CH461971A - Aufsteckverschluss - Google Patents
AufsteckverschlussInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Aufsteckverschluss
Die Erfindung betrifft einen Aufsteckverschluss für Behälter, deren Oberteil einen aus der Behlältcraussene wand radial herausragenden Ringwulst aufweist.
Verschlussvorrichtunlgen für derartige Behälter mit Ringwulst sind bekannt und werden in steigendem Masse, insbesondere in der Getränkeindustrie, verwendet. Die allgemein bekannteste Form dieser Verschlüsse dürfte der sogenannte Kronenkorken sein, welcher eine unelastisch verformbare Metailkappe mit einem, meist aus Kork bestehenden Dichtungseinsalz aufweist. Dieser Kronenkorken weist aber den beträchtlichen Nachteil auf, dass er sich nach dessen Ent femung vom Flaschenhals nicht wieder verwenden lässt.
Bei Flaschen mit kleinem, rasch konsumierbarem Inhalt spielt dies keine besondere Rolle; bei grösseren Flaschen, die beispielsweise kohlensäurehaltige Getränke, flüchtige Substanzen etc. enthalten, kann die Wiederverschliessbarkeit von ausschlaggebender Bedeutung sein. Auch lassen sich die üblichen Kronenkorken nur unter Zuhilfenahme eines speziellen Öffners vom Flaschenhals abnehmen.
Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Aufsteckverschluss vermeidet die genannten Nachteile. Er ist erfindungsgemäss gekennzeichnet durch eine die Behälteröffnung überdeckende, aus elastischem Material bestehende Kappe, deren nach unten ragende Seitenwandung den Ringwulst des Behälters umschliesst und untergreift und deren mittlerer, die Behälteröffnung überdeckender Teil mindestens im Bereich der Öffnungskante in die Öffnung hineinragt, das Ganze derart, dass sich die Kappe in ihrer Aufstecklage an mindestens zwei annähernd ringförmige Dichtflächen des B ehälteroberteiles anlegt.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Die Fig. 1 bis 6 der Zeichnung zeigen jeweils im Schnitt den Oberteil einer Flasche mit dem aufgesetzten Verschluss.
In Fig. 1 ist die der Einfachheit halber nur teilweise dargestellte Flasche mit 1 bezeichnet. Der Oberteil des Flascherehalses weist einen Ringwulst 2 auf, der aus der Behälterwand radial herausragt. Auf dem Behälterhals befindet sich, die Behälteröffnung 3 überdeckend, ein in seiner Gesamtheit mit 4 bezeichneter Aufsteckverschluss. Dieser ist in Form einer aus elastischem Werkstoff hergestellten Kappe ausgeführt, deren Seitenwandung 5 sich nach unten bis über den Ringwulst 2 erstreckt und diesen von unten her umfasst.
Der untere Teil dieser Kappenwandung ist ebenfalls in Form eines Wulstes 6 ausgebildet5 welcher sich aufgrund seiner Dimensionierung und Formgebung sowie der Elastizität des gewählten Werkstoffes an die untere Fläche des Flaschenringwulstes anpresst.
Der mittlere, die Flaschenöffnung 1 überdeckende Teil der Verschlusskappe ragt unter Bildung einer Dichtlippe 7 in den Flaschenhals hinein. Der Aussendurchmesser der im Prinzip ringförmigen Dichtlippe 7 ist dabei annähernd gleich dem Innendurchmesser 3 des Flaschenhalses, so dass sich die Dichtlippe 7 gegen die Innenwandung des Flaschenhalses anlegt. Die Dichtlippe 7 weist vorzugsweise eine leichte Verjüngung auf, durch welche ein Kontakt mit der Flaschenhals-Innenwandung gewährleistet ist.
Durch das Zusammenwirken von Formgebung, Dimensionierung und Werkstoffwahl (Elastizität) wird erreicht, dass sich der beschriebene Aufsteckverschluss mindestens an den drei, annähernd ringförmigen Dichtflächen D (Fig. 1) gegen den Flaschenhals anlegt. Auf diese Weise wird eine einwandfreie Abdichtung der Flasche, auch in bezug auf Kohlensäure, flüchtige Bestandteile etc., erzielt.
Die Handhabung des Verschlusses ist äusserst einfach. Ein Druck mit dem Finger oder der Handfläche genügt, um ihn auf die einmal geöffnete Flasche wieder aufzusetzen. Auch das Abnehmen des Verschlusses kann ohne weiteres von Hand, d. h. ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen, vorgenommen werden.
Eine weitere Ausführungsform des Verschlusses ist in Fig. 2 dargestellt, wobei für die einander entsprechenden Teile wiederum die gleichen Bezugszeichen verwendet wurden. Die in den Flaschenhals hineinragende Dichtlippe ist hier etwas anders ausgebildet. Der mittlere Kappenteil weist in diesem Falle, von oben gesehen, eine ringförmige Vertiefung 8 auf, welche einen nach oben ragenden, kegelstumpfförmigen Hohlzapfen 9 umschliesst. Dank dieser besonderen Art der Form gebung wird eine noch grössere Elastizität der Dichtlippe erreicht, wodurch die Dichtheit des Verschlusses weiter erhöht wird. Auch hier ergeben sich mindestens drei ringförmige Dichtilächen D.
