CH462557A - Vorrichtung zur Montage von Rohrleitungen - Google Patents

Vorrichtung zur Montage von Rohrleitungen

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CH462557A
CH462557A CH1824767A CH1824767A CH462557A CH 462557 A CH462557 A CH 462557A CH 1824767 A CH1824767 A CH 1824767A CH 1824767 A CH1824767 A CH 1824767A CH 462557 A CH462557 A CH 462557A
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CH
Switzerland
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hydraulic
hydraulic cylinder
cable clamp
cable
pipes
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Application number
CH1824767A
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English (en)
Inventor
Schnueriger Hermann
Original Assignee
Carl Stuerm & Co Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L1/00Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
    • F16L1/024Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground
    • F16L1/06Accessories therefor, e.g. anchors
    • F16L1/09Accessories therefor, e.g. anchors for bringing two tubular members closer to each other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description


  Vorrichtung     zur    Montage von Rohrleitungen    Die Erfindung betrifft eine     Vorrichtung    zur Mon  tage von Rohrleitungen, insbesondere Betonrohrleitun  gen, bei der die Montage der Rohre durch einen Seilzug  erfolgt.  



  Es ist heute bekannt, Rohrleitungen mit Hilfe von  mechanischen     Seilzügen    zu verlegen. Das Verfahren  wird vor allem bei der Verlegung von Betonrohrleitun  gen mit Rohrdurchmessern von     etwa    60-150 cm ange  wandt.     Hierbei    wird jeweils ein Rohr mit Hilfe     mecha-          nischer        Seilzüge    an     die        bereits,        verlegten        Rohre    heran  gebracht und nach Ausrichten desselben     in        ,

  die    Muffe       dos        letzten        bereits        verlegten        Rohres        eingefahren.    Nach  her     erfolgt        Idas        abschliessende        Nivellieren    des in die  Muffe eingefahrenen Rohres und das Betonieren des  selben. Hierauf     wird    die gleiche Operation mit dem  nächsten Rohr durchgeführt.  



  Dieses Verfahren ist ausserordentlich aufwendig. Für  das Verlegen der Rohre benötigt man eine Equipe von  ca. fünf Mann. Das Bedienen der mechanischen Seilzüge  benötigt verhältnismässig viel Zeit, da die bei diesen vor  handene mechanische Klemmvorrichtung nur mit     gros-          sem    Kraftaufwand gelöst werden kann. Zudem sind die  Ausfälle an solchen Geräten verhältnismässig hoch, da  die Einzelteile derselben in dem rauhen Betrieb öfters       überbeansprucht    werden und dann brechen.  



  Die Erfindung zeigt einen Weg, wie diese Nachteile  und Schwierigkeiten     überwunden    werden können. Die  zur Montage von Rohrleitungen verwendete Vorrichtung  gemäss der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass  ein doppelt wirkender Hydrozylinder auf einem am An  fang     dos        verlegten        Rohrstranges        aufgestellten        Montage-          bock        angeordnet    ist, dessen Kolbenstange     an        ihrem     freien Ende eine hydraulisch betätigte Seilklemme trägt,  in der das Zugseil zum Heranziehen der Rohre gefasst  ist.  



  Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung bei  spielsweise dargestellt.  



  Mit 1 ist ein Graben oder eine Baugrube bezeichnet,  in der eine Rohrleitung, bestehend aus einzelnen Beton  rohren, zu verlegen ist. Mit 2, 3 und 4 sind drei Beton-         rohre    bezeichnet, von denen die Rohre 2 und 3 bereits  verlegt sind, während Rohr 4 gerade in die Rohrmuffe  des Rohres 3 eingefahren wird.  



  Am Anfang des verlegten Rohrstranges ist ein     Mon-          tagebock    5     caufgestellt.    Dieser besteht     im        wesentlichen     aus     eihem    aus     U-Profilen        ,gebildeten    Rahmen, der mit  Hilfe von verstellbaren Nocken 6, 7 am Rand des er  sten verlegten Rohres festgeklemmt wird. Die vertika  len Streben des Montagebockes 5 weisen eine Anzahl  Bohrungen auf, mit Hilfe welcher ein Hydrozylinder 9  im Montagebock 5 gelagert werden kann. Die Löcher  erlauben hierbei eine Anpassung der Höhenlage des  Hydrozylinders 9 an die jeweiligen zu montierenden  Rohrdurchmesser.  



