CH462665A - Durchgabevorrichtung für Geld, Formulare od. dgl. bei Schaltern in Banken, Sparkassen, Post, Bahn oder anderen Zahlstellen - Google Patents

Durchgabevorrichtung für Geld, Formulare od. dgl. bei Schaltern in Banken, Sparkassen, Post, Bahn oder anderen Zahlstellen

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CH462665A
CH462665A CH338767A CH338767A CH462665A CH 462665 A CH462665 A CH 462665A CH 338767 A CH338767 A CH 338767A CH 338767 A CH338767 A CH 338767A CH 462665 A CH462665 A CH 462665A
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CH338767A
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Gruchenberg Alfred
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Gruchenberg Alfred
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G7/00Safety transaction partitions, e.g. movable pay-plates; Bank drive-up windows
    • E05G7/002Security barriers for bank teller windows
    • E05G7/005Pass-boxes therefor, e.g. with stationary bottoms
    • E05G7/008Pass-boxes therefor, e.g. with stationary bottoms with slidable bottoms, e.g. bank drive-up windows

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  • Chain Conveyers (AREA)
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Description


      Durchgabevorrichtung    für Geld, Formulare     od.    dgl. bei Schaltern in Banken, Sparkassen, Post, Bahn  oder anderen Zahlstellen    Um räuberische     überfälle    zu verhindern, sind     Durch-          0        abevorrichtungen    für Geld, Formulare oder dgl. be  kannt bei Schaltern in Banken, Sparkassen, Post, Bahn  oder anderen Zahlstellen. Bei einer solchen Durchgabe  vorrichtung wird eine Platte oder flache Mulde mittels  einer in einem     publikumsseitig        durchschussicheren    Raum  beiderseits angeordneten Führungskurve durch Heben  bzw.

   Senken in den beiden Endstellungen mit dazwischen  waagerechtem Verschieben unter einer Trennwand aus  Panzerglas     hindurchbewegt.    Die bekannten Bewegungs  mechanismen für die Platte oder Mulde sind     verhältnis-          mässig        kompliziert    und teuer, sie nehmen häufig auch  unterhalb des Bedienungstisches einen erheblichen Raum  in Anspruch, der sonst für andere Zwecke, wie zur  Unterbringung von Schubfächern, benutzt werden könn  te.  



  Demgegenüber bezieht sich die     Erfindung    auf eine       Durchgabevorrichtung,    die den gleichen Zweck erfüllt,  jedoch in ihrer technischen Anordnung wesentlich einfa  cher, somit billiger ist und verhältnismässig wenig Raum  einnimmt. Gemäss der Erfindung wird an den beiden  Seiten der Platte oder Mulde vorn und     hinten    je ein  Führungsorgan in Führungskurven geführt, die am     bedie-          nungsseitigen    und am publikumsseitigen Ende des Bewe  gungsbereiches der Führungsorgane und ausserdem etwa  unter der Trennwand oder in deren Nähe ihre höchsten,  unter sich etwa gleich hohen Erhebungen aufweisen, von  denen aus sie in dazwischen liegende waagerechte Teile  übergehen.

   Für diese     Durchgabevorrichtung    wird im  wesentlichen nur der Raum beansprucht, der für die  Bewegung der Platte oder Mulde erforderlich ist, und  ausserdem ist der Bewegungsmechanismus dieser Durch  gabevorrichtung so einfach, dass nur wenige und einfach  herzustellende Teile dafür erforderlich sind. Zur Benut  zung der     Durchgabevorrichtung    wird diese einfach ent  lang den Führungskurven     abwärts    gedrückt, entspre  chend dem weiteren Verlauf der Führungskurven etwa  waagerecht weiterbewegt und am anderen Ende gemäss  dem Verlauf der Führungskurven wieder in die ursprüng-         liche    Höhe gehoben.

   Dadurch, dass sie an beiden Seiten  der Platte oder Mulde vorn und hinten je ein Führungs  organ,     z.B.    je ein Führungsbolzen befindet, hat die Platte  oder Mulde eine sichere Führung, ohne sich verkanten zu  können. Durch den Eingriff der Führungsorgane in die  Führungskurven ist     ausserdem    dafür gesorgt, dass die  Platte oder Mulde nicht unbefugt aus ihrer Führung  entfernt werden kann. Die besondere Form der Füh  rungskurven sorgt ferner dafür, dass die Platte oder  Mulde sowohl während der Auf- oder Abwärtsbewegung  als auch während der waagerechten Bewegung dauernd  ihre waagerechte Lage beibehält, so dass auf der Platte  oder Mulde aufgezähltes Geld während der Bewegung  nicht zu verrutschen vermag.  



