CH462420A - Abdichtung für Dehnungsfugen - Google Patents

Abdichtung für Dehnungsfugen

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CH462420A
CH462420A CH593867A CH593867A CH462420A CH 462420 A CH462420 A CH 462420A CH 593867 A CH593867 A CH 593867A CH 593867 A CH593867 A CH 593867A CH 462420 A CH462420 A CH 462420A
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CH593867A
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Tiede Otto
Fiebig Guenther
Koether Hans
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Schulte Stemmerk Kg
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6815Expansion elements specially adapted for wall or ceiling parts

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Description


  Abdichtung für Dehnungsfugen    Die Erfindung betrifft eine Abdichtung für Deh  nungsfugen in Decken und Wänden von Bauwerken mit  zwei etwa parallel und im     Abstand    zueinander ange  ordneten,     in    Fugenlängsrichtung verlaufenden Seiten  teilen, von denen jeder mit einem der beiderseits der  Dehnungsfuge befindlichen     Baukörper    fest verbunden ist  und zwischen denen ein lösbar befestigter, sich über die  gesamte Fugenlänge erstreckender Faltkörper angeord  net ist, zu dessen Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lö  sen jeder der     Seitenteile        eine    lösbare, in Fugenlängs  richtung verlaufende Klemmleiste trägt.

   Bei den bekann  ten Abdichtungen dieser Art handelt es sich stets um  solche, bei denen der Faltkörper die gesamte Breite  der Dehnungsfuge überdeckt und mit seinen Seitenkan  ten direkt an den Seitenteilen befestigt ist, die beider  seits der Dehnungsfuge mit den dort befindlichen Bau  körpern fest verbunden     sind.     



  So     ist    bereits     eine    Abdichtung bekannt, bei welcher  der Faltkörper an beiden den Seitenteilen zugewandten  Seitenkanten mit jeweils einer sich     in    Längsrichtung er  streckenden, im Querschnitt     pilzförmigen    Kupplungs  leiste versehen ist, die unmittelbar in eine entsprechend  geformte Längsnut dies jeweiligen Seitenteils eingreift.

    Die Seitenteile bestehen im wesentlichen aus einem im  Querschnitt etwa rechteckigen Hauptabschnitt, in wel  chem die Längsnut     eingebracht    ist und mit diesem  Hauptabschnitt     einstückig    ausgebildeten, sich in Längs  richtung erstreckenden Ansätzen, die zur Befestigung  der Seitenteile auf bzw.     an    den Baukörpern dienen. Das  Befestigen der Seitenteile auf bzw. an den Baukörpern       geschieht    im     allgemeinen    durch Nieten, Nageln oder  Verschrauben.

   Ausserdem sind die sich     in    Fugenlängs  richtung erstreckenden Ansätze in solcher Weise aus  gebildet,     da.ss    sie dann, wenn der Putz auf die Baukörper  aufgebracht ist, von diesem überdeckt werden und auf  grund ihrer Formgebung nach Art von Widerhaken  fest mit der Putzschicht und damit mit den Baukörpern  verbunden sind.    Diese zum Stande der Technik gehörende Abdich  tung für Dehnungsfugen in Wänden und Decken be  sitzt jedoch eine Reihe von wesentlichen Mängeln und  Nachterlen, die ihre Verwendung in vielen Fällen in  Frage stellen oder gar völlig ausschliessen. So ist es bei  spielsweise in der Praxis unmöglich, eine derartige Ab  dichtung einwandfrei gerade bzw. lotrecht über der  Dehnungsfuge auf den Baukörpern anzubringen.

   Dies ist  vor allem dadurch bedingt, dass die Abdichtung wegen  ihrer besondern Ausbildung im zusammengebauten Zu  stand auf den Baukörpern     befestigt    werden muss. Hier  bei wird zunächst eines der Seitenteile auf einen der  Baukörper aufgebracht und an diesem durch Nieten,  Nageln oder Schrauben befestigt. Da sich die Aus  gangsbreite der Dehnungsfuge infolge eines unruhigen  Baugrundes oder aus anderen Ursachen nicht erweitern,  sondern auch     verringern    kann, ist es erforderlich, den  Faltkörper der Abdichtung bei der Montage vorzuspan  nen, damit in einem solchen Falle Auf- oder Einwölbun  gen des     Faltkörpers    vermieden werden.

   Dies bedingt je  doch, dass der zweite Seitenteil unter Einwirkung der  Zugspannung des Faltkörpers auf dem     gegenüb.-rliegen-          den    Baukörper befestigt wird. Diese Spannung ent  steht durch das Bestreben des Faltkörpers, sich wieder  auf seine ursprüngliche Breite zusammenzuziehen, so  wie bei Dehnungsfugen in Decken, vor allem bei solchen  von besonders grosser Breite, durch das beträchtliche  Eigengewicht des Faltkörpers.

   Die erhebliche Zugbean  spruchung, der die Seitenteile bei der Montage des  zweiten     Seitenteites    ausgesetzt sind, bewirkt, dass sich  die Befestigungsmittel, wie Niete, Nägel oder Schrauben,  des an zweiter Stelle befestigten Seitenteiles während des       Einbringens    zur Dehnungsfuge hin umbiegen oder zu  mindest zur Dehnungsfuge hin geneigt in den Bau  körper eindringen.

   Da     ein    solches Umbiegen der Be  festigungsmittel bzw.     eint    solche Neigung derselben kei  neswegs stets     gleichmässig    ist, nimmt der zuletzt be  festigte Seitenteil praktisch stets eine mehr oder weniger      stark sowie     unregelmässig    gekrümmte Form an.     Infolge     der     unregelmässigen        Krümmung    dieses Seitenteiles ver  zieht sich in entsprechendes Weise     dann    auch der ge  samte Faltkörper, so dass die bekannte Abdichtung stets  eine     unregelmässige    gekrümmte Form besitzt, die vom  Auge als äusserst unschön und störend empfunden wird.  



  Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Abdichtung,  der sich vor allem bei Dehnungsfugen von besonders  grosser Breite (z. B. 400 bis 500 mm) in Decken be  merkbar macht, ist die Tatsache, dass sich der     Falt-          körper    bereits nach relativ kurzer Zeit aufgrund seines  Eigengewichtes nach unten hin, d. h. in den Raum hin  ein,     auswölbt.        Hierdurch    wird der     ohnehin    sehr stö  rende und schlechte Eindruck, den der unregelmässig  gekrümmte Verlauf der bekannten Abdichtung auf den  Betrachter ausübt, noch erheblich verstärkt.  



  In zahlreichen     Fällen        ist    es nicht erforderlich, dass  sich der Faltkörper über die     gesamt;;    Breite der     Dreh-          nungsfuge    erstreckt. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn  sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass die Bewegung  der Baukörper wesentlich geringer ist als dies ursprüng  lich angenommen wurde. Dann ist es bei der bekann  ten     Abdichtung    nicht     möglich,    den     ursprünglich    einge  brachten breiten Faltkörper gegen einen schmaleren aus  zutauschen.

   Dies hat den Nachteil, dass - obwohl dies  an sich nicht notwendig wäre - ein     Faltkörper    von ver  hältnismässig grosser Breite verwendet werden muss, der  mit seinen zahlreichen Falten unschön     wirkt    und ausser  dem zahlreiche Schmutzecken bildet. Derartige     Schmutz-          ecken    sind vor allem in     Krankenhäus-,rn,    Laboratorien  und ähnlichen Zwecken dienenden Gebäuden, bei denen  auf Sauberkeit und Hygiene besonderer Wert gelegt  werden muss, äusserst     nachteilig.    Ausserdem dienen der  artige Schmutzecken oftmals als     Schlupfwinkel    für Un  geziefer, welches wegen der schlechten Zugänglichkeit  der Falten nur schwer zu bekämpfen ist.

    



  Ein     Auswechseln        des    Faltkörpers     ist    auch dann  notwendig,     wenn    dieser durch irgendwelche mechani  schen oder     chemischen    Beanspruchungen zerstört wird,  so dass er seine Funktion als Abdichtung der Dehnungs  fuge nicht mehr     wahrnehmen        kann.    In einem solchen  Falle ist es bei der bekannten Abdichtung erforderlich,  das gesamte Profil aus dem Putz herauszuschlagen, wo  bei auch die mit     Befestigungsmitteln.    versehenen Seiten  teile mit von den Baukörpern abgelöst werden müssen,  da der Faltkörper sich nur dann von den Seitenteilen  lösen lässt,

   wenn die gesamte Abdichtung von den Bau  körpern gelöst und ihre einzelnen     Teil;;    in Längsrichtung       gegeneinander    verschoben werden. Anschliessend muss  ein völlig neues     Profil    angebracht und die Wand bzw.  Decke neu verputzt werden. Dies     bedeutet    zunächst  einen ausserordentlich     grossen    Arbeitsaufwand, der  naturgemäss mit erheblichen Kosten verbunden     ist.     Ausserdem ist die bei solchen Arbeiten     anfallende    Staub  und Schmutzmenge derart gross, dass der betreffende  Raum für die Gesamtdauer des     Auswechselns    der Ab  dichtung nicht benutzt werden kann.

