CH462913A - Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffisolierte stromführende Bauteile - Google Patents
Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffisolierte stromführende BauteileInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
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Description
Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststo#fisolierte stromführende Bauteile Die Erfindung betrifft seine lösbare Verbindungs vorrichtung für feststoffisolierte stromführende Bauteile und eine Verwendung dieser Vorrichtung zum Ver binden giessharzisolierter, mit einem metallischen Erd- belag versehener Bauteile von Hochspannungsanlagen.
Es ist bekannt, feststoffisolierte Bauteile zu elek trischen Anlagen zusammenzufügen, indem man die Enden der Bauteile mit Kontakteinrichtungen versieht, die -ineinandergesteckt und miteinander verspannt wer den. Das Verspannen erfolgt dabei mittels Spannschrau ben, die in an den Bauteilen befestigten Flanschen ge halten werden.
Diese bekannten Anordnungen haben den Nachteil, dass ein zwangläufig gleichmässiges Verspannen der Bau teile nicht möglich ist. Dieser Nachteil wirkt sich be sonders dann aus, wenn als Kontaktverbindung bekannte Presskegel verwendet werden, die in einer geschlitzten Kontakthülse angeordnet sind, wobei die Presskegel mit tels Schraubenbolzen in dis geschlitzte Kontakthülse gedrückt werden und somit durch Spreizen der Kontakt hülse eine leitende Verbindung zwischen den beiden Bauteilen erzielen.
Besonders nachteilig ist dabei, dass sich der Kontakt druck, der durch den als starres Element wirkenden Schraubenbolzen erzeugt wird, infolge der durch die Erwärmung auftretenden Längsdehnungen vermindert. Ausserdem erfordert diese Ausführung eine Zugängig- keit zum Schraubenbolzen durch den Leiter, so dass ,es besonders nachteilig ist, dass beispielsweise ein mon tierter Sammelschienenstrang nicht an jeder beliebigen Verbindungsstelle ohne zusätzliches Lösen anderer Ver bindungsvorrichtungen zu trennen ist.
Es sind weiterhin Verbindungsvorrichtungen für stromführende Leiter, die, aus Rohren bestehen, bekannt, bei denen das Abdichten der beiden miteinander zu verbindenden Teile mittels Gewindehülse und Gewinde- ringen erfolgt. Das Verspannen wird durch die Kontakt einrichtung erreicht, die aus einer Innenmuffe besteht, die in das Innengewinde der Leiter eingeschraubt wird. Diese Verbindungsvorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass die Kontakteinrichtung nicht für das Verbinden von feststoffisolierten Bauteilen verwendet werden kann, da sie die bei Erwärmung auftretenden Längsdehnungen nicht ausgleicht.
Zweck der Erfindung ist es, das ungleichmässige Verspannen der Bauteile und das Vermindern des Kon taktdruckes infolge Wärmedehnungen zu vermeiden so wie das Trennen eines montierten Sammelschienenstran ges an jeder beliebigen Verbindungsstelle zu ermögli chen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffiso- lierte Bauteile zu schaffen, bei der ein zwangläufig gleichmässiges Verspannen der Bauteile erfolgt, wobei gleichzeitig der Kontaktdruck zwischen den Presskegeln und der Kontakthülse bzw. zwischen Kontakthülse und stromführendem Leiter stets gleichmässig vorhanden ist.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in den stirnseitig ausgebohrten Enden der Leiter zwischen Presskegel und Bohrungsgrund eine Druck feder angeordnet ist und die metallischen Gewinderinge die Verspannkraft zum Andrücken der Presskegel in der geschlitzten Kontakthülse über in der Isolierung der Leiterenden der Bauteile lagernde Ringfedern über tragen. Die Druckfeder kann demnach bei Längsdeh nung der Bauteile infolge Erwärmung den Kontakt druck selbständig nachregeln.
Vorzugsweise ist an der Verbindungsstelle zwischen den Isolierungen der zu verbindenden Bauteile ein ela stischer Isolierstoffring, vorzugsweise ein Gummiring, angeordnet, der durch zwei zwischen den Isolierungen der Bauteile und der metallischen Gewindehülse liegen den Begrenzungsringen gehalten wird. Dadurch wird vermieden, dass sich der Gummiring beim Verspannen der Bauteile über die Kanten der festen Isolierung quetscht.
Man kann durch eine zusätzliche Massnahme dafür sorgen, dass bei Anlagen, bei denen die Isolierung mit einem metallischen Erdbelag versehen ist, dieser an der Verbindungsstelle nicht unterbrochen wird. Dies wird zweckmässig z.
B. dadurch erreicht, dass _der metal lische Gewindering an der Innenseite mit einer Nut versehen ist, in .die eine polygon gebogene Kontakt feder eingelegt ist, die sowohl am Erdbelag als auch am Gewindering anliegt und den Gewindering reib schlüssig gegen selbsttägiges Lösen sichert.
