CH462670A - Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr mit Wechsellauf - Google Patents

Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr mit Wechsellauf

Info

Publication number
CH462670A
CH462670A CH878366A CH878366A CH462670A CH 462670 A CH462670 A CH 462670A CH 878366 A CH878366 A CH 878366A CH 878366 A CH878366 A CH 878366A CH 462670 A CH462670 A CH 462670A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
barrel
lever
trigger
hunting rifle
compression spring
Prior art date
Application number
CH878366A
Other languages
English (en)
Inventor
Merkel Adam
Original Assignee
Merkel Adam
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merkel Adam filed Critical Merkel Adam
Priority to CH878366A priority Critical patent/CH462670A/de
Publication of CH462670A publication Critical patent/CH462670A/de

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/18—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns
    • F41A19/19—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
    • F41A19/20—Double-trigger arrangements having the possibility of single-trigger actuation
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/18—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr   mit Wechsellauf Die Erfindung betrifft ein    Kipplauf-Sechsling-Jagdge-      wehr   mit Wechsellauf. 



     Mehrlaufjagdgewehre   für den Abschuss von Kugeln und Schrotpatronen als    Ein-   oder    Mehrschlosswaffen   mit einer zusätzlichen Bedienung von Hand bzw. durch Rückstoss der Umstellvorrichtung oder einer mechanischen Zuordnung des Abzuges zum    betreffenden   Lauf, sind bekannt. 



  Alle his jetzt bekannten Systeme haben jedoch viele Nachteile,    z.B.   unsichere Bedienung, teure und komplizierte Herstellung, unsichere Funktion und erlauben keinen schnellen und zuverlässigen automatischen    Einzel-      schuss   von mehreren Jagdpatronen hintereinander, sowie kein    zusätzlisches   Serienfeuer von entweder drei Kugeln bzw.    Randfeuerpatronen   oder drei Kugeln und eine Jagdpatrone wie das    erfindungsgemässe   Jagdgewehr. 



  Mit den Wechselläufen für Einzelabschuss von hintereinander drei Jagdpatronen und einem Serienfeuer von total drei Kugeln bzw. hintereinander zwei Jagdpatronen und einem Serienfeuer von einer Jagdpatrone und drei Kugeln, kann auch ein schlechter Schütze bzw. Jäger sicherer als bisher ein kurz auftauchendes Ziel treffen. 



  Das erfindungsgemässe Jagdgewehr ist dadurch gekennzeichnet, dass zur wahlweisen automatischen Abgabe von drei Einzelschüssen oder mindestens eines Einzelschusses mit Serienfeuer durch den Abzug Umschaltstangen und gesteuerte    Umschaltspreizhebel   eingebaut sind, und dass die    Schliesshebeldruckfeder   nur annähernd'    50%,   die    Fanghebel-Druckfeder   nur annähernd 257, und die    Umschaltspreizhebeldruckfeder   nur annähernd    57o   der Federkraft der    Abzugsdruckfeder   aufweisen. 



  Im folgenden ist ein    Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes anhand mehrerer dasselbe darstellende Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:    Fig.   1 eine schematische teilweise geschnittene Seitenansicht des gesamten Schlosskastens mit zwei Abzügen. 



     Fig.   2 eine schematische teilweise geschnittene Draufsicht des gesamten Schlosskastens.    Fig.   3 eine teilweise Schnittansicht nach der Linie    III-      III   von    Fig.   1. 



     Fig.   4 eine    teilweisz   Schnittansicht nach der Linie    IV-      IV   von    Fig.   1. 



     Fig.   5 eine schematische Seitenansicht der gemeinsamen Sicherung für die beiden Abzüge. 



     Fig.   6 eine schematische Seitenansicht nach erfolgtem ersten Einzelschuss. 



     Fig.7   eine schematische Draufsicht nach    erfolgtem   ersten Einzelschuss. 



     Fig.   8 eine schematische Seitenansicht nach erfolgtem zweiten Einzelschuss. 



     Fig.9   eine schematische Draufsicht nach erfolgtem zweiten Taktabschuss. 



     Fig.   10 eine schematische Seitenansicht nach erfolgtem dritten Einzelschuss. 



     Fig.   11 eine schematische Seitenansicht nach erfolgtem Serienfeuer. 



     Fia.   12 eine schematische Seitenansicht in    Schliessla-      ge   vor einem Einzelschuss. 