   Zudem ist es meist  noch erforderlich, die in diesem Raum     befindlichen     Möbel, Geräte oder     Einrichtungen    auszuräumen, da ein  Abdecken bei empfindlicheren     Einrichtungsgegenstän-          den    in der Regel nicht ausreicht.

       Letzteres    gilt vor       allem        beim    Auswechseln der bekannten Abdichtung  in Decken, wo beim     Herausstemmen    der Seitenteile der  Abdichtung Putzstücke von erheblicher Grösse und oft  mals aus grosser Höhe     herunterfallen    und auf diese         Weise        empfindliche    Möbel, Geräte und andere Einrich  tungsgegenstände erheblich     beschädigen    können.  



  Bei einer anderen, ebenfalls bekannten Abdichtung  erstreckt sich der Faltkörper in gleicher Weise über die  gesamte Breite der Dehnungsfuge, wobei dieser gleich  falls     zwischen    zwei, sich in Fugenlängsrichtung     erstrek-          kenden    Seitenteilen angeordnet ist,

   die beiderseits der  Dehnungsfuge auf     den    dort befindlichen Baukörpern  befestigt     sind.    Die Seitenkanten des Faltkörpers sind  bei dieser bekannten Abdichtung an ihrem äusseren  Randabschnitt etwa     hakenförmig    abgebogen und     greifen     jeweils     hinter    eine     ebenfalls    etwa hakenförmig abgebo  gene Seitenkante des zugeordneten Seitenteils. Zur Si  cherung gegen unbeabsichtigtes Lösen des Faltkörpers  von den Seitenteilen ist auf einen rippen- oder     wulst-          förmigen    Ansatz jedes.

   Seitenteiles eine in Fugenlängs  richtung verlaufende Klemmleiste aufgeschoben, die ver  hindern soll, dass der hakenförmig abgebogene äussere  Randabschnitt     der    Seitenkante des Faltkörpers aus der  hakenförmig ausgebildeten Seitenkante des Seitenteiles  herausrutscht.  



  Diese Abdichtung besitzt im wesentlichen dieselben  Nachteile     wie    die zuvor behandelte bekannte Bauart, da  auch bei ihr der Faltkörper die gesamte Breite der Deh  nungsfuge überspannt und somit die Gefahr besteht, dass  sich der     Faltkörper    im Laufe der Zeit aufgrund seines  Eigengewichtes durchhängt. Der breite Faltkörper be  sitzt daher gleichfalls eine grosse Anzahl von Falten,  die eine     Vielzahl    von Schmutzecken bilden, welche auf  grund ihrer schlechten Zugänglichkeit nur unzureichend  oder überhaupt nicht gereinigt werden können.

   Dies  gilt in noch stärkerem Masse für die zusätzlichen Spal  ten,     Hohlräume    und Schmutzecken, die sich bei dieser  Abdichtung im Bereich der Klemmleiste zwischen     dieser,     dem rippen- oder     wulstförmigen    Ansatz des Seiten  teiles, seiner hakenförmig abgebogenen Seitenkante     und     einer     Abschlussrippe    für den Putz befinden. Ausserdem  überragt die Klemmleiste die der Dehnungsfuge abge  kehrte Aussenfläche des Seitenteiles und Faltkörpers um  ein wesentliches Mass, so dass diese     Aussenfläche    völlig  uneben und von     zahlreichen    Absätzen und Spalten un  terbrochen ist, wodurch sie äusserst unschön und störend  wirkt.  



  Ein weiterer Nachteil dieser Abdichtung ist darauf       zurückzuführen,    dass die Seitenkanten des Faltkörpers,  welche zunächst nur mit einem rechtwinklig     abgebo-          g        o        enen        Ansatz        versehen        sind,        beim        Einbau        in        die        Seiten-          teile    hakenförmig abgebogen     werden.    Dies hat die Folge,

    dass die     Seitenkanten    des Faltkörpers bestrebt sind, ihre  ursprüngliche     gestreckte    Stellung, in welcher sie her  gestellt worden     sind,    wieder einzunehmen, was eine  erhebliche     Aufwölbung    des Faltkörpers zur Folge hat.

    Infolge des Bestrebens der beim Einbau hakenförmig  umgebogenen Seitenkanten des Faltkörpers in ihre ur  sprüngliche gestreckte Stellung     zurückgelangen,    besteht  bei dieser bekannten Abdichtung ausserdem stets die  Gefahr, dass bei einer Verbreiterung der     Dehnungsfuge     und damit     einer    Erhöhung der Zugspannung die haken  förmig abgebogenen Seitenkanten des Faltkörpers aus  den     hakenförmig    ausgebildeten Seitenkanten der Seiten  teile herausrutschen,

   was durch die grosse     Elastizität     des Materials des Faltkörpers     begünstigt        wird.    Die Aus  bildung und Anordnung der Klemmleiste ist bei dieser  bekannten Abdichtung ausserdem derart ungünstig, dass  ein solches Herausrutschen der Seitenkanten des     Falt-          körpers    nicht mit hinreichender Sicherheit verhindert  werden kann.

   Es besteht sogar die Möglichkeit, dass      die     Klemmleisten    durch das Bestreben der Seitenkanten  des     Faltkörpers,    in ihre ursprünglich gestreckte Lage       zurückzugelangen,    von     ihren    rippen- oder     wu'lstförmigen     Ansätzen abgehoben oder gar völlig gelöst werden, da  die Randabschnitte der     Seitenkanten    des Faltkörpers je  weils     unter    einen der freien Schenkel der Klemmleiste  fassen und diesen aufbiegen können,

   wodurch der Sitz  der     Klemmleiste    auf den rippen- oder     wulstförmigen     Ansätzen der Seitenteile gelockert und ein Ablösen der       Klemmleisten    gefördert wird.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe     gestellt,    eine  Abdichtung zu schaffen, welche unter Vermeidung der  Nachteile der vorstehend behandelten bekannten Bau  arten eine     zuverlässige,    jedoch möglichst unauffällige  Abdichtung auch von relativ breiten Dehnungsfugen in  Wänden und Decken ermöglicht und dabei sowohl ein  fach in     ihrem    Aufbau und     infolgedessen    billig herzu  stellen wie auch leicht zu handhaben ist.

   Diese Auf  gabe wird     erfindungsgemäss    dadurch gelöst, dass zwi  schen dem     Faltkörper    und mindestens einem der beiden  Seitenteile eine sich über die gesamte Länge der Deh  nungsfuge und über     einen    wesentlichen Teil     ihrer    Breite  erstreckende Verbindungsleiste angeordnet ist, welche  auf ihrer der Dehnungsfuge     abgekehrten    Aussenfläche  im     wesentlichen    eben und glatt ausgebildet und min  destens mit dem     Seitenteil    lösbar gekuppelt ist.

   Hier  durch wird zunächst erreicht, dass der Faltkörper der  Abdichtung eine besonders geringe Breite besitzt, die  nur gerade so gross bemessen ist, wie dies im     Hinblick     auf die Bewegung der Baukörper unbedingt erforderlich  erscheint. Der übrige     Teil    der     Dehnungsfugenbreite    wird  von mindestens einer     Verbindungsleiste    überdeckt, die  auf     ihrer    der Dehnungsfuge abgekehrten Aussenfläche im  wesentlichen eben und glatt ausgebildet ist. Dies ermög  licht es, die Verbindungsleiste beispielsweise     mit    Tapete  zu bekleben oder mit einem entsprechenden Anstrich  zu versehen und sie somit den übrigen Flächenteilen  der Decke bzw. der Wand anzugleichen.

   Auf diese Weise  ist bei Verwendung der     erfindungsgemäss    ausgebildeten  Abdichtung von der Dehnungsfuge praktisch nur noch  der eine relativ geringe Breite besitzende Faltkörper  sichtbar.  



  Die wegen der zwischengeschalteten Verbindungs  leiste bzw. =leisten nur geringe Breite des     Faltkörpers     verhindert ausserdem ein Durchhängen desselben, was  bei den     bekannten    Abdichtungen     infolge    ihrer grossen  Breite und damit     ihres    zu grossen Eigengewichtes - ins  besondere bei Dehnungsfugen an Decken - praktisch  nicht zu vermeiden ist. Ausserdem wird die Anzahl der  Schmutzecken bei der Abdichtung nach der Erfindung  erheblich     verringert,    da bei dieser ein Faltkörper Ver  wendung findet, der wesentlich weniger Falten aufweist,  als dies bei den bekannten Abdichtungen der Fall ist.

    Die     garinge    Anzahl der Falten stört im übrigen auch  den Betrachter weit weniger     als    die eine grosse Anzahl  von Falten besitzenden Faltkörper der bekannten Ab  dichtungen, die sich über die gesamte Breite der Deh  nungsfuge erstrecken und daher beispielsweise 400 oder  500 mm breit sein können.  



