CH461307A - Magazin und Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer - Google Patents

Magazin und Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer

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CH461307A
CH461307A CH1695566A CH1695566A CH461307A CH 461307 A CH461307 A CH 461307A CH 1695566 A CH1695566 A CH 1695566A CH 1695566 A CH1695566 A CH 1695566A CH 461307 A CH461307 A CH 461307A
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magazine
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Leshem Matatjahu
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Leshem Matatjahu
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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
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    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/45Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position the cartridge chamber or the barrel as a whole being tiltable or transversely slidable between a loading and a firing position
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    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
    • F41F1/06Mortars

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Description


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 Magazin und Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer Die Erfindung betrifft Feldgranatwerfer. Ein Granatwerfer wird    gewöhnlich   geladen, indem eine mit den erforderlichen Treibladungen versehene Granate in den    Granatwerferlauf   durch die Mündung desselben fallengelassen wird. Wenn die Granate auf dem Boden des Laufes aufschlägt, entzündet eine ortsfeste oder    betätig-      bare      Schlagbolzeneinrichtung   die    Treibladungen,   was das Ausstossen der Granate aus dem    Granatwerferlauf   mit einer Anfangsgeschwindigkeit bewirkt, die von der    Grös-      se   der Treibladungen abhängig ist.

   Um die beträchtlichen Anstrengungen beim Laden zu verringern, die mit dem Anheben der Granaten in die Höhe der Mündung des    Granatwerferlaufes   verbunden sind, wenn sich derselbe in Feuerstellung befindet, sind Granatwerfer konstruiert worden, deren Läufe aus der Feuerstellung in eine Ladestellung gesenkt werden können, in welcher der Lauf unter einem Winkel von etwa 20  zur Waagerechten geneigt ist. Bei der Konstruktion von beweglichen Granatwerfern    mit   grossem Kaliber, wie    z.B.   120 bis 160 mm oder mehr, wurde jedoch gefunden, dass die Anstrengungen beim Laden der grossen, schweren Granaten so beträchtlich werden, dass sie die Wirksamkeit der Tätigkeit der Granatwerfer wesentlich verringern und insbesondere die effektive Feuergeschwindigkeit derselben herabsetzen.

   Die erhöhte Nützlichkeit solcher schwerer Feldgranatwerfer infolge ihres grossen Kalibers wird daher durch die beträchtliche Verringerung der effektiven Feuergeschwindigkeit wesentlich vermindert. 



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind ein Magazin und eine Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer, welche so ausgebildet sind, dass die vorstehend erwähnten Schwierigkeiten wesentlich verringert oder vermieden werden und dadurch zur Erzielung einer hohen Feuergeschwindigkeit bei Waffen mit grossem Kaliber führen. 



  Die Erfindung ist gekennzeichnet durch wenigstens einen länglichen    Granatenhalter,   der seitlich vom Granatwerferlauf angeordnet ist und der zur Achse wenigstens eines Teils des Laufes im wesentlichen parallel gerichtet ist, wenn sich derselbe in der Ladestellung befindet, durch einen    Granatenträger,   der aus einer Mittellage unmittelbar gegenüber dem Ladeende des Laufes bzw.

   Laufteils abwechselnd in eine seitliche Lage unmittelbar gegenüber der Mündung des    Granatenhalters      ver-      schwenkbar   ist, durch eine mit dem    Granatenhalter   verbundene Antriebseinrichtung, welche bestimmt ist, mit den in demselben angeordneten Granaten in Eingriff zu kommen, um dieselben in den    Granatenträger   vorzuschieben, sowie durch eine Einrichtung zum synchronen Antrieb des    Granatenträgers   und der Antriebseinrichtung. 



  Die    Granatenhalter   bestehen vorzugsweise aus länglichen Magazinrohren, deren Achsen parallel zur Achse des Laufes liegen, wenn sich dieser in der Ladestellung befindet. 