     Fig.   13 eine schematische Seitenansicht nach einem erfolgten Einzelschuss. 



     Fig.   14 eine schematische teilweise geschnittene Seitenansicht der    Kipplauf-Schlossspannung   mit Laufverriegelung. 



     Fig.   15 einen Schnitt nach der Linie    XV-XV   von    Fig.   14. 



     Fig.   16 eine Gesamtansicht des    Kipplauf-Sechsling-      Jagdgewehres.   



     Fig.   17 eine Draufsicht des Schlosskastens. 



     Fig.   18 eine perspektivische Ansicht einer Umschaltstange. 



     Fig.   19 eine schematische Draufsicht bzw. Darstellung der beiden Umschaltstangen mit den    Nockenplatten-      federn   für die Stossicherung. 



  In    Fig.   1 ist zu sehen der Schlosskasten 1, die Verbindungsschraube la, der Kipplauf 2, die Laufverriegelung 3 mit dem Hebel 3a, und die Zentralstange 3b mit der Druckfeder 3e, und der    Bewegungsbegrenzungs-      schlitz   3d, ein Teil des abgewinkelten    Schlossspannhebels   4, der Abzug 5 für den automatischen Einzelschuss mit seinem senkrecht zu seinem Lagerbolzen 6 gelagerten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und unter Federdruck stehenden beiden    Umschaltspreiz-      hebeln   7 und 7a mit dem    Lagerstift   8, den auf der Schulter 9 des Abzuges 5 aufliegenden Fanghebel 10,

   zwischen dem sichtbaren Fanghebel 10a und dem unsichtbaren also    dahinterliegenden   Fanghebel 10b mit ihrem gemeinsamen    Lagerstift   11, die durch die drei Fanghebel 10, 10a, und 10b gehaltenen und übereinander angeordneten, sämtlich in Schliesslage    befindlichen   Schliesshebel 12, 13 und 14 mit den in ihnen eingerasteten Schlag    blocknocken   15, 16 und 17, die Schliesshebeldruckfedern 12a, 13a und 14a, die    Schliesshebellagerstif-      te   12b, 13b und 14b, der Schlagblock für den dritten Einzelschuss 10b mit seinem Zündstift 10c, der Führungsstift 10d und die Schlagfeder 10f, der zweite Abzug 18 für Serienfeuer, sein    Lagerstift   6, die für den Abzug 5 und 18 gemeinsame    Abzugsdruckfeder   19,

   der im Abzug 18 gelagerte Galgen 20 für die Auslösung des Fanghebels 21 mit Druckfeder 21a und    Mitnehmerstift   21b mit seinem Lagerstift 22, der punktiert gezeichnete    Schliess-      hebel   23 und der Nocken 58 am    Mehrfach-Schlagblock   24    mit   zwei sichtbaren    Zündstiften   40 und 25, den Führungsstiften 41a und 46a mit den    Schlagfedern   41 und 46 und den vor dem Abschuss noch vorstehenden Signalstift 24a mit seiner Blattfeder 24b und seiner Befestigungsschraube 24e, eine der beiden teilweise punktiert gezeichneten    abgewinkelten   Umschaltstangen 26 zur Freigabe des sichtbaren Nockens 27 bzw.

   des unsichtbaren    Nok-      kens   27a an den    Umschaltspreizhebeln   7 und 7a, die Druckfedern 28 für den Fanghebel 10, die Doppelsicherungshebel 29 mit dem Schenkel 29a zur gleichzeitigen    Sicherung   sämtlicher Fanghebel 10, 10a, 10b und 21 mit seinem Lagerstift 30 und seinem abgewinkelten    übertra-      gungshebel   31, die angeschraubte Blattfeder 32, die    Umschalt-   und    Schlosspannocken   33, 33a, 34, 35 und 36. 



     In      Fig.   2 ist zu sehen der    Schlosskasten   1, der Kipplauf 2, ein Teil des    Schlossspannhebels   4, die beiden    punktiert   gezeichneten    Umschaltspreizhebel   7 und 7a mit den Nocken 27 und 27a, der    Lagerstift   8, die Schulter 9 des unsichtbaren Abzuges 5, der darauf liegende Fanghebel 10, der Fanghebel 10a und 10b, der    Schliesshebel   12 mit dem eingerasteten    Schlagblocknocken   17, der Schlagblock 37 für den dritten    Einzelschuss   mit seinem    Zünd-      stift   37a und seiner Schlagfeder 38, und dem Führungsstift 38a,

   der    Mehrfach-Schlagblock   24 mit seinen beiden oberen Zündstiften 39 und 40 für Kugeln 50 und 50a mit der oberen    Schlagdruckfeder   41 und Führungsstift 41a, die    Aufnahmebohrung   für die Druckfeder 12a, die abgewinkelte mit Anschlägen 26b und 26c versehenen Umschaltstangen 26 und 26a zur Freigabe der Nocken 27 und 27a für den dritten bzw. zweiten Einzelschuss und der Lagerstift 6. 



