgleiten gehindert, indem dieselbe gegen die Schutzplatte 21a anliegt.
Wenn der Granatenträger jedoch die mittlere Stellung erreicht hat, fällt die Granate 22 unter Schwerkraftwirkung nach hinten in den Granatwer- ferlauf 1. Erforderlichenfalls kann der Austritt der Granate 22 aus dem Granätenträger 13 in den Granatwerferlauf 1 durch die Anordnung von (nicht dargestellten) Federn im Granatenträger unterstützt werden, welche gegen die Granate 22 anliegen und dieselbe nach unten in den Granatwerferlauf drücken. Nach dem Austritt (d.h. dem Einführen) der Granate in den Granatwerferlauf 1 wird derselbe in die Feuerstellung angehoben.
Gleichzeitig wird der Tragarm 14 in die andere seitliche Stellung vor dem Magazinrohr 6b verschwenkt, die Förderkette 9 dieses Rohres wird betätigt und eine Granate aus dem Magazinrohr 6b in den Granatenträger 13 eingeführt, worauf dieser wieder in die mittlere Stellung verschwenkt wird zum gleichen Zeitpunkt, in welchem der Granatwerferlauf 1 in die Ladestellung zurückkehrt.
Daraus ergibt sich, dass Granaten in den Granatenträ- ger 13 abwechselnd aus den Magazinrohren 6a und 6b auf jede Seite des Laufes 1 eingeführt werden und dass die Förderketten 9 dieser Magazinrohre abwechselnd betätigt werden, wobei alle diese Vorgänge mit dem Abfeuern des Granatwerfers synchronisiert sind. Ausser- dem ergibt sich, dass bei Entnahme von Granaten aus den Magazinrohren durch den Granatenträger dieselben in den Rohren sofort ersetzt werden können.
Die Betätigung des Antriebs der Förderkette und des Tragarmes kann pneumatisch, hydraulisch, elektrisch oder mechanisch erfolgen.
In den Fig. 4 und 5 ist schematisch eine automatische Ladeeinrichtung für die Magazinrohre dargestellt. Das Magazin und die Ladeeinrichtung weisen zwei Magazinrohre 25 auf, von denen jedes mit einer Förderkette 26 versehen ist, sowie einen gemeinsamen Granatenträger, der in der Zeichnung nicht dargestellt, aber mit dem vorstehend beschriebenen identisch ist. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Magazinrohre 25 und die zugehörigen Förderketten 26 im Vergleich zu den vorstehend beschriebenen in den unteren Enden verkürzt und der Raum zwischen dem unteren Ende der Magazinrohre 25 und der Grundplatte 3 wird von einem drehbaren Zylinder 27 eingenommen, der folgendermassen ausgebildet ist.
Der Zylinder 27 besteht aus einem mittleren Hauptteil 28, der um eine mittlere Längsachse 29 drehbar ist, und aus einem äusseren Mantel 30, der mit der Grundplatte 3 fest verbunden ist. Der mittlere Hauptteil 28 ist am Umfang mit mehreren (z.B. sechs) axialen Nuten 31 versehen, welche zusammen mit der Innenseite des Mantels 30 sechs Kammern 32 begrenzen, die mit sechs Granaten 22 gefüllt werden können. Die oberste Kammer 32 ist stets mit dem Magazinrohr 25 ausgerichtet. Im Umfang des Mantels 30 ist ein axialer Schlitz 33 ausgebildet, welcher immer mit einer der Kammern 32 in Verbindung steht.
Bei jeder Drehung des Hauptteils 28 ist daher stets jene Kammer 32 zugänglich, die dem Schlitz 33 gegenüberliegt und diese Kammer wird für Ladezwecke verwendet. Der Zylinder 27 ist ferner mit einer beispielsweise pneumatisch betätigten Antriebseinrichtung 34 versehen, die einen Stössel 35 aufweist, welcher mit dem hinteren Ende der in der obersten Kammer befindlichen Granate in Eingriff kommt. Bei Betätigung der Antriebseinrichtung 34 stösst der Stössel 35 die Granate 22 aus der Zylinderkammer 32 in das
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Magazinrohr 25, wo dieselbe von einem Greifer der Förderkette 26 erfasst wird.
