CH462278A - Einrichtung zur Befestigung von elektrischen Schaltgeräten in einem Schaltschrank - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung von elektrischen Schaltgeräten in einem Schaltschrank

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CH462278A
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CH
Switzerland
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rail
dependent
tabs
fastening
devices
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Application number
CH53967A
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English (en)
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Denk Franz Ing Dr
Guenther Albin
Krafft Henning
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
    • H02B1/052Mounting on rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description


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    Einrichtung      zur      Befestigung   von    elektrischen   Schaltgeräten    in      einem   Schaltschrank Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Befestigung von elektrischen Schaltgeräten, wie Schützen, in einem Schaltschrank auf Schienen. Die Befestigung solcher Schaltgeräte muss so fest sein, dass ein Verdrehen oder ein Rutschen der Schaltgeräte auf den Schienen vermieden ist. Bei Schienen, die aus einem    C-för-      migen   Metallprofil bestehen, hat man in das Innere der Schienen sog. Gleitmuttern eingeführt und mit diesen Gleitmuttern auf die Schienen Montageplatten aufgeschraubt, die dann zur Aufnahme der    Schaltgeräte   dienen.

   Derartige Anordnungen sind jedoch ziemlich aufwendig und ergeben eine umfangreiche Montagearbeit. Bei    Sicherungselementen   sowie bei    Installations-      selbstschaltern   hat man bereits eine Befestigung auf Schienen vorgenommen, indem mit den zu befestigenden Teilen eine Lasche verbunden wird, die die Schiene umgreift. Derartige Laschen lassen sich jedoch nicht ohne weiteres für die Befestigung von häufig schaltenden Schaltgeräten wie Schützen oder dgl. verwenden, da man beim Anziehen der Befestigungsschrauben vorsichtig sein muss, damit die Befestigungsfüsse der zu befestigenden Geräte nicht abbrechen. Bei Sicherungselementen und    Installationsselbstschaltern   braucht die Befestigung nicht so stark zu sein, da diese Geräte nicht oder nur selten Erschütterungen ausgesetzt sind.

   Bei häufig schaltenden Schaltgeräten wie Schützen muss eine sichere Befestigung auch dann gewährleistet sein, wenn die Schaltgeräte ständig in Betrieb sind. Bei Schützen treten beim ständigen Schalten mitunter starke Erschütterungskräfte auf, die sehr leicht ein Drehen oder ein Verrutschen des Gerätes bewirken können. Will man das ausschliesslich durch stärkeres Anziehen der Befestigungsschrauben erreichen, so werden entweder die Befestigungslaschen verbogen oder die    Be-      festigungsfüsse   der Schaltgeräte brechen ab. Die für einen genügend festen Sitz erforderliche Klemmkraft muss durch zusätzliche Mittel definiert werden.

   Gemäss der Erfindung sind zur Befestigung von elektrischen Schaltgeräten, wie Schützen, in einem Schaltschrank auf Schienen, die Schienen umgreifende Laschen und zwischen den Laschen und den    Befesti-      gungsfüssen   der Schaltgeräte Abstandstücke vorgesehen, die durch ihre Bemessung und durch die Verformung der Laschen eine bestimmte Klemmkraft der Geräte auf der Schiene bewirken. Dabei kann die Höhe des    Abstandstückes   so bemessen sein, dass für die Enden der Lasche eine solch grosse Bewegung ermöglicht wird, dass beim Anziehen der Verbindungsschrauben eine plastische Verformung der Laschen erfolgt.

   Das    Abstandstück   kann aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt sein und zumindest teilweise einen geringeren Bohrungsdurchmesser als die Schraube aufweisen, um diese unverlierbar am Gerät zu halten. Die Laschen sind auf den der Schiene zugekehrten Seiten zweckmässig mit Mitteln versehen, die ein Rutschen auf der Schiene    verhindern.   Die Schiene    kann   ganz oder teilweise    aufgerauht   oder leicht gerundet sein.    Querschnittsmässig   sind die Laschen    zweckmässiger-      weise   für eine bestimmte Länge ausgelegt und bei    grös-      seren   Längen mit demselben Querschnitt zur Versteifung profiliert, z. B. gewölbt und/oder durch Verwendung eines besonderen Werkstoffes versteift. 



  Im Folgenden ist auf die Zeichnung Bezug genommen, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.    Fig.   1 zeigt die grundsätzliche Anordnung eines Schaltgerätes auf einer Schiene. In den    Fig.2   und 4 sind die zur Befestigung dienenden Laschen und in den    Fig.   3 und 5 konstruktive Einzelheiten dargestellt. 



