CH462070A - Schnittmustergarnitur - Google Patents

Schnittmustergarnitur

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Publication number
CH462070A
CH462070A CH1827367A CH1827367A CH462070A CH 462070 A CH462070 A CH 462070A CH 1827367 A CH1827367 A CH 1827367A CH 1827367 A CH1827367 A CH 1827367A CH 462070 A CH462070 A CH 462070A
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CH
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pattern set
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adhesive
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adhesive strips
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Application number
CH1827367A
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English (en)
Inventor
Schroener-Fischer Wera
Original Assignee
Flotti Puppenkleiderspiele Gmb
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H3/00Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth
    • A41H3/08Patterns on the cloth, e.g. printed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


      Schnittmustergarnitur       Die Erfindung betrifft eine     Schnittmustergarnitur     zur     Herstellung    von Bekleidungen, insbesondere Pup  penkleidern, wobei die Aufgabe gestellt ist, einen mög  lichst     einfachem    Gebrauch dieses Gegenstandes zu ge  währleisten, der einem Kind spielend die Technik der  Herstellung von Kleidern     vermitteln    soll.  



  Mit den bekannten     handelsüblichen        schablonenarti-          gen        Schnittmustergarnituren        kann    ein Kind nichts an  fangen, weil diese     Garnituren    für das     einwandfreie          Übertragen    des     Musters    auf     den    zu verarbeitenden  Stoff sowie vor allem für das saubere     Zusammennähen     eine Handfertigkeit voraussetzen, die das Kind noch  nicht hat. Einfachere Nähübungen andererseits können  kein fertiges Puppenkleid ergeben und bieten deshalb  dem Kind keinen spielerischen Anreiz.  



  Diese Gebrauchsmängel vermeidet die     erfindungs-          gemässe        Schnittmustergamitur    dadurch, dass die       Schnittlinien    in den zu verarbeitenden Stoff gedruckt  oder     gestanzt    sind unter Bildung von an den Nahtstel  len     anwachsenden    Klebestreifen. Damit entfällt die für  das     Kind    zu schwierige     Übertragung    oder Aufzeich  nung des Schnittmusters auf den Stoff, für ganz kleine  Kinder bei vorgestanzter     Schnittmustergarnitur    auch  die Ausschneidearbeit, vor allem aber die diffizile Näh  arbeit.

   Statt dessen wird     mittels    der dem bedruckten  Stoff längs der     Nahtstellen    anwachsenden vorzugsweise  selbstklebend ausgeführten Streifen auch mit geringer  Handfertigkeit und     wenig    Übung das Zusammensetzen  eines spielerisch     vollwertigen,    handwerklich einwand  freien     Kleidchens    ermöglicht.

   Besonders zweckmässig  ist es, die Nahtstellen     rechtsseitig,    also auf der Aussen  seite des Stoffes, als strichlinierten Aufdruck oder als  ebensolche Hochprägung auszuführen, wodurch nicht  nur das     passgenaue    Zusammensetzen der     überlappun-          gen        .erleichtert,    sondern auch der ästhetisch     vorteilhafte          Eindruck    einer richtigen Naht erzeugt wird.

   Eine ent  sprechende     Kennzeichnung,    etwa in Form eines aufge  druckten weissen Streifens, können auch linksseitige  Klebstreif aufweisen, die zur Bildung von Säumen  und Kanten durch Faltung in der richtigen     Breite    be-         stimmt    sind, sofern nicht schon das     dort        einverleibte,          zweckmässig    in an sich bekannter Weise dauernd pla  stisch bleibende Klebmittel einen solchen Sichtstreifen  bildet.  



  Ebenso können etwaige     Garnierungen    als Kleb  streifen ausgeführt sein.  



