CH462567A - Mischventil - Google Patents

Mischventil

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CH462567A
CH462567A CH1315267A CH1315267A CH462567A CH 462567 A CH462567 A CH 462567A CH 1315267 A CH1315267 A CH 1315267A CH 1315267 A CH1315267 A CH 1315267A CH 462567 A CH462567 A CH 462567A
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CH
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mixing valve
valve
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flow opening
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CH1315267A
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Schlaepfer Hans
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Landis & Gyr Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/04—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves
    • F16K11/044—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves with movable valve members positioned between valve seats

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Description


      Mischventil       Die     Erfindung    betrifft ein Mischventil, insbesondere  für     Heizungs-    und Lüftungsanlagen.  



  <I>Stand der Technik</I>  Ein Mischventil dient in einer     Heizungs-    oder Lüf  tungsanlage als ein Stellglied für eine Temperaturrege  lung. Es kann warmes mit abgekühltem     Heizwasser    mi  schen um     eine        bestimmte        Temperatur        aufrecht    zu erhal  ten. Das Mischventil wird entweder von einem elektro  motorischen oder von einem elektrothermischen, nach  dem Ausdehnungsprinzip arbeitenden Antrieb verstellt.  Die Steuerbefehle zum Verstellen auf eine höhere oder  tiefere Temperatur erhält das Mischventil von einem  Regler.

   Ein Mischventil kann auch in einer     Umlenk-          schaltung    verwendet werden, wobei das vom Heizkessel  kommende Heizwasser oder auch das von einer Kälte  maschine kommende Kühlwasser zu einem     Wärmeaus-          tauscher    geleitet oder     ganz    oder teilweise in den Rück  lauf umgelenkt wird. Der     Wärmeaustauscher    kann  z. B. in Heizungsanlagen ein Heizkörper oder in Lüf  tungsanlagen ein Lufterhitzer oder ein Luftkühler sein.  



  Die meisten der bekannten Mischventile besitzen als  Abschlusskörper einen Ventilkegel, der im Ventilge  häuse zwischen zwei Sitzen an einem Stössel verschieb  bar angeordnet ist. Der Ventilkegel wird in der einen  Endstellung gegen den einen und in der anderen gegen  den anderen Sitz gepresst. Ein solches Ventil kann in  der einen und auch in der anderen Endstellung dicht  schliessen. Um eine     annähernd    lineare     Durchlasskenn-          linie    zu erhalten, muss der Abschlusskörper profiliert  sein.

   Mit der linearen     Durchlasskennlinie    soll erreicht  werden, dass sich die den angeschlossenen     Wärmeaus-          tauschern    zugeführte Wärmemenge proportional mit  dem Hub des Ventilkegels ändert. Üblicherweise besitzt  der     Ventilkegel        als        Verlängerung        einen        zylindrischen     Teil, der mit als Profilierung dienenden Schlitzen ver  sehen ist.  



  Dieses, in beiden Endstellungen dicht schliessende  und mit einem profilierten Abschlusskörper versehene       Mischventil    ist     kostspielig    'm der     Herstellung.    Um die    Montage des an einem Stössel befestigten Ventilkegels  zu ermöglichen, muss dass Ventilgehäuse aus minde  stens zwei Teilen bestehen, damit der Ventilkegel zwi  schen die beiden Sitze eingeführt werden kann. Die als  Profilierung dienenden Schlitz in der Verlängerung des  Ventilkegels erfordern eine besondere Bearbeitung. Ein  weiterer Nachteil dieser Profilierung ist die Störanfäl  ligkeit im     fremdkörperreichen    Heizwasser, weil zu deren  Verhinderung das     Radialspiel    zwischen Ventilsitz und  Abschlusskörper gross gehalten werden muss.

   Durch  dieses     Radialspiel    entsteht besonders bei kleinen Ven  tilen ein Mengensprung während des     öffnens,    so dass       die        Profilierung        erst        ab        etwa        20        %        des        maximalen          Durchflusses    wirksam wird. Da der     Abschlusskörper    in  beiden Endstellungen auf je einem Sitz anschlägt, ist  zwischen dem Antriebsorgan und dem Stössel eine dop  pelseitig wirkende Hubfeder notwendig.

