CH461976A - Vorrichtung zum Schleifen von Schraubennuten - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen von Schraubennuten

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CH461976A
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CH1156966A
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Girod Henri
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Girod Henri
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/02Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters
    • B24B3/04Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters of plain milling cutters
    • B24B3/045Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters of plain milling cutters of milling cutters with helical cutting edges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum        Schleifen    von Schraubennuten    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Schleifen von Schraubennuten, insbesondere an  sogenannten Spiralbohrern, Fräsen und sonstigen  Werkzeugen der spanabhebenden Fertigung.  



  Die bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen  durchwegs den Nachteil auf, dass deren Aufbau relativ  kompliziert und damit auch der Anschaffungspreis  hoch ist. Sie sind für die Massenherstellung in     Gross-          betrieben    gedacht, wogegen eine für kleinere und mitt  lere Betriebe geeignete, einfache Bauart bisher noch  nicht entwickelt wurde.  



  Die durch die vorliegende Erfindung geschaffene  Vorrichtung schliesst diese Lücke. Sie weist einen Rah  men sowie eine in diesem Rahmen um ihre Längsachse  drehbar und axial verschiebbar gelagerte Spindel auf,  deren     Vorderteil    eine zur Aufnahme des zu     beschlei-          fenden    Werkstückes bestimmte Spannvorrichtung be  sitzt, und ist     erfindungsgemäss    gekennzeichnet durch  eine mit der Spindel drehstarr verbundene, mit minde  stens einer schraubenförmigen     Kurvenbahn    ausgestat  tete     Führungsvorrichtung,    welche mit einem starr am  Rahmen befestigten Leitglied zusammenwirkt, so dass  die Spindel,

   und     mit    ihr das in unmittelbarer Nähe  eines Schleiforgans angeordnete Werkstück, gleichzeitig  mit ihrer Umdrehung eine durch die Steigung der Kur  venbahn vorbestimmte axiale     Vorschubbewegung    aus  führt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschau  licht. Es zeigen:       Fig.1    eine perspektivische Darstellung der Vor  richtung,       Fig.    2 und 3 je einen Längsschnitt der Vorrichtung  und       Fig.    4 bis 10     Ausführungsdetails.     



  Die in den     Fig.    1 und 2 in ihrer Gesamtheit darge  stellte Vorrichtung weist einen Rahmen 1 auf, welcher  zwei im Abstand voneinander angeordnete Lagerkör  per 2 und 3 besitzt. Die Lagerkörper sind im vorlie-         genden    Falle als     quaderförmige,    aus einer gemeinsa  men Leiste 4 hervorstehende Tragelemente ausgebildet,  können aber grundsätzlich jede beliebige, ihrer Auf  gabe gerecht werdende Form haben. Jeder der Lager  körper 2 bzw. 3 besitzt eine Durchgangsbohrung 5  bzw. 6     (Fig.2).    Die beiden Bohrungen 5 und 6 sind  fluchtend angeordnet und bilden die Lager für eine  Spindel 7.  



  Die mit einem Handrad 8 versehene Spindel 7 be  sitzt an ihrem vorderen, der Schleifscheibe 9 zugekehr  ten Ende eine an sich bekannte Spannzange 10, in wel  cher das zu     beschleifende    Werkstück -     im    vorliegenden  Falle ein Spiralbohrer 11 - eingespannt ist. Des weite  ren befindet sich auf der Spindel 7 eine drehstarr mit  derselben verbundene Führungshülse 12. Die Füh  rungshülse 12 weist in ihrer in     Fig.    1 dargestellten Aus  führungsform einen vorderen, mit einer schraubenför  migen Führungsnut 13 versehenen zylindrischen Teil  14 auf, an welchen sich ein konisch verjüngter Teil 15  anschliesst, der seinerseits dann wiederum in einen  zylindrischen Endabschnitt übergeht. An die Hülse 12  schliesst sich ein Teilapparat 16 an.  



  Am Rahmen 4 der Vorrichtung ist     mittels    zweier  Schrauben 17 eine Platte 18 befestigt, welche einen  Stift 19 trägt. Der Stift 19 ist in einer     Bohrung    der  Platte 18 verschiebbar und lässt sich nach Belieben in  Eingriff mit der Schraubennut 13 bringen.  



  Die Lagerung der Vorrichtung erfolgt vorzugsweise  auf einer Schleifmaschine mittels eines Bolzens 20,  dessen eines Ende in Form einer Hülse 20 ausgebildet  ist und einen im Rahmen 4 starr verankerten Zapfen 21  umschliesst. Der Bolzen 20 ist somit um den Zapfen  21     verschwenkbar.     



  Am vorderen,     schleifscheibenseitigen    Ende der  Vorrichtung ist ein Gegenhalter 22 mittels     einer    leicht  lösbaren Schraube 23 befestigt.  