  Ausserdem besitzt die erfindungsgemäss ausgebildete  Abdichtung den Vorteil, dass ihre Montage ausserordent  lich einfach ist und die Abdichtung ohne weiteres     ein-          wandfrei    gerade bzw. lotrecht an Decken und Wänden       angebracht    werden kann. Hierzu werden zunächst die  beiden Seitenteile beiderseits der Dehnungsfuge fest mit  den     Baukörpern    verbunden, was sowohl durch Nageln,  Nieten, Schrauben oder auch Kleben geschehen kann.

      Das Befestigen der     Seitenteile    wird dabei ohne die ge  ringste, von dem     Faltkörper    erzeugte, äusserst     störend          wirkende    Zugbeanspruchung vorgenommen, da der     Falt-          körper    zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit den Seiten  teilen verbunden ist. Diese können daher ohne Schwie  rigkeiten gerade bzw. lotrecht ausgerichtet     und    befestigt  werden. Erst danach wird der Faltkörper zwischen den       Seitenteilen    befestigt, wobei die dabei auftretende Span  nung kaum noch hinderlich ist.

   Die     Seitenteile    der Ab  dichtung sind ausserdem beim Anbringen des     Faltkör-          pers    bereits derart     zuverlässig    mit den Bauwerkskörpern  verbunden, dass sie die dabei auftretenden Zugbean  spruchungen ohne die geringste Veränderung ihrer gera  den bzw. lotrechten Lage aufnehmen können. Infolge  der auch durch das Einbringen des Faltkörpers nicht       gestörten    geraden bzw. lotrechten Anordnung der Sei  tenteile richtet sich auch der Faltkörper nach den Sei  tenteilen aus, so dass die Falten ebenfalls genau gerade  bzw. lotrecht verlaufen.

   Somit wird in vorteilhafter  Weise die sonst äusserst     unschön    wirkende Dehnungsfuge  von einem schmalen, schnurgerade verlaufenden     unauf-          fälligen    Faltkörper abgedeckt, während die übrigen Teile  der erfindungsgemäss vorgeschlagenen Abdichtung, näm  lich die     Verbindungsleiste    bzw.     -leisten,        beispielsweise          mit    Tapete überklebt oder     mit    Farbe überstrichen wer  den und somit weitgehend unsichtbar gemacht werden  können.  



  Trotzdem ist es bei der Abdichtung nach der Er  findung jederzeit     möglich,    einen schadhaft gewordenen       Faltkörper    in     kürzester    Zeit     auszuwechseln.    Dies ist vor  allem deshalb durchführbar, weil die     Verbindungsleiste     usw. -leisten mindestens     mit    dem Seitenteil lösbar ge  kuppelt sind. Die Verbindungsleiste bzw. -leisten und  damit auch der     zwischengeschaltete    Faltkörper werden  von den     Seitenteilen    gelöst, während diese in ihrer ur  sprünglichen,     mit    den     Baukörpern    verbundenen Lage  verbleiben.

   Ein Aufschlagen des Putzes und Ablösen  der     Seitenteile    von den Baukörpern, wie bei der ein  gangs beschriebenen bekannten Abdichtung, ist nicht  erforderlich. Somit wird der beim Auswechseln des     Falt-          körpers    notwendige     Arbeits-,        Zeit-    und Kostenaufwand  um ein erhebliches Mass     verringert    und der hierbei an  fallende Schmutz und Staub auf eine unbedeutende  Menge eingeschränkt.

   Auf keinen Fall braucht die Putz  schicht im Bereich der     Dehnungsfuge    ausgebessert zu  werden, sondern es     ist    im Höchstfall ein Stück Tapete       nachzukleben    oder der Anstrich der Verbindungsleiste       auszubessern    oder zu erneuern. In den meisten Fällen  ist     daher    eine     Weiterbenutzung    des Raumes während der  Durchführung     dieser    Arbeiten durchaus     möglich    und  - sofern Schutzmassnahmen überhaupt erforderlich  sind - genügt es, selbst empfindliche Einrichtungsgegen  stände mit Tüchern,     Plastikfolien    oder Papier abzu  decken.  



  Wegen dieser verhältnismässig einfachen Art, den  Faltkörper bzw. die     Verbindungsleiste    bzw. -leisten aus  zutauschen, können     diese        in    ihrer Breite leicht den je  weils erforderlichen Verhältnissen angepasst werden. Es  lässt sich somit die Breite des Faltkörpers auch nach  träglich noch in einfacher Weise verringern, wenn die  Bewegungen der Baukörper geringer sind, als dies ur  sprünglich erwartet worden war. Anderseits lässt sich     ein     breiterer Faltkörper einbauen, wenn die Bewegungen  der Baukörper grösser als erwartet sind.

   Ausserdem kann  die Lage des Faltkörpers im Bereich der     Dehnungsfuge     beliebig gewählt werden, so dass sich     unter    Umständen  die Möglichkeit ergibt, bei einer beispielsweise in der      Nähe eines     Schrankes    befindlichen     Dehnungsfuge    den       Faltkörper    so     anzuordnen,    dass dieser noch von dem  Schrank verdeckt wird, während die übrigen Teile der  erfindungsgemäss ausgebildeten Abdichtung ohnehin  kaum zu erkennen     sind.     



  Es     kann    jedoch auch     vorteilhaft        sein,    auf beiden  Seiten des Faltkörpers zwischen diesem und den Seiten  teilen jeweils     eine        Verbindungsleiste    anzuordnen.

   In die  sem Falle befindet sich der Faltkörper     im        mittleren          Breitenbereich    der Dehnungsfuge,     während    sich beider  seits nach aussen hin     im    wesentlichen eben     und    glatt       ausgebildete        Verbindungsleisten    anschliessen.     Im    allge  mein ist     es    zweckmässig, wenn die Breite der     Verbin-          dungsleiste    bzw.

       -leisten        mindestens    ebenso gross, vor  zugsweise grösser als die     Ausgangsbreite    des     Faltkörpers     bemessen ist. Dabei     empfiehlt    es ,sich, wenn die     Ver-          bindungsleiste    bzw. -leisten nach dem     Einbau    etwa 50  bis 80 % der     Dehnungsfugenbreite    abdecken.

   Bei einer  derartigen Ausführung der Erfindung erzielt man einer  seits     eine    besonders, schmale     Ausbildung    des Faltkörpers,  die sowohl für das Aussehen als     auch        in    bezug auf  Schmutzecken und     Durchbiegung    ausserordentlich vor  teilhaft     ist.    Anderseits ergibt sich hieraus eine     Vielzahl     von     Variationsmöglichkeiten    die Breite und Lage     des          Faltkörpers    weitgehend zu verändern.

   Die Seitenkanten  der     Verbindungsleiste    bzw. -leisten sind zweckmässig       einerseits    am Faltkörper und anderseits an den Seiten  teilen lösbar befestigt, so dass nach der     festen    Verbin  dung der     Seitenteile        mit    den beiderseits der Dehnungs  fuge befindlichen     Baukörpern    sowohl der Faltkörper als  auch die     Verbindungsleiste    bzw. -leisten     in        beliebiger          Weise    ein- und ausgebaut sowie ausgewechselt werden  können.  



  Besonders     vorteilhaft    ist es, wenn die der Dehnungs  fuge abgekehrten Aussenflächen der     Verbindungsleiste     bzw. -leisten des Faltkörpers eine     durchgehende,    im  wesentlichen ebene und glatte Fläche bilden. Je glatter  die Aussenfläche der Abdichtung     ausgebildet        ist,    um so  einfacher ist es, mit     Hilfe    von Tapete oder Anstrich  die Abdichtung an die übrigen Teile der Decke bzw.  Wand anzupassen.     Hierdurch    wird der störende Ein  druck einer solchen Dehnungsfuge weitgehend gemildert.

    Ausserdem werden Schmutzecken weitgehend     beseitigt.     Aus dem gleichen Grunde empfiehlt es sich, die der  Dehnungsfuge abgekehrten Aussenflächen der Klemm  leisten etwa in derselben Ebene anzuordnen wie die  Aussenflächen der     Verbindungsleiste    bzw. -leisten und  des Faltkörpers.  



  In der Zeichnung     ist    die Erfindung anhand mehrerer       Ausführungsbeispiele    veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.    1     eine    Abdichtung für     eine    Decke gemäss der  Erfindung im Querschnitt mit     axonometrischer    Andeu  tung     ihrer        Längsausdehnung,          Fig.    2 eine andere Ausführungsform     einer    Decken  abdichtung nach der     Erfindung    mit parallel zu den       Baukörpern    angeordneten     Verankerungsstreifen,

            Fig.    3     eine    dritte Ausführungsform     einer    Decken  abdichtung     mit    senkrecht zur Oberfläche der Baukörper  angeordneten     Verankerungsstreifen,          Fig.    4     eine    vierte Ausführungsform einer Decken  abdichtung     mit    nur auf     einer    Seite des Faltkörpers an  geordneter Verbindungsleiste.  