     In      Fig.   3 ist zu sehen der Schlosskasten 1, der Schlagblock 42 mit seinem noch vorstehenden Signalstift 42a für den ersten Einzelschuss mit Auslösung durch den Fanghebel 10 mit seinen Nocken 36 und der beim Abschuss mitgenommenen Umschaltstange 26a mittels ihres Anschlages 26b mit Aufnahmeloch für die Schlagdruckfeder 43 und Führungsstifte 43a und punktiert gezeichneten Zündstift 44, der Schlagblock 10b für den zweiten Einzelschuss mit Zündstift 10c, der Nocken 35 mit Auslösung durch den Fanghebel 10a, den    Umschalt-      spreizhebel   7a und die beim zweiten Abschuss mitgenommene Umschaltstange 26 mittels des    Anschlages   26c, die Aufnahmebohrung für die    Schlagdruckfeder   45 mit Führungsstift 45a,

   den Schlagblock 37 für den dritten Einzelschuss mit punktiert gezeichnetem Zündstift 37a, mit seinem noch vorstehenden Signalstift 37b mit Füh-    rungsstift   38a, die Aufnahmebohrung für die Schlagfeder 38, der Nocken 34, der    Mehrfachschlagblock   24 mit seinem noch vorstehenden Signalstift 24a, mit seinen drei punktiert gezeichneten Zündstiften 39, 40 und 25, die Aufnahmebohrungen für die    Schlagdruckfedern   41 und 46 und die Führungsstifte 41a und 46a und die    Schloss-      spannocken   33 und 33a, sowie die Anordnung des    Schlossspannhebels   4 und die    Laufverriegelungsplatte   3. 



  In    Fig.   4 ist zu sehen ein Teil des Schlosskastens 1 sowie des Laufes 2, die Anordnung der drei Schrot- bzw. Jagdpatronen 47, 48 und 49 und der drei Kugeln bzw.    Randfeuerpatronen   50, 50a und 50b als erster, zweiter und dritter automatischer    Schrot-Einzelschuss   bzw. Serien-Kugelfeuer und die Anordnung des    Schlossspannhe-      bels   4, die    Laufverriegelungsplatte   3 und die am Lauf befestigten    Verriegelungsnuten   51 und 51a und die gemeinsame    Patronen-Ausziehplatte   52. 



     In      Fig.   5 ist zu sehen der Schlosskasten 1, die    Mehrfach-Laufverriegelung   3 mit ihrem Hebel 3a, die Zentralstange 3b mit der Druckfeder 3c und der    Bewe-      gungsbegrenzungsschlitz   3d, die beiden Abzüge 5 und 18, der Sicherung s- und    Entsicherungshebel   53 mit der Stellung     S       gesichert   und     E    entsichert mit seiner    Vierkant-Achse   54, seinem Gabelarm 55 mit dem Lagerstift 55a, der    Verriegelungsschieber   55b, welcher in gesichertem Zustand in den Schlitz 55c in der    Verriege-      lungsschiebeplatte   3e einrastet,

   sowie die zwei    hinterein-      anderstehenden      Mitnehmernocken   3g, welche in die    Schlitze   3f von der    Verriegelungsschiebeplatte   3e eingreifen, der Doppelsicherungshebel 29, mit seinem Schenkel 29a und seinem Lagerstift 30, der abgewinkelte Übertragungshebel 31 sowie die angeschraubte Blattfeder 32 und der    Schlagblock-Signalstift   24a und der    Sicherungs-Si-      gnalstift   53a. 



  In    Fig.   6 ist zu sehen der abgedrückte Abzug 5 für den ersten    Einzelschrotchuss,   der durch die Schulter 9 gegen die    Druckfeder   28 angehobene Fanghebel 10, der dadurch freigewordene    Schliesshebel   14, der durch die    Schlagdruckfeder   43 über den Nocken 15 nach vorn gedrückte Schlagblock 42    mit   seinem Zündstift 44 und dem Socken 36, die nach vorn mitgenommene Umschaltstange 26a mit    ihrem   Anschlag 26b, die Federn 14a, 19 und 28, der Lagerbolzen 6 und 11. 