  Die Führungskurven können entweder von ihren  höchsten Erhebungen mit Schrägkurven oder     zunächst     senkrecht nach unten und dann etwa im rechten Winkel  in die waagerechten Teile übergehen. Bei der Benutzung  von Schrägkurven muss die Platte oder Mulde aus ihrer  Ruhestellung schräg nach unten und bei Benutzung einer       rechtwinkelig    gebogenen Führungskurve senkrecht nach  unten bewegt werden, bevor sie in die waagerechte  Bewegung gelangt. Die Schrägbewegung hat den Vorteil,  dass der grosse Abstand zwischen der darüber liegenden  Trennwand und der Oberfläche der Platte oder Mulde  nur allmählich herbeigeführt wird. Für diesen Fall sollte  deshalb die Trennwand unten keilförmig gestaltet sein,  am besten im gleichen Winkel zur Senkrechten wie der  schräge Teil der Führungskurve.

   Dann wird verhindert,  dass auf der Platte oder Mulde etwas höher liegende  Gegenstände durch die Trennwand gestreift werden  könnten. Bei Benutzung der rechtwinkelig gebogenen  Führungskurven findet eine solche streifende Bewegung  nicht statt, wenn die auf der Platte oder Mulde liegenden  Gegenstände nicht grösser sind als der grösste Abstand  zwischen Trennwand und darunter bewegter Platte oder  Mulde. Deshalb braucht in diesem Fall die Trennwand  unten nicht keilförmig gestaltet zu sein, allerdings bleibt  dabei dieser grösste Abstand während der ganzen waage-      rechten Bewegung der Platte oder Mulde erhalten, was  gegebenenfalls nachteilige Folgen haben kann.  



  Mit der Platte oder Mulde kann auf der Bedienungs  seite ein Hand- oder     Fussbetätigungsorgan    zu ihrer  Bewegung längs der Führungskurve fest oder gelenkig  verbunden sein. Für den Handgriff können eine oder  mehrere gesonderte geradlinige Führungen vorgesehen  sein, relativ zu denen der Handgriff auf und nieder  beweglich ist.  



  Um die Platte oder Mulde entgegen der Schwerkraft  in ihrer Führungskurve leichter anheben zu können, kann  eine Feder mit nach oben gerichteter Kraft vorgesehen  sein. Die Kraft der Feder kann gegen eine von der       Bedienungs-    zur     Publikumsseite    reichende Schiene wir  ken, auf welcher die Führungsorgane der Platte oder  Mulde     entlanggleiten.    Die Feder kann jedoch auch im  hülsenförmig ausgebildeten Handgriff gelagert, am Bo  den der Hülse abgestützt sein und von unten gegen die  durch einen Schlitz in die Hülse hineinragenden an der  Platte oder Mulde befestigten Führungsorgane     drük-          ken.     



  Die Bewegung der Platte oder Mulde kann über eine  Kette, eine Zahnstange erfolgen, entweder durch     Hand-          oder        Fussbetrieb,    durch elektrische, hydraulische bzw.  pneumatische Steuerung oder Betätigung.     In    den     Endstel-          lungen    kann die Platte oder Mulde     justierbar    und/oder       festlegbar    sein.  



  Es ist ersichtlich, dass zwischen der Panzerglasscheibe  und der Platte oder Mulde, nachdem sie aus ihren  Endstellungen abgesenkt ist, während ihres     Durchlaufs     unter der Panzerglasscheibe ein einige cm breiter Zwi  schenraum offen ist. Die     Durchlaufzeit    ist zwar nur sehr  kurz, jedoch könnte sie zu einer Bedrohung mit einer  Schusswaffe durch diesen Zwischenraum hindurch aus  reichen. Um diese Gefahr zu vermindern, kann wenig  stens an der der Publikumsseite zugewandten Stirnseite  der Platte oder Mulde eine mit ihr beweglich verbundene       durchschussichere    Stirnblende vorgesehen sein.