  In den     Fig.    1 bis 4 sind mit 1 zwei Baukörper  bezeichnet, die     zwischen    sich     eine        I?ehnungsfuge    2     ein-          schliessen.    Die Dehnungsfuge 2     ist-    in     ihrer    Ausgangs  breite dargestellt, welche sich nach dem Einbau der Ab  dichtung sowohl     vergrössern    als auch     verkleinern    kann..    Die Ausgangsbreite der     Dehnungsfuge    2, für welche  die Abdichtung nach der     Erfindung    verwendet werden  kann, beläuft sich auf etwa 50 bis 500 Millimeter.

   Bei  derseits der Dehnungsfuge sind zwei parallel     zueinander          in    Fugenlängsrichtung verlaufende Seitenteile 3 ange  ordnet, die mit den beiderseits der Dehnungsfuge 2  befindlichen Baukörpern 1 fest verbunden sind. Zwi  schen den Seitenteilen 3 ist ein Faltkörper 4 angeordnet,  der bei den Ausführungsformen nach     Fig.    1 bis 3 von  zwei     Verbindungsleisten    5 gehalten und über diese mit  den Seitenteilen 3 verbunden ist.

   Bei der Ausführungs  form nach     Fig.    4     ist    nur auf     einer    Seite des     Falt-          körpers    4     eine        Verbindungsleiste    5 vorgesehen, so dass  der Faltkörper 4 auf einer Seite unmittelbar mit dem  zugehörigen Seitenteil 3 verbunden     ist.    Die Seitenteile 3,  der Faltkörper 4 und die     Verbindungsleisten    5     erstrek-          ken    sich über die gesamte Länge der Dehnungsfuge,  wie     dies    durch die     axonometrische    Darstellung angedeu  tet ist.  



  Der Faltkörper 4 besteht aus einer Anzahl     V-för-          mig    angeordneter Stege 6, die an ihrem Rand     mitein-          ander    verbunden sind und an ihrer der     Dehnungsfuge    2  zugekehrten Unterseite wie auch an ihrer der Dehnungs  fuge 2 abgekehrten Oberseite. mit sich     in        Längsrichtung     erstreckenden Flanschen 7 versehen sind.

   Bei den     Fig.    1  bis 3 bestehen die den     Verbindungsleisten    5 zugewand  ten Seitenkanten des Faltkörpers 4 aus     einem    sich eben  falls in     Längsrichtung        erstreckenden    rippen- oder wulst  förmigen Ansatz 8, welcher in eine entsprechend ge  formte Längsführung 9 der     Verbindungsleisten    5 ein  greift.

   Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist der  Faltkörper 4 nur auf einer Seite mit einem derartigen  rippen- oder     wulstförmigen    Ansatz 8 versehen, welcher  in eine ebenso wie bei     Fig.    1 bis 3 ausgebildete Längs  führung 9 der einzigen vorhandenen     Verbindungsleiste    5  eingreift.

   Bei allen Ausführungsformen weisen der oder  die rippen- oder     wulstförmigen        Ansätze,    8 des     Falt-          körpers    4     einen    stark verdickten Randabschnitt 10 auf,       hinter    den entsprechend geformte     leistenartige    Vor  sprünge 11 der Längsführung 9 der     Verbindungsleiste    5  greifen.

   Die     Längsführung    9 der     Verbindungsleiste    5  ist demnach     als        hinterschnittene    Führungsnut     ausgebil-          det    während der stark verdickte     Randabschnitt    10 des  rippen- oder     wulstförmigen    Ansatzes 8 bei den dar  gestellten Ausführungsformen im Querschnitt     trapez-          förmig    ausgebildet ist.  



  Die Verbindungsleisten 5 weisen bei allen Aus  führungsformen     eine    der Dehnungsfuge; 2 abgekehrte  glatte und ebene Aussenfläche 12 auf, die mit der Ober  fläche der Flanschen 7     des    Faltkörpers 4 in der gleichen  Ebene     angeordnet        ist.    Auf der den Seitenteilen 3 zuge  wandten Seite besitzen die Verbindungsleisten bzw.       -leiste    5     eine    Seitenkante 13, die zu den Baukörpern 1       hin    abgebogen und im Querschnitt hakenförmig aus  gebildet ist.

   Jede     der    hakenförmig ausgebildeten Seiten  kanten 13 greift dabei in     eine    entsprechend ausgebildete  Nut 14 des zugehörigen Seitenteils 3 ein. Die hakenför  mig ausgebildete Nut 14 ist dabei in     einem        im    übrigen  rechteckig ausgebildeten     inneren    Randabschnitt 15 des  Seitenteiles 3 vorgesehen, das von einem im Querschnitt  im wesentlichen ebenfalls rechteckig und     mit    dem Rand  abschnitt 15     einstückig        ausgebildeten    Mittelabschnitt 16  etwa um die Dicke der Verbindungsleiste 5 überragt  wird.

   Die     einander    zugekehrten     Innenflächen    17 der  hakenförmig     ausgebildeten    Seitenkante 13 der Verbin  dungsleiste 5     und    der     in    entsprechender Weise     ausgebil-          teten    Nut 14 des Seitenteiles 3 sind in bezug auf die      Oberfläche der Baukörper 1 zur Dehnungsfuge 2 hin  geneigt angeordnet.

   Die     mit    einer     Kreuzschraffur        ver-          sehenen    äusseren Randabschnitte der Seitenkanten 13  bestehen aus einem wesentlichen weicheren und elasti  scheren Material als     diel    übrigen Abschnitte der Ver  bindungsleiste 5, z. B. aus     Weich-Polyvinylchlorid,    wäh  rend die Verbindungsleiste 5 im übrigen z. B. aus Hart  Polyvinylchlorid hergestellt ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist der     Falt-          körper    4 auf der dem Seitenteil 3 zugekehrten Seite  mit einer zu dem zugehörigen Baukörper 1 hin ab  gebogenen und im Querschnitt hakenförmig ausgebil  deten Seitenkante 13a versehen, die die gleiche Aus  bildung besitzt wie die Seitenkante 13 der Verbindungs  leiste bzw. -leisten 5. Die hakenförmig ausgebildete Sei  tenkante 13a des Faltkörpers 4 greift hierbei unmittel  bar in eine entsprechend geformte Nut 14 des zuge  hörigen     Seitenteiles    3 ein.

   Auch in diesem Falle ist der  äussere Randabschnitt der Seitenkante 13a, der in der  Zeichnung mit     einer        Kreuzschraffur    versehen ist, aus  einem wesentlich weicheren und     elastischeren    Material  hergestellt als der übrige Teil der Seitenkante 13a.  



  Zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen der  Verbindungsleiste' 5 bzw. des Faltkörpers 4 von dem  Seitenteil 3 trägt der Mittelabschnitt 16 jedes Seiten  teiles 3 eine Klemmleiste 18 mit einem streifenförmigen       Abdeckflansch    19, mit welchem die     Klemmleiste    18  die     dem        Seitenteil    3 zugekehrte Seitenkante 13 der  Verbindungsleiste 5 bzw. des Faltkörpers 4 um ein  beträchtliches Mass überlappt.

   Die von dem     Abdeck-          flansch    19 der     Klemmleiste    18 überlappte Seitenkante  13 der     Verbindungsleiste    5 bzw. des Faltkörpers 4 ist  um ein der Dicke des     Abdeckflansches    19 entsprechen  des Mass zum Baukörper 1 hin gekröpft ausgebildet.  Zur Befestigung der Klemmleiste 18 besitzt diese an  ihrer dem Seitenteil 3 zugewandten Unterseite des Ab  deckflansches 19 einen leistenartigen, sich in Längs  richtung erstreckenden Kupplungsansatz 20, welcher in  eine entsprechend ausgebildete Kupplungsnut 21 ein  greift, die in der Oberfläche des Mittelabschnittes 16  des     Seitenteils    3 vorgesehen ist.

   Sowohl der leisten  artige Kupplungsansatz 20 der Klemmleiste 18 wie auch  ,die Kupplungsnut 21 des Seitenteils 3 sind im Quer  schnitt im     wesentlichen        schwalbenschwanzartig    ausgebil  det. Lediglich ein mit 22 bezeichneter äusserer Rand  abschnitt des leistenartigen Kupplungsansatzes 20 weist  eine sich zu     seiner        Stirnseite    hin verringernde Breite auf  und ist im     Querschnitt    etwa     trapezförmig    ausgebildet.  



  In     Fig.    1 und 4 ist der Mittelabschnitt 16 der Seiten  teile 3 jeweils auf der der Dehnungsfuge 2 abgewandten  Seite mit einem im Querschnitt etwa     dreieckförmigen          Planschartigen    Ansatz 23 versehen, der zur Befestigung  des     Seitenteiles    3 auf dem     Baukörper    1 dient. Der       Planschartige    Ansatz 23 besitzt dabei einen sich in sei  ner     Längsrichtung    erstreckenden, ebenfalls im Quer  schnitt etwa dreieckig ausgebildeten Hohlraum 24.