  Der Hydrozylinder 9 weist einen Kolben auf, dessen  Kolbenstange 10 gegen die zu verlegende Leitung ge  richtet ist. An ihrem freien Ende trägt die Kolbenstange  10 eine hydraulisch betätigte Seilklemme 11, die das  Zugseil 12 aufnimmt und fasst, mit dem die einzelnen  Rohre herangezogen werden. Das Zugseil 12 erstreckt  sich durch die bereits verlegten Rohre und endet in einer  Schlaufe 13, durch die ein Balken 14 gesteckt wird, der  an das heranzuziehende Rohr gelegt wird.  



  Ausserhalb des Grabens oder der Baugrube 1 ist ein  Hydroaggregat 15 aufgestellt. Es besteht aus einem Rah  men 16, auf dem alle für die     Beaufschlagung    des     Hydro-          zylinders    9 und der hydraulischen Seilklemme 11 mit  Drucköl notwendigen Geräte angeordnet sind. Diese     be-          stehen    aus     einem        COlbehälter   <B>17,</B> einer     Hydropumpe    18  und weiterem, nicht dargestelltem Zubehör, wie Venti  len, Rohrleitungen, Filter     etc.    In der Zeichnung ist eine  Handpumpe dargestellt, deren Betätigungshebel 19 von  dem auf dem Sitz 20 sitzenden Bedienungsmann bedient  werden kann.  



  Von der Hydropumpe 18 geht eine Leitung 21 zum  Hydrozylinder 9, die eine Abzweigung zur Seilklemme  11 aufweist. Eine zweite Leitung 23 von der     Hydro-          pumpe    18 zum Hydrozylinder 9 weist eine Abzweigung  24 zur Seilklemme 11 auf.  



       Zwischen    der Kolbenstange 10 und der hydrauli-           schen        Seilklemme    11 ist eine nicht     sichtbare    Aussparung  angeordnet, durch die das von der     Seilldemme    11     ge-          fasste    Seil herausgeführt werden     kann.     



  Das Verlegen von Rohren mit Hilfe der Vorrichtung  gemäss der Erfindung geht     wie    folgt vor sich:  Ist das letzte Rohr 4 in die Muffe eingeführt, nivel  liert und mit Beton untermauert, wird ein weiteres Rohr,  beispielsweise durch einen Fahrkran, in die Baugrube  unmittelbar vor das     zuletzt    verlegte Rohr herabgelassen.       Hierauf    wird über     Leitung    23 der     Hydrozylinder    9     be-          aufschlagt,    so dass der Kolben und die Kolbenstange 10  herausgefahren werden.

   Durch die Abzweigung 24 wird  weiter die Seilklemme 11 in dem Sinne     beaufschlagt,     dass die Klemmeinrichtung     für    das Seil 12 gelöst wird.  Nun     wird    das Seil 12 durch das     zuletzt    in     die    Baugrube  gebrachte Rohr hindurchgezogen und mit Hilfe des in  die Schlaufe 13 gesteckten     Balkens        für    das Heranziehen  an die bereits verlegte Leitung vorbereitet.

   Nun wird die  Hydropumpe 18 umgeschaltet, so dass sie Drucköl über  die Leitung 21 in den     Hydrozylinder    9 fördert und  gleichzeitig auch über die Abzweigung 22 die hydrau  lische Seilklemme     beaufschlagt.    Der sich hierbei auf  bauende Druck schliesst die     hydraulische        Seilklemme    11  und beginnt den Kolben in entgegengesetzter     Richtung     zu bewegen.