   Diese  oben bis etwa zur Oberkante der publikumsseitigen  Endstellung der Platte oder Mulde reichende Stirnblende  kann in etwa gleichbleibender Höhe mitgeführt werden  oder auch während ihrer Bewegung emporgehoben wer  den. Mit der Stirnblende kann ein Taster,     z.B.    in Form  von Rädern oder Walzen, die sich unterhalb der Stirn  wand befinden, verbunden sein, der auf einer Leitfläche  abrollt, welche die Höhenbewegung der Platte oder  Mulde bestimmt. Die Leitfläche verläuft, wenn die  Stirnblende in gleicher Höhe mitgeführt wird, waage  recht, wenn die     Leitfläche    dagegen emporgehoben wer  den soll, in einer entsprechenden Kurve. Dabei kann die  Stirnblende an der Platte oder Mulde mittels Schlitzfüh  rungen verschiebbar sein.

   Damit die Stirnblende die der  Leitfläche entsprechende Lage beibehält, kann sie durch  eine Feder dauernd an die Leitfläche gedrückt werden.  



       In    der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung schematisch dargestellt und nachstehend be  schrieben, ohne dass die Erfindung jedoch auf diese  Ausführungsform beschränkt sein soll.  



       Fig.    1 zeigt einen Schalter in perspektivischer Sicht,  dessen     Durchgabevorrichtung    mit einer rechtwinklig ge  bogenen Führungskurve versehen ist,       Fig.    2 im Querschnitt     II-II    durch     Fig.    1,       Fig.    3 im Querschnitt     III-III    durch     Fig.    1,       Fig.4    stellt eine sonst gleiche     Durchgabe-Vorrich-          tung    dar, jedoch mit einer schrägen Führungskurve,       Fig.5    den Querschnitt     V-V    durch     Fig.4,

      wenn die       Durchgabemulde    sich auf der     Publikumsseite    befindet,         Fig.    6 den gleichen Querschnitt, wenn die Durchgabe  mulde sich auf dem Wege zur Bedienungsseite befin  det,       Fig.7    den     gleichen    Querschnitt mit der Durchgabe  mulde in der Endstellung auf der Bedienungsseite,       Fig    8 zeigt die Betätigungsvorrichtung mit der Feder  im Handhebel,       Fig.    9 eine andere Betätigungsvorrichtung mit der  Federung unterhalb einer Durchgangsschiene,       Fig.    10 die vorher beschriebenen Vorrichtungen zu  sammen mit einer beweglichen Stirnblende in perspektivi  scher Sicht auf die Stirnseiten,

         Fig.    11 im Querschnitt     XI-XI    durch     Fig.    10.  



  Im Bedienungstisch 1 ist ein     durchschussicherer    Ka  sten 2 befestigt, in dessen beiden Seitenflächen sich die  Führungskurven 3 befinden, die an der Befestigungsseite  im rechten Winkel 5 gebogen ist.  



  Dabei geht der senkrechte Teil 6 der Führungskurve 3  in den waagerechten Teil 7 über, der sich ungefähr  unterhalb der Trennwand 8- rechtwinklig als ein etwa  senkrechter Teil 9 erhebt. Dieser wiederum geht nach der  Publikumsseite in den etwa waagerechten Teil 10 über  und endet an der Publikumsseite in dem etwa rechtwink  ligen Teil 11. Die gleiche Führungskurve befindet sich an  der gegenüberliegenden Seitenwand des Kastens 2.  



  Die     Durchgabemulde    12 ist an der Publikumsseite 13  rechts und links mit Führungsbolzen 14 und an der  Bedienungsseite 4 rechts und links mit Führungsbolzen  15 versehen, welche in die Führungskurve 3 eingreifen.  Befindet sich gemäss     Fig.2    die     Durchgabemulde    in       Publikumsstellung,    so liegen die Führungsbolzen 14 u. 15  oben in den senkrechten Teilen 9 und 11 der Führungs  kurve. Befindet sich die     Durchgabemulde    12 auf der  Bedienungsseite, so liegen die Führungsbolzen 14 und 15  oben in den senkrechten Teilen 6 und 9 der Führungs  kurve 3.