  Alle übrigen gezeichneten Teile haben mit dem ersten Abschuss nichts zu tun. Es sind dies: Der Schliesshebel 13, die Nocken 16 und 35, der Schlagblock 10b, der Abzug 18. Ausserdem ist noch zu sehen der teilweise gezeichnete Schlosskasten 1 und Lauf 2, die    Schliesshebellagerstifte   13b und 14b und der Lagerstift B. 



  In    Fig.   7 ist zu sehen der durch die Umschaltstange 26a frei gewordene und nach aussen gedrückte    Um-      schaltspreizhebel   7a wie infolge Betätigung des Abzuges laut    Fig.8,   der darüber liegende Fanghebel 10a und somit auch der Schliesshebel 13 angehoben und die Umschaltstange 26a mit Anschlag 26b, der Schliessblock 42 mit dem Zündstift 44 durch die    Schlagdruckfeder   43 mit dem    Führungsstift   43a nach vorn gedrückt wird, der Schliesshebel 13, der Schlagblock 10b mit    dem   Zündstift 10e, die    Schlagdruckfeder   45 mit dem Führungsstift 45a, die Nocken 16 und 35, der    Mehrfach-Schlagblock   24 haben damit nichts zu tun, der Schlosskasten 1, der Lauf 2 und die Lagerstifte 6 und B. 



  In    Fig.   8 ist zu sehen, der abgedrückte Abzug 5 für den zweiten    Einzelschrotschuss,   der durch den nunmehr nach aussen gedrückten    Umschaltspreizhebel   7a gegen die Druckfeder 28a angehobenen Fanghebel 10a, der 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 dadurch freigewordene Schliesshebel 13, der durch die nicht gezeichnete    Schlagdruckfeder   45 über den Nocken 15 nach vorn gedrückte Schlagblock 10b mit seinem Zündstift 10e, die durch den Nocken 35 nach vorn mitgenommene Umschaltstange 26 mit ihrem    Anschlag   26c und der    aufgenieteten   Blattfeder 26d mit ihrem Nocken 26e für die Stossicherung bzw. Festhaltung gegen unbeabsichtigtes Bewegen der Umschaltstange bzw.    Ab-      schuss   bei Stoss auf Mündung oder Schaft.

   Die Blattfeder ist an beiden Umschaltstangen vorgesehen. 



  Alle folgenden gezeichneten Teile haben mit dem zweiten Schuss nichts zu tun. Es sind dies: Der Schliesshebel 12, die Nocken 10b und 17, der Schlagblock 37 mit Zündstift 37a, die Lagerstifte 12b und 13b und der Abzug 18. 



  In    Fig.   9 ist zu sehen, der durch die Umschaltstange 26 nach dem zweiten Einzelschuss frei gewordene u. nach aussen geschwenkte    Umschaltspreizhebel   7 als Vorbereitung zum    dritten   Einzelschuss durch den Abzug 5 (siehe    Fig.   8), der darüber liegende Fanghebel 10b kann nunmehr angehoben werden, somit auch der Schliesshebel 12 und der Schliessblock 37 mit Zündstift 37a, der    Schliess-      block   10b und Zündstift 10c in Schusslage hat durch den Nocken 35 die    Umschaltstange   26 mitgenommen, die Schlag    druckfeder   38 und 45 mit dem Führungsstift 38a und 45a, die Nocken 10b, 15 und 17, der Schlosskasten 1, der Lauf 2, der    Mehrfach-Schlagblock   24.

      Die      Umschalt-      spreizhebel   7 und 7a werden durch eine Feder 7b nach Freiwerden ihres Nockens durch Vorschieben der Zugstange 26 und 26a beim entsprechenden Abschuss voneinander nach aussen gedrückt. 



     In      Fig.   10 ist zu sehen der abgedrückte Abzug 5 für den dritten    Einzelschrotschuss,   der durch den nunmehr nach aussen stehenden    Umschaltspreizhebel   7 (siehe    Fig.   9), gegen die Druckfeder 28b angehobene Fanghebel 10b, der dadurch freigewordene Schliesshebel 12, der durch die nicht gezeichnete    Schlagdruckfeder   38 über den Nocken 16 nach vorn gedrückte Schlagblock 37 mit seinem Zündstift 37a den dritten Schrotschuss ausgelöst hat. 