Eine weitere Ausführungsform des Aufsteckver schlusses ergibt sich aus den Fig. 3 und 4. Hier weist die Dichtlippe einen annähernd dreieckförmigen Querschnitt auf und liegt somit zwar an der Öffnungskante des Flaschenhalses, nicht aber an dessen Innenwand dung an.
Je nach der Wahl der Abmessungen werden sich mindestens 3 (Fig. 3) oder mindestens 2 (Fig. 4) annähernd ringförmige Dichtflächen D ergeben.
Eine ähnliche Ausführungsform zeigen die Fig. 5 und 6, wobei der in den Flaschenhals hineinragende Teil der Kappe durch eine konkave Ausbildung des mittleren Kappenteiles erreicht ist.
Bei den in Fig. 1 bis 6 dargestellten Beispielen ist die Innenfläche des Flaschenhalses zylindrisch glatt ausgebildet. Zur weiteren Verbesserung der Dichtheit wäre es aber auch durchaus möglich, an der Flaschenhals-Innenwandung einen kleinen Ringwulst anzubringen und die Dichtlippe der Kappe dann entsprechend, d. h. beispielsweise mit einer Ringnut, auszubilden.
Das zur Herstellung des Verschlusses dienende Material muss, wie erwähnt, eine gewisse Elastizität aufweisen. Vorzugsweise werden hierzu Kunststoffe, wie z. B. Polyäthylen, verwendet.
Durch das Zusammenwirken der Elastizität des Werkstoffes und einer knappen Dimensionierung ergibt sich ein einwandfreier Sitz des Verschlusses auf dem Flaschenhals und damit eine aussergewöhnlich gute Dichtheit. Der Verschluss ist dennoch ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges leicht lösbar und lässt sich nach Belieben wiederverwenden.
Der beschriebene Aufsteckverschluss ist zwar in erster Linie für Flüssigkeitsbehälter gedacht; er lässt sich aber ohne weiteres auch für pulverförmige und sonstige, staub- und luftdicht abzuschliessende Medien verwenden. Da in den vorstehenden Beispielen von einer Flasche gesprochen wurde, so sei hier ausdrücklich erwähnt, dass sich der Verschluss an allen möglichen, mit einem Ringwulst versehenen Behältern anwenden lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aufsteckverschiuss für Behälter, deren Oberteil einen aus der Behälteraussenwand radial herausragenden Ringwulst aufweist, gekennzeichnet durch eine die Behälteröffnung überdeckende, aus elastischem Material bestehende Kappe, deren nach unten ragende Sei tenwandung den Ringwulst des Behälters umschliesst und untergreift und deren mittlerer, die Behälteröffnung überdeckender Teil mindestens im Bereich der Öffnungskante in die Öffnung hineinragt, das Ganze derart, dass sich die Kappe in ihrer Aufstecklage an mindestens zwei annähernd ringförmige Dichtflächen des Behälteroberteiles anlegt.UNTERANSPRÜCHE 1. Aufsteckverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Kappe auf ihrer der Behälteröffnung zugekehrten Innenseite eine ringförmige,. nach unten hervorragende Abdichtlippe (7) aufweist.2. Aufsteckverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der genannten Seitenwandung der Kappe ebenfalls in Form eines Ringwulstes (6) ausgebildet ist.3. Aufsteckverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere, die Behälteröffnung überdeckende Kappenteil konkav ausgebildet ist (Fig. 5 und 6).4. Aufsteckverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen, besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH892866A CH461971A (de) | 1966-06-21 | 1966-06-21 | Aufsteckverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH892866A CH461971A (de) | 1966-06-21 | 1966-06-21 | Aufsteckverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH461971A true CH461971A (de) | 1968-08-31 |
Family
ID=4346395
Family Applications (1)
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| CH892866A CH461971A (de) | 1966-06-21 | 1966-06-21 | Aufsteckverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH461971A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3620408A (en) * | 1969-11-13 | 1971-11-16 | Medical Dev Corp | Vacuum-filled fluid bottle and system |
| FR2234207A1 (en) * | 1973-06-20 | 1975-01-17 | Alca Sa | Moulded plastic bottle top - has tear-off skirt with internal wedge locating in groove in neck of bottle |
| FR2611185A1 (fr) * | 1987-02-23 | 1988-08-26 | Asepta Ag | Recipient a couvercle |
-
1966
- 1966-06-21 CH CH892866A patent/CH461971A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3620408A (en) * | 1969-11-13 | 1971-11-16 | Medical Dev Corp | Vacuum-filled fluid bottle and system |
| FR2234207A1 (en) * | 1973-06-20 | 1975-01-17 | Alca Sa | Moulded plastic bottle top - has tear-off skirt with internal wedge locating in groove in neck of bottle |
| FR2611185A1 (fr) * | 1987-02-23 | 1988-08-26 | Asepta Ag | Recipient a couvercle |
| BE1002034A5 (fr) * | 1987-02-23 | 1990-05-29 | Asepta Ag | Recipient a couvercle. |
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