   Bei der waagerechten Bewegung der Durchgabe  mulde 12 zwischen den beiden Endstellungen bewegen  sich die Führungsbolzen 14 und 15 längs der waagerech  ten Teile 7 und 10 der Führungskurve 3. Dadurch ist  gewährleistet, dass die     Durchgabemulde    12 während ihrer       ganzen    Bewegung und in den Endstellungen ihre waage  rechte Lage beibehält.  



  Auf der Bedienungsseite 4 befindet sich der Hand  griff 16, welcher an einem Bügel 17 angreift, der über die  Führungsbolzen 14 und 15 an der     Durchgabemulde    12  befestigt ist.  



  Zum Bewegen der     Durchgabemulde    von der Publi  kumsseite 13 zur Bedienungsseite 4 wird der Handgriff  16 nach unten gedrückt, sodann durch den Führungs  schlitz 18 gezogen bis zu dessen bedienungsseitigem Ende  19. Eine Feder sorgt dafür, dass an dieser Stelle die       Durchgabemulde    12 wieder nach oben gedrückt wird,  wobei die Führungsbolzen 14 und 15 durch die senkrech  ten Teile 6 und 9 der Führungskurve 3 nach oben gleiten.  Mit entsprechend umgekehrten Bewegungen kann die       Durchgabemulde    12 von der Bedienungsseite 4 zur  Publikumsseite 13 bewegt werden.  



  Von der Ausführungsform nach     Fig.    1 bis 3 unter  scheiden sich die Ausführungsformen nach     Fig.    4 bis 7  dadurch, dass hier die Führungskurve 20 anstelle der  rechten Winkel Schrägkurven 21 aufweist. Im übrigen ist  die Anordnung genauso wie bei     Fig.    1 bis 3. Auch in  diesem Fall ist durch die Symmetrie der Führungskurven  20 gewährleistet, dass die     Durchgabemulde    12 bei ihren  Bewegungen und in ihren Endlagen die waagerechte  Stellung beibehält.      Wenn die     Durchgabemulde    12 von der Publikumssei  te 13 zur Bedienungsseite 4 bewegt werden soll, wird der  Handgriff 16 schräg nach unten gezogen.

   Die Durchgabe  mulde 12 wird dann mittels ihrer Führungsbolzen 14 und  15 in der Führungskurve 20 schräg nach unten geführt,  wobei sie jedoch ihre waagerechte Lage beibehält. Sobald  sie in der Nähe ihrer Endstellung an der Bedienungsseite  angekommen ist, wird sie in waagerechter Lage wieder  schräg nach oben bis in ihre Endstellung geführt.  



  Damit Gegenstände,     z.B.    Geldstücke, die in der       Durchgabemulde    verhältnismässig hoch aufgehäuft sein  können, bei der Bewegung nicht durch die Trennwand 8  abgestreift werden, kann deren     untere    Kante 22 keilför  mig abgeschrägt sein, vorzugsweise in der gleichen Rich  tung der Schräge 21 der Führungskurve 20.  



  Bei der in     Fig.    8 dargestellten Ausführungsmöglich  keit sitzt der Handgriff 16 an einem Stab 23, bei dem  wenigstens der untere Teil 24 hohl und mit einem Schlitz  25 versehen ist. Die Führungsbolzen 14 bzw. 15 ragen  durch den Schlitz 25 in den hohlen Teil 24 hinein und  können in dem Schlitz auf und ab bewegt werden. Unter  die Führungsbolzen 14 und 15 greift eine Feder 26, die  am Boden 27 des Hohlraumes 24 abgestützt ist. An dem  Stab 23 sind über Zwischenstücke 28 die Führungsstücke  29 befestigt, welche in am Kasten 2 parallel zur Oberflä  che des Tisches 1 befestigten Führungsrinnen 30 geführt  werden.  



  Zum Verschieben der     Durchgabemulde    12 in einer  Ausführung nach     Fig.    4 bis 7 wird der Handgriff 16 in die  beabsichtigte Bewegungsrichtung der     Durchgabemulde     12 gedrückt bzw. gezogen. Dabei bleibt infolge der  Führung 29, 30 der Handgriff in gleicher Höhe, während  unter dem Einfluss der Führungskurve 20 die  Führungsbolzen 13, 15 in Richtung des Pfeiles 31  innerhalb des Schlitzes 25 unter Zusammendrücken der  Feder 26 nach unten gleiten, bis sie in dem waagerechten  Teil der Führungskurve 20 angekommen sind. Dann  haben diese Teile die durch     Strichelung    32 angedeutete  Lage.

