CH462535A - Verfahren zur Herstellung eines Schädlingsbekämpfungsmittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schädlingsbekämpfungsmittels

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Publication number
CH462535A
CH462535A CH933164A CH933164A CH462535A CH 462535 A CH462535 A CH 462535A CH 933164 A CH933164 A CH 933164A CH 933164 A CH933164 A CH 933164A CH 462535 A CH462535 A CH 462535A
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CH
Switzerland
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active substance
sodium
simazine
dextrin
additional material
Prior art date
Application number
CH933164A
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English (en)
Inventor
Velniceriu Adrian St
Geller Felicia-Gabriela
D Izbasoiu Stefan
Niculescu Emilia-Elena
Tincu Lucia-Viorica
Original Assignee
Ministerul Ind Petrolului
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Publication date
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Publication of CH462535A publication Critical patent/CH462535A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/12Powders or granules
    • A01N25/14Powders or granules wettable

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Pest Control & Pesticides (AREA)
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  • Agronomy & Crop Science (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung   eines Schädlingsbekampfungsmittels   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines   Schädlingsbekämpfungsmittels.    Das Verfahren gemÏss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine   pesticide Substanz    in Gegenwart eines Zusatzmaterials nass vermahlt und die so erhaltene Mi  schung    durch Versprühen in heisser Luft trocknet, wobei das Zusatzmaterial so gewählt ist, dass   es beim Ver-    sprühen einen adsorptiven Schutzmantel um die Teil  chen der aktiven Substanz bildet.   



   Die in der r Literatur beschriebenen bekannten Verfahren beruhen auf einer   Trockenvermahlung der    aktiven Substanz mit den übrigen Komponenten. Gemäss einem dieser Verfahren (1) wird Simazin (2-Chlor-4 6  bis-äthylamino-s-triazin), wie    es aus der Synthese anfÏllt, filtriert, mit   Waisser gewaschen, dann in    Wasser suspendiert und durch   Feinversprühen    mit heisser Luft bei einer Temperatur von über   130  C    getrocknet. Die aktive Substanz, nÏmlich das getrocknete Simazin, wird mit Kreide und oberflächenaktiven Stoffen gemahlen, wobei ein 50%iges benetzbares Pulver entsteht. In Ïhnlicher Weise kann ein 50%iges benetzbares Pulver mit Atrazin   (2-Chlor-4-äthylamino-6-isopropylamino-s-    triazin) erhalten werden.

   F r beide Produkte sind physikalische Kennwerte nicht angegeben.



   Bei einem anderen Verfahren (2) wird Simazin als aktive Substanz mit den als Zusatzstoffe verwendeten Kreide- oder Kaolinprodukten und ¸OB 7¯ (oberflÏ  chenaktiver Stoff    auf Basis von   polyäthoxyliertem      Al-      kylphenol)    in einer Kugelmühle trocken vermahlen.



  Dann wird die Mischung in einer Luftstrahlm hle trokken gemahlen, wobei ein   50 /eiges    benetzbares Pulver auf   Simazinbasis erhalten    wird, das auf einem Sieb Nr. 0090 (4900 mesh) praktisch keinen Rückstand ergibt und als 1%ige wässrige Suspension eine   80"/oigne    Sbabilität des mit Kreide verarbeiteten Produktes und eine   90 /0ige    Stabilität des mit Kaolin verarbeiteten Produktes aufweist.



     Andere Literaturangaben    (3-11) beschreiben be  netzbare    Pulver auf Simazin- und Atrazinbasis mit   50 /0iger    Konzentration an aktiver Substanz.



   Die vorliegende Erfindung soll die Nachteile der bekannten Verfahren   venneiden      und ein hochkonzen-    triertes Produkt in einfacherer Weise ergeben.



   Zur Durchf hrung des Verfahrens der Erfindung kann z. B. Simazin   (2-Chlor-4,    6-bis-Ïthylamino-s-triazin) oder Atrazin (2-Chlor-4-äthylamino-8-isopropylaminos-triazin), wie es durch Kondensieren von   Cyanursäure-    chlorid   mit Äthyl-bzw. Isopropylamim erhältlich    ist, filtriert und mit Wasser gewaschen, dann in Wasser suspendiert, mit dem Zusatzmaterial versetzt, wobei das   Feststoffverhältnis (gelöst    und   ungelöst)    zu Wasser 1 : 1,2 bis 1 : 1,6 beträgt, und dann nass in einer Kugelmühle gemahlen werden.

