CH461850A - Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien - Google Patents
Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von FolienInfo
- Publication number
- CH461850A CH461850A CH1141867A CH1141867A CH461850A CH 461850 A CH461850 A CH 461850A CH 1141867 A CH1141867 A CH 1141867A CH 1141867 A CH1141867 A CH 1141867A CH 461850 A CH461850 A CH 461850A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- water vapor
- volume
- partial pressure
- measure
- measuring device
- Prior art date
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Chemical compound O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 26
- 230000035699 permeability Effects 0.000 title claims description 9
- 239000011888 foil Substances 0.000 title description 2
- 238000012360 testing method Methods 0.000 claims description 19
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 238000013508 migration Methods 0.000 claims description 2
- 230000005012 migration Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 8
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 8
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 8
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 239000002274 desiccant Substances 0.000 description 3
- 238000011038 discontinuous diafiltration by volume reduction Methods 0.000 description 2
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 2
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 239000012188 paraffin wax Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 238000004382 potting Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000005303 weighing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N15/00—Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
- G01N15/08—Investigating permeability, pore-volume, or surface area of porous materials
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien Die Erfindung betrifft ein Gerät zur experimentellen Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien. Die Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit ist insbesondere von Wichtigkeit für Folien, die der Verpackung dienen sollen. Die Messung beruht auf einem volumetrischen Verfahren. Der Prüfling wird dabei als Trennwand zwischen zwei Räume unterschiedlichen Wasserdampfpartialdrucks in Luft vom Druck der äusseren Atmosphäre gelegt und die Zunahme des Volumens im Gleichgewicht mit dem atmosphärischen Druck im Messkammerabteil niedrigeren Wasserdampfpartialdrucks verfolgt. Die Funktion der Zunahme des Volumens dieses Messkammerabteils verursacht durch den durch den Prüfling durchtretenden Wasserdampf in Funktion der Zeit ist dabei ein Maiss für die Wasserdampfdurch- lässigkeit dieses Prüflings. Bisher bekannte Geräte zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit basieren hauptsächlich auf gravimetrischen Verfahren. Der Prüfling wird dabei, meist mit einer Vergussmasse, beispielsweise Paraffin, auf einer Schale fixiert, welche ein Trockenmittel enthält. Diese Schale wird hierauf einem Klima genau bekannten konstanten Was6erdampfpartialdruck ausgesetzt und die Gewichtszunahme der ganzen Schale zufolge Absorption von Wasserdampf, welcher durch den Prüfling im Verlauf der Zeit durchtritt, durch periodisches Wägen bestimmt. Zufolge des Gewichtsverhältnisses der mit Trockenmittel gefüllten Schale mit dem Prüfling zu der Gewichtszunahme zufolge Wasserdampfdurchlässigkeit des Prüflings sind der Methodik hinsichtlich Empfindlichkeit in den tiefen Messbereichen starke Grenzen gesetzt. Das erfindungsgemässe Gerät will diese Unzulänglichkeiten beheben. Zufolge Verwendung der volumetrischen anstelle der gravimetrischen Methode zur Bestimmung des durchgetretenen Wasserdampfs kann die Empfindlichkeit beträchtlich erhöht werden und dementsprechend können Messungen in relativ kürzerer Zeit mit besserer Genauigkeit und Reproduzierbarkeit ausgeführt werden. Abgesehen davon sind zur Ausführung der Messungen kein kostspieliger Klimaschrank, sondern lediglich eine einfache Vorrichtung zur Erzielung konstanter Temperatur notwendig. Das erfindungsgemässe Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit einer Folie ist dadurch gekennzeichnet, dass die zu prüfende Folie als Trennschicht zweier Räume unterschiedlichen Wasserdampfpartialdrucks angeordnet ist und dass eine mit einem Flüssigkeitstropfen verschlossene Volumenmessvorrichtung vorgesehen ist, welche dazu bestimmt ist, die Volumenzu- resp. -abnahme im einen Raum zufolge Wanderung des Wasserdampfs durch den Prüfling im Gleichgewicht mit dem atmosphärischen Druck in Funktion der Zeit zu messen. Zum besseren Verständnis der Funktionsweise der