CH461711A - Uberwachungsvorrichtung für Respirator - Google Patents

Uberwachungsvorrichtung für Respirator

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Publication number
CH461711A
CH461711A CH1322067A CH1322067A CH461711A CH 461711 A CH461711 A CH 461711A CH 1322067 A CH1322067 A CH 1322067A CH 1322067 A CH1322067 A CH 1322067A CH 461711 A CH461711 A CH 461711A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
monitoring device
respirator
contact
transmission lever
alarm
Prior art date
Application number
CH1322067A
Other languages
English (en)
Inventor
Guertler Ferdinand
Original Assignee
Era Elektromedizin & Respirato
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Filing date
Publication date
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Publication of CH461711A publication Critical patent/CH461711A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/0051Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes with alarm devices

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


  
 



  Überwachungsvorrichtung für Respirator
Die vorliegende Erfindung betrifft eine   Uberwa-    chungsvorrichtung für einen Respirator.



   Trotz der hohen Anforderungen an Betriebssicherheit können sich im Einsatz von Respiratoren Störungen einstellen, die für den Patienten katastrophale Folgen haben können, wenn sie unentdeckt bleiben. Als Beispiel sei genannt, dass die Schlauchverbindungen zwischen dem Respirator und dem Patienten, die den Gastransport übernehmen, undicht werden können, wodurch unter Umständen ein unzulässiger Druckabfall entsteht. Seit man diese Störungsmöglichkeiten erkannt hat, ist es auch klar geworden, dass der Respirator im Betrieb überwacht werden muss, was dadurch geschieht, dass man die Gasbewegung zwischen dem Respirator und dem Patienten überwacht, wozu automatisch arbeitende Mittel eingesetzt werden.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer Überwachungsvorrichtung von hoher Betriebssicherheit. Die erfindungsgemässe Überwachungsvorrichtung zeichnet sich aus durch eine vom Gasdruck beaufschlagte Membrandose und einen mit dieser in Wirkungsverbindung stehenden Übersetzungshebel sowie zwei vom Übersetzungshebel betätigbare bewegliche Kontaktelemente, die mit je einem einstellbaren Kontakt zweier Signalstromkreise zusammenwirken.



   Der Übersetzungshebel gestattet eine Vergrösserung der Membranbewegungen und damit eine genaue Einstellung derjenigen Drucke, die eine Signalauslösung bewirken sollen. Die Membrandose kann ein auf dem Markt erhältliches Element sein, das störungsfrei arbeitet.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Überwachungsvorrichtung schematisch dargestellt.



   Die in Form eines Blockschemas dargestellte   Uberwa-    chungsvorrichtung besitzt einen an ein Netz 2 angeschlossenen Hauptschalter 4, der mit einem Transformator 6 verbunden ist. Der Transformator speist einerseits zwei Gleichrichter 8 bzw.   8' und    andererseits ist dessen Sekundärwicklung mit einem später näher zu erläuternden überwachungsorgan verbunden, das generell mit 10 bezeichnet ist. Mit dem gleichen Ausgang des Transformators 6 steht auch ein Ruhekontakte aufweisendes Alarmrelais 12 in Verbindung, dessen Wicklung im Betrieb der Vorrichtung so lange erregt ist als kein Stromausfall eintritt. Wird die Relaiswicklung hingegen stromlos, so schalten die Ruhekontakte einen Akkumulator 14 ein, der seinerseits einen Alarmsummer 16 und eine mit diesem parallel geschaltete Alarmlampe 18 in Betrieb setzt.



   Der Gleichrichter 8 speist ein Alarmrelais 20 und ein mit diesem parallel geschaltetes Zeitverzögerungselement 22, wobei die Arbeitskontakte des Alarmrelais 20 in einem Signalstromkreis 24 liegen, der einen Gleichrichter 26 enthält und mit dem Alarmsummer 28 verbunden ist.



  Andererseits ist der Gleichrichter   8' mit    einem Alarmrelais 30 verbunden, dessen Arbeitskontakte in einem Signalstromkreis 32 liegen und der über einen Gleichrichter 34 an die Alarmlampe 18 angeschlossen ist.



   Das Überwachungsorgan 10 besitzt eine auf einem Befestigungswinkel 36 isoliert montierte Membrandose 38, deren Stutzen 40 mit einer der nicht dargestellten Gastransportleitungen des Respirators kommuniziert. An einem an der Membrandose 38 befestigten Lagerbügel 42 ist ein einarmiger Übersetzungshebel 44 schwenkbar gelagert, wobei eine Druckfeder 46 den Hebel 44 mit der Membran 44 in Berührung hält. Der Übersetzungshebel 44 trägt an seinem freien Ende zwei Silberkontakte 50 und 50', wobei der Kontakt 50 einer Kontaktschraube 52 und der Kontakt 50' einer Kontaktschraube 54 zugeordnet ist. Die Kontaktschrauben 52 und 54 sind in einem aus Isoliermaterial gebildeten U-förmigen Bügel 56 eingeschraubt, der an der Kontaktdose 38 befestigt ist.