  Weitere Einzelheiten der Vorrichtung seien nun  anhand der Figuren 2 bis 10 beschrieben, wobei für  gleiche Teile wiederum die in     Fig.    1 verwendeten Be  zugsziffern gewählt wurden.      Die in den beiden     Lagerkörpern    2 und 3 sowohl  axial verschiebbar als auch frei drehbar     gelagerte    Spin  del 7     trägt    auch gemäss     Fig.    2 wieder eine Führungs  hülse 12 mit mindestens einer Schraubennut 13. In  diese Schraubennut     greift    die     Spitze    des am Rahmen 4  über die Platte 18 starr befestigten     Stiftes    19.

   Wird  nun die     Spindel    7 mittels des     Drehknopfes    8 verdreht,  so     führt    sie unter dem     Einfluss    des mit der Nut 13 zu  sammenwirkenden Stiftes 19     zusätzlich    zu     ihrer    Dreh  ung noch eine     Axialverschiebung    aus, deren Ausmass  von der Steigung der Schraubennut 13 abhängt. In den  sich mit der Spindel 7 drehenden und axial verschie  benden Spiralbohrer 11     wird    auf diese Weise durch die  nicht dargestellte Schleifscheibe     eine    Schraubennut ein  geschliffen, deren Steigung derjenigen der Nut 13 ent  spricht.  



  Die beschriebene     Vorrichtung    kann sowohl mit als  auch ohne Teilapparat verwendet werden. Im ersteren  Falle kann beispielsweise ein an sich bekannter, in den       Fig.    8 und 9 schematisch dargestellter Teilapparat 16  zur Verwendung kommen. Dieser besteht aus einer auf  der Spindel 7     aufgekeilten        Lochkreisscheibe    24 und  einer lose auf der Spindel drehbaren Kurbel 26. In der  Kurbel 26 befindet sich ein frei drehbarer Einsatz 27,  in welchem der Stift 25 axial verschiebbar     gelagert    ist.

    Die     Lochkreisscheibe    24 weist mehrere konzentrische  Lochkreise 24a, 24b, 24c auf, wobei die Lochabstände       aneinandergrenzender    Löcher eines Lochkreises den       üblichen    in der Praxis vorkommenden Winkelmassen  entsprechen. Durch Versetzen des Stiftes 25 unter  gleichzeitigem Verdrehen des Einsatzes 27 kann somit  jedes beliebige Loch der     Lochkreisscheibe    erreicht  werden.  



  Soll nun beispielsweise ein Werkzeug mit drei um  60  gegen einander versetzten Schraubennuten geschlif  fen werden, so wird der Stift zunächst in die Schrau  bennuten 13 der     Führungshülse    eingesetzt und die erste  Nut des Spiralbohrers bei langsamem Drehen des Dreh  knopfes 8 geschliffen. Zum Schleifen der zweiten und  der dritten Nut muss     lediglich    die Kurbel 26 am Teil  apparat 16 um jeweils 60  versetzt werden, womit auch  der Spiralbohrer um genau 60  gedreht wird.  



  Zur     Ausführung    der     vorbeschriebenen    Schleifope  ration ohne Verwendung eines Teilapparates wird eine       Führungshülse    1.2     (Fig.3)    verwendet, welche drei  jeweils um 60  gegeneinander versetzte Nuten 13a,  13b und 13c besitzt. Nach dem Schleifen der ersten       Spiralbohrernut    wird der     Stift    19 aus der Nut heraus  gezogen und in die Nachbarnut     eingeführt.    Das gleiche  gilt für den     übergang    von der zweiten zur dritten Nut.  



  Im Gegensatz zu der     vorbeschriebenen    Arbeits  weise bietet die Verwendung eines Teilapparates den       Vorteil,    dass     eine    beliebige Zahl von Nuten eingeschlif  fen werden kann, wobei die     Führungshülse    12     lediglich     eine einzige     Führungsnut    13     (Fig.4)    entsprechender  Steigung aufweisen muss.

   Zusammen mit einem Teil  apparat können aber auch     Führungshülsen    12 verwen  det werden, an deren Umfang mehrere Führungsnuten  verschiedener Steigung angebracht     sind.    Auf diese  Weise können die verschiedensten Werkstücke (Spiral  bohrer,     Fräser        etc.)    mit unterschiedlicher Steigung  ohne Auswechslung der     Führungshülse    12     geschliffen     werden. Eine mit Nuten unterschiedlicher Steigung ver  sehene     Führungshülse    12 ist in     Fig.    10 der über  sichtlichkeit halber in der     Abwicklung    veranschaulicht.  



  Mit der bisher beschriebenen Vorrichtung ist es  also auf einfachste Weise möglich, Schraubennuten    beliebiger Steigung und in beliebiger Anzahl in ein  Werkstück     einzuschleifen,    wobei der     Nutengrund,    bei  spielsweise die  Seele  eines Spiralbohrers, jedoch auf  einem Zylindermantel läge. Da die Seele eines Spiral  bohrers aber im allgemeinen in Richtung auf die     Boh-          rerspitze    allmählich abnimmt,     bedarf    die bisher be  schriebene Vorrichtung noch einer Zusatzeinrichtung,  welche in     Fig.    2 veranschaulicht ist.  



