CH461308A - Verfahren zum Herstellen eines Zündhütchens und nach dem Verfahren hergestelltes Zündhütchen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Zündhütchens und nach dem Verfahren hergestelltes Zündhütchen

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Publication number
CH461308A
CH461308A CH1001967A CH1001967A CH461308A CH 461308 A CH461308 A CH 461308A CH 1001967 A CH1001967 A CH 1001967A CH 1001967 A CH1001967 A CH 1001967A CH 461308 A CH461308 A CH 461308A
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CH
Switzerland
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primer
anvil
capsule
shaped
cup
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Application number
CH1001967A
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English (en)
Inventor
Gawlick Heinz
Bendler Hellmut
Original Assignee
Dynamit Nobel Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/10Percussion caps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    zum   Herstellen    eines   Zündhütchens und nach dem    Verfahren   hergestelltes Zündhütchen Da das Trockenladen von Zündhütchen mit gewissen Gefahren verbunden ist, geht man mehr und mehr zu dem wesentlich gefahrloseren    Nassladen   über, bei dem die Zündmasse in angefeuchtetem Zustand in die Zündhütchenkapsel eingebracht und anschliessend durch Lagern in dieser getrocknet wird. 



  Beim Trockenladen von Zündhütchen wird die erforderliche Menge Zündsatz in einer gleichmässigen und    verhältnismässig   hohen, beispielsweise 3 bis 4 mm dicken Schicht in die Zündkapsel eingepresst. Ein solches Vorgehen ist beim    Nassladeverfahren   nicht möglich, da sich ein so hoher Zündsatz nicht mehr einwandfrei durchtrocknen    lässt.   



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Zündhütchens, insbesondere    Anstichzündhütchens,   nach dem    Nassladeverfahren,   mit einem in der    Zündhüt-      chenkapsel   angeordneten Amboss, und bezweckt die flächige Ausdehnung des Zündsatzes gegenüber derjenigen einer gleichen    Zündsatzmenge   in herkömmlicher Anordnung wesentlich zu vergrössern und gleichzeitig die Dicke so weit zu    verringern,   damit das gleichmässige und völlige Trocknen des Zündsatzes gewährleistet ist. 



  Das    erfindungsgemässe   Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man den in angefeuchtetem Zustand in die Zündkapsel eingebrachten Zündsatz durch Einpressen des an seinem dem Zündsatz    zugekehrten   Ende    dorn-      förmig   ausgebildeten Ambosses in eine    napfförmige   Verteilung bringt. 



  Die Erfindung betrifft auch ein nach dem    erfindungs-      gemässen   Verfahren hergestelltes Zündhütchen mit einem in der    Zündhütchenkapsel   befestigten Amboss, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Amboss an seiner dem    Zündsatz   zugekehrten Ende dornförmig ausgebildet ist und    dass   der Zündsatz eine    napfartige   Form aufweist. 



  Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen gezeigt und wird anhand dieser im folgenden noch erläutert. Es zeigen:    Fig.   la und    1b   ein Zündhütchen für    Anstichzündung      samt      Anstichnadel   in Draufsicht und im Schnitt,    Fig.2a   und 2b in der gleichen Weise ein anderes Ausführungsbeispiel eines    Anstichzündhütchens   und    Fig.   3a und 3b wiederum in der gleichen Weise noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines    Anstichzündhüt-      chens.   



  Nach Figur la und    1b   ist die beispielsweise aus einem weichen thermoplastischen Kunststoff hergestellte    näpf-      chenförmige      Zündhütchenkapsel   1    mit   einer    verhältnis-      mässig   dicken Aussenwand 3, aber einem im mittleren Bereich sehr dünnen Boden 2 ausgebildet. In die    Aus-      nehmung   4 ist der    Zündsatz   5 eingepresst und mittels des mit den    Durchbrechungen   7 versehenen dornartigen Ambosses 6 gehalten. Über dem Zündhütchen ist in    Fig.      1b   die    Anstichnadel   8 angedeutet. 



  Anstelle des    hohlzylindrischen   Ambosses der    Fig.   la und    1b   ist gemäss    Fig.   2a und 2b der Amboss 6 mit den vier in gleichen Abständen über den Umfang verteilt ausgebildeten Armen 10 sternförmig ausgebildet. Nach dem Zündsatz 5 zu weist der Amboss 6, der mittels seiner Arme 10 in der    Zündhütchenkapsel   1 festgeklemmt ist, den zentralen dornförmigen Ansatz 9 auf, mit welchem er in die Zündmasse eingedrückt ist. Der Boden der    Zündhütchenkapsel   1 ist im Vergleich zur Aussenwandung auch hier wieder verhältnismässig dünn ausgebildet, womit bezweckt wird, dass dem Eindrücken der hier nicht gezeigten    Anstichnadel   praktisch kein Widerstand entgegensteht und somit die Zündauslösung nicht verzögert wird.

   Das Austrocknen des feucht geladenen    Zündsatzes   kann sich hier über die zwischen den Stegen liegenden Bereiche, in denen der Zündsatz nach aussen zu    freiliegt,   vollziehen. 



  Auch nach den Figuren 3a und 3b ist der Amboss 6 mit sternförmig angeordneten Armen 10 versehen und ist ein in die Zündmasse eingedrückter zentraler dornartiger Ansatz 9 vorgesehen. Im Gegensatz zu    Fig.   2a und 2b übergreifen hier jedoch die Arme 10 die Stirnfläche der    Zündhütchenkapsel   1 und schliessen mit der Aussenseite 

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 deren Wand bündig ab,    während   die Halterung des    Am-      bosses   in der Kapsel durch die    aussenliegenden   Flächen    des   zentralen Ansatzes 9 bewirkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Herstellen eines Zündhütchens, insbesondere Anstichzündhütchens, nach dem Nassladever- fahren, mit einem in der Zündhütchenkapsel angeordneten Amboss, dadurch gekennzeichnet, dass man den in angefeuchtetem Zustand in die Zündkapsel eingebrachten Zündsatz (5) durch Einpressen des an seinem dem Zündsatz zugekehrten Ende dornförmig ausgebildeten Ambosses (6) in eine napfförmige Verteilung bringt.
    II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestelltes Zündhütchen mit einem in der Zündhütchenkapsel befestigten Amboss, dadurch gekennzeichnet, dass der Amboss (6) an seiner dem Zündsatz (5) zugekehrten Ende dornförmig ausgebildet ist und dass der Zündsatz (5) eine napfartige Form aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Zündhütchen nach Patentanspruch 1I, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Amboss (6) mittels an ihm ausgebildeter Stege (10) in der Zündhütchenkapsel (1) festgeklemmt ist. 2.
    Zündhütchen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Amboss (6) aus einem durchlässigen porösen oder aus einem undurchlässigen, mit Durchbrechungen versehenen Kunststoff hergestellt ist.
CH1001967A 1966-07-22 1967-07-13 Verfahren zum Herstellen eines Zündhütchens und nach dem Verfahren hergestelltes Zündhütchen CH461308A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056190A1 (de) * 1981-01-08 1982-07-21 Imi Kynoch Limited Schlagzündhütchen für Jagdmunition
DE102014000088A1 (de) * 2014-01-10 2015-07-16 Voere Holding Gmbh Zündelement zum Zünden von Munition

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BE701664A (de) 1968-01-02
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