   Die entstehende Suspension, welche die aktive Substanz und die gelösten Komponenten enthÏlt, wird durch   Feinstzersprühen    getrocknet, wobei ein 80%iges benetzbares Pulver auf Simazin-oder Atrazinbasis erhalten wird, wenn als Zusatzmaterial eine Mischung aus Dextrin, Dispergiermittel auf Basis von Na  tdumdinaphthylmethandisulfonatbasis    und Netzmittel auf Basis von Natriumbutylnaphthalinsulfonat verwendet wird, bzw. ein 90 /oiges Produkt, wenn als Zusatzmaterial nur oberflächenaktive Stoffe, z. B. vom Typ Natriumdinaphthylmethandisulfonat und   Butylnaphtha-      linsulfonat,    verwendet werden.



   Die physikalischen Eigenschaften von nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhältlichen benetzbaren Pulvern (Siebrückstand auf   Standardsieben und Suspen-    dierbarkeit) sind, wie aus den Beispielen   1    und   2      her-    vorgeht, den in den Bedingungen der   Wettgesundhetts-    organisation festgelegten Werten  berlegen.



   Beispiel 1
225 kg nasse aktive Substanz (Simazin oder Atrazin), wie sie nach dem Filtrieren und Waschen anfÏllt   (mit einem Gehatt    der Mischung von etwa   60 I/o),    werden in eine   StaMkugelmühle    von 600 Liter Fassungsvermögen eingebracht, mit 24 kg einer 15%igen L¯sung von Dispergiermittel auf Basis von   Natriumdinaphthyl-      methandisulfonat und    9 kg   Netzmittelpaste    mit 50  /o aktiver Substanz auf Basis von   Natriumbutylnaphthalin-    sulfonat versetzt und die Mischung etwa zwei Stunden gemahlen.

   Die erhaltene Paste wird mit heisser Luft bei einer Eingangstemperatur von   180-220     C und Aus  ganjgstemperaturen    von   130-150  C versprüht.    Das Produkt zeigt folgende Werte :
Feuchtigkeitsgehalt : 0,5 O/o
Schüttdichte nach Verdichten : 0,350   g/cm5   
Rückstand auf Testsieb DIN 4188
Nr. 0063 (230 mesh) :   zoo    Die Eigenschaften einer   1 /oigen    wässrigen Suspension des Produktes sind wie folgt :
OberflÏchenspannung : 41,5 dyn/cm pH : 6,0
Suspendierbarkeit :

     60 ouzo    Die Zusammensetzung des erhaltenen benetzbaren Pulvers ist wie folgt   ( /o)    :
I II
Simazin (aktive Substanz) 90 
Atrazin (aktive Substanz)-90
Dispergiermittel auf Basis von    Natriumdinaphthylmethandisulfonat    5 5
Netzmittel auf Basis von    Natriumbutylnaphthalinsulfonat    5 5 Die gemäss Weltgesundheitsorganisation geforderten Werte für Simazin sind wie folgt :
Gehalt an aktiver Substanz : 50   5 O/o   
Siebrückstand auf BS 200 mesh (74   C)    : max. 2 %
Suspendierbarkeit einer   l"/oigen    wässrigen Suspension des Produktes  (0,5 O/o aktive Substanz) :

   min.   50 ouzo   
Beispiel 2
172 kg nasse aktive Substanz (Simazin oder Atrazin), wie sie nach dom Filtrieren und Waschen anfällt (mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa   50 O/o),    werden in eine Stahlkugelm hle mit einem Fassungsverm¯gen von 600 Liter eingef hrt und mit 36 kg einer 15%igen L¯sung von Dispergiermittel auf Basis von Natriumdinaphthylmethandisulfonat, 11 kg Dextrin, 9 kg Netzmittelpaste mit 50 %aktiver Substanz auf Basis von   Natmumbutylnaphtbalinsulfonat und 18    kg Wasser versetzt. Die Mischung wird etwa zwei Stunden gemahlen und die erhaltene Paste mit   heisserLuftbeiEingangs-    temperaturen von 180-220¯ C und Ausgangstemperaturen von 130-150¯ C verspr ht.