Die in die Magazinrohre 25 eingebrachten Granaten werden aus denselben durch den Granatenträger abwechselnd entfernt und in den Grana- tenwerferlauf in ähnlicher Weise eingeführt, wie vorstehend in Verbindung mit den Fig. 1 bis 3 beschrieben wurde.
Die Wirkungsweise ist folgende: Der mittlere Teil 28 des Zylinders 27 wird mit Granaten 22 gefüllt, wobei das Beladen der Zylinderkammern 32 durch den oben erwähnten offenen axialen Schlitz 33 manuell erfolgt. Wenn eine Granate 22 aus der obersten Zylinderkammer 32 entfernt wird, indem dieselbe durch den Stössel 35 in das Magazinrohr 25 gestossen wird, wird der mittlere Teil 28 des Zylinders 27 im Uhrzeigersinn verdreht, so dass sich stets eine beladene Kammer 32 gegenüber dem Magazinrohr 25 befindet, während eine leere Kammer 32 gegenüber dem axialen Schlitz 33 im äusseren Mantel 30 zum Beladen angeordnet wird.
Der Antrieb des Zylinders 27, der seitlich mit dem Antrieb der anderen verschiebbaren Bestandteile des Magazins und der Ladeeinrichtung synchronisiert ist, kann in ähnlicher Weise wie der Antrieb dieser anderen verschiebbaren Bestandteile mechanisch, manuell, elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch erfolgen.
Während jeder vorstehend beschriebene Zylinder nicht viel Platz einnimmt, kann derselbe eine beträchtliche Anzahl von Granaten aufnehmen. Der Granatwerfer als Ganzes kann daher mit einem Magazin versehen werden, das eine sehr beträchtliche Anzahl von Granaten enthält. Jeder Zylinder kann jedoch mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kammern versehen werden. Bei der dargestellten Ausführungsform kann jeder Zylinder sechs Granaten aufnehmen und in jedem Magazinrohr können zwei Granaten angeordnet werden, so dass alle Magazine des Granatwerfers 16 Granaten enthalten. Mit den vorstehend beschriebenen Magazinen und Ladeeinrichtungen ist daher die Wirkungsweise des Granatwerfers nicht mehr durch Verzögerungen beim Laden begrenzt, sondern nur von der Feuergeschwindigkeit des Granatwerfers selbst abhängig.
In den Fig. 6 und 7 sind die Magazine und Ladeeinrichtungen für einen Feldgranatwerfer dargestellt, der einen Granatwerferlauf 41 aufweist, wie er in der britischen Patentschrift 869 271 genau beschrieben ist Dieser besteht aus einem unteren Hochdruckrohr 42 und einem oberen Niederdruckrohr 43, welche durch eine lösbare Kupplungsmuffe 44 miteinander verbunden sind. Das obere Niederdruckrohr 43 und demgemäss der gekuppel- te Lauf 41 des Ganzen ist um eine Achse 48 schwenkbar. Bei Schwenken des Laufes um die Achse 48 verschieben sich (in dargestellter Ausführung) Führungsbolzen 45 in den bogenförmigen Schlitz 46 der Führungsplatten 47 (Fig. 6).
Das untere Ende des unteren Hochdruckrohres 42 ist um eine Achse 48 schwenkbar. Diese ist auf einer Grundplatte 49 angeordnet, welche um eine senkrechte Achse 50 drehbar ist. Wie Fig.7 zeigt, kann das vom oberen Niederdruckrohr 43 entkuppelte untere Hochdruckrohr 42 nach unten in eine im wesentlichen waagrechte Stellung verschwenkt werden, in welcher dasselbe auf jeder Seite von drehbaren Zylindern 51 flankiert wird, die eine ähnliche Ausbildung wie die vorstehend beschriebenen Zylinder 27 aufweisen. Jeder Zylinder 51 besteht aus einem mittleren Hauptteil 52, der um eine mittlere Längsachse 53 drehbar ist, und aus einem äusseren Mantel 54, welcher mit der Grundplatte 49 fest verbunden ist.