   Der  äussere Randabschnitt des     dreieckförmigen    Planscharti  gen     Ansatzes    23 trägt ausserdem einen sich in Längs  richtung     erstreckenden    Wulst 25, der als     Abschlusskante     und Anlage für eine mit 26 bezeichnete Moosgummi  schicht dient, die zwischen dem Baukörper 1 und dem  Seitenteil 3 eingelegt ist, um die praktisch stets vor  handenen     Unebenheiten    auf der     Oberfläche    der Bau  körper auszugleichen.

   Dies ist vor allem dann von be  sonderer Bedeutung, wenn als Befestigungsmittel für die       Sehentelle        keind    Nägel,     Schrauben    oder Nieten verwendet    werden, sondern die Seitenteile mit Hilfe eines Spezial  klebers auf die Baukörper aufgeklebt werden, wie dies       beispielsweise    bei den Ausführungsformen nach     Fig.    1  und 4 der Fall ist.  



  Bei der     in        Fig.    2 dargestellten     Ausführungsform    ist  der Mittelabschnitt 16 der Seitenteile 3 auf seiner dem  Baukörper 1 zugekehrten Unterseite mit einer im Quer  schnitt     schwalbenschwanzartig    ausgebildeten, sich in  Längsrichtung erstreckenden Leiste 27 versehen, welche  als Befestigungsmittel für einen aus einem gelochten  Blech - vorzugsweise aus Streckmetall - bestehenden       Verankerungsstreifen    28 ausgebildet ist.

   Der     Veranke-          rungsstreifen    28 besitzt an     seinem    Randabschnitt     eine     der im Querschnitt     schwalbenschwanzartig    ausgebilde  ten Leiste 27     angepasste    Nut 29, die durch ein ent  sprechendes Biegen des Randabschnittes des     Veranke-          rungsstreifens    28 hergestellt ist. In die durch Biegen       hergestellte    und daher federnde Nut 29 des     Veranke-          rungsstreifens    28 ist die     schwalbenschwanzartige    Leiste  27 des Seitenteils 3 eingedrückt.

   Der     Verankerungs-          streifen    28 verläuft dabei parallel zur Oberfläche der  Baukörper 1.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    3 entspricht im  wesentlichen der Ausführungsform nach     Fig.    2. Dieser  gegenüber besteht lediglich insofern ein Unterschied, als  die mit 27a bezeichnete     schwalbenschwanzartige    Leiste  des Seitenteiles 3 nicht an dessen Unterseite, sondern  auf der der Dehnungsfuge 2 abgekehrten Aussenseite des  Mittelteils 16 angeordnet ist. Der in gleicher Weise wie  in     Fig.    2 ausgebildete     Verankerungsstreifen    28 ist bei  dieser Ausführungsform senkrecht zur Oberfläche des  Baukörpers 1 angeordnet.

   Selbstverständlich ist :es je  doch möglich, bei     einem    der beiden Seitenteile 3 auf  der dem Baukörper 1 zugekehrten Unterseite eine im  Querschnitt     schwalbenschwanzartig    ausgebildete     Leiste     27 vorzusehen, während der andere der beiden Seiten  teile 3 auf der der Dehnungsfuge 2 abgekehrten Aussen  seite mit einer     schwalbenschwanzartigen    Leiste 27a ver  sehen ist.  



  Obwohl die Erfindung in der Zeichnung lediglich  anhand von Abdichtungen für Decken veranschaulicht  worden ist, lässt sie sich selbstverständlich auch für die  Abdichtung von Dehnungsfugen in Wänden verwenden.  



  Bei allen in der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsformen besitzen die Verbindungsleisten 5 einen  dünnwandigen, aussenseitig eben und glatt ausgebildeten  streifenförmigen Mittelteil, deren dem zugeordneten Sei  tenteil 3 zugewandte Seitenkante 13 zu den Baukör  pern 1 abgebogen und im Querschnitt hakenförmig aus  gebildet ist sowie in eine entsprechend ausgebildete Nut  14 des zugehörigen Seitenteiles 3 eingreift. Eine solche       Ausbildung    der Verbindungsleisten 5 und des zugehö  rigen Seitenteiles 3 erlaubt eine einwandfrei sichere  Kupplung zwischen den Verbindungsleisten 5 und den  Seitenteilen 3, die ausserdem aufgrund der einfachen  hakenförmigen Ausbildung ohne besonderen Aufwand  von der Aussenfläche der Decke bzw. der Wand her ge  schlossen oder geöffnet werden kann.  



  Allen in der Zeichnung dargestellten Ausführungs  formen ist ferner gemeinsam, dass jeder Seitenteil 3  einen mit einer hakenförmig ausgebildeten Nut 14     ver-          sehenen    inneren Randabschnitt 15, der zur Kupplung  mit der Verbindungsleiste 5 dient, und einen Mittel  abschnitt 16 aufweist, der mit Klemmitteln 21 zur Be  festigung einer Klemmleiste 18 und mit Ansätzen 23,  27 bzw. 27a zur Befestigung des     Seitenteiles    3 an den  Baukörpern 1 versehen ist.

   Derart ausgebildete Seiten-      teile 3 besitzen eine     Querschnittsform,    die sich in den       meisten        Anwendungsfällen    als die weitaus     günstigste     herausgestellt hat.     Ferner    überragen bei allen Ausfüh  rungsformen die Mittelabschnitte 16 der Seitenteile 5  die     mit    der hakenförmigen Nut 14     versehenen        inneren     Randabschnitte 15 zu der den Baukörpern 1 abgekehr  ten Seite     hin    etwa um die Dicke der Verbindungsleiste 5.

    Die Oberfläche des Mittelabschnittes 16 jedes Seiten  teiles 3 und die     Oberfläche    des Randabschnittes der  zugehörigen Verbindungsleiste 5 bilden auf diese Weise  eine in der     gleichen    Ebene liegende Fläche, die eine ein  fache Ausbildung der Klemmleiste 18     ermöglicht.    Bei  dieser Ausführungsform ist es jedoch auch denkbar, die  Verbindungsleiste ohne Verwendung einer Klemmleiste  18 an den     Seitenteilen    3 zu befestigen.

   Dies ist insbe  sondere deshalb möglich, weil die sich in diesem Falle  ergebende ebene und glatte Aussenfläche der gesamten  Abdichtung nicht durch eine Abstufung unterbrochen  wird und die     in    Rede stehenden Abschnitte auf gleicher  Höhe mit der Aussenfläche der Decke bzw. der Wand  und den übrigen     Teilen    der Abdichtung angeordnet sind.  



  Bei allen in der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsformen     sind    ferner die einander     zugekehrten    In  nenflächen 17 der hakenförmig ausgebildeten Seiten  kante 13 der Verbindungsleiste bzw. -leisten 5     und    der  hakenförmig ausgebildeten Nut 14 der Seitenteile 3 in  bezug auf die     Oberfläche    der Baukörper 1 zur Deh  nungsfuge 2     hin    geneigt angeordnet.

   Eine solche Aus  gestaltung der hakenförmig ausgebildeten Seitenkante  13 der     Verbindungsleiste    bzw. -leisten 5 bzw. der ent  sprechend ausgebildeten Nut 14 der Seitenteile 3 er  möglicht     ein    besonders leichtes     Ineinanderhaken    der ent  sprechenden Teile und damit ein     einfaches    Kuppeln  zwischen den Verbindungsleisten 5 und den Seitentei  len 3. Vor allem aber erreicht man hierdurch, dass die  Gesamtbreite der Seitenteile 3     besonders    gering gehal  ten werden kann, weil die hakenförmige Nut 14 eben  falls nur relativ schmal ausgebildet zu werden braucht.

    Hierdurch     wird        einerseits    eine beträchtliche Material  ersparnis erreicht und zum anderen auch die Montage  durch die erzielte     Gewichtsvsrminderung    erleichtert. Die  besonders schmale Ausbildung     der        ineinandergreifen-          den    Abschnitte der     Verbindungsleisten    5 und der Seiten  teile 3 wird nur durch die geneigte Anordnung der ein  ander zugekehrten     Innenflächen    14 der hakenförmigen       ausgebildeten    Seitenkante 13 und des Seitenteiles 3 er  reicht,

   weil die Verbindungsleiste 5 und das Seitenteil 3  im Querschnitt gesehen durch     eine    Art Drehbewegung  gelöst bzw.     ineinandergehakt    werden können, was bei       parallel    zu den Oberflächen der Baukörper 1 verlaufen  den     Innenflächen    nur durch eine     in    gleicher Richtung       erfolgende    Relativverschiebung dieser Teile möglich  wäre.     Eine    Parallelverschiebung     erfordert    jedoch eine       verhältnismässig    breite Ausbildung der hakenförmigen  Nut 14 und damit des gesamten Seitenteiles 3.  