   Diese Hubfeder  muss     den    erforderlichen     Schliess,druak        gewährleisten    und  ein Blockieren des Antriebes verhindern.  



  Als Mischventile sind auch Kolbenventile bekannt,  deren Ventilgehäuse aus einem einzigen Teil besteht. Der  als Abschlusskörper ausgebildete Ventilkolben kann bei  der Montage durch die Abschlussbohrungen hindurch  eingeführt werden. Ein Kolbenventil kann jedoch ohne  besondere Dichtungen in beiden Endstellungen nicht  dicht schliessen. Als besondere Dichtung kann ein in die  Kolbenwand eingelassener Dichtungsring aus Gummi  oder Kunststoff dienen. Ein solcher Dichtungsring ist  aber im     fremdkörperreichen    Heizwasser störanfällig,  wird durch die Hubbewegung rasch abgenutzt und ver  trägt nicht alle in der     Heizungs-    und Lüftungstechnik  vorkommenden Temperaturen.  



  Anstelle von Mischventilen lassen sich im begrenzten  Umfang auch Mischhähne verwenden. Sie gewährleisten  jedoch keinen dichten Abschluss in den Endstellungen,  so dass wie beim     Kolben-Mischventil        drückdifferenz-          abhängige        Leckverluste        auftreten.    Der höchstzulässige  statische Druck und die höchstzulässige Druckdifferenz  sind für einen Mischhahn geringer als für ein Mischven  til. Ein Mischhahn kann nur durch eine Drehbewegung      verstellt werden, so dass als Antrieb vorzugsweise ein  Elektromotor mit     Untersetzungsgetriebe    verwendet wer  den muss.

   Ein nach dem Ausdehnungsprinzip arbeiten  der,     preiswerter    thermischer Antrieb, wie er für Ventile       bekannt    ist,     liefert    eine Hubbewegung und ist daher für  den     Antrieb    eines Mischhahns nicht geeignet.  



  <I>Erfindungsgegenstand</I>  Die     vorliegende    Erfindung     betrifft    ein Mischventil,  insbesondere für     Heizungs-    und Lüftungsanlagen, bei  dem die Nachteile der bekannten Ausführungen dadurch  vermieden sind, dass in einem einteiligen Ventilgehäuse  zwei verschieden grosse     Durchflussöffnungen    koaxial  angeordnet sind und dass ein zwischen diesen     öffnun-          gen    verschiebbar angeordneter,

   zylindrischer     Abschluss-          körper    auf einer seiner Stirnflächen als     dichtschliessen-          der    Ventilteller und auf seiner Mantelfläche als Ventil  kolben ausgebildet ist.  



  Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Er  findung anhand der Zeichnungen näher erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 ein Schema für die Anordnung eines Misch  ventils in einer     Zentralheizungsanlage,          Fig.    2 eine Schnittzeichnung eines Mischventils und       Fig.    3     eine        Schnittzeichnung    für eine Variante des  Mischventils.  



  <I>Beschreibung der</I>     Fig.1          In    der     Fig.    1 bedeutet 1 einen Heizkessel, von dem  ein Kesselvorlauf 2 zu einem Mischventil 3 führt. Das  Mischventil hat einen kesselseitigen     Anschlussstutzen    4,  einen     bypasseitigen        Anschlussstutzen    5 und einen     hei-          zungsseitigen        Anschlussstutzen    6. Der Antrieb zum Ver  stellen des Mischventils ist mit 7 bezeichnet.

   Vom     hei-          zungsseitigen        Anschlussstutzen    6 des Mischventils 3  führt ein Heizungsvorlauf 8 über eine     Umwälzpumpe    9  zu einem     Wärmeaustauscher    10, der z. B. ein Zentral  heizungskörper ist. Ein     Heizungsrücklauf    11 verbindet  den     Wärmeaustauscher    10     mit    einem Abzweigpunkt 12.  Vom Abzweigpunkt 12     führt    ein Bypass 13 zum     bypass-          seitigen        Anschlussstutzen    5 des Mischventils 3 und fer  ner ein Kesselrücklauf 14 zum Heizkessel 1.