  In    Fig.   1 ist mit 1 ein    Unterteil   eines Schaltgerätes, beispielsweise eines Schützes angedeutet. In den    Befe-      stigungsfüssen   2 des Schaltgerätes befinden sich Bohrungen, durch die die Schrauben 3 ragen. Die Schrauben 3 sind in Gewindebohrungen einer Lasche 4 ein- 

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 geschraubt, die eine Befestigungsschiene 5 umgreift. Die Befestigungsschiene 5 ist als    C-förmiges      Profil   ausgeführt. Zwischen den Befestigungsfüssen 2 des Schaltgerätes und der Lasche 4 sind Abstandstücke 6 vorgesehen.

   Die Abstandstücke 6 bestehen aus thermoplastischem Kunststoff und haben über einen Teil ihrer Höhe (Pos. 9)    einen   solchen Innendurchmesser, dass sie stramm auf den    Schraubeschäften   sitzen und somit die Schrauben unverlierbar halten.    In   ihrer Höhe sind die Abstandstücke so bemessen, dass beim Anziehen der Schrauben 3 eine definierte Klemmkraft für die Befestigung des Schaltgerätes erreicht wird. Die Höhe der Abstandstücke ist um so viel geringer als die Höhe der Profilschiene, dass die Enden der Lasche 4    nicht   nur elastisch, sondern auch noch um einen gewissen Betrag plastisch    verformt   werden.

   Dadurch wird die Kraft, die zur plastischen Verformung der Schiene erforderlich ist, als genau definierte Klemmkraft für die Befestigung des Schaltgerätes ausgenutzt. Darüber hinaus wird beim weiteren Anziehen der Schrauben 3 der Befestigungsfuss 2 des Schaltgerätes nicht weiter beansprucht. Damit sich das Schaltgerät bei Erschütterungen nicht um die Schiene drehen kann, ist der Ansatz 7 vorgesehen, der in den entsprechenden Schlitz der    Profileschiene   greift. 



  Die    Fig.   2 zeigt eine Lasche 4    in   der Draufsicht. Sie besteht aus einem schmalen    Metallstreifen   und enthält an ihren Enden Gewindebohrungen 10 und 11. Um die Lasche für die Befestigung verschiedenartiger Installationsgeräte vorzusehen, ist an dem einen Ende noch eine weitere Gewindebohrung 12 vorgesehen. Die der Schiene zugewandte Seite der Lasche ist    aufge-      rauht,   wie durch die    Schraffur   13 angedeutet ist. Die    Aufrauhung   ist so angebracht, dass beim Anziehen der Schrauben die Kanten der Befestigungsschiene mit der    Aufrauhung   in Verbindung kommen und somit ein Rutschen der Installationsgeräte auf der Schiene verhindern.

   Der mittlere Teil der Lasche braucht nicht    aufgerauht   zu sein, da sich die Lasche beim    Anziehen   ohnehin etwas durchbiegt und dieser Teil dann mit der Schiene nicht in    Berührung   kommt. Aus dem    ver-      grössert   dargestellten Teilschnitt gemäss    Fig.   3 entlang der Linie    III-III   in    Fig.2   ist zu ersehen, dass die    Gewindebohrung   10 in einer eingeprägten Vertiefung 14 angebracht ist. Bei den übrigen Gewindebohrungen ist eine gleiche Vertiefung vorgesehen. Das hat den    Vorteil,   dass beim Befestigen von Geräten die Gewindebohrung mit der Schraube besser gefunden wird, da der Monteur diese Stelle ohnehin meist nicht sehen kann. 



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.4   ist die Lasche 4 ebenfalls mit Gewindebohrungen 10 und 11 versehen, die in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   2 ausgeführt sind. Im übrigen ist die Lasche über den grössten Teil ihrer Länge leicht gewölbt, wie aus dem Querschnitt in    Fig.   5 ersichtlich ist. Zum Befestigen der Installationsgeräte wird die Lasche so benutzt, dass die verhältnismässig scharfen Kanten 15 auf der    Befestigungsschiene      liegen   und somit ein Rutschen verhindern. Die    Profilierung   der Lasche gemäss    Fig.4   hat ausserdem noch den    Vorteil,   dass die Lasche dadurch wesentlich versteift wird.