  Die Vorrichtung sei mit dem Bolzen 20 im Gestell  28 einer Schleifmaschine     gelagert,    so dass sie um die  Achse des Zapfens 2,1 um einen beliebigen Winkel a  schwenkbar ist, wie dies durch die strichpunktierten  Konturen angedeutet wurde. Die     Führungshülse    12  weist einen     kegelstumpfförmigen    Mittelteil 15 auf, wel  cher auf einem     im    Rahmen 4 oder im Gestell 28 der  Schleifmaschine befestigten Stützfinger 29     ruht.    Bei der  axialen     Vorschubbewegung    der Spindel 7 gleitet der  konische Mittelteil 15 somit über den Stützfinger 15  hinweg und schwenkt dabei die Spindel im Uhrzeiger  sinne um einen bestimmten Winkel a in bezug auf die  Achse des Zapfens 21.

   Damit wird gleichzeitig der Spi  ralbohrer 11     langsam    gesenkt, so dass die     Eindringtiefe     der Schleifscheibe in     Richtung    auf den     Bohrerschaft     abnimmt. Damit ist aber die erwünschte Verjüngung  der     Bohrerseele    erreicht.  



  Der Mittelteil 15 der     Führungshülse    12 kann je  nach den     Erfordernissen    beliebige Konturen aufweisen.  Soll die Seele des     beschliffenen    Werkstückes auf einem  Zylindermantel liegen, so wird eine Hülse 12 gemäss       Fig.    3 verwendet, die sich nur aus zylindrischen Teilen  zusammensetzt.  



  Die     anhand    der     Fig.2    beschriebene     Verschwen-          kung    der Spindel 7 kann     während    des Schleifvorganges  selbstverständlich nur dann vorgenommen werden,       wenn    der Spiralbohrer 11 nach unten ausweichen  kann.  



  Der in die Nut 13 eingreifende     Führungsstift    19  kann entweder mit Gewinde versehen oder auch als  einfacher Steckstift ausgebildet sein. Seine Spitze wird  vorzugsweise keilförmig ausgebildet, wobei die Nut  dem Querschnitt des Keiles     (Fig.5)    angepasst     wird.     Auf diese Weise kann ein unerwünschtes seitliches  Spiel des Stiftes 19 in der Nut 13 durch eine geringe  Verschiebung des Stiftes ausgeglichen werden.  



  Der in     Fig.    1 mit 22 bezeichnete Gegenhalter hat  die Aufgabe,     ein    Ausweichen des Spiralbohrers 11 un  ter dem     Druck    der Schleifscheibe 9 zu     verhindern.    Die  Schleifscheibe 9 ragt dabei gemäss     Fig.6    in die Nut  des Spiralbohrers und drückt diesen gegen ein bei  spielsweise nach     Fig.    7 ausgebildetes     Widerlager    30 aus  Messing.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Schleifen von Schraubennuten, mit einem Rahmen und einer in diesem Rahmen um ihre Längsachse drehbar und axial verschiebbar gela gerten Spindel, deren Vorderteil eine zur Aufnahme des zu beschleifenden Werkstückes bestimmte Spannvor richtung aufweist, gekennzeichnet durch eine mit der Spindel drehstarr verbundene, mit mindestens einer schraubenförmigen Kurvenbahn ausgestattete Füh rungsvorrichtung, welche mit einem starr am Rahmen befestigten Leitglied zusammenwirkt, so dass die Spin del, und mit ihr das in unmittelbarer Nähe eines Schleiforganes angeordnete Werkstück,
    gleichzeitig mit ihrer Umdrehung eine durch die Steigung der Kurven bahn vorbestimmte axiale Vorschubbewegung ausführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung eine im wesentlichen zylindrische Führungshülse umfasst, in welche die schraubenförmige Kurvenbahn in Form einer Führungsnut eingeprägt ist, während das Leit- glied aus einem in diese Führungsnut hineinragenden Stift besteht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen in bezug auf das Schleiforgan schwenkbar gelagert ist, derart, dass sich bei der Schwenkbewegung die Distanz zwischen der Werkstückachse und dem Schleiforgan ändert. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung eine Leitfläche aufweist, welche bei der Axialbewegung der Spindel auf einem Stützglied gleitet und damit die Schwenkbewegung des Rahmens steuert. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche der Mantel eines Kegels bzw. Kegelstumpfes ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der auf der Führungs hülse angeordneten Führungsnuten der Nutenzahl des zu beschleifenden Werkstückes entspricht und die Füh rungsnuten in gleichen gegenseitigen Abständen am Umfang der Führungshülse verteilt sind, wobei der genannte Stift leicht lösbar angeordnet ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse mit einem Teilkopf gekuppelt ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungshülse mehrere Füh rungsnuten unterschiedlicher Steigung aufweist.
    B. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Führungsnut als auch der in diese hineinragende Stift einen mindestens annä hernd keilförmigen Querschnitt aufweisen, wodurch ein einfacher Spielausgleich erzielt ist.
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