   Nach Durchlaufen des waagerechten Teiles der  Führungskurve 20 werden die Teile aus ihrer Lage 32  durch den Druck der Feder 26 in Richtung des Pfeiles 33  wieder emporgehoben, wenn sie die Schrägen am Ende  der Führungskurve 20 durchlaufen, bis die     Durchga-          bemulde    12 wieder ihre ursprüngliche Höhe, jedoch auf  der anderen Seite der Trennwand 8, erreicht hat.  



  Bei der Rückführung der     Durchgabemulde    12 in ihre  erste Lage     erfolgen    die Bewegungen entsprechend.  



  Die Anordnung nach     Fig.    9 ist für die Ausführungs  form nach     Fig.    1 bis 3 bestimmt. Auch hier ist ein an  einem Stab 34 befindlicher Handgriff 16 vorhanden.  Ebenfalls gleiten hier in einer parallel zur Oberfläche des  Tisches 1 liegenden Führungsrinne 30 die     Führungsstük-          ke    29. An diesen ist mittels der Zwischenstücke 28 eine  senkrechte     Schwalbenschwanznut    befestigt, in welcher  ein     schwalbenschwanzförmiger    Schlitten 26 gleitet, der an  dem Stab 34 befestigt ist.

   Unter den in der Führungskur  ve 3 gleitenden Bolzen 14, 15 liegt in der ganzen Länge  der Führungskurve eine senkrecht bewegliche Schiene 37,  gegen welche von unten einige     z.B.    an den vier Ecken 38  des Kastens 2 abgestützte Feder 39 drücken. An den  freien Enden der Bolzen 14, 15 sind Traversen 40  befestigt, welche mit einer an dem Stab 34 befestigten  Schiene 41 verbunden sind.  



  Zur Bewegung der     Durchgabemulde    12 wird der  Handgriff 16 senkrecht nach unten gedrückt. Dabei wird  er durch den Schwalbenschwanz 36 in der Nut 35 geführt  und nimmt über die Schiene 41     entvegen    dem Druck der    Feder 39 die     Durchgabemulde    12 nach unten mit, bis  diese in dem Scheitel des rechten Winkels 5 der Füh  rungskurve 3 ihre tiefste Stellung, die gestrichelt gezeich  nete Stellung 42, erreicht hat. Sodann wird der Handgriff  16 in der     b-.absichtigten    Bewegungsrichtung der Durch  gabemulde 12 waagerecht verschoben, wobei er in den  Führungen 29, 30 gleitet.

   Ist die     Durchgabemulde    12     ani     Ende ihrer waagerechten Bahn auf der anderen Seite der  Trennwand 8 angekommen, so wird sie unter dem Druck  der Feder 39 in ihre neue Endstellung emporgehoben.  



  Bei Rückführung der     Durchgabemulde    12 in ihre       ursprüngliche    Stellung werden die gleichen Bewegungen  in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt.  



  Wenn gemäss     Fig.    10 und 11 eine     durchschussichere     Stirnblende 43 benutzt wird, ist diese mit zwei Schlitzfüh  rungen 44 versehen, in welchen an der Platte oder  Mulde 12 befestigte Stifte 45 und 46 geführt sind. An der  Unterseite der Stirnblende 43 befinden sich Räder oder  Walzen 47, welche auf einer Leitfläche abrollen. Am  einfachsten kann der Boden des Kastens 2 als Leitfläche  48 dienen.  



  Wird nun die Platte oder Mulde 12 aus ihren  Endstellungen fortbewegt, so senkt sie sich in die gestri  chelte Lage 32, während gleichzeitig die     Stirnblende    43 in  derselben Höhe bleibt. Dadurch wird die     Durchschussge-          fahr    während der Bewegung der Platte oder Mulde  wesentlich vermindert.  