   Die Produkte zeigen die folgenden Eigenschaften:
Feuchtigkeitsgehalt : 0,6   D/o   
Schüttdichte nach dem Verdichten : 0,450   g/cm3   
Rückstand auf Sieb DIN 4188
Nr. 0063 (230 mesh) : 0, 15 % Die Eigenschaften der 1%igen wÏssrigen Suspension des Produktes sind wie folgt:
OberflÏchenspannung : 40,5 dyn/cm pH : 6, 0
Suspendierbarkeit : 83 % Die Zusammensetzung des erhaltenen benetzbaren Pulvers ist wie folgt   ( /o)    :
I II
Simazin (aktive Substanz)   80-   
Atrazin (aktive Substanz)-80
Dispergiermittel auf Basis von    Natriumdinaphthylmethandisulfonat    5 5
Dextrin 10 10
Netzmittel auf Basis von    Natriumbutylnaphthalinsulfonat    5 5 Die Forderungen der Weltgesundheitsorganisation f r Simazin sind wie folgt :
Gehalt an aktiver Substanz :

   50         5  /o   
Rückstand auf Sieb BS 200 mesh (74 u) : max.   2 ouzo   
Suspendierbarkeit der   1 /oigen    wässrigen Suspension des Produktes  (0,5 ouzo aktive Substanz) : min. 50    /o   
Die Vorteile der beschriebenen Ausführungsform   des er'6ndungsgemässen    Verfahrens sind folgende : Es wird   ein hochkonzentriertes benetzbares    Pulver erhalten,   weil die Nassvermahlung    in Gegenwart   oberflächen-    aktiver Stoffe durchgef hrt wird und die Verspr hung bei Eingangstemperaturen erfolgt, die h¯her oder nahe dem Schmelzpunkt der aktiven Stoffe liegen. Die Abtrennung und Klassierung, wie sie   bei den Trockenmahl-    verfahren erforderlich sind, entfallen.

   Das verwendete Dispergiermittel wirkt in dem flüssigen Medium besser.



  Die Feinversprühung der Paste,   welche die aktive Sub-    stanz zusammen mit den anderen Komponenten enthÏlt, sichert die Bildung einer sch tzendenAdsorptionsschicht um die Teilchen, vermeidet damit ein Zusammenbacken des benetzbaren Pulvers wÏhrend der Lagerung und f¯rdert die Suspendierbarkeit. Die ProduktivitÏt der Herstellungsanlagen wird erh¯ht und der Energieverbrauch vermindert. Die Transportkosten sind wegen der hohen Konzentration an aktiver Substanz geringer.



   PATENTANSPR¯CHE
I. Verfahren zur Herstellung eines SchÏdlingsbekÏmpfungsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass man eine pesticide Substanz in Gegenwart eines Zusatzmaterials nass vermahlt und die so erhaltene Mischung durch Verspr hen in heisser Luft trocknet, wobei das Zusatz  mateiial    so   gewäMt ist, dass es    beim Versprühen einen adsorptiven   Sahutzmarntel    um die Teilchen der aktiven , Substanz bildet.

Claims (1)

  1. II. Nach dem Verfahren gemÏss Patentanspruch I erhaltenes SchÏdlingsbekÏmpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es aus kugelf¯rmigen Partikeln der aktiven Substanz besteht, die eine adsorptive Schicht des Zusatzmaterials als Umhüllung aufweisen.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeiichneft, d'ass das Versprühen bei einer Tempera ttur erfolgt, welche zum Schmelzemn der aktiven Substanz während des Versprühens ausreicht.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzmaterial einen oberflÏchenaktiven Stoff enthÏlt.
    3. Verfallren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Substanz eine .s-Triazinverbindung ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Substanz Simazin oder Atrazin ist.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der vorangehenden Unteransprüche zur Herstellung eines Produktes mit einem Mindestgehalt an aktiver Substanz von 80 Gew.-%, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Substanz, wie sie nach der Synthese durch Filtrieren und Waschen erhältlich ist, zusammen mit einem Dis pergiermittel auf Basis von Natriumdinaphthylmethan- disulfonat und einem Netzmittel auf Basis von Natrium- butylnaphthalinsulfonat nass vermahlen wird.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeiclmet, dass zur Nassvermahlung zusätzlich Dex trin beigegeben wird.
    7. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekenn- zeichnet, dans die adsorptive Sohicht des Zusatzmaterials aus oberflächenaktivem Stoff und inertem Feststoff, wie Dextrin, besteht.
    8. Mittel nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Substanz Simazin oder Atrazin ist und dass die Umh llung Dextrin ein Dispergiermittel auf Basis von Natriumdinaphthylmethandisulfonat und gegebenenfalls ein Netzmittel auf Basis von Natrumbutylnaphthalinsulfonat enthÏlt.
CH933164A 1964-07-16 1964-07-16 Verfahren zur Herstellung eines Schädlingsbekämpfungsmittels CH462535A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2030315A1 (de) * 1969-02-05 1970-11-13 Hoechst Ag

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FR2030315A1 (de) * 1969-02-05 1970-11-13 Hoechst Ag

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