  Nachstehend werden mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in welchen zeigt:    Fig.   1 eine Seitenansicht eines Feldgranatwerfers, der mit einem Magazin und einer Ladeeinrichtung    ge-      mäss   der Erfindung versehen ist,    Fig.   2 eine Endansicht des Magazins und der Ladeeinrichtung gemäss    Fig.   1,    Fig.   3 eine schaubildliche Ansicht eines Magazinrohres, das einen Teil des Magazins und der Ladeeinrichtung gemäss    Fig.   1 bildet,    Fig.   4 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform des Magazins und der Ladeeinrichtung, die in Verbindung mit einem Feldgranatwerfer verwendbar sind,

      Fig.5   eine Endansicht eines Magazinzylinders, der einen Teil der in    Fig.   4 gezeigten Einrichtung bildet,    Fig.   6 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Magazins und der Ladeeinrichtung,    Fig.7   eine Endansicht der in    Fig.6   gezeigten Einrichtung. 



  Gemäss    Fig.   1 ist ein    Granatwerferlauf   1 auf einem Zapfen 2 relativ zu einer Grundplatte 3 schwenkbar gelagert. Der Lauf 1 ist in einer senkrechten Ebene aus einer unteren Ladestellung, in welcher derselbe unter 

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 einem Winkel von etwa 22  zur Waagerechten geneigt ist, in eine obere Feuerstellung    verschwenkbar,      in   welcher der Winkel 45 bis 75  beträgt. Das    Verschwenken   des Laufes zwischen diesen beiden Stellungen kann pneumatisch oder    mechanisch   relativ zu einer    senkrechten   Führungsplatte 4 erfolgen, die mit einem bogenförmigen    Schlitz   5 versehen ist. 



  Auf jeder Seite des in der Ladestellung befindlichen    Granatwerferlaufs   1 und parallel zu demselben sind zwei Magazinrohre 6a und 6b angeordnet, die in    Fig.2   genauer dargestellt sind. Jedes Rohr 6    (Fig.3)   ist mit einem ausgeschnittenen unteren Teil 7 versehen, der sich bis    in   die Nähe der Enden des Rohres 6 erstreckt, sowie mit einem ausgeschnittenen oberen Teil 8, der sich vom    linksseitigen   Ende des Rohres 6 bis in die Mitte desselben erstreckt.    Gewünschtenfahs   kann der ausgeschnittene obere Teil 8 mit einem (nicht dargestellten)    Scharnierdek-      kel   versehen werden. Die Rohre sind (durch nicht dargestellte Mittel) auf der Grundplatte 3 befestigt.

   Mit jedem Rohr 6 ist eine    endlöse   Förderkette 9 verbunden, die mit Greifern 10 versehen ist, welche bei der Beweaung der Förderkette 9 durch den ausgeschnittenen unteren Teil 7    in   das Rohr 6 vorstehen und mit den hinteren Enden der Granaten in    Eingriff   kommen können. Zum Antrieb der Förderketten 9 sind (nicht dargestellte) Einrichtungen vorgesehen. Ein    rohrförmiger      Gra-      natenträger   13 ist auf einem zwischen den Magazinrohren 6a und 6b liegenden Tragarm 14 angeordnet.

   Dieser ist durch einen aus einem Motor 16 und einem Schneckengetriebe 17 bestehenden Antrieb um eine Welle 15    abwechselnd   aus    einer   mittleren Stellung, die    koaxial   vor der Laufmündung    liegt,   in    seitliche   Stellungen    ver-      schwenkbar,   die koaxial vor den Mündungen der Magazinrohre 6a und 6b    liegen.   Der    Granatenträger   13 ist ausserdem mit zwei Kontakten 18, 19 versehen, deren Zweck nachstehend beschrieben wird. Von jeder Seite der Mündung des    Granatwerferlaufs   1 bis zu den Mündungen der Magazinrohre 6a und    6b   erstreckt sich eine Schutzplatte 21a bzw. 21b. 



  Die Granaten 22 werden mit dem spitzen Ende nach vorne in die Magazinrohre 6a und    6b   eingeführt. 



  Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Magazins und der Ladeeinrichtung ist folgende: Die Granaten 22 werden manuell oder    mechanisch   in die Magazinrohre 6a und 6b eingeführt, wobei jedes Rohr beispielsweise drei Granaten aufnehmen kann. Bei Betätigung der Antriebseinrichtung für die Förderkette 9 und des Antriebsmotors 16 für den    Granatenträger   13 wird der Tragarm 14    in   die Stellung vor einem der    Magazinrohre      verschwenkt,      z.B.   vor das    Magazinrohr   6a.