  Der Abzug 18 hat mit diesem Schuss nichts zu tun. 



  In    Fig.   11 ist zu sehen der abgedrückte Abzug 18 für das Serienfeuer von insgesamt 3 Kugeln, sein Lagerstift 6, die gemeinsame Druckfeder 19 für beide Abzüge 5 und 18, der im Abzug 18 gelagerte Galgen 20 für die Auslösung des Fanghebels 21 mit seiner Druckfeder 21a, seinem    Mitnehmerstift   21b und seinem Lagerstift 22, der    Schliesshebel   23 mit seiner Druckfeder 56 und seinem Lagerstift 57, den durch die sichtbare Feder 41 mit dem Führungsstift 41a und die unsichtbare Feder 46 nach vorn gedrückten    Mehrfach-Schlagblock   24 mit seinen sichtbaren Zündstiften 25 und 40 sowie seinem unsichtbaren Zündstift 39 und seinen Nocken 58, der    Schlosska-      sten   1 und der Lauf 2.

   Der Abzug 5 hat nun mit dem    Kugelserienfeuer   nichts zu tun. 



  In    Fig.   12 ist zu sehen der noch nicht abgehobene Fanghebel 10a mit seinem Lagerstift 11 und seiner Druckfeder 28a, der noch gesperrte Schliesshebel 13 mit seinem Lagerstift 13b und seiner Feder 13a, der noch eingerastete Schlagblock 10b mit seinem Nocken 16, seinem Zündstift 10c und seiner    Schlagdruckfeder   45 mit ihrem Führungsstift 45a. 



  In    Fig.   13 ist zu sehen der nunmehr abgehobene Fanghebel 10a mit seinem Lagerstift 11 und seiner Druckfeder 28a, der nunmehr freigewordene    Schliesshe-      bel   13 mit seinem    Lagerstift   13b und seiner Feder 13a, der nunmehr durch die Schlagfeder 45 mit ihrem Füh-    rungsstift   45a über den Nocken 16 nach vorn    ged'taidkte   Schlagblock 10b mit seinem Zündstift 10c. \    j'!5':

     In    Fig.   14 ist zu sehen, der Schlosskasten.    1tl   die Verbindungsschraube la, der abgekippte Lauf    2i?-die      Mehrfach-Laufverriegelung   3 mit ihrem Hebel    Sä,   rät Zentralstange 3b mit der Druckfeder 3c und der    Berki#      gungsschlitz   3d, der abgewinkelte    Schlosspannhebel=.:

  41   mit seiner exzentrisch angeordneten    Mitnehmerachse'-4k,   die bereits durch die Nocken 34, 35, 36 sowie 33 und    334   gespannten, also in    schussbereiter   Schiesslage    befihdli-      chen   Schlagblöcke 10b, und der    Mehrfach-Schlagt*"   24 mit seinem noch vorstehenden Signalstift 24a,    seiher   Blattfeder 24b und Befestigungsschraube 24c und    ,die   unsichtbaren Schlagblöcke 37 und 42 mittels    ihrer@Nok-      ken   15, 16 und 17 und den unsichtbaren Nocken 58:

      voü   den sichtbaren Schliesshebeln 12, 13, 14 und dem    ui?-      sichtbaren   Schliesshebel 21, gehalten werden,    sowie#-die   gestrichelt gezeichneten Teile der Umschaltstangen 26    Utid   26a, die sichtbaren    Verriegelungsnuten   51 und    51ä.;

        311t   im    Verriegelungszustand   strichpunktiert    gezeichnatdh   gleichen Teile und die    Kipplaufachse   59, sowie    dei      in   Tätigkeit befindlichen Patronenausziehplatte    52-=      finit   ihrem Führungsstift 60, dem    Patronenausziehhebel   61 mit der im    Bewegungsbegrenzungsschlitz   62 angeordneten Schraube 63 und der Schiebenocken 64 mit Stift im exzentrisch angeordneten    Mitnehmerstift   65 auf der    Kippschlossspannlaufscheibe   66. 