   Eingezeich  nete Pfeile bezeichnen die     Strömungsrichtungen    des       Heizwassers.    Parallel zum     Wärmeaustauscher    10 kön  nen weitere, hier nicht dargestellte     Wärmeaustauscher          angeschlossen    sein.  



  Wirkungsweise der Zentralheizungsanlage nach der       Fig.    1 anhand des Beispiels einer bekannten     Zentral-          heizungsanlage    nach der     Fig.    1 soll die Funktion eines  Mischventils näher     erläutert    werden.  



  Die Zentralheizungsanlage hat die Aufgabe, die im  Heizkessel 1 erzeugte     Wärme    zum     Wärmeaustauscher     10 zu transportieren. Der     Wärmeaustauscher    10 ist in  diesem Fall ein Heizkörper, der die Wärme an den zu       beheizenden    Raum abstrahlt. Als Wärmeträger dient  Wasser, das die     Umwälzpumpe    9     in    einem geschlosse  nen Kreislauf fördert.

   Das Mischventil 3 kann diesen  Kreislauf entweder über den Heizkessel 1 oder über den  Bypass 13 leiten.     Fliesst    das     Heizwasser    über den Heiz  kessel 1, dann wird es dort erwärmt, so dass es dem       Wärmeaustauscher    10 die volle Wärmeleistung     zuführt.     Der     Heizkessel    1 wird beispielsweise durch Ein- und  Ausschalten eines Brenners auf einer     bestimmten    Tem  peratur gehalten, z. B. auf 75  C.

   Leitet das Mischven  til 3 das     Heizwasser    jedoch über den Bypass 13, dann  kühlt sich das im     Kreislauf    befindliche Heizwasser ab,    so dass dem     Wärmeaustauscher    10 keine weitere  Wärmeleistung zugeführt wird.  



  Die Hauptaufgabe des Mischventils 3 ist die kon  tinuierliche Veränderung der dem     Wärmeaustauscher    10  zugeführten     Wärmeleistung    durch Mischen von warmem  Heizwasser aus dem Kesselvorlauf 2 mit abgekühltem  Heizwasser aus dem Heizungsrücklauf 11 über den  Bypass 13.  



  Die: Wirtschaftlichkeit und der Komfort einer Zen  tralheizung hängen von der raschen Anpassungsfähig  keit     an    die sich stetig ändernden Umweltverhältnisse ab.  Angestrebt wird in den meisten Fällen eine     gleichmäs-          sige    Raumtemperatur, auf welche viele Faktoren, wie  Aussentemperatur, Sonnenstrahlung, fremde Wärme  quellen im Raum, z. B.     Leuchtkörper,    Apparate, Ma  schinen und Personenansammlungen einwirken. Die er  wünschte rasche Anpassungsfähigkeit ist nur mit einer  automatischen     Temperaturregelung    möglich.  



  In der Zentralheizungsanlage nach der     Fig.    1 kann  ein hier nicht dargestellter Heizungsregler das Misch  ventil 3 mit Hilfe des Antriebs 7 steuern. Zur kon  tinuierlichen     Veränderung    der Heizleistung ist eine  stetige Regelanlage erforderlich, an die hinsichtlich der  Regelstabilität grosse Anforderungen gestellt werden.  Wenn die Regelanlage eine Raumtemperatur konstant  halten soll, muss die Raumtemperatur vom Regler ge  messen werden. Ist diese beispielsweise zu tief, dann  verstellt der Regler das Mischventil, um die Heizleistung  zu erhöhen. Von der Verstellung des Mischventils bis  zu deren Auswirkung auf die Raumtemperatur vergeht  aber einige Zeit, so dass die Gefahr besteht, dass der  Regler das Mischventil über die erforderliche Stellung  hinaus verstellt.

   Zur Verhinderung einer solchen Über  steuerung muss der Regler mit einer stabilisierenden       Vorrichtung,    z. B. einer     Rückführeinrichtung    ausgerü  stet sein. Ein     Proportionalregler    stabilisiert den Regel  vorgang auf solche Art, dass er der Raumtemperatur  abweichung vom vorgeschriebenen Wert eine proportio  nale Verstellung des Mischventils zuordnet. Die     Durch-          lasskennlinie    eines profilierten Mischventils zeigt einen  von der Grösse des Ventils abhängigen Mengensprung.  Dieser Mengensprung erschwert die Regelung, insbeson  dere bei     kleinen    Ventilen.  