  Durch eine in der Abbildung nicht dargestellte Feder  kann dafür gesorgt werden, dass auf die Stirnblende 43  dauernd eine nach unten gerichtete Kraft ausgeübt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Durchgabevorrichtung für Geld, Formulare oder dgl. bei Schaltern in Banken, Sparkassen, Post, Bahn oder anderen Zahlstellen, bei welcher eine Platte oder flache Mulde mittels einer in einem publikumsseitig durch- schussicheren Raum beiderseits angeordneten Führungs kurve durch Heben bzw.
    Senken in den beiden Endstel- lungen mit dazwischen waagerechtem Verschieben unter einer Trennwand aus Panzerglas hindurchbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Seiten der Platte oder Mulde (12) vorn und hinten je ein Führungs organ (14, 15) in Führungskurven (3, 20) geführt wird, die am bedienungsseitigen (4) und am publikumsseitigen (13) Ende des Bewegungsbereiches der Führungsorgane und ausserdem etwa unter der Trennwand (8) oder in deren Nähe ihre höchsten, unter sich etwa gleichhohen Erhebungen (6, 9, 11, 21) aufweisen, von denen aus sie in dazwischenliegende waagerechte Teile (7, 10, 20) überge hen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungskurven (20) von ihren höchsten Erhebungen mit Schrägkurven (21) in die waagerechten Teile übergehen. 2. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungskurven (3) von ihren höchsten Erhebungen (6, 9, 11) etwa im rechten Winkel (5) in die waagerechten Teile (7, 10) übergehen.
    3. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der Platte oder Mulde (12) auf der Bedienungsseite (4) ein Hand- oder Fussbetä- tigungsorgan (16) zu ihrer Bewegung längs der Führungs- kurve (3, 20) fest, verschiebbar oder gelenkig verbunden ist. 4. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für den Handgriff (16) eine oder mehrere gesonderte geradlinige Führungen (29, 30) vorgesehen sind, relativ zu denen der Handgriff auf und nieder beweglich ist.
    5. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Feder (26, 39) eine nach oben gerichtete Kraft gegen die Platte oder Mulde (12) ausübt. 6. Durchgabevorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Kraft der Feder (39) gegen eine von der Bedienungsseite (4) zur Publikumssei te (13) reichende Schiene (37) wirkt, auf welcher die Führungsorgane (14, 15) entlang gleiten. 7. Durchgabevorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die im hülsenförmigen Teil (24) des Handgriffes (23) gelagerte Feder (26) am Boden (27) der Hülse abgestützt ist und von unten gegen ein durch einen Schlitz (25) in die Hülse hineinragendes Führungsorgan (14, 15) drückt.
    B. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Platte oder Mulde (12) über eine Kette oder Zahnstange erfolgt. 9. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch elektrische, hydraulische oder pneu matische Steuerung oder Betätigung der Bewegung der Platte oder Mulde (12). 10. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Platte oder Mulde (12) in den Endstellungen (Fig. 1, Fig. 4, Fig. 5, Fig. 7) justierbar und/oder feststellbar ist.
    11. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die oberhalb der Führungs kurven (3, 20) befindliche Trennwand (8) unten verjüngt oder mit einem etwa keilförmigen Ansatz (22) versehen ist. 12. Durchgabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens an der der Publi kumsseite (13) zugewandten Stirnseite der Platte oder Mulde (12) eine mit ihr beweglich verbundene durch- schussichere Stirnblende (43) vorgesehen ist.
    13. Durchgabevorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die oben etwa bis zur Oberkante der in der publikumsseitigen (13) Endstellung befindlichen Platte oder Mulde (12) reichende Stirnblen de (43) in etwa gleichbleibender Höhe mitgeführt wird. 14. Durchgabevorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die oben etwa bis zur Oberkante der in der publikumsseitigen (13) Endstellung befindlichen Platte oder Mulde (12) reichende Stirnblen de (43) bei der Bewegung zur Bedienungsseite (4) hin emporgehoben wird.
    15. Durchgabevorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Stirnblende (43) unten Taster, z.B. Räder oder Walzen (47) verbunden sind, welche, auf einer Leitfläche (48) abrollend, die Höhenbewegung der Platte oder Mulde (12) bestimmen, an der die Stirnblende mittels Schlitzführungen (44, 45, 46) verschiebbar ist. 16. Durchgabevorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (48) in Richtung der Trennwand (8) ansteigt. 17. Durchgabevorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder auf die Stirn blende (43) dauernd eine nach unten gerichtete Kraft ausübt.
CH338767A 1966-03-08 1967-03-08 Durchgabevorrichtung für Geld, Formulare od. dgl. bei Schaltern in Banken, Sparkassen, Post, Bahn oder anderen Zahlstellen CH462665A (de)

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