Apparatur wird eine beispielsweise Anordnung nachfolgend erläutert. Fig. 1 zeigt ein Schema der Messkammer, welche aus einer oberen Schale 1 und einer unteren Schale 2 besteht. Die Abdichtung der beiden Kammerteile gegen den Prüfling erfolgt durch einen Rundschnur-Gummiring (O-Ring) 3, und der Prüfling 4 liegt auf einer planen Fläche des unteren Kammerteils 2 auf. Der untere Teil der Schale wird beispielsweise mit Wasser 5 bis knapp unter den Prüfling gefüllt, wobei zur Verhinderung von Spritzern auf den Prüfling heim Bewegen der Schale dieser Raum durch z. B. ein Stück Watte, welches im Wasser schwimmt (hier nicht eingezeichnet) abgedichtet werden kann. Der obere Teil 1 enthält zwei Ansätze mit kapillaren Bohrungen für Schnellverschlüsse 6, 7, an welche Kupplungsstücke 8, welche mit Hilfe eines Rundschnurrings 9 dichten, angeschlossen werden können. Der Prüfling 4 wird in die mit Wasser 5 gefüllte Schale 2 eingelegt und der obere Schalenteil 1 darüber gelegt. Die beiden Schalenteile werden beispielsweise durch einen Klammerverschluss 21 zusammengehalten. Hierauf wird eine Steckkupplung 8 am Kupplungsstück 7 angeschlossen und beispielsweise mit Hilfe eines Schlauches 10 an eine Quelle trockener Luft, hier bei spielsweise durch eine Trockenpatrone 11 und ein Gebläse 12 dargestellt, angeschlossen. Nachdem der Raum über dem Prüfling mit trockener Luft durchspült ist, wird die Öffnung 7 verschlossen, was beispielsweise durch Abquetschen des Schlauches 10 oder durch Einstecken eines Kupplungsstückes in Form eines Zapfens in diese Öffnung geschen kann. Hierauf wird der Volumenindikator auf die Kupplungsöffnung 6 aufgesteckt. Der Volumenmdiskator ist in Fig. 2 schematisch dargestellt und arbeitet wie folgt: Eine Messkapillare 18 wird über eine Schnellkupplung, welche wiederum mit einem Rundschnur-Dichtungsring 9 gegen die Messschale dichtet, aufgesteckt. Diese Messkapillare kann beispielsweise so ausgebildet werden, dass ein Gewinde bestimmten Volumens im Einschnitt auf einen Basiskörper 13 geschnitten wird. Der Basiskörper wird durch ein Rohr 14, welches satt auf dem Aussendurchmesser des Basiskörpers sitzt, ummantelt, und dadurch wird die Messkapillare gebildet. Aussen an diesem Rohr wird ein in Höhe und Stellung um den äusseren Durchmesser des Rohres 14 verschiebbares durchsichtiges Rohr 15 angeordnet, welches durch eine Stellschraube 17 zur mechanischen Verstärkung in einer Büchse 16 eingewindet bewegbar ist. Dieses äussere Rohr 15 ist mit einer Eichteilung 20 entsprechend der Steigung des Gewindes versehen. Ein Flüssigkeitstropfen 22 wird als Indikatortropfen in die Kapillare 18 gebracht und in einer unteren Stellung mit der Nullmarke 22 der Eichteilung zu Beginn der Messung zur Deckung gebracht. Die Verschiebung dieses Indikatortropfens in Funktion der Zeit gibt Aufschluss über die Volumenzunahme im oberen Messkammerabteil über dem Prüfling, hervorgerufen durch den durchgetretenen Wasserdampf. Die beispielsweise angeführte Funktionsweise der Vorrichtung kann aber auch in umgekehrter Weise erfolgen, indem die untere Messkammer 2 mit einem Trockenmittel gefüllt wird und die obere Messkammer 1 mit Luft höheren Wasserdampfpartialdrucks bei Beginn der Messung nach Einlegen des Prüflings und Verschluss der Messkammer durchspült wird. In diesem Fall ist die Indikatoreinheit sinngemäss zur Bestimmung einer Volumenverminderung des oberen Volumens zu verwenden, was durch Verbringung des Indikatortropfens 22 in eine obere Lage der Messkapillare 18 geschieht, wobei das äussere Rohr 15 mit der Eichteilung umgekehrt aufgesetzt wird und dementsprechend zur Bestimmung einer Volumenverminderung verwendet werden kann. Da die sinngemässe Durchführung des Verfahrens in letztgenannter Weise sich ohne weiteres aus den vorhergehenden Ausführungen ableiten lässt, sei auf eine detaillierte Beschreibung dieser beispielsweisen Arbeitsweise hier verzichtet. Fig. 3 zeigt eine Aussenansicht des Gerätes, wobei sowohl die Indikatoreinheit 13/14 mit Eichteilung 15 als auch der Anschluss für die Zufuhr trockener (resp. feuchter) Luft 8 bei den entsprechenden Kupplungsstücken 6, 7 eingesteckt eingezeichnet sind. Während der Messung wäre der Schlauch 10 zum Verschluss des Kupplungsstückes 7 beispielsweise abzuquetschen. Weiter sind der obere Kammerteil 1 und der untere Kammerteil 2 sichtbar, die beispielsweise durch die Verschiussklammer 21 zusammengehalten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit einer Folie, dadurch gekennzeichnet, dass die zu prüfende Folie als Trennschicht zweier Räume unter schilichen Wasserdampfpartialdrucks angeordnet ist und dass eine mit einem Flüssigkeitstropfen verschlossene Volumenmessvorrichtung vorgesehen ist, welche dazu bestimmt ist, die Volumenzu- resp. -abnahme im einen Raum zufolge Wanderung von Wasserdampf durch den Prüfling im Gleichgewicht mit dem atmosphärischen Druck in Funktion der Zeit zu messen.UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet dadurch, dass die Volumenmessvorrichtung in Form einer kapillaren Ausnehmung ausgebildet ist, welche schraubenlinienförmig auf einem zylindrischen Trägerkörper angeordnet ist.2. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass eine verschiebbare und am gewünschten Ort des Trägerkörpers fixierbare Vorrichtung mit geeichter Teilung angebracht ist, um die relative Position des Flüssigkeitstropfens zu messen.3. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet dadurch, dass die Volumenmessvorrichtung zur Messung der Volumenzunahme des Raumes mit dem anfänglich niedrigeren Wasserdampfpartialdruck verbunden ist.4. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet dadurch, dass die Volumenmessvorrichtung zur Messung der Volume3zabnahme des Raumes mit dem anfänglich höheren Wasserdampfpartialdruck verbunden ist.5. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet dadurch, dass der Prüfling durch einen Rundschnur Gummiring abgedichtet ist.6. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet dadurch, dass zur Festhaltung des Prüflings ein Klammerverschluss verwendet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1141867A CH461850A (de) | 1967-08-14 | 1967-08-14 | Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1141867A CH461850A (de) | 1967-08-14 | 1967-08-14 | Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH461850A true CH461850A (de) | 1968-08-31 |
Family
ID=4373303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1141867A CH461850A (de) | 1967-08-14 | 1967-08-14 | Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH461850A (de) |
-
1967
- 1967-08-14 CH CH1141867A patent/CH461850A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US5465610A (en) | Device for the characterization of the foaming properties of a product which is at least partially soluable | |
| DE2926112A1 (de) | Testleck-sonde | |
| DE2061675A1 (de) | Gerat zur automatischen Adsorp tionsmessung | |
| DE4105440A1 (de) | Vorrichtung zur klimatischen testung elektronischer bauelemente und baugruppen | |
| DE1473242B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Schmelzpunktbes timmung | |
| DE1063832B (de) | Gas- oder Luftdurchlaessigkeitspruefgeraet | |
| DE10316332B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung | |
| EP0408488B1 (de) | Vorrichtung zum Messen der Wasserdampfdurchlässigkeit eines Materials oder eines Gegenstandes | |
| CH461850A (de) | Gerät zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien | |
| DE1808234C3 (de) | Verfahren zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von verschlossenen Packungen und Behältern | |
| DE2310255A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der gasdurchlaessigkeit von folien | |
| DE1648304A1 (de) | Einrichtung zum Messen der relativen Feuchte eines Gases | |
| DE1598280B1 (de) | Permeabilitaetsmessvorrichtung | |
| DE2603044C2 (de) | Verfahren zur quantitativen Bestimmung von Kohlendioxid in einer Gasmischung und Meßgerät zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2135197C3 (de) | Vorrichtung zum Messen der Quellung eines Feuchtigkeit aufnehmenden Materials | |
| CN105842109A (zh) | 一种新型双组份纺织纤维成分比率测试方法 | |
| DE3409985A1 (de) | Vorrichtung zum befluten einer poroesen materialprobe mit einer menge eines gases, insbesondere zur ermittlung der spezifischen oberflaeche | |
| DE60320601T2 (de) | Vorrichtung zum Messen der Leckmenge einer abgedichteten Anordnung | |
| DE3926333A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum messen der wasserdampfdurchlaessigkeit von flaechigen proben | |
| DE2421860A1 (de) | Fuehlelement fuer photokolorimetrischen gasanalysator, verfahren zur herstellung des fuehlelements und photokolorimetrischer gasanalysator mit dem fuehlelement | |
| DE2659671C3 (de) | Vorrichtung zum Messen von Leckgasverlusten für Gasbehälter | |
| DE1923683C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Volumens eines irregulären Materials | |
| DD129934B1 (de) | Luftdurchlaessigkeitsbestimmung an poroesen konstruktionsschichten zur ermittlung des hohlraumgehaltes | |
| DE641577C (de) | Verfahren zur fortlaufenden Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes von koernigen oder pulverfoermigen Stoffen | |
| AT255162B (de) | Vorrichtung zur Bestimmung des Porenvolumens eines festen Stoffes |