  F'    f@\   Als eine weitere Ausführung des beschriebenen    Aids-      führungsbeispiels   gemäss der Erfindung ist es    möglifir   anstelle des automatischen Einzelschusses von .drei Schrotpatronen nacheinander durch den Abzug 5    und-des      Kugel-Serienfeuers,   mittels des Abzuges 18, durch    Eir%be=   zieheng des Schlagblockes 10b in den    Mehrfach-Schlag=   block 24, also in der Vereinigung dieser beiden Schlagblöcke zu einer Einheit bzw.

   zu einem Stück, das    Sechsling-Jagdgewehr   dadurch für zwei Einzelschüsse von    zwei   Schrotpatronen oder    Zentralfeuerpatronen   und ein Serienfeuer von    insgesamt   einer Schrot- oder Zentralfeuerpatrone und drei Kugeln oder    Randfeuerpatronen   mit insgesamt nur drei Schlössern anstelle der vier Schlösser wie beim beschriebenen Ausführungsbeispiel umzustellen und zwar nur mit dem Abzug 5 als Einabzug. 



  Es fallen also bei dieser Ausführung alle mit dem Abzug 18 zusammenarbeitenden Bauteile und der Abzug 18 selbst weg. 



  In    Fig.   15 ist zu sehen, der im Schnitt dargestellte Schlosskasten 1, die    Mehrfach-Laufverriegelung   3 mit ihrem Hebel 3a, die in die Schlitze 3f der    Laufverriege-      lungsschiebeplatte   3e einrastenden    Verriegelungsnuten   51, 51a, 51b und 51c, dem    Verriegelungsschieber   55b für die Sicherung und    Entsicherung,   welche in den Schlitz 55c (wie in gestrichelter Stellung gezeichnet in    Fig.5)   hineinragt, die beiden    Mitnehmernocken   3g, welche in die Schlitze 3f der    Verriegelungsschiebeplatte   3e eingreifen,

   sowie die drehbar zu sichernde und zum Einsetzen des Wechsellaufes ausziehbare    Kipplaufachse   59 mit dem in die Vertiefung 59b einrastenden Hebel 59a, mit dem Schliessblock 59c und deren Befestigungsschrauben 59d. Ausserdem den    Schlossspannhebel   4 mit seiner    Mitneh-      merachse   4a auf der    Kipp-Schlosspannlaufscheibe   66. 



  In    Fig   16 sind nachstehende Einzelteile zu sehen: der Schlosskasten 1, die Läufe 2, der Schaft 2a, die vordere    Schäftung   2b, die    Mehrfach-Laufverriegelung   3 mit ihrem Hebel 3a, die Abzüge 5 und 18, der    Sicherungs-   und    Entsicherungshebel   53, die zum Auswechseln des Wech- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

    sellaufes   drehbar ausziehbare    Kipplaufachse   59 mit ihrem Hebel 59a. 



     In      Fig.   17 ist zu sehen der Schlosskasten 1 mit der vorderen Befestigungsschraube la und den beiden hinteren Befestigungsschrauben    1b   und    1c,   der Lauf 2, der Schaft 2a, die vorstehenden Signalstifte 24a und 37b, der    Sicherungs-   und    Entsicherungshebel   53, die Randenden der Jagdpatrone 49 und der Kugelpatronen 50 und 50a in der Patronenausziehplatte 52. 



     Fig.   18 zeigt eine Umschaltstange 26 mit dem abgewinkelten Anschlag 26c, der angenieteten Blattfeder 26d mit ihrem eingeprägten Nocken 26e als    Stossicherung   der Umschaltstange 26. 



     Fig.   19 zeigt die beiden Umschaltstangen 26 und 26a in ihren Laufnuten des aufgeschnitten dargestellten    Schlosskastens   mit den abgewinkelten Anschlägen 26b und 26c, den beiden    Blattfedern   26d und 26f mit ihren eingepressten Nocken 26e und 26g, welche in entsprechenden Vertiefungen seitlich an den Laufnuten einrasten und das    unbeabsichtigte   Bewegen der Umschaltstange bei einem    zufälligen   Stoss auf Mündung oder Schaft    z.B.   beim Herunterfallen des Gewehres sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kipplauf-SechslinbJagdgewehr mit Wechsellauf, dadurch gekennzeichnet, dass zur wahlweisen automatischen Abgabe von drei Einzelschüssen oder mindestens eines Einzelschusses mit Serienfeuer durch den Abzug (5) Umschaltstangen (26 und 26a) und gesteuerte Um- schaltspreizhebel (7 und 7a) eingebaut sind, und dass die Schliesshebeldruckfeder (12a, 13a und 14a) nur annähernd 50%, die Fanghebeldruckfeder (28) nur annähernd 25"/o und die Umschaltspreizhebeldruckfeder (7b) nur annähernd 5% der Federkraft der Abzugsdruckfeder (19) aufweisen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es einen weiteren Abzug (18) mit einem Mehrschlagblock (24) für Serienfeuer aufweist. 2. Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine wahlweise Vereinigung des Schlagblockes (10b) mit dem Mehrschlagblock (24) für zwei automatische Einzelschüsse und ein Serienfeuer bis zu vier Schuss durch den dabei als nur Ein-Abzug wirkenden Abzug (5) vorgesehen ist. . 3. Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Sicherung der Abzüge (5 und 18) einen einzigen Sicherungshebel (29) aufweist. 4.
    Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Mehrfachverriegelung (3) des Laufes aufweist. 5. Kipplauf-SechslinbJagdgewehr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es einen zentralen Schlossspannhe- bel (4) zum gleichzeitigen Spannen aller Schlösser aufweist. 6. Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Aufteilung in drei Schrot- und drei Kugelläufe aufweist, wobei über einem Schrotlauf zwei Kugelläufe und' unter dem Schrotlauf ein Kugellauf angeordnet ist.
CH878366A 1966-06-16 1966-06-16 Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr mit Wechsellauf CH462670A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH878366A CH462670A (de) 1966-06-16 1966-06-16 Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr mit Wechsellauf

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH878366A CH462670A (de) 1966-06-16 1966-06-16 Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr mit Wechsellauf

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH462670A true CH462670A (de) 1968-09-15

Family

ID=4344697

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH878366A CH462670A (de) 1966-06-16 1966-06-16 Kipplauf-Sechsling-Jagdgewehr mit Wechsellauf

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH462670A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5311692A (en) * 1990-01-13 1994-05-17 Dynamit Nobel Ag Removable firearm lock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5311692A (en) * 1990-01-13 1994-05-17 Dynamit Nobel Ag Removable firearm lock

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19655169C2 (de) An unterschiedliche Einsatzbedingungen anpassbare Handfeuerwaffe
EP0730135B1 (de) Abzugseinrichtung für hammerlose Schusswaffen
EP0416642A2 (de) Feuerwaffe
WO2000022367A1 (de) Abschlageinrichtung
CH685262A5 (de) Mit Spannabzug oder selbstspannende Feuerwaffe.
DE19613987C2 (de) Ladehebelanordnung
DE102004021952B3 (de) Selbstlade-Handfeuerwaffe mit beschleunigtem Verschlußträger
DE69909712T2 (de) Abzugsmechanismus für Feuerwaffen
EP4180758B1 (de) Schloss einer jagd- oder sportwaffe mit sicherungseinrichtungen
EP4098967B1 (de) Abzugsvorrichtung für eine handfeuerwaffe
DE78449C (de) Schlofssicherung für Schufswaffen mit Kammerverschlufs
DE19605851C2 (de) Sicherung eines Schlagbolzens einer Schlagbolzen- und Schlagstückeinrichtung für eine Schußwaffe
DE1096806B (de) Selbsttaetige Feuerwaffe
EP0932808B1 (de) Selbstladewaffe
DE2023816C3 (de) Verschluß für automatische Feuerwaffen mit Hahnschlagzündung
DE679804C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe mit zweiteiligem Verschlussblock
DE102022003161B3 (de) Betätigungsmechanismus für einen Westernrevolver sowie Westernrevolver
DE69818251T2 (de) Feuerwaffe mit schnellwirkender sicherungsvorrichtung und bausatz für eine solche sicherungsvorrichtung
DE102022134829B3 (de) Abzugsystem einer Schusswaffe
DE10008979A1 (de) Mehrlade-Handfeuerwaffe mit lösbarer Verschlußsperre
DE734985C (de) Selbstladepistole mit Spannabzug
DE398300C (de) Schlossspannung bei Selbstspannerkipplaufgewehren
DE1803814C3 (de) Abzugsvorrichtung für eine mehrläufige Kippiaufwaffe mit Einabzug
DE3228376A1 (de) Vorrichtung zum ausziehen von patronen und auswerfen von huelsen abgeschossener patronen aus dem patronenlager einer handfeuerwaffe
DE19839985A1 (de) Selbstlade-Handfeuerwaffe mit auch unabhängig vom Magazin einschaltbarem Verschlußfang