      In   dieser Stellung wird die    Förderkette   9    wirksam   und stösst die im Rohr 6a    befindlichen   Granaten 22 nach vorne, bis die vorderste Granate 22 in den    Granatenträ-      ger   13 vorgeschoben ist. Diese Granate 22 betätigt den Kontakt 18, der die Förderkette 9    stillsetzt,   wodurch gewährleistet wird, dass die im    Granatenträger   13 befindliche Granate nicht in das Magazinrohr 6a zurückgleiten kann.

   Die im    Granatenträger   13 befindliche Granate 22    betätigt   auch den anderen Kontakt 19, der nach    einer   vorherbestimmten    Verzögerung,   welche von der Zeit abhängig ist, die der    Granatwerferlauf   1 braucht, um aus der Feuerstellung in die Ladestellung zurückzukehren, den Antriebsmotor 16 des Tragarmes 14 betätigt, um den    Granatenträger   13 aus der seitlichen Stellung in die mittlere Stellung vor der Mündung des    Granatwerferlaufs   zu    verschwenken.   Während der Bewegung des Granatenträgers 13 aus der seitlichen in die mittlere Stellung wird die im    Granatenträger   13 befindliche Granate 22 an einem Herausgleiten gehindert, indem dieselbe gegen die Schutzplatte 21a anliegt.

   Wenn der    Granatenträger   jedoch die    mittlere   Stellung erreicht hat, fällt die Granate 22 unter Schwerkraftwirkung nach hinten in den    Granatwer-      ferlauf   1. Erforderlichenfalls kann der Austritt der Granate 22 aus dem    Granätenträger   13 in den Granatwerferlauf 1 durch die Anordnung von (nicht dargestellten) Federn im    Granatenträger   unterstützt werden, welche gegen die Granate 22 anliegen und dieselbe nach unten in den    Granatwerferlauf   drücken. Nach dem Austritt    (d.h.   dem Einführen) der Granate in den Granatwerferlauf 1 wird derselbe in die Feuerstellung angehoben.

   Gleichzeitig wird der Tragarm 14    in   die andere    seitliche   Stellung vor dem Magazinrohr    6b      verschwenkt,   die Förderkette 9 dieses Rohres wird    betätigt   und eine Granate aus dem Magazinrohr 6b in den    Granatenträger   13 eingeführt, worauf dieser wieder in die mittlere Stellung    verschwenkt   wird zum gleichen Zeitpunkt, in welchem der    Granatwerferlauf   1 in die Ladestellung zurückkehrt. 



  Daraus ergibt sich, dass Granaten in den    Granatenträ-      ger   13    abwechselnd   aus den Magazinrohren 6a und    6b   auf jede Seite des Laufes 1 eingeführt werden und    dass   die Förderketten 9 dieser Magazinrohre    abwechselnd   betätigt werden, wobei alle diese Vorgänge mit dem Abfeuern des Granatwerfers synchronisiert sind.    Ausser-      dem   ergibt sich, dass bei Entnahme von Granaten aus den Magazinrohren durch den    Granatenträger   dieselben in den Rohren sofort ersetzt werden können. 



  Die Betätigung des Antriebs der Förderkette und des Tragarmes    kann   pneumatisch, hydraulisch, elektrisch oder mechanisch erfolgen. 



     In   den    Fig.   4 und 5 ist schematisch eine automatische    Ladeeinrichtung   für die Magazinrohre dargestellt. Das Magazin und die Ladeeinrichtung weisen zwei Magazinrohre 25 auf, von denen jedes mit einer Förderkette 26 versehen ist, sowie einen gemeinsamen    Granatenträger,   der in der Zeichnung nicht dargestellt, aber    mit   dem vorstehend beschriebenen identisch ist. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Magazinrohre 25 und die zugehörigen Förderketten 26 im Vergleich zu den vorstehend beschriebenen in den unteren Enden verkürzt und der Raum zwischen dem    unteren   Ende der Magazinrohre 25 und der Grundplatte 3 wird von einem drehbaren    Zylinder   27 eingenommen, der folgendermassen ausgebildet ist.