  Eine wesentliche Verbesserung ist hier     mit    einem  Mischventil möglich, bei dem die     Linearisierung    der  Kennlinie durch entsprechendes Verhältnis zwischen  Sitzquerschnitt und Hub erreicht wird.  



  Soll in einer anderen Heizungsanlage beispielsweise  die Vorlauftemperatur geregelt werden, dann ist es vor  teilhafter, wenn das Mischventil eine solche     Durchlass-          kennlinie    aufweist, bei der sich die Vorlauftemperatur  proportional mit dem Ventilhub ändert.  



  Das Mischventil nach der vorliegenden Erfindung  kann ohne kostspielige Profilierung so bemessen werden,  dass die erwähnten Forderungen hinsichtlich der     Durch-          lasskennlinien    mit einfachen     Mitteln    erreicht werden.  



       Beschreibung   <I>der</I>     Fig.   <I>2</I>  Die     Fig.    2 zeigt eine Schnittzeichnung des Mischven  tils nach der vorliegenden Erfindung. Die Bezugszeichen  für den kesselseitigen Anschlussstutzen 4, den     bypassei-          tigen    Anschlussstutzen 5 und den heizungsseitigen     An-          schlussstutzen    6 haben die     gleiche    Bedeutung wie in der       Fig.    1. Ein Ventilgehäuse 15 besteht aus einem Stück.  



  Ein Abschlusskörper 16 wird von einem Stössel 17  getragen, der in zwei Führungen 18, 19 axial verschieb  bar gelagert ist. Der Abschlusskörper 16 kann in einer           Endstellung    mit     einer    als     dichtschlicssender        Ventilteller     20     ausgebildeten    Seite gegen eine     kleine        Durchfluss-          öffnung    21 dicht     schliessen.        In    der anderen Endstellung  kann der Abschlusskörper 16 mit einer als Ventilkolben  ausgebildeten Mantelfläche 22 eine grosse Öffnung 23  schliessen.  



  Das neue     Mischventil    verbindet die Vorteile eines  dichtschliessenden Tellerventils     mit    denen eines ein  facher herzustellenden Kolbenventils.     Dichtschliessend     ist das neue     Mischventil    gegen den Kesselvorlauf 2, so  dass eine     unerwünschte    Temperaturerhöhung im Hei  zungsvorlauf 8 vermieden wird.

   Dieser Vorteil     kommt    in       Heizungsanlagen        mit    mehreren     Wärmeverbrauchern    be  sonders zur     Geltung,    weil dort die Gefahr einer gegen  seitigen     Beeinflussung    durch die den Wärmeverbrau  chern zugeordneten     Umwälzpumpen    gross ist.  



  In     Lüftungsanlagen        wird.        ein    Mischventil     bekanntlich     als     Umlenkventil    vor einem     Wärmeaustauscher,    z. B.  einem Lufterhitzer oder einem Luftkühler angeordnet.  Eine     Umlenkschaltung    gestattet den Anschluss mehre  rer     Wärmeaustauscher    mit vorgeschalteten Ventilen an  eine einzige     Umwälzpumpe.    Hierbei muss die Zirkula  tion des Heiz- oder Kühlwassers im     Wärmeaustauscher          vollständig    gesperrt werden können, wofür nur ein  dichtschliessendes Ventil geeignet ist.  



  Die Herstellung des neuen Mischventils ist wesent  lich einfacher, als die eines dichtschliessenden Mischven  tils bekannter Bauart. Das Ventilgehäuse 15 besteht aus  einem einzigen Teil und kann in einem Arbeitsgang in  allen axial angeordneten Bohrungen 23, 21 und den  jenigen in den Führungen 18, 19 bearbeitet werden. Die  Bearbeitung in einem Arbeitsgang gewährleistet auch  eine bessere     Axialität,    als eine Bearbeitung in mehreren  Arbeitsgängen, wie sie bei einem mehrteiligen Ventilge  häuse erforderlich ist.  