   An ihren freien Enden tragen die Kontaktschrauben 52 und 54 einen Einstellknopf 58 und 60 sowie je einen mit den Einstellknöpfen verbundenen Skalenring 62 und 64.



   Die Einstellknöpfe 58 und 60 sind ganz oder teilweise ausserhalb eines die Überwachungsvorrichtung aufnehmenden Gehäuses angeordnet, wobei am Gehäuse den Skalenringen 62 und 64 zugeordnete, nicht dargestellte Einstellmarken vorgesehen sind. Die Kontaktschrauben  52 und 54 stehen über Leiter 66 und 68 mit den Arbeitskontakten der Alarmrelais 20 bzw. 30 in Verbindung und schliessen andererseits die Stromkreise zu deren Wicklung bzw. den Stromkreis der Verzögerungseinheit 22.



   Im Betrieb des Respirators wird die Membrandose 38 stossweise beaufschlagt, so dass der Übersetzungshebel 44 eine oszillierende Bewegung zwischen den beiden Kontaktschrauben 52 und 54 ausführt. Sinkt der Minimaldruck zwischen den einzelnen Gasstössen auf einen Wert ab, der unterhalb demjenigen liegt, welcher durch die Einstellung der Kontaktschrauben 52 gegeben ist, so findet jeweils eine kurzfristige Berührung zwischen dem Silberkontakt 50 und der Kontaktschraube 52 statt. Nach einer durch die Verzögerungseinheit 22 gegebenen Anzahl von Berührungen spricht das Alarmrelais 20 an und schliesst den Signalstromkreis zu zum Alarmsummer 16 und zur   Alarmiampe    18, da das Absinken des minimalen Druckes auf eine Undichtheit im Gastransportsystem oder auf eine Störung des Respirators schliessen lässt.



   Berührt der Silberkontakt   50' bei    einem Druckstoss andererseits die Kontaktschraube 54, was einer Überschreitung des maximal zulässigen Gasdruckes entspricht, so wird der Stromkreis zum Alarmrelais 30 verzögerungsfrei geschlossen und der Signalstromkreis 32 erhält Strom. Der Alarmsummer 16 und die Alarmlampe 18 werden verzögerungsfrei eingeschaltet.



   Die beschriebene Schaltung hat den Vorteil, dass an den Kontakten 50, 50', 52 und 54 nur Wechselstrom übertragen wird, so dass ein Anschweissen der Silberkontakte an den Kontaktschrauben vermieden wird. Die beschriebene Vorrichtung besitzt deshalb eine hohe Betriebssicherheit, auch bezüglich ihrer elektrischen Elemente. Es ist offensichtlich, dass statt der Gleichrichter 8 und 8' auch nur ein einziger an den Transformator 6 angeschlossener Gleichrichter verwendet werden kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überwachungsvorrichtung für Respirator, mit auf unzulässige Veränderungen der Gasbewegung ansprechenden und ein Alarmsignal auslösenden Mitteln, gekennzeichnet durch eine vom Gasdruck beaufschlagte Membrandose und einen mit dieser in Wirkungsverbindung stehenden Übersetzungshebel sowie zwei vom Übersetzungshebel betätigbare bewegliche Kontaktelemente, die mit je einem einstellbaren Kontakt zweier Signalstromkreise zusammenwirken.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Überwachungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzungshebel die beweglichen Kontaktelemente trägt.
    2. Überwachungsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbaren Kontakte an je einer Einstellschraube befestigt sind.
    3. Überwachungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschrauben Skalenringe aufweisende Einstellknöpfe tragen.
    4. Überwachungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalstromkreis von einer Wechselstromquelle gespiesen ist.
CH1322067A 1967-09-20 1967-09-20 Uberwachungsvorrichtung für Respirator CH461711A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0149618A4 (de) * 1983-05-23 1987-02-03 Baxter Travenol Lab Nachweisverfahren und vorrichtung für differentielle okklusion.
WO2003055552A1 (de) * 2001-12-28 2003-07-10 Müfa Ag Beatmungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0149618A4 (de) * 1983-05-23 1987-02-03 Baxter Travenol Lab Nachweisverfahren und vorrichtung für differentielle okklusion.
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