   Der Zylinder 27 besteht aus einem mittleren Hauptteil 28, der um eine mittlere Längsachse 29 drehbar ist, und aus einem äusseren Mantel 30, der    mit   der Grundplatte 3 fest verbunden ist. Der mittlere    Hauptteil   28 ist am Umfang mit mehreren    (z.B.   sechs) axialen Nuten 31 versehen, welche zusammen mit der    Innenseite   des Mantels 30 sechs Kammern 32 begrenzen, die mit sechs Granaten 22 gefüllt werden können. Die oberste Kammer 32 ist stets mit dem Magazinrohr 25 ausgerichtet.    Im   Umfang des Mantels 30 ist ein axialer Schlitz 33 ausgebildet, welcher immer    mit   einer der Kammern 32 in Verbindung steht.

   Bei jeder Drehung des Hauptteils 28 ist daher    stets   jene    Kammer   32    zugänglich,   die dem    Schlitz   33 gegenüberliegt und diese    Kammer   wird für Ladezwecke verwendet. Der    Zylinder   27 ist ferner mit einer beispielsweise pneumatisch    betätigten   Antriebseinrichtung 34 versehen, die    einen   Stössel 35 aufweist, welcher mit dem hinteren Ende der in der obersten Kammer befindlichen Granate in    Eingriff   kommt. Bei Betätigung der Antriebseinrichtung 34 stösst der Stössel 35 die Granate 22 aus der Zylinderkammer 32 in das 

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    Magazinrohr   25, wo dieselbe von einem Greifer der Förderkette 26 erfasst wird.

   Die    in   die Magazinrohre 25 eingebrachten Granaten werden aus denselben durch den    Granatenträger      abwechselnd   entfernt und in den    Grana-      tenwerferlauf   in ähnlicher Weise eingeführt, wie vorstehend in Verbindung mit den    Fig.   1 bis 3 beschrieben wurde. 



  Die Wirkungsweise ist folgende: Der mittlere Teil 28 des Zylinders 27 wird mit Granaten 22 gefüllt, wobei das Beladen der Zylinderkammern 32 durch den oben erwähnten offenen axialen Schlitz 33 manuell erfolgt. Wenn eine Granate 22 aus der obersten Zylinderkammer 32 entfernt wird, indem dieselbe durch den Stössel 35 in das Magazinrohr 25 gestossen wird, wird der mittlere Teil 28 des Zylinders 27 im Uhrzeigersinn verdreht, so dass sich stets eine beladene Kammer 32 gegenüber dem Magazinrohr 25    befindet,   während eine leere    Kammer   32 gegenüber dem axialen Schlitz 33 im äusseren Mantel 30 zum Beladen angeordnet wird.

   Der Antrieb des    Zylinders   27, der seitlich mit dem Antrieb der anderen verschiebbaren Bestandteile des    Magazins   und der Ladeeinrichtung    synchronisiert   ist, kann in    ähnlicher   Weise wie der Antrieb dieser anderen verschiebbaren Bestandteile mechanisch, manuell, elektrisch,    hydraulisch   oder pneumatisch erfolgen. 



  Während jeder vorstehend beschriebene Zylinder nicht viel Platz einnimmt, kann derselbe eine beträchtliche Anzahl von Granaten aufnehmen. Der Granatwerfer als Ganzes kann daher mit einem Magazin versehen werden, das eine sehr beträchtliche Anzahl von Granaten enthält. Jeder Zylinder kann jedoch mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kammern versehen werden. Bei der dargestellten Ausführungsform kann jeder Zylinder sechs Granaten aufnehmen und in jedem Magazinrohr können zwei Granaten angeordnet werden, so dass alle Magazine des Granatwerfers 16 Granaten enthalten. Mit den vorstehend beschriebenen Magazinen und Ladeeinrichtungen ist daher die Wirkungsweise des Granatwerfers nicht mehr durch Verzögerungen beim Laden begrenzt, sondern nur von der Feuergeschwindigkeit des Granatwerfers selbst abhängig. 



  In den    Fig.   6 und 7 sind die Magazine und Ladeeinrichtungen für einen Feldgranatwerfer dargestellt, der einen    Granatwerferlauf   41 aufweist, wie er in der britischen Patentschrift 869 271 genau beschrieben ist Dieser besteht aus einem unteren Hochdruckrohr 42 und einem oberen    Niederdruckrohr   43, welche durch eine lösbare Kupplungsmuffe 44    miteinander   verbunden sind. Das obere    Niederdruckrohr   43 und demgemäss der    gekuppel-      te   Lauf 41 des Ganzen ist um eine Achse 48 schwenkbar. Bei Schwenken des Laufes um die Achse 48 verschieben sich (in dargestellter Ausführung) Führungsbolzen 45 in den bogenförmigen Schlitz 46 der Führungsplatten 47    (Fig.   6).