  Der auf     einer        seiner        Stirnflächen        als        Ventilteller    20  und an seiner     Mantelfläche    22 als Ventilkolben ausge  bildete Abschlusskörper 16 ist ebenfalls wesentlich ein  facher herzustellen, als ein mit Profilierungsschlitzen     ver-          sehener    Abschlusskörper.  



  Eine hier nicht dargestellte einseitig wirkende Hub  feder verbindet den Antrieb 7     (Fig.    1)     mit    dem Stössel  17. Diese Hubfeder gewährleistet den     erforderlichen     Schliessdruck in der oberen Endstellung des     Abschluss-          körpers    und verhindert ein Blockieren des Antriebs. Die  einseitig wirkende Hubfeder des neuen     Mischventils    ist  konstruktiv einfacher als eine doppelseitig wirkende  Hubfeder eines dichtschliessenden Mischventils bekann  ter Bauart.  



  Die     Durchlasskennlinie    des neuen Mischventils kann  durch entsprechendes Bemessen der     Durchflussöffnun-          gen    21, 23     linearislert    werden, so dass     ,sich    die  dem     Wärmeaustauscher    10     zugeführte    Wärmemenge  proportional mit dem Hub des Abschlusskörpers 16  ändert. Durch anderes Bemessen der     Durchflussöffnun-          gen    kann auch erreicht werden, dass sich die Tempera  tur des Heizwassers im Vorlauf 8 proportional mit dem  Hub ändert.

   Derartige     Durchflusskennlinien    erleich-         tern    die Regelung einer     Heizungs-    oder Lüftungsanlage  besonders bei Verwendung von einfachen Proportional  reglern.  



  <I>Beschreibung der</I>     Fig.   <I>3</I>  Die     Fig.    3 zeigt eine Schnittzeichnung für eine Va  riante des     Mischventils    nach der     Fig.    2. Die Bezugszei  chen 5, 16, 17, 20, 21, 22, 23 haben die gleiche Bedeu  tung wie in der     Fig.    2. Die Variante bezieht sich auf  den Abschlusskörper 16, der hier mit Führungsstegen  24     ausgeführt    ist. Diese Führungsstege führen den     Ab-          schlusskörper    im vollen Bereich seines Hubes in der  grossen     Durchflussöffnung    23.

   Sie erleichtern damit das  Eintauchen des Abschlusskörpers 16 in die grosse       Durchflussöffnung,    wenn dieser beweglich mit dem  Stössel 1? verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mischventil, insbesondere für Heizungs- und Lüf tungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem einteiligen Ventilgehäuse (15) zwei verschieden grosse Durchflussöffnungen (21, 23) koaxial angeordnet sind und dass ein zwischen diesen Öffnungen verschiebbar angeordneter, zylindrischer Abschlusskörper (16) auf seiner der kleineren Durchflussöffnung (21) zugekehr ten Stirnfläche als dichtschliessender Ventilteller (20) und auf seiner Mantelfläche (22)
    als Ventilkolben aus gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Mischventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die kleinere Durchflussöffnung (21) einem kesselseitigen Anschlussstutzen (4) und die grös- sere Durchflussöffnung (23) einem bypasseitigen An- schlussstutzen (5) zugeordnet sind. 2.
    Mischventil nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen dem Querschnitt der kleineren (21) und der grösseren Durchflussöffnung (23) so gewählt ist, dass sich in Heizungs- und Lüftungsanlagen die Wärme abgabe der Wärmeaustauscher (10) annähernd propor tional mit dem Ventilhub ändert.
    3. Mischventil nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhält nis zwischen dem Querschnitt der kleineren (21) und der grösseren Durchflussöffnung (23) so gewählt ist, dass sich in Heizungs- und Lüftungsanlagen die Tempe ratur des gemischten Vorlaufs (8) annähernd proportio nal mit dem Ventilhub ändert. 4. Mischventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Ab- schlusskörper (16) Führungsstege (24) angeordnet sind. 5.
    Mischventil nach Patentanspruch oder nach einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusskörper (16) über den ihm zugeordne ten Stössel (17) und über eine einseitig wirkende Hub feder mit einem elektrothermischen Antrieb verbunden ist.
CH1315267A 1967-09-19 1967-09-19 Mischventil CH462567A (de)

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