  Des weiteren     ist    bei den Ausführungsformen nach       Fig.    1 bis 4 der freie     Endabschnitt    der hakenförmig aus  gebildeten Seitenkante 13 der Verbindungsleisten 5 aus       einem    weichen,     elastischen    Werkstoff     hergestellt,    wäh  rend die übrigen Abschnitte der     Verbindungsleisten    5  aus einem     wesentlich    härteren Werkstoff bestehen.

   Hier  durch wird     das    Lösen und Befestigen der Verbindungs  leisten 5 an den Seitenteilen 3 weiter vereinfacht, ohne  dass die Zuverlässigkeit dieser Verbindung beeinträchtigt       wird.        Beim    Lösen     und    Befestigen der Verbindungslei  sten 5 sind die freien     Endabschnitte    in der Lage, so    weit nachzugeben, dass die hierbei erforderliche Dreh  bewegung ohne     Schwierigk--iten    durchführbar ist.  



  Ferner zeigen alle     Zeichnungsfiguren    eine Klemm  leiste 18, welche einen sich über einen wesentlichen  Teil der Breite des Seitenteiles 3 erstreckenden streifen  förmigen     Abdeckflansch    19 besitzt, auf dessen dem  Seitenteil 3 zugekehrter Unterseite     in    den Seitenteil 3  eingreifende Klemmittel vorgesehen sind. Hierbei ist es  zweckmässig, wenn der     Abdeckflansch    19 der Klemm  leiste 18 die dem Seitenteil 3 zugekehrte Seitenkante 13  der     Verbindungsleiste    5 um ein beträchtliches Mass  überlappt.

   Eine solche Ausbildung der Klemmleiste 18  garantiert, dass die     Verbindung    zwischen Seitenteil 3  und Verbindungsleiste 5 sich nicht unbeabsichtigt löst,       was    zur Folge hätte, dass der Faltkörper 4 und die Ver  bindungsleiste bzw. -'leisten 5 von der Decke herunter  fallen oder sich von der Wand ablösen und die Deh  nungsfuge 2 freigeben.  



  Bei allen     in    der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsformen ist ferner die von dem     Abdeckflansch    19  der     Klemmleiste    18 überlappte Seitenkante 13 der Ver  bindungsleiste 5 vorzugsweise um ein der Dicke des       Abdeckflansches    19 entsprechendes Mass zum Baukör  per 1 hin gekröpft ausgebildet. Auf diese Weise wird       erreicht,    dass auch bei Verwendung einer die Seitenkante  der     Verbindungsleiste    5 überlappenden     Klemmleiste    18  die den Baukörpern 1 bzw.

   Dehnungsfuge 2 abgewandte  gesamte     Aussenfläche    der Abdichtung glatt und eben  ausgebildet ist     und    ausserdem mit der Oberfläche der  Decke bzw. der Wand eine einheitliche Ebene bildet.  



  Die Klemmittel der Klemmleiste 18 bestehen im  allgemeinen aus einem an der Unterseite ihres     Abdeck-          flansches    19 vorgesehenen leistenartigen Kupplungsan  satz 20, welcher in eine entsprechend ausgebildete Kupp  lungsnut 21 in der Oberfläche des Mittelabschnittes 16  des Seitenteiles 3 eingreift. Hierbei     sind    sowohl der  leistenartige Kupplungsansatz 20 der Klemmleiste 18  als auch die Kupplungsnut 21 des Seitenteiles 3 im  Querschnitt im wesentlichen     schwalbenschwanzartig    aus  gebildet. Auf diese Weise ist es möglich, die Klemm  leiste 18 derart fest mit dem Seitenteil 3 zu verbinden,  das     ein    ungewolltes Lösen der     Klemmleiste    18 ausge  schlossen ist.

   Sie stellt daher eine zuverlässige Sicherung  auch gegen ein Lösen     der    hakenförmig     ineinandergrei-          fenden    Verbindungsleisten 5 und Seitenteile 3 dar. Es  ist jedoch auch     möglich,    dem leistenartigen Kupplungs  ansatz 20 eine     in    anderer Weise ausgebildete Form zu  geben.

   So ist es beispielsweise denkbar, dass der leisten  artige Kupplungsansatz 20 der     Klemmleiste    18 im  Querschnitt     die    Form eines Vierecks oder     eines    Kreis  abschnittes besitzt und die Nut 21 im Mittelabschnitt 16       des    Seitenteiles 3     in    entsprechender Weise ausgebildet  ist. Es hat sich jedoch in allen Fällen als zweckmässig  erwiesen, wenn der äussere Randabschnitt 22 des lei  stenartigen Kupplungsansatzes 20 eine sich zu     seiner          Stirnseite;        hin    verringernde Breite besitzt.

   Hierdurch er  reicht man, dass das Aufsetzen der Klemmleiste 18 bei  der Montage oder nach dem Auswechseln des     Falt-          körpers    4 besonders leicht     durchgeführt    werden kann,  während trotzdem ein unbeabsichtigtes Lösen nicht mög  lich     ist.     



  Die     Fig.    1 bis 3     zeigen    ferner das Merkmal, dass  der Faltkörper an     seinen    beiden, den Verbindungslei  sten 5 zugewandten Seitenkanten     mit    einem sich in       seiner    Längsrichtung erstreckenden rippen- oder     wulst-          förmigen    Ansatz 8 versehen     ist,    welcher in     eine    ent  sprechend geformte Längsführung 9 der Verbindungs-      leiste 5 eingreift.

   Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4  ist der Faltkörper 4 nur an einer Seite, nämlich der der  einzigen vorhandenen     Verbindungsleiste    5, zugekehrten  Seitenkante mit einem solchen     wulstförmigen    Ansatz 8  versehen. Durch die Anordnung eines derartigen     rippen-          oder        wulstförmigen    Ansatzes 8 an dem Faltkörper 4  und die     Anbringung    einer entsprechend geformten       Längsführung    9 an der Verbindungsleiste 5 ergibt sich  die Möglichkeit, den Faltkörper 4 auch von der Ver  bindungsleiste 5 in einfacher     Weise    zu lösen.

   Demzu  folge     ist    es bei einer etwaigen Beschädigung des Falt  körpers 4 möglich, diesen allein auszuwechseln, ohne  dass auch gleichzeitig die Verbindungsleisten 5 mit aus  gewechselt werden müssen. Dies hat den Vorteil, dass  beim Auswechseln des Faltkörpers 4 der Anstrich der  Verbindungsleisten 5 bzw. die auf sie aufgeklebte Ta  pete nicht beschädigt und unbrauchbar werden. Dies ist  deshalb von besonderer Bedeutung, weil es erhebliche  Schwierigkeiten bereitet, einen neu aufgebrachten An  strich bzw. neu aufgeklebte Tapetenstreifen in ihrer  Helligkeit und Tönung genau dem bereits vorhandenen  Anstrich bzw. den bereits vorhandenen Tapeten auf den  benachbarten Flächenabschnitten der Decke oder Wand  anzupassen.

   Ausserdem ergibt sich bei dieser Ausbildung  die Möglichkeit,     Verbindungsleisten    5 und     Faltkörper    4  getrennt auf Lager zu halten, so dass jederzeit beliebige  Kombinationen von Faltkörpern 4 und Verbindungslei  sten 5 der verschiedensten Breiten zusammengestellt  werden können. Hierdurch ist es bei einfacher Lagerhal  tung möglich, Abdichtungen breit zu halten, die für  Dehnungsfugen unterschiedlichster Breite     geeignet    sind.  



  Der rippen- oder     wulstförmige    Ansatz 8 des     Falt-          körpers    4 weist ferner bei allen in     Fig.    1 bis 4 dar  gestellten Ausführungsformen einen stark verdickten  Randabschnitt 10 auf, hinter den entsprechend geformte  leistenartige Vorsprünge 11 der Längsführung 9 der       Verbindungsleiste    5 greifen.

   Hierbei     empfihelt    es sich,  die Längsführung 9 der Verbindungsleiste 5 als     hinter-          schnittene    Führungsnut auszubilden, während der stark  verdickte Randabschnitt 10 des rippen- oder     wulst-          förmigen    Ansatzes 8 des     Faltkörpers    4 im Querschnitt       trapez-,        dreieck-    oder     halbkreisförmig    ausgebildet ist.

    Bei einer solchen Ausbildung der Kupplung zwischen  dem     Faltkörper    4 und der bzw. den     Verbindungsleisten    5  ist eine stets     zuverlässige    Verbindung zwischen diesen  Teilen gewährleistet, die bei sämtlichen denkbaren und  möglichen Relativbewegungen der beiden Baukörper 1  nicht     unbeabsichtigt    gelöst werden kann. Anderseits ist  es jedoch durchaus möglich, Faltkörper 4 und Ver  bindungsleiste bzw. -leisten 5 voneinander zu trennen  oder wieder zusammenzufügen, sobald diese nicht mehr  eingebaut     sind    und daher in Längsrichtung gegenein  ander     verschoben    werden können.  



