CH462593A - Ausdrehgerät für konische Bohrungen - Google Patents

Ausdrehgerät für konische Bohrungen

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CH462593A
CH462593A CH155266A CH155266A CH462593A CH 462593 A CH462593 A CH 462593A CH 155266 A CH155266 A CH 155266A CH 155266 A CH155266 A CH 155266A CH 462593 A CH462593 A CH 462593A
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CH155266A
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Anger Anton
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Pme Holding Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B41/00Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B41/06Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for boring conical holes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description


  Ausdrehgerät für konische Bohrungen    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ausdrehgerät  für konische Bohrungen.  



  Erfindungsgemäss ist das Ausdrehgerät gekennzeich  net durch eine axial feste, drehbar gelagerte Bohrstange,  die auf ihrem Aussenmantel eine Führung für ein ein  Drehmesser tragendes Gleitorgan aufweist.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand von Figu  ren beispielsweise erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 einen Axialschnitt des Ausdrehgerätes,  Fig. 2 einen Schnitt des Ausdrehgerätes längs der  Linei II-II von Fig. 1,  Fig. 3 einen Schnitt des Ausdrehgerätes längs der  Linie III-III von Fig. 1,  Fig. 4 einen Längsschnitt der Verbindungsstelle  zweier Vorschubleisten des Ausdrehgerätes von Fig.  1. .  



  Das in Fig. 1 dargestellte Ausdrehgerät weist zur  Aufnahme aller Teile ein     Führungsbett    1 auf. Auf dem  Führungsbett 1 ist ein weiteres Führungsbett 2 angeord  net, welches zur Aufnahme eines Werkstückes 3 dient.  Das Führungsbett 2 ist in Querrichtung verschiebbar,  um die konische Bohrung an einer     beliebigen    Stelle des  Werkstückes 3 anbringen zu können. Ferner kann das  Führungsbett 2 mitsamt dem Werkstück 3 vom Füh  rungsbett 1 in der durch einen Pfeil B angedeuteten       Längsrichtung    heruntergezogen werden.  



  Eine konische Bohrstange 4 ist in zwei Lagern 5 und  6 gelagert, die ihrerseits auf dem Führungsbett 1       montiert        sind.        Insbesondere    zum Herausziehen der  Bohrstange 4 aus dem Werkstück 3 ist das Lager 5 von  der Bohrstange- abziehbar und in der Längsachse auf  dem Führungsbett 1 in     Richtung    des Pfeiles A verschieb  bar. Zur Aufnahme der Bohrstange 4 ist das Werkstück  3 mit abgestuften     zylindrischen    Bohrungen versehen.  



  Der Aussenmantel der Bohrstange 4 ist mit einer  Fläche versehen (Fig. 2 und 3), in welche eine als Kanal  9 ausgebildete, sich in Längsrichtung erstreckende Füh-    rung eingelassen ist, in der ein Gleitorgan 10 angeordnet  ist. Das     Gleitorgan    10 dient zur Aufnahme eines  Drehmessers 11, welches mit einer     Klemmschraube    28  im Gleitorgan 10 befestigt ist.

   Zur Führung des     Gleitor-          gans    10 dienen ferner zwei Abdeckleisten 18, welche mit  Schrauben 27 auf der Bohrstange 4 befestigt     sind.    Am  Ende des konischen Teils der Bohrstange 4 mit dem  grösseren Durchmesser ist ein Antriebsrad 8 angeordnet,  das beispielsweise mittels eines Riemens mit einem nicht  dargestellten Antrieb für die Bohrstange 4 wirkverbun  den ist. Dieser Antrieb kann hierbei fest, in Stufen  steuerbar oder stufenlos steuerbar sein.  



  Die Bohrstange 4 weist ferner einen Wellenzapfen 7  auf, der im Lager 6 liegt. Der Wellenzapfen 7 ist mit  einer     axialen    Bohrung versehen, in welcher eine Vor  schubspindel 12 angeordnet     ist.    Das nach aussen führen  de Ende der Vorschubspindel 12 weist einen Gewindeteil  13 auf. Auch ein Teil der konischen Bohrstange 4 ist mit  einer entsprechenden axialen     Bohrung    versehen, in  welche zudem ein radialer Schlitz 15 (Fig. 3) mündet.  Dieser Schlitz 15 dient zusammen mit der axialen  Bohrung zur Aufnahme eines mit der Vorschubspindel  12 verbundenen Gleitstückes 14 und eines mit dem       Gleitstück    14 fest verbundenen radialen     Bolzens    16.  



