CH461856A - Vorrichtung zur Anzeige von Winkelwerten - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige von Winkelwerten

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CH461856A
CH461856A CH789667A CH789667A CH461856A CH 461856 A CH461856 A CH 461856A CH 789667 A CH789667 A CH 789667A CH 789667 A CH789667 A CH 789667A CH 461856 A CH461856 A CH 461856A
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CH
Switzerland
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poles
main
carrier
pair
main poles
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Application number
CH789667A
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English (en)
Inventor
Ziegert Adolf
Martin Herbert
Wilfried Dipl Ing Mueller
Prinz Karl
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F9/00Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Anzeige von Winkelwerten    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige  von Winkelwerten mit zwei koaxial angeordneten, relativ  zueinander     verdrehbaren    Trägern der Pole von Elektro  magneten, von denen der eine Träger ein Paar diametral  liegender Hauptpole und rechtwinklig dazu ein Paar  diametral liegender Nebenpole und der andere Träger ein  Paar diametral liegender Pole besitzt.  



  Derartige Vorrichtungen kommen beispielsweise in  schnelllaufenden Zählwerken zur Anwendung, bei denen  zumindest die letzte Ziffer eines Zählergebnisses wegen  zu hoher Geschwindigkeit erst nach Beendigung des  Zählvorganges eingestellt wird. Es erfolgt also eine  elektromagnetische Ausrichtung der     letzten    Ziffer da  durch, dass zunächst kurzfristig mit Hilfe der Nebenpole  und danach mit Hilfe der Hauptpole     ein    elektromagneti  sches Feld erzeugt wird. Auf diese Weise wird der       Ziffernträger    zunächst aus einer eventuellen     Totpunktsla-          ge    zu den Hauptpolen herausgedreht und danach erfolgt  die eigentliche, durch die Lage der Hauptpole gegebene  Ausrichtung.

   Bei dem bekannten Vorrichtungen     sind     sowohl die Haupt- und Nebenpole als auch die Pole des  anderen Trägers     gleichgross.    Diese Ausbildung ergibt  jedoch bestimmte Lagen der Pole zu den Haupt- und  Nebenpolen, in denen infolge eines ungünstigen Magnet  flusses eine Ausrichtung nicht erfolgt. Dadurch ist jedoch  von vornherein die Richtigkeit der     Winkelwertanzeige     nicht gewährleistet.  



  Ausserdem können zur Anzeige von Winkelwerten  Schrittmotoren verwendet werden, die jedoch wegen der  relativ hohen     Zahl    der über den Umfang verteilten  Schaltschritte den Nachteil eines hohen elektrischen  Schaltungsaufwandes besitzen.  



  Ferner sind elektrische Maschinen bekannt, die zur  Vermeidung eines Unterbrechungslichtbogens an den  Bürstenkanten zwischen den Hauptpolen Wendepole be  sitzen, die kleiner sind als die Hauptpole. Dadurch soll  erreicht werden, dass die Wendespannung bei allen  Belastungen ohne jede Verstellung im gleichen Verhältnis  zur     Selbstinduktionsspannung    bleibt.    Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Haupt- und  Nebenpole des einen Trägers und die Pole des     anderen     Trägers so auszubilden, dass der     Einfluss    störender  magnetischer Felder auf den     Ausrichtevorgang    unschäd  lich gemacht wird.  



  Gemäss der Erfindung wird die Aufgabe dadurch  gelöst, dass die Hauptpole unterschiedlich geometrische  Grössen habe, dass die Pole des anderen Trägers hin  sichtlich ihrer geometrischen Grössen den Hauptpolen  entsprechen und dass die geometrische Grösse der unter  einander gleichen Nebenpole verschieden von den geome  trischen Grössen der Hauptpole ist.  



       Hinsichtlich    der Ausschaltung eines ungewollten Ma  gnetfeldes ist es von Vorteil, den Hauptpolen und den  ihnen entsprechenden Polen des anderen Trägers unter  schiedlicher Grössen zu geben.  



  Vorteilhaft können die Nebenpole zur Erzeugung des  Nebenfeldes kleiner als die Hauptpole zur Erzeugung des  Hauptfeldes, beispielsweise halb so gross, ausgebildet  sein, so dass eine Relativbewegung zwischen den Neben  polen und den Polen des anderen Trägers ohne Rück  stellmoment innerhalb eines Bereiches möglich ist, der  sich aus der     Grössendifferenz    zwischen den Nebenpolen u.  den Polen des anderen Trägers ergibt. Die Intensität des  Nebenfeldes kann durch Anlegung einer höheren Span  nung, durch Parallelschaltung der Wicklungen der Ne  benpole oder durch entsprechende     Dimensionierung    die  ser Wicklungen erhöht werden.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Aus  führungsbeispiels erläutert.  



       In    den     Fig.    1 und 2 sind ein Querschnitt und ein  Längsschnitt einer erfindungsgemässen Vorrichtung dar  gestellt.  