  Bei den in     Fig.    1 und 4 dargestellten Ausführungs  formen ist der Mittelabschnitt 16 jedes Seitenteiles auf  seiner der     Dehnungsfuge;    2 abgekehrten Seite mit einem  im Querschnitt vorzugsweise etwa     dreieckförmigen          flanschartigen    Ansatz 23 versehen. Dieser     flanschartige     Ansatz 23 dient zur Befestigung des Seitenteiles 3 auf  den Baukörpern 1, wobei die hierzu benutzten Nägel,  Schrauben oder Nieten durch diesen Ansatz hindurch  in den Baukörper 1 eingetrieben werden. Ausserdem  besteht noch die     Möglichkeit,    die Seitenteile 3 mit Hilfe  eines Spezialklebers auf den Baukörpern 1 zu befestigen.

    Durch den     flanschartigen    Ansatz 23 ist die Auflage  fläche der     Seitenteile    3     wesentlich        vergrössert    und somit       eine    bessere Befestigung der Seitenteile 3 auf den Bau-         körpern    1 möglich.     Zweckmässigerweise    besitzt der       flanschartige    Ansatz 23 hierbei mindestens einen sich  in seiner Längsrichtung erstreckenden Hohlraum 24.  Dieser Hohlraum 24 bewirkt bei     der    Herstellung der  Seitenteile 3 eine erhebliche Materialeinsparung, was  sich günstig auf die Herstellungskosten auswirkt.

   An  derseits wird hierdurch das Gewicht eines solchen Sei  tenteiles 3 verringert, was     wiederum    die Handhabung  bei der Lagerhaltung und bei der Montage vereinfacht.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist der  Mittelabschnitt 16 jedes Seitenteiles auf seiner dem  Baukörper 1 zugekehrten Unterseite und bei der Aus  führungsform nach     Fig.    3 auf seiner der Dehnungs  fuge 2 abgewandten     Seite,    mit einer im Querschnitt       schwalbenschwanzartig    ausgebildeten Leiste 27 bzw. 27a  versehen, welche als Befestigungsmittel für einen aus  einem gelochten Blech bestehenden     Verankerungsstrei-          fen    28 ausgebildet ist. Das Seitenteil 3 wird hierbei  mittels dieses     Verankerungsstreifens    28 auf dem Bau  körper 1 befestigt.

   Eine solche Befestigung empfiehlt  sich vor allem dann, wenn besonders hohe Zugbean  spruchungen der Seitenteile 3 zu erwarten sind, was  insbesondere bei Dehnungsfugen grösserer Breite vor  kommt. Durch die Verwendung eines gelochten Bleches  als     Verankerungsstreifen    28     ist    gewährleistet, dass dieser  nach dem Aufbringen und Abbinden des Putzes ausser  ordentlich fest mit dem Baukörper 1 verbunden ist.  Diese Wirkung wird vor allem dadurch erzielt, dass die  in dem gelochten Blech - aus welchem der     Veranke-          rungsstreifen    28 besteht - vorgesehenen Löcher sich  beim Verputzen der Baukörper 1 vollständig mit Mörtel  füllen.

   Sobald der Mörtel abgebunden hat, wirken die  Löcher des     Verankerungsstreifens    28 in ähnlicher Weise  wie Widerhaken. Somit werden bei dieser Ausführungs  form der Abdichtung die Seitenteile 3 nicht nur von  Befestigungsmitteln, wie Nägel, Schrauben, Nieten oder  dergleichen, gehalten, sondern gehen nach dem Auf  bringen und Abbinden des Putzes eine ausserordentlich  feste und innige Verbindung mit diesem und damit mit  dem     Baukörper    1 ein, deren Hauptvorteil darin liegt,  dass die auftretenden Zugbeanspruchungen völlig gleich  mässig auf den Putz und damit auf den Baukörper 1  übertragen werden.  



  In der Regel besteht der     Verankerungsstreifen    28  aus Streckmetall, was eine besonders intensive Verbin  dung und     Verhakung        zwischen    dem     Verankerungsstrei-          fen    und dem Putz ermöglicht. Ausserdem empfiehlt es  sich, den     Verankerungsstreifen    28 aus einem korrosions  festen Metall, vorzugsweise aus Leichtmetall, herzustel  len.  



  Bei den Ausführungsformen nach     Fig.    2 und 3     ist     die     schwalbenschwanzartige    Leiste 27, 27a des Seiten  teiles 3 in eine entsprechend geformte federnde Nut 29  des     Verankerungsstreifens    28     eindrückbar.    Durch die  zweiteilige Ausbildung von Seitenteil 3 und     Veranke-          rungsstreifen    28 wird die Montage der gesamten Ab  dichtung abermals wesentlich vereinfacht, und zwar des  halb, weil es nunmehr möglich ist, den     Verankerungs-          streifen    28 zunächst ohne den Seitenteil 3 auf dem  Baukörper 1 zu befestigen,

   während der Seitenteil 3  erst zu einem späteren Zeitpunkt mit Hilfe der     schwal-          benschwanzartigen    Leiste 27, 27a am     Verankerungs-          streifen    28 befestigt wird. Das Anbringen des     Veranke-          rungsstreifens    28     ist    ohne den Seitenteil 3 wesentlich  einfacher, und zwar vor allem deshalb,     weil    das Ge  wicht des     Verankerungsstreifens    28 bedeutend geringer      ist, was die Handhabung,     insbesondere    die gerade bzw.  lotrechte Ausrichtung, wesentlich erleichtert.  



  In den     meisten    Fällen ist der vorzugsweise aus       Streckmetall    bestehende     Verankerungsstreifen    parallel  zur Oberfläche der Baukörper 1     angeordnet.    Es     kann     indessen je nach Lage     der    Dehnungsfuge 2 auch zweck  mässig     sein,    den vorzugsweise aus Streckmetall bestehen  den     Verankerungsstreifen    28 senkrecht zur Oberfläche  der Baukörper 1 anzuordnen.     Letzteres    ist vor allem  dann von Vorteil, wenn die     Dehnungsfuge    2 in unmittel  barer Nähe     einer    E     ;

  ke    verläuft, die     beispielsweise    von  zwei etwa im rechten Winkel zueinander angeordneten  Wänden gebildet ist.  



  Sofern - wie bei dem in     Fig.    4 dargestellten     Aus-          führungsbeispiel    - nur auf einer Seite des     Faltkörpers    4       eine    Verbindungsleiste 5 angeordnet ist, empfiehlt es  sich - wie     in        Fig.    4 dargestellt - die dem Seitenteil 3  unmittelbar zugekehrte     Seitenkante    des Faltkörpers 4       mit        einer    in gleicher Weise wie die Seitenkante 13 der       Verbindungsleiste    5 ausgebildeten, im     Querschnitt    ha  kenförmigen Kupplungsleiste zu versehen,

   welche un  mittelbar in die hakenförmige Nut 14 des Seitenteiles 3       eingreift.    Dies hat den Vorteil, dass - für den Fall, dass  nur auf einer Seite des Faltkörpers 4     eine    Verbindungs  leiste 5 angeordnet     ist    - es nicht erforderlich ist, den  zugehörigen Seitenteil 3, welcher direkt     mit    dem     Falt-          körper    4 gekuppelt wird, in anderer Weise auszubilden  als dies bei dem Seitenteil 3 auf der gegenüberliegenden  Seite der Dehnungsfuge der Fall ist, wo     zwischen    diesen  und den Faltkörper 4 eine     Verbindungsleiste    5 einge  schaltet ist.