Der Vorteil -der erfindungsgemässen Vorrichtung be steht darin, dass ein .zwangläufig gleichmässiges Ver spannen der Bauteile ermöglicht wird und der Kontakt druck zwischen den Presskegeln und der Kontakthülse sowie zwischen der Kontakthülse und dem stromführen den Leiter durch die erfindungsgemäss angeordnete Druckfeder stets nahezu gleichmässig vorhanden ist und selbsttätig geregelt wird.
Ausserdem gewährleistet diese Anordnung ein überall kontinuierliches elektrisches Feld söwie ein schnelles Lösen der Verbindungsvorrichtung, ohne dabei benachbarte Verbindungsstellen trennen zu müssen. Der Vorteil -der erfindungsgemässen Vorrich tung besteht weiterhin insbesondere darin, dass die Kontakteinrichtung Wärme-Längsdehnungen ohne be sonderen Aufwand aufnimmt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüh rungsbeispiel näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt -einen Längsschnitt durch -eine lösbare Verbindungsvorrichtung.
Der Leiter 1 besitzt an seinem stirnseitigen Ende einen Hohlraum 2, in dem eine Druckfeder 3 und ein Presskegel 4 so angeordnet sind, dass dieser in eine mit Schlitzen 5 versehene:
Kontakthülse 6 eingreift. Zwischen den stirnseitigen Enden der beiden zu ver bindenden Leiter befindet sich ein Isolierstoffring 7, der durch Begrenzungsringe 8 gehalten wird.
Über dem Isolierstoffring 7 und den Begrenzungsringen 8 sind eine metallische Gewindehülse 9 mit am Umfang gleichmässig verteilten Zapfenlöchern 10 sowie( metalli- sche Gewinderinge 11 mit ,Zapfenlöchern 12 angeord net,
wobei die Gewindehülse 9 gleichzeitig einen mecha nischen Schutz für -den Isolierstoffring 7 darstellt. In der Isolierung 13 der Bauteile ist eine Ringnut 14. angeordnet, in die eine Ringfeder 15, die als Wider lager für die Gewinderinge 11 dient, eingelegt ist.
Die Gewinderinge 11 besitzen an ihrer Innenwand eine Nut 16, in der eine polygon gebogene Kontaktfeder 17 angeordnet ist, die sowohl am metallischen Erdbelag 18 der Isolierung 13 -als auch am Gewindering 11 anliegt und dadurch eine -leitende Verbindung zwischen dem Erdbelag des einen Bauteiles und dem des anderen über -die-Gewindehülse 9 herstellt.
Beim Einschrauben der Gewinderinge 11 in die Gewindehülse 9 werden die Leiterenden sowie der zwischen diesen angeordnete Isolierstoffring 7 über die Ringfedern 15 zusammengepresst. Dabei schieben sich die, Presskegel 4 unter Wirkung der Druckfeder 3 in die -reit Schlitzen 5 versehene Kontakthülse 6 und drücken diese gegen die Wandung des Hsshlraumes 2,
wodurch eine leitende Verbindung zwischen beiden Lei tern 1 hergestellt und die Stromtragfähigkeit sowie die Spannungsfestigkeit gewährleistet wird. Die Begren zungsringe 8 sind derart ausgebildet und angeordnet, dass beim Verspannen der Bauteile der Isolierstoff ring 7 nicht über die Isolierung 13 der Bauteile ge- quetscht wird.
Bei montierter Verbindungsvorrichtung ist gewähr leistet, dass -auch bei Wärme-Längsdehnungen der Lei ter 1 trotz Aufnahme dieser Dehnungen die Strom tragfähigkeit und die Spannungsfestigkeit vorhanden ist, wobei der Hohlraum zwischen Gewindehülse 9 und Isolierstoffring 7 das elastisch verformte Volumen des Isolierstoffringes 7 aufnimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffiso- lierte stromführende Bauteile, die mittels metallischer Gewinderinge und einer metallischen Gewindehülse ge geneinander verspannt sind, und bei der beiderseits an den Leiterenden Presskegel vorgesehen sind, die über eine geschlitzte -Kontakthülse die elektrische Ver- bindung der stromführenden Leiter herstellen, dadurch .gekennzeichnet,-dass .in -den stirnseitig -ausgebohrten Enden der Leiter (1) zwischen Presskegel (4) und Boh rungsgrund eine Druckfeder (3) angeordnet ist und die metallischen Gewinderinge (11) die Verspannkraft zum Andrücken der Presskegel (4) in der -geschlitzten Kon- takthülse (6) über in der Isolierung -(13) der Leiterenden der Bauteile lagernde Ringfedern (15)übertragen. II. Verwendung der lösbaren Verbindungsvorrich- tung nach Patentanspruch I zur Verbindung giessharz- isolierter, mit einem metallischen Erdbelag versehener Bauteile von Hochspannungsanlagen. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Isolierungen -(13) der Bauteile ein ielastischer Isolierstoffring (7), voraugs- weise ein Gummiring, angeordnet ist, der von - zwei zwischen der Isolierung der