       Ferner    kann die     Schnittmustergarnitur    einen     ein-          stückigen    Zuschnitt zur Herstellung eines Puppenklei  des aufweisen, an dessen Vorderteil seitlich die     Ärmel-          teile    und oben beiderseits je ein     Rückenlängste-il    an  wachsen. Nach dem Zusammenkleben ergibt das ein  im Rücken längsgeschlitztes Puppenkleid, welches der  Puppe     besonders    leicht angezogen werden kann. Der       Längsschlitz    kann stattdessen auch     vorn    vorgesehen  sein.  



  Dabei muss das     Kind    in jedem Falle die aus einer       Stoffbahn    geschnittenen oder     gestanzten        Bekleidungs-          teile    längs der Schnittlinien passgenau     zusammenfügen,     so dass die Klebestreifen richtig unter die jeweils kor  respondierenden     Nahtstellen    zu liegen     kommen.     



  Um insbesondere einem kleinen, wenig geübten       Kind    auch diesen Teil der Arbeit zu erleichtern, wird  vorgeschlagen, die     Nahtstellen    und/oder die     Klebestrei-          fen    an beim Zusammenkleben einander überdeckenden  Stellen paarweise mit     Griffstücken    in Form     kongruen-          ter    Lappen zu versehen.

   Das Kind hält die zusammen  zufügenden     Bekleidungsteile    jeweils zwischen den Fin  gern der     linken    Hand am einen und der rechten Hand  am     anderen    Griffstück eines     Paares    und bringt     nur     diese Griffstücke zur Deckung.

   Mit     dieser        einfachen          Handbewegung        sind    dann auch die     benachbarten    Kle  beränder     richtig    aufeinandergelegt und werden durch  Zusammendrücken verbunden, wonach mit dem näch  sten Klebbereich unter Verwendung des zugehörigen  Paares von Griffstücken ebenso     verfahren    wird, bis das  Kleidchen fertig     zusammengeklebt    ist.

   Die Lappen ver  schiedener     Griffstückpaare    können jeweils paarweise  unterschiedliche Kennbuchstaben oder auch paarweise       unterschiedliche    Umrisse     aufweisen,    damit sogar ein      Kind, das noch nicht lesen kann, die zusammengehöri  gen Lappen leicht findet.  



  Die Erfindung wird nachstehend     anhand    des in der  Zeichnung rein     beispielhaft    und schematisch     dargestell-          ten    Ausführungsbeispiels näher     erläutert.    Es zeigen:       Fig.    1 einen Teil einer Stoffbahn mit aufgedruck  tem Schnittmuster nebst     Klebrändern,          Fig.2        schaubildlich:    das aus     Fig.    1 getrennte Be  kleidungsteil,     kurz    vor dem     Zusammenfügen    der Griff  stücke und Klebränder, von vorn gesehen.  



  Auf die     Stoffbahn    1 ist das     Schnittmuster    2 eines       Puppenkleidchens        (Fig.    2)     gedruckt,    wobei die Umrisse  des Zuschnitts 2     wenigstens    teilweise auch ausgestanzt  sein könnten, um dem Kind die Arbeit des Heraus  schneidens mit der Schere zu     erleichtern    oder abzuneh  men.  



  Der Zuschnitt besteht     einstückig    aus dem Vorder  teil 3, den Ärmelteilen 4, 5 und den     Rückenteilen    6, 7.  Nach dem Heraustrennen des     Zuschnitts    2     (Fig.1)          wirrt    dieser in der aus     Fig.    2 ersichtlichen Weise zu  sammengelegt, so dass seine mit     dauernd        klebfähiger     Masse     beschichteten    zusammengehörigen Paare von  Klebrändern 8a, 8b     bzw.    9a, 9b     übereinander    zu liegen  kommen,

   mit den Klebschichten einander     zugekehrt.     Diese Handhabung wird erleichtert durch die Griff  stückpaare A und B,     indem    das     Kind    den     herausge-          trennten    Zuschnitt 2 mit je einer Hand an je einem       Griffstück    eines     zusammengehörigen    Paares hält und  die beiden Griffstücke aufeinanderlegt, und dann die so  zur Deckung gebrachten zugehörigen Klebränder ge  geneinander drückt, wodurch der betreffende Teil des       Puppenkleidchens    fertiggestellt ist.