Der Umfang des mittleren Hauptteils 52 ist mit mehreren axialen Nuten 55 versehen, welche zusammen mit der Innenseite des Mantels 54 Kammern begrenzen, die mit Granaten gefüllt werden können. Der Umfang des Mantels 54 ist mit einem axialen Schlitz 57 versehen, der von einem verschiebbaren Deckel 58 bedeckt werden kann. Der Schlitz 57 steht immer mit einer der Kammern in Verbindung. Angrenzend an den Schlitz 57 ist eine Stütze 59 angeordnet, auf welcher mehrere Granaten vor ihrer Einführung in die Kammer abgelegt werden können. Bei jeder Drehung des Hauptteils 52 wird die dem Schlitz 57 gegenüberliegende Kammer zugänglich, welche daher für Ladezwecke verwendet wird.
Ein Granatenträger 60 (Fig.6), der eine dem vorstehend beschriebenen Granatenträger 13 ähnliche Ausbildung aufweist, ist auf einem Tragarm angeordnet und aus einer mittleren Stellung, in welcher derselbe zum Ladeende des unteren Hochdruckrohres 42 koaxial ist, in eine seitliche Stellung verschwenkbar, in welcher derselbe mit den entsprechenden seitlichen Kammern der Zylinder 51 ausgerichtet ist. Die mittlere Stellung und die seitlichen Stellungen sind in Fig. 7 durch die mit 62 und 63 bezeichneten Linien angegeben.
Jeder Zylinder ist mit einer pneumatisch betätigten Granaten-Antriebseinrichtung 64 versehen, die in Fig. 6 schematisch dargestellt ist. Ein (nicht dargestellter) Greifer dieser Antriebseinrichtung 64 kommt mit der Granate in Eingriff, die sich in der mit dem Granatenträger 60 ausgerichteten Kammer des Zylinders 51 befindet, um diese Granate in den Granatenträger vorzuschieben. Ebenso ist der Granatenträger 60 mit einer pneumatisch betätigten Granatenantriebseinrichtung 65 versehen, die in Fig. 6 ebenfalls schematisch dargestellt ist.
Der (nicht dargestellte) Greifer dieser Antriebseinrichtung 65 stösst die im Granatenträger 60 befindliche Granate in das untere Hochdruckrohr 42, wenn der Granatenträger mit diesem Rohr ausgerichtet ist.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die mittleren Hauptteile 52 der Zylinder 51 werden mit Granaten gefüllt, wobei das Beladen der Zylinderkammern durch die oben erwähnten offenen axialen Schlitze 57 manuell erfolgt. Eine Granate wird aus der Zylinderkammer entfernt, indem dieselbe durch die Granatenan- triebseinrichtung 64 in den Granatenträger 60 vorgeschoben wird. Dieser wird dann in die mittlere Stellung verschwenkt, in welcher derselbe dem gesenkten unteren Hochdruckrohr 42 gegenüberliegt, worauf die Granatenantriebseinrichtung 65 die Granate aus dem Granatenträ- ger 60 in das Hochdruckrohr 42 stösst.
Dieses wird dann angehoben und mittels der Kupplungsmuffe 44 mit dem oberen Niederdruckrohr 43 verbunden, worauf der Gra- natwerferlauf zum Abfeuern bereit ist. Nach dem Abfeuern wird das untere Hochdruckrohr 42 entkuppelt und in die waagerechte Stellung zurückgeführt. Der Tragarm, der den Granatenträger 60 inzwischen nach dem anderen Zylinder 51 hin bewegt hat, aus dem derselbe eine Granate aufgenommen hat, kehrt wieder in die mittlere Stellung zurück, um diese Granate in das untere Hochdruckrohr 42 einzuführen.
Wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen können alle Antriebe mit dem Abfeuern und Entkuppeln des Granatwerferlaufes entsprechend synchronisiert sein, wobei die Betätigung der Antriebe pneumatisch, hydraulisch, elektrisch oder mechanisch erfolgen kann.
Während bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen auf jeder Seite des Granatwerferlaufs ein Granatenhalter angeordnet ist, ist die Erfindung auch in dem Falle anwendbar, in dem nur ein Granatenhalter auf
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einer Seite des Laufes liegt, oder in dem Fall, in dem mehr als zwei Granatenhalter vorgesehen sind.