   Das untere Ende des unteren Hochdruckrohres 42 ist um eine Achse 48 schwenkbar. Diese ist auf einer Grundplatte 49 angeordnet, welche um eine senkrechte Achse 50 drehbar ist. Wie    Fig.7   zeigt, kann das vom oberen    Niederdruckrohr   43 entkuppelte untere Hochdruckrohr 42 nach unten in eine im wesentlichen waagrechte Stellung    verschwenkt   werden, in welcher dasselbe auf jeder Seite von drehbaren Zylindern 51 flankiert wird, die eine    ähnliche   Ausbildung wie die vorstehend beschriebenen Zylinder 27 aufweisen. Jeder Zylinder 51 besteht aus einem mittleren Hauptteil 52, der um eine    mittlere   Längsachse 53 drehbar ist, und aus einem äusseren Mantel 54, welcher mit der Grundplatte 49 fest verbunden ist.

   Der    Umfang   des mittleren Hauptteils 52 ist mit mehreren axialen Nuten 55 versehen, welche zusammen mit der Innenseite des Mantels 54 Kammern begrenzen, die mit Granaten gefüllt werden können. Der Umfang des Mantels 54 ist mit einem axialen Schlitz 57 versehen, der von einem verschiebbaren Deckel 58 bedeckt werden kann. Der Schlitz 57 steht immer mit einer der Kammern in Verbindung. Angrenzend an den Schlitz 57 ist eine Stütze 59 angeordnet, auf welcher mehrere Granaten vor ihrer Einführung in die Kammer abgelegt werden können. Bei jeder Drehung des Hauptteils 52 wird die dem Schlitz 57 gegenüberliegende Kammer zugänglich, welche daher für Ladezwecke verwendet wird.

   Ein    Granatenträger   60    (Fig.6),   der eine dem vorstehend beschriebenen    Granatenträger   13 ähnliche Ausbildung aufweist, ist auf einem Tragarm angeordnet und aus einer mittleren Stellung, in welcher derselbe zum Ladeende des unteren Hochdruckrohres 42 koaxial ist, in eine seitliche Stellung    verschwenkbar,   in welcher derselbe mit den entsprechenden seitlichen Kammern der Zylinder 51 ausgerichtet ist. Die mittlere Stellung und die seitlichen Stellungen sind in    Fig.   7 durch die mit 62 und 63 bezeichneten Linien angegeben. 



  Jeder Zylinder ist mit einer pneumatisch betätigten    Granaten-Antriebseinrichtung   64 versehen, die    in      Fig.   6 schematisch dargestellt ist. Ein (nicht dargestellter) Greifer dieser Antriebseinrichtung 64 kommt mit der Granate in Eingriff, die sich in der mit dem    Granatenträger   60 ausgerichteten Kammer des Zylinders 51 befindet, um diese Granate in den    Granatenträger   vorzuschieben. Ebenso ist der    Granatenträger   60 mit einer pneumatisch betätigten    Granatenantriebseinrichtung   65 versehen, die in    Fig.   6 ebenfalls schematisch dargestellt ist.

   Der (nicht dargestellte) Greifer dieser Antriebseinrichtung 65    stösst   die im    Granatenträger   60 befindliche Granate in das untere Hochdruckrohr 42, wenn der    Granatenträger   mit diesem Rohr ausgerichtet ist. 



  Die Wirkungsweise ist folgende: Die mittleren Hauptteile 52 der Zylinder 51 werden mit Granaten gefüllt, wobei das Beladen der Zylinderkammern durch die oben erwähnten offenen axialen Schlitze 57 manuell erfolgt. Eine    Granate   wird aus der Zylinderkammer entfernt, indem dieselbe durch die    Granatenan-      triebseinrichtung   64 in den    Granatenträger   60 vorgeschoben wird. Dieser wird dann in die mittlere Stellung    verschwenkt,   in welcher derselbe dem gesenkten unteren Hochdruckrohr 42 gegenüberliegt, worauf die Granatenantriebseinrichtung 65 die Granate aus dem    Granatenträ-      ger   60 in das Hochdruckrohr 42 stösst.