   Dadurch     wird    das Rohr an die bereits ver  legte Rohrleitung     herangezogen    und die aus meistens       zwei    Mann bestehende Bedienung sorgt dafür, dass das  Rohr in der richtigen Lage durch den Kolben des Hy  drozylinders 9 an die bereits verlegte Rohrleitung heran  gezogen wird. Zuletzt wird das Rohr in die Muffe ein  gefädelt, in die bereits auch die Dichtung eingelegt wor  den ist und das Rohr in die endgültige Lage gebracht.  Hierauf erfolgt die Untermauerung des Rohres mit Be  ton, womit die Verlegung des Rohres beendet ist.

   Es  wird nun ein weiteres Rohr in die Baugrube herabge  lassen und das Heranholen desselben mit Hilfe des dop  pelt wirkenden     Hydrozylinders    9 und der an der Kol  benstange angeordneten hydraulischen Seilklemme 11  wiederholt.  



  Mit     Hilfe    der     Vorrichtung    gemäss der Erfindung  wird das Verlegen von Rohrleitungen stark vereinfacht.  Für das Heranholen der Rohre ist der das     Hydroaggre-          gat    bedienende Bedienungsmann ausreichend. In diesem  Fall ist es     zweckmässig,    das Zugseil in der Nähe des  Hydroaggregats zu     lagern,    damit der Bedienungsmann  des Hydroaggregats bei Fortschreiten der Verlegung  das Seil jeweils freigeben kann.

   In der Grube halten  sich, wie bereits erwähnt, zwei     Mann    auf, die das Rich  ten des Rohres und nach Einfädeln desselben die Unter  mauerung mit Beton     übernehmen.    Die Einsparung be  trägt     somit        wenigstens        zwei    Mann.     Dazu    kommt     ein        ge-          ringerer        Ver's.akleiss,    da das     Hydroaggregat    und der       Hydrozylinder    momentane     überlastungen    ohne Bruch  überstehen.

   Wesentlich trägt jedoch zur raschen Arbeits-    weise die hydraulische     Seilklemme    bei, die mit dem Hy  drozylinder parallel geschaltet ist, und zwar in der Weise,  dass bei Leerhub des Hydrozylinders die hydraulische       Seilldemme    gelöst und bei Arbeitshub die hydraulische       Seilldemme    gespannt wird. Die hydraulische Parallel  schaltung der beiden Geräte     bewirkt    in einfachster  Weise, dass das Spannen und Entlasten im richtigen  Zeitpunkt erfolgt.

   Dadurch, dass das Seil durch die  zwischen hydraulischer     Seilklemme    und der Kolben  stange angeordneten Aussparung hindurchgeführt wird,  erreicht man, dass das Anpassen des Zugseiles an die  laufend ändernde Länge desselben ebenfalls in einfach  ster Weise vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Montage von Rohrleitungen, insbe sondere Betonrohrleitungen, bei der die Montage der Rohre durch einen Seilzug erfolgt, dadurch gekennzeich net, dass ein doppelt wirkender Hydrozylinder an einem am Anfang des verlegten Rohrstranges aufgestellten Montagebockes angeordnet ist, dessen Kolbenstange an ihrem freien Ende eine hydraulisch betätigte Seilklemme trägt, in der das Zugseil zum Heranziehen der Rohre gefasst ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seilklemme und der Hydrozylin- der mittels hydraulischer Parallelschaltung verbunden sind. 2.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucklei- @tung für den Arbeitshub die Druckleitung für das Span- nen der Seilklemme und der Druckleitung für den Leer hub die Druckleitung für das Lösen der Seilklemme zu- geordndt isst. 3.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Beaufschlagung des Hydro- zylinders und der Seilklemme ein Pumpenaggregat über zwei Leitungen angeschlossen ist. 4. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpenaggregat Ölbehälter, Hydropumpe, Ventile und Zubehör umfasst. 5. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hydrozylinder am Montagebock in der Höhe verstellbar und dadurch dem Rohrdurch messer der zu verlegenden Rohre anpassbar ist. 6.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen Kolbenstange und hydrau lischer Seilklemme eine Aussparung zum Durchführen des Zugseiles vorhanden ist.
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