  Die     Fig.    3 bis 5 zeigen die verschiedenen Pole im       Ausrichtevorgang.     



       In    den     Fig.    1 und 2 sind zwei Hauptpole 1 und 2  sowie zwei Nebenpole 3 und 4 an einem Träger 5 und  zwei Pole 6 und 7 an einem anderen Träger 8 befestigt.  Die Hauptpole 1 und 2 sind mit Wicklungen 9 und 10      und die Nebenpole 3 und 4     mit        Wicklungen    11 und 12  versehen. Die Wicklungen 9 und 10 sind in Reihe und die  Wicklungen 11 und 12 sind parallel geschaltet und über  einen gemeinsamen Schalter 13 wahlweise an einer  Spannungsquelle 14     anschliessbar.    Die Pole 6 und 7 sind  ebenfalls mit einer Wicklung 15 versehen, die über einen  Schalter 23 von einer     Gleichspannungsquelle    16 gespeist  wird.

   Die Hauptpole 1 und 2 und entsprechend die Pole 6  und 7 haben     unterschiedliche    Grösse.  



  Die Träger 5 und 8 sind um eine Achse     X-X    drehbar       gelagert.    Hierzu ist der Träger 8 mit einer Welle 17 starr  verbunden, die einerseits in einem gerätefesten Lager 18  und andererseits in einer Hohlwelle 19 gelagert und an  ihrem freien Ende mit einem Zahnrad 20 versehen ist,  über das der Antrieb der Welle 17 von nicht dargestellten  Mitteln her erfolgt. Der Träger 5 ist einerseits mit der in  einem Lager 21 gelagerten Hohlwelle 19 fest verbunden  und gleitet andererseits auf der Welle 17; auf     seiner     Umfangsfläche 22 kann er mit nicht dargestellten Ziffern  oder Marken zur     Ablesung    der Drehung um die Achse       X-X    versehen sein.  



  Über das Zahnrad 20 und die Welle 17 wird zunächst  der Träger 8 angetrieben und in Drehungen     versetzt,     während sich der Träger 5 in Ruhe befindet und der  Schalter eine Lage 13' einnimmt, in der keine der  Wicklungen 9, 10, 11 und 12 an die     Spannungsquelle    14  angeschlossen ist. Wird der Antrieb des Trägers 8  unterbrochen, so werden durch Umlegen des Schalters 23  in die dargestellte Lage und durch kurzzeitiges Umlegen  des Schalters 13 in die     mit    gerissenen Linien dargestellte  Lage 13" die Wicklungen 15 sowie 11 und 12 vom Strom  durchflossen und zwischen den Polen 6 und 7 sowie den  Nebenpolen 3 und 4 magnetische Felder erzeugt.

   Die       magnetische    Polarität der Pole ist in     Fig.    3 bis 5 durch  die Buchstaben N und S - Nordpol und Südpol   gekennzeichnet. Die Drehung des Trägers 8 wurde in  einer     beliebigen,    in     Fig.    3 dargestellten Stellung gestoppt.  Unter der Wirkung der magnetischen Felder stellt sich  der Träger 5 mit den wirksamen Nebenpolen 3 und 4 in    die in     Fig.    4 dargestellte Lage zu den Polen 3 und 4 des  Trägers 8 ein. Danach     wird    der Schalter in die Lage 13  gebracht, in der zwischen den Hauptpolen 1 und 2 ein  magnetisches Feld erzeugt wird, so dass der Träger 5 wie  in     Fig.    5     dargestellt,    ausgerichtet wird.

    



  Anstelle der Umfangsfläche 22 des Trägers 5 kann  auch ein besonderer, nicht dargestellter Träger mit einer  Teilung versehen sein, auf den die Drehungen des  Trägers 5 um die Achse     X-X    über- oder untersetzt  übertragen werden können.  



  Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen  die Hauptpole 1 und 2 sowie die Nebenpole 3 und 4 am  Träger 8 und die Pole 6 und 7 am Träger 5 angeordnet  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Anzeige von Winkelwerten mit zwei koaxial angeordneten, relativ zueinander verdrehbaren Trägern der Pole von Elektromagneten, von denen der eine Träger ein Paar diametral liegender Hauptpole und rechtwinklig dazu ein Paar diametral liegender Nebenpo le und der andere Träger ein Paar diametral liegender Pole besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptpole unterschiedliche geometrische Grössen haben, dass die Pole des anderen Trägers hinsichtlich ihrer geometri schen Grössen den Hauptpolen entsprechen und dass die geometrische Grösse der untereinander gleichen Neben pole verschieden von den geometrischen Grössen der Hauptpole ist.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Nebenpole geometrisch kleiner als die Hauptpole sind.
CH789667A 1967-06-02 1967-06-02 Vorrichtung zur Anzeige von Winkelwerten CH461856A (de)

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CH461856A true CH461856A (de) 1968-08-31

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