   Dieses wird dann angehoben und mittels der Kupplungsmuffe 44 mit dem oberen    Niederdruckrohr   43 verbunden, worauf der    Gra-      natwerferlauf   zum Abfeuern bereit ist. Nach dem Abfeuern wird das untere Hochdruckrohr 42 entkuppelt und in die waagerechte Stellung zurückgeführt. Der Tragarm, der den    Granatenträger   60 inzwischen nach dem anderen Zylinder 51 hin bewegt hat, aus dem derselbe eine Granate aufgenommen hat, kehrt wieder in die mittlere Stellung zurück, um diese Granate in das untere Hochdruckrohr 42 einzuführen. 



  Wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen können alle Antriebe mit dem Abfeuern und    Entkuppeln   des    Granatwerferlaufes   entsprechend synchronisiert sein, wobei die Betätigung der Antriebe pneumatisch, hydraulisch, elektrisch oder mechanisch erfolgen    kann.   



  Während bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen auf jeder Seite des    Granatwerferlaufs   ein    Granatenhalter   angeordnet ist, ist die Erfindung auch in dem Falle anwendbar, in dem nur ein    Granatenhalter   auf 

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 einer Seite des Laufes    liegt,   oder    in   dem Fall, in dem mehr als    zwei      Granatenhalter   vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magazin und Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer, gekennzeichnet durch wenigstens einen länglichen Granatenhalter, der seitlich vom Granatwerferlauf angeordnet ist und der zur Achse wenigstens eines Teils des Laufes im wesentlichen parallel gerichtet ist, wenn sich derselbe in der Ladestellung befindet, durch einen Grana- tenträger, der aus einer Mittellage unmittelbar gegenüber dem Ladeende des Laufes bzw.
    Laufteils abwechselnd in eine seitliche Lage unmittelbar gegenüber der Mündung des Granatenhalters verschwenkbar ist, durch eine mit dem Granatenhalter verbundene Antriebseinrichtung, welche bestimmt ist, mit den in demselben angeordneten Granaten in Eingriff zu kommen, um dieselben in den Granatenträger vorzuschieben, sowie durch eine Einrichtung zum synchronen Antrieb des Granatenträgers und der Antriebseinrichtung. UNTERANSPRÜCHE 1. Magazin und Ladeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Granatenträger (13) von einem Tragarm (14) getragen wird, der aus einer Mittelage in die erwähnte seitliche Lage schwenkbar ist. 2.
    Magazin und Ladeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Granatenhalter aus einem länglichen Magazinrohr (6, 25) besteht, dessen Achse parallel zur Achse des Laufes (1) liegt, wenn sich dieser in der Ladestellung befindet. 3. Magazin und Ladeeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Antriebseinrichtungen für die Granaten eine angetriebene Kette (9) umfasst, welche mit Greiferelementen (10) versehen ist, die in das zugehörige längliche Rohre (6) durch einen auf der Unterseite desselben ausgebildeten Längsschlitz (7) hineinragen. 4.
    Magazin und Ladeeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das oder jedes längliche Magazinrohr (25) an dem von der Mündung abgekehrten Ende mit einem drehbaren Zylinder (27) verbunden ist, der mehrere Kammern (32) aufweist, welche mit Granaten (22) gefüllt werden können, dass eine oberste Kammer im wesentlichen koaxial zum Magazinrohr (25) angeordnet ist, dass eine Verschiebeeinrichtung eine Granate aus der obersten Kammer in das Magazinrohr (25) vorschiebt, und dass eine Einrichtung die Kammern mit einer Geschwindigkeit verdreht, welche mit der Vorschubgeschwindigkeit der Granaten aus dem Magazinrohr (25) in den Granatenträger (13) synchronisiert ist. 5.
    Magazin und Ladeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Granatenhalter durch Kammern von drehbaren Zylindern (51) gebildet werden, die mit Granaten gefüllt werden können, und dass der Granatenträger aus einer Mittellage unmittelbar gegenüber dem unteren Hochdruckrohr (42) des Granatwerferlaufes (42, 43) in seitliche Lagen unmittelbar gegenüber einer der Kammern der Zylinder (51) ver- schwenkbar ist. 6. Magazin und Ladeeinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zylinder (27, 51) aus einem drehbaren mittleren Hauptteil (28, 52) und einem ortsfesten äusseren Mantel (30, 54) besteht, welche zwischen sich die Kammern begrenzen.
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Cited By (4)

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