   Das ist von Wichtigkeit, wenn auch grössere Geräte befestigt werden sollen. Bei der Verwendung einer Lasche gemäss    Fig.2   sind die zur    platischen   Verformung der Lasche erforderlichen    Kräfte   natürlich bei Verwendung der Gewindebohrungen 10 und 11 kleiner als bei Verwendung der Gewindebohrungen 10 und 12. Für die sichere Befestigung der einzelnen Geräte ist eine    Mindest-      Klemmkraft   erforderlich. Die Beanspruchung der Geräte (z. B. bis zum Abbrechen der Befestigungsfüsse) lässt im allgemeinen eine Klemmkraft zu, die höher liegt als die    Mindestklemmkraft.   Bei den Geräten hat man somit einen bestimmten Bereich, in dem die durch die Laschen definierte Klemmkraft liegen muss.

   Die Lasche 4 ist so bemessen, dass sie für die Befestigung von zwei Geräten unterschiedlicher Grösse    geeignet   ist, indem die beiden, bei Benutzung der Gewindebohrungen 10 und 11 sowie 10 und 12 vorhandenen Klemmkräfte innerhalb des oben beschriebenen Bereiches liegen. 



  Die in    Fig.   4 dargestellte Lasche ist für wesentlich grössere Schaltgeräte gedacht. Obwohl der Querschnitt etwa derselbe ist, wie bei dem    Ausführungsbeispiel   nach    Fig.   2 ist diese Lasche durch die Wölbung im Mittelteil wesentlich    steifer   und deshalb für die Befestigung grösserer Geräte geeignet. 



  Durch die Definition der Klemmkraft sowie durch    Ausbildung   der Befestigungslaschen und die Wahl des Werkstoffes lassen sich    häufig   schaltende Schaltgeräte unterschiedlicher Grösse wie Schütze oder dgl. auf Befestigungsschienen mit verschieden grossen Laschen gleichen Querschnitts sicher befestigen. Ein Abbrechen der Gerätefüsse sowie ein Verbiegen der Lasche durch zu starkes Anziehen der Schrauben wird vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Befestigung von elektrischen Schaltgeräten in einem Schaltschrank auf Schienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (5) umgreifende Laschen (4), und zwischen den Laschen (4) und den Be- festigungsfüssen (2) der Schaltgeräte (1) Abstandstücke (6) vorgesehen sind, die durch ihre Bemessung und durch die Verformung der Laschen (4) eine bestimmte Klemmkraft der Geräte auf der Schiene bewirken. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Abstandstückes (6) für die Enden der Lasche (4) so gewählt ist, dass beim Anziehen der Verbindungsschrauben (3) eine plastische Verformung der Laschen erfolgt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandstück (6) aus thermoplastischem Kunststoff besteht und zumindest teilweise auf der Schraube aufliegt und diese somit unverjierbar hält. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Schaltgeräte (1) Ansätze (7) aufweist, die einen Verdrehungsschutz auf der Schiene (5) gewährleisten. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Schiene zugekehrten Seiten <Desc/Clms Page number 3> (8) der Laschen (4) mit Mitteln versehen sind, die Rutschen auf der Schiene verhindern. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schiene übergreifende Teil der Lasche (4) gerundet ist (Fig. 4). 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Schiene aufliegende Seite der Lasche (4) aufgerauht ist (Pos. 13, Fig. 2). 7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Ende der Lasche (4) mehrere Gewindebohrungen (11, 12) vorgesehen sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindebohrungen in einer eingeprägten Vertiefung (14) angebracht sind. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (4) auf einer bestimmten Länge gewölbt und durch Verwendung eines besonderen Werkstoffes versteift sind.
CH53967A 1966-01-15 1967-01-16 Einrichtung zur Befestigung von elektrischen Schaltgeräten in einem Schaltschrank CH462278A (de)

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GB0968/67A GB1169461A (en) 1966-01-15 1967-01-13 Device for Securing Electrical Switching Devices which Operate Frequently.
CH53967A CH462278A (de) 1966-01-15 1967-01-16 Einrichtung zur Befestigung von elektrischen Schaltgeräten in einem Schaltschrank

Applications Claiming Priority (4)

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DE1966L0041297 DE1934667U (de) 1966-01-15 1966-01-15 Lasche zur befestigung von installationsgeraeten.
DEL0052784 1966-02-05
DEL0053940 1966-06-29
CH53967A CH462278A (de) 1966-01-15 1967-01-16 Einrichtung zur Befestigung von elektrischen Schaltgeräten in einem Schaltschrank

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