   Die Griffstücke  können ebenfalls selbstklebend ausgeführt sein     und     nach Gebrauch     abgeschnitten    werden.  



  Den Klebrändern 8a, 8b, 9a, 9b ist     rechtsseitig,     d. h. auf der (äusseren) Schauseite des     zusammengeleg-          ten    Zuschnitts     (Fig.2),    ein     nahtähnliches        Aussehen,     verliehen durch     punktförmige    Aufdrucke 10.  



  Auch Säume, Kanten und     Garnierungen    11, 12,  13, 14, 15 sind als     linksseitige    Klebstreifen ausgeführt  und durch     unterschiedliche    Farbgebung für das passge  naue Zusammenfügen markiert. Dann können auch die       Säume    11, 13, 15 an dem Zuschnitt 2     einstückig    als  entsprechende     Randstreifen    anwachsen und     durch     Umknicken nach     innen;    und Zusammendrücken auf die       Verklebung        fertiggestellt    werden.  



  Die beiden     Rückenteile    6, 7 des Zuschnitts 2       (Fig.1)    begrenzen nach dem Zusammenfügen einen  durchgehenden     Rückenschlitz    16     (Fig.    2), welcher das  Überstreifen des Kleidchens auf eine Puppe     erleichtert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Schnittmustergarnitur zur Herstellung von Beklei dungen, insbesondere Puppenkleidern, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schnittlinien in den zu verarbei tenden Stoff gedruckt oder gestanzt sind unter Bildung von an den Nahtstellen anwachsenden Klebestreifen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schnittmustergarnitur nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass den Klebestreifen rechts- seitig ein dauernd plastisch:
    bleibender Klebstoff .ein verleibt ist. 2. Schnittmustergamitur nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahtstellen rechtssei tig als strichlinierter Aufdruck oder eine ebensolche Hochprägung ausgeführt sind. 3. Schnittmustergarnitur mach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Säume und Kanten als linksseitige Klebstreifen ausgeführt und vorzugsweise linksseitig in Streifenbreite mit einer Farbmarkierung versehen sind.
    4. Schnittmustergarnitur nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Garnierungen mit links seitigen Klebstreifen ausgeführt sind. 5. Schnittmustergarnitur nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass den Nahtstellen und,/oder den Klebestreifen an beim Zusammenkleben einander überdeckenden Stellen paarweise Griffstücke in Form kongruenter Lappen anwachsen.
    6. Schnittmustergarnitur nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen verschiede ner Paare unterschiedliche Umrisse haben. 7. Schnittmustergarnitur nach Unteranspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen auf ihren korrespondierenden Flächen mit einer Schicht aus dauernd klebfähigem Material überzogen sind.
    B. Schnittmustergarnitur nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen einstückigen Zuschnitt für ein Puppenkleid aufweist, an dessen Vorderteil seitlich die Ärmelteile und oben beiderseits je ein Rücken längsteil anwachsen.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Schnittmustergarnitur nach Patentanspruch I zur Herstellung von Puppenkleidern, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahtstellen der Klei der durch überlappungen von Klebestreifen, die Säume und Kanten durch Einfaltungen von Klebestrei fen gebildet werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2702225A1 (fr) * 1993-03-05 1994-09-09 Hasbro Int Inc Feuille décorative, et procédé de fabrication et de mise en Óoeuvre d'une telle feuille.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2702225A1 (fr) * 1993-03-05 1994-09-09 Hasbro Int Inc Feuille décorative, et procédé de fabrication et de mise en Óoeuvre d'une telle feuille.
BE1008268A5 (fr) * 1993-03-05 1996-03-05 Hasbro Int Inc Feuille decorative, et procedes de fabrication et de mise en oeuvre d'une telle feuille.

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