   Daher     ist    es ohne weiteres möglich, in be  reits     eingebaute    und fest     mit    den Baukörpern 1 ver  bundene Seitenteile     wahlweise        einen    Faltkörper 4 mit  nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten vorgesehenen       Verbindungsleisten    5     einzusetzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abdichtung für Dehnungsfugen in Decken und Wän den von Bauwerken mit zwei etwa parallel und im Ab stand zueinander angeordneten, in Fugenlängsrichtung verlaufenden Seitenteilen, von denen jeder mit einem der beiderseits der Dehnungsfuge befindlichen Baukörper fest verbunden ist und zwischen denen ein lösbar be festigter, sich über die gesamte Fugenlänge erstreckender Faltkörper angeordnet ist, zu dessen Sicherung gegen unbeabsichtiges Lösen jeder der Seitenteile eine lösbare,
    in Fugenlängsrichtung verlaufende Klemmleiste trägt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Faltkörper (4) und mindestens einem der beiden Seitenteile (3) eine sich über die gesamte Länge der Dehnungsfuge (2) und über einen wesentlichen Teil ihrer Breite erstrek- kende Verhindungsleiste (5) angeordnet ist, welche auf ihrer der Dehnungsfuge (2) abgekehrten Aussenfläche (12)
    im wesentlichen eben und glatt ausgebildet und mindestens mit dem Seitenteil (3) lösbar gekuppelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Abdichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf beiden Seiten des Faltkörpers (4) zwischen diesem und den Seitenteilen (3) jeweils eine Verbindungsleiste (5) angeordnet ist. 2.
    Abdichtung nach Patentanspruch oder Unteran- tspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Verbindungsleiste bzw. leisten (5) mindestens ebenso gross, vorzugsweise jedoch grösser als die Ausgangsbreite des Faltkörpers (4) bemessen ist. 3. Abdichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsleiste bzw. -leisten (5) nach dem Einbau etwa 50 bis 80 % der Dehnungs- fugenbreite abdecken.
    4. Abdichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenkanten (13) der Verbin dungsleiste bzw. -leisten (5) einerseits am Faltkörper (4) und anderseits an den Seitenteilen (3) lösbar be festigt sind. 5. Abdichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die der Dehnungsfuge (2) abgekehrten Aussenflächen (12) der Verbindungsleiste bzw. -leisten (5) und des Faltkörpers (4) eine durchgehende, im we sentlichen ebene und glatte Fläche bilden. 6.
    Abdichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die der Dehnungsfuge (2) abgekehrten Aussenflächen der Klemmleisten (18) etwa in derselben Ebene angeordnet sind wie die Aussenflächen (12) der Verbindungsleiste bzw. -leisten (5) und des Faltkörpers (4). 7.
    Abdichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Verbindungsleisten (5) einen dünnwandigen, aussenseitig eben und glatt ausgebildeten streifenartigen Mittelteil besitzen, deren dem zugeordne ten Seitenteil (3) zugewandte Seitenkante (13) zu den Baukörpern (1) hin abgebogen und im Querschnitt haken förmig ausgebildet ist sowie in eine entsprechend aus gebildete Nut (14) des zugehörigen Seitenteiles (3) ein- greift. B.
    Abdichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Seitenteil (3) einen mit einer hakenförmig ausgebildeten Nut (14) versehenen inneren Randabschnitt (15), der zur Kupplung mit der Verbin dungsleiste (5) dient und einen Mittelabschnitt (16) auf weist, der mit Klemmitteln (21) zur Befestigung der Klemmleiste (18) und mit Ansätzen (23, 27, 27a) zur Befestigung des Seitenteiles (3) an den Baukörpern (1) versehen ist. 9.
    Abdichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittelabschnitte (16) der Seiten teile (5) die mit der hakenförmigen Nut (14) ver- sehenen inneren Randabschnitte (15) zu der den Bau- körpern (1) abgekehrten Seite hin etwa um die Dicke der Verbindungsleiste (5) überragen. 10.
    Abdichtung nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die einander zugekehrten Innenflä chen (17) der hakenförmig ausgebildeten Seitenkante (13) der Verbindungsleiste bzw. -leisten (5) und der hakenförmig ausgebildeten Nut (14) der Seitenteile (3) in bezug auf die Oberfläche der Baukörper (1) zur Dehnungsfuge (2) hin geneigt angeordnet sind. 11.
    Abdichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Endabschnitt der haken förmig ausgebildeten Seitenkante (13) der Verbindungs leisten (5) aus einem weichen, elastischen Werkstoff besteht, während die übrigen Abschnitte der Verbin- dungsleisten (5) aus einem wesentlich härteren Werkstoff bestehen. 12.
    Abdichtung nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klemmleiste (18) einen sich über einen wesentlichen Teil der Breite des Seitenteiles (3) erstreckenden, streifenförmigen Abdeckflansch (19) be sitzt, auf dessen dem Seitenteil (3) zugekehrter Unter seite in den Seitenteil (3) eingreifende Klemmittel vor gesehen sind. 13.
    Abdichtung nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abdeckflansch (19) der Klemm- leiste (18) die dem Seitenteil (3) zugekehrte Seiten kante (13) der Verbindungsieiste. (5) um ein beträchtli ches Mass überlappt. 14. Abdichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Abdeckflansch (19) der Klemmleiste (18) überlappte Seitenkante (13) der Verbindungsleiste (5) vorzugsweise um ein der Dicke des Abdeckflansches (19) entsprechendes Mass zum Baukörper (1) hin gekröpft ausgebildet ist. 15.
    Abdichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmittel der Klemmleiste (18) aus einen. an der Unterseite ihres Abdeckflansches (19) vorgesehenen, leistenartigen Kupplungsansatz (20) bestehen, welcher in eine entsprechend ausgebildete Kupplungsnut (21) in der Oberfläche des Mittelabschnit tes (16) des Seitenteiles (3) eingreift. 16.
    Abdichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der leistenartige Kupplungs ansatz (20) der Klemmleiste (18) als auch die Kupp lungsnut (21) des Seitenteiles (3) im Querschnitt im wesentlichen schwalbenschwanzartig ausgebildet sind. 17. Abdichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Randabschnitt (22) des leistenartigen Kupplungsansatzes (20) eine sich zu seiner Stirnseme hin verringernde Breite besitzt. 18. Abdichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Faltkörper (4) an seiner bzw.
    seinen der Verbindungsleiste (5) zugewandten Seiten kante bzw. -kanten mit einem sich in seiner Längsrich tung erstreckenden rippen- oder wulstförmigen Ansatz (8) versehen ist, welcher in eine entsprechend geformte Längsführung (9) der Verbindungsleiste (5) eingreift. 19. Abdichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der rippen- oder wulstförmige An satz (8) des Faltkörpers (4) einen stark verdickten Rand abschnitt (10) aufweist, hinter den entsprechend ge formte leistenartige Vorsprünge (11) der Längsführung (9) der Verbindungsleiste (5) greifen. 20.
    Abdichtung nach Unteranspruch 19, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsführung (9) der Verbin dungsleiste (5) als hinterschnittene Führungsnut ausge bildet ist, während der stark verdickte Randabschnitt (10) des rippen- oder wulstförmigen Ansatzes (8) des Faltkörpers (4) im Querschnitt trapez-, dreieck- oder halbkreisförmig ausgebildet ist. 21.
    Abdichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mittelabschnitt (16) jedes Seiten- teiles (3) auf seiner der Dehnungsfuge (2) abgekehrten Seite mit einem im Querschnitt vorzugsweise etwa drei- eckförmigen flanschartigen Ansatz (23) versehen ist. 22. Abdichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der flanschartige Ansatz (23) min destens einen, sich in seiner Längsrichtung erstreckenden Hohlraum (24) besitzt. 23.
    Abdichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelabschnitt (16) jedes Sei tenteiles (3) auf seiner der Dehnungsfuge (2) abge wandten Seite oder seiner dem Baukörper (1) zugekehr ten Unterseite mit einer im Querschnitt schwalben- schwanzartig ausgebildeten Leiste (27a, 27) versehen ist, welche als Befestigungsmittel für einen aus einem ge lochten Blech bestehenden Verankerungsstreifen (28) ausgebildet ist. 24. Abdichtung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungsstreifen (28) aus Streckmetall besteht. 25.
    Abdichtung nach den Unteransprüchen 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungsstrei- fen (28) aus einem korrosionsfesten Metall, vorzugs weise aus Leichtmetall, besteht. 26. Abdichtung nach Unteranspruch 25 dadurch ge kennzeichnet, dass die schwalbenschwanzartige Leiste (27, 27a) des Seitenteiles (3) in eine entsprechend ge formte federnde Nut (29) des Verankerungsstreifens (28) eindrückbar ist. 27. Abdichtung nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungsstreifen (28) par allel zur Oberfläche der Baukörper (1) angeordnet ist. 28.
    Abdichtung nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungsstreifen (28) senk recht zur Oberfläche der Baukörper (1) angeordnet ist. 29. Abdichtung nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass bei nur auf einer Seite des Falt- körpers (4) angeordneter Verbindungsleiste (5) die dem Seitenteil (3) unmittelbar zugekehrte Seitenkante des Faltkörpers (4) eine in gleicher Weise wie die Seiten kante (13) der Verbindungsleiste (5) ausgebildete, im Querschnitt hakenförmige Kupplungsleiste besitzt, wel che unmittelbar in die hakenförmige Nut (14) des Seitenteiles (3) eingreift.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102017108167A1 (de) 2017-04-18 2018-10-18 Roland Wolf Vorrichtung zum nachträglichen Stabilisieren von wasserdurchlässigen Fugenkammerrissen in Brücken, Tunneln und Gebäuden
EP3392422A1 (de) 2017-04-18 2018-10-24 Roland Wolf Vorrichtung zum nachträglichen stabilisieren von wasserdurchlässigen fugenkammerrissen in brücken, tunneln und gebäuden
DE202021102407U1 (de) 2021-03-31 2021-06-09 Roland Wolf (SI) Selbstinjizierende Superabsorbierende Polymer (SAP)- Pulverketten-Injektions (PK-I)-Vorrichtung zum nachträglichen Stabilisieren von wasserdurchlässigen Fugenkammerrissen, Spalten oder Löchern in Brücken, Tunneln und Gebäuden

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