  Um das Gleitstück 14 und damit den Bolzen 16 in  axialer Richtung im Schlitz 15 vorschieben zu können,  ist die     Vorschubspindel    12 mit     einer    Antriebsvorrichtung  versehen. Diese enthält ein Antriebsrad 21, das auf dem  äusseren Ende des Wellenzapfens 7 frei drehbar ange  ordnet ist. Das Antriebsrad 21 ist mit einer Klemmutter  20 fest verbunden. Die Klemmutter 20 weist mindestens  zwei Backen 22 auf, die durch Federn 23 auf den  Gewindeteil 13 der     Vorschubspindel    12 gedrückt sind.  Das     Antriebsrd    21 ist ferner mit einem Antrieb (nicht  dargestellt) verbunden, dessen Drehgeschwindigkeit und  Drehsinn steuerbar sind. Bei laufendem Antrieb dreht  sich demnach die Klemmutter 20 und schiebt die      Vorschubspindel 12 je nach dem.

   Drehsinn in axialer  Richtung nach rechts oder links, da die Vorschubspindel  12     infolge    der Führung des Gleitstückes 14     im        Schlitz    15  am Mitdrehen gehindert ist.  



  Zur Längsverschiebung des das Drehmesser 11  tragenden     Gleitorgans    10 im Kanal 9 ist mindestens eine  Vorschubleiste vorgesehen, welche, wie das Gleitorgan  10, ebenfalls in den Kanal 9     eingelegt    und durch  Abdeckschienen 19 gehalten ist, die mit Schrauben 29  auf der Bohrstange 4 befestigt sind. Diese Vorschubleiste  17 weist     eine    Bohrung zur     Aufnahme    des radialen  Bolzens 16 auf. Bei einer Vorschubbewegung der Spin  del 12 drückt     demnach    die durch das Gleitstück 14 und  den Bolzen 16 vorgeschobene Vorschubleiste 17 in       Längsrichtung    auf das Gleitorgan 10.  



  Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, beträgt der Vorschub  weg der gesamten, aus der Spindel 12, dem     Gleitstück     14, dem     Bolzen    16     und    der Leiste 17 bestehenden  Vorschubvorrichtung entsprechend der Länge der Leiste  17 und der axialen Länge des Schlitzes 15 nur einen       Bruchteil    der     Führungslänge    des Gleitorgans 10.

   Wenn  nun dieser bestimmte Vorschubweg zurückgelegt ist, was  in Fig. 1 aus der Lage des strichpunktiert dargestellten  Gleitstückes 14' und Gleitorgans 10'     ersichtlich    ist, wird  die Vorschubspindel 12 durch Umkehren des Drehsinns       ihrer        Antriebsteile        (Klemmutter    20, Antriebsrad 21)  wieder um die gleiche Vorschublänge zurückgezogen.  Hierauf wird eine weitere zusätzliche Vorschubleiste 17  in den Kanal 9 gelegt. Erneut wird nun die Spindel 12  und damit das Gleitorgan 10 mit dem Drehmesser 11  um die Länge einer Vorschubleiste 17 vorgeschoben.

    Dieser     Vorgang    wird wiederholt, bis das Gleitstück 10  am Ende des     Führungskanals    9 nahe dem Lager 5  angelangt und das Werkstück 3 über seine ganze Länge  konisch ausgedreht ist.  



  Zur     Verbindung    sukzessive in den Kanal 9 eingeleg  ter Vorschubleisten 17 ist es vorteilhaft, diese, wie in  Fig. 3 dargestellt, mit ineinandergreifenden Nuten 25  und Federn 26 zu versehen.  



  Durch das beschriebene Vorschieben des Gleitorgans  10 wird vermieden, dass die Bohrstange 4 gegen ihr  verjüngtes Ende hin durch die     Bohrung    zur Aufnahme  der Vorschubspindel 12 sowie durch den radialen Schlitz  15 für den aus dem     Gleitstück    14 und dem radialen  Bolzen bestehenden Mitnehmer geschwächt wird. Der       Schlitz    15 müsste sich gegen das verjüngte Ende der       Bohrstange    4     hin    über den grössten Teil des Durchmes  sers der Bohrstange erstrecken, das das äussere Ende des       Bolzens    16 im Werkstück nicht weiter ausliegen darf als  die Spitze des Drehmessers 11.

   Die Festigkeit der  Bohrstange 11 wäre deshalb     beträchtlich    vermindert und  starke Vibrationen wären unvermeidlich.  



  Statt der dargestellten Vorschubeinrichtung mit der  Vorschubspindel 12 und dem Gleitstück 14 sind auch  andere Vorrichtungen anwendbar, beispielsweise eine  Stange,     eine    Kette oder ein     hydraulisch    oder pneuma  tisch betätigter Kolben. Ferner kann die     Führung    für das  Gleitorgan 10 in anderer Weise ausgebildet sein, bei  spielsweise als Führungsschiene o. dgl.  



  Zur Beschickung des Ausdrehgerätes mit dem Werk  stück 3 wird das Lager 5 vom     Führungsbett        in    Richtung  des Pfeiles A (Fig. 1) heruntergezogen. Ferner wird das       Führungsbett    2 vom     Führungsbett    1 in Richtung des       Pfeiles    B heruntergezogen und mit dem Werkstück 3  versehen. Hierauf     wird    das     Führungsbett    2 mit dem  Werkstück 3     wieder    auf das Führungsbett 1 geschoben  und in die Arbeitsstellung gebracht. Das Lager 5 wird    schliesslich auf da Führungsbett 1 gebracht und über die  Bohrstange 4, die im zweiten Lager 6 verblieben ist,  gelegt.  



  Das beschriebene Ausdrehgerät dient nicht nur zur  Herstellung     einer        einzelnen    konischen Bohrung, sondern  auch zur Herstellung zweier oder mehrerer     konischer     Bohrungen mit parallelen Achsen. Ferner können mit  dem beschriebenen Ausdrehgerät zwei oder mehrere  konische Bohrungen mit zueinander schrägen Achsen,  d. h. mit Achsen, die einen bestimmten Winkel zueinan  der aufweisen, hergestellt werden. Hierbei können sich  die konischen Bohrungen auch überschneiden.     Schliess-          lich    kann das beschriebene Ausdrehgerät zur Herstellung  von zwei oder mehreren konischen Bohrungen dienen,  die in entgegengesetzten Richtungen konisch zusammen  laufen.  



  Das beschriebene Ausdrehgerät eignet sich insbeson  dere zur Herstellung konischer Bohrungen in     Werkstük-          ken    aus Kunststoff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausdrehgerät für konische Bohrungen, gekennzeich net durch eine axial feste, drehbar gelagerte Bohrstange (4), die auf ihrem Aussenmantel eine Führung (9) zur Aufnahme eines ein Drehmesser (11) tragenden Gleitor- gans (10) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ausdrehgerät nach Patentanspruch, bei welchem der Werkzeughalter auf einer zur Drehachse geneigten Bahn längs einer Mantellinie eines Konus verschiebbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Werk zughalter (10) in einer Rinne oder Bahn (9) an der Oberfläche einer im Arbeitsbereich konischen, axial festen, beidendig gelagerten Welle (4) verschiebbar angeordnet ist. 2.
    Ausdrehgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gleitorgan (10) durch eine z. B. in der Achse der Bohrstange (4) angeordnete Vorschub vorrichtung (12), z. B. eine Vorschubspindel, eine Stan ge, eine Kette oder einen hydraulisch oder pneumatisch betätigten Kolben, in Längsrichtung bewegbar ist. 3. Ausdrehgerät nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitorgan (10) mit einem an der Vorschubvorrichtung (12) angebrachten Mitnehmer (14, 16) z. B. über mindestens eine in den Führungskanal (9) eingelegte Vorschubleiste (17) wirk verbunden ist. 4.
    Ausdrehgerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer ein an der Vor schubvorrichtung (12) befestigtes Gleitstück (14) und einen an diesem angebrachten Bolzen (16) aufweist. 5. Ausdrehgerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschubweg der Vorschub vorrichtung (12) ein Bruchteil der Führungslänge des Gleitorgans (10) beträgt.
    6. Ausdrehgerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Führungskanal (9) eingelegten Vorschubleisten (17) durch ineinandergrei- fende Nuten (25) und Federn (26) miteinander verbun den sind. 7. Ausdrehgerät mit einer Vorschubspindel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Wellenende (7) der Bohrstange (4) ein frei drehbares Antriebsrad (21) angebracht ist, das mit einer einen über das Wellenende (7) hinauragenden Gewinde teil (13) der Spindel (12) umschliessenden Klemmutter (20) kraftschlüssig verbunden ist. B.
    Ausdrehgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bohrstange (4) auf einem Füh rungsbett (1) gelagert ist, wobei mindestens eines (5) der Lager (5, 6) in Längsrichtung abziehbar ist. 9. Ausdrehgerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zu bearbei tende Werkstück (3) auf einem auf dem Führungsbett (1) für die Bohrstange (4) in Querrichtung und/oder Längsrichtung verschiebbar angeordneten weiteren Füh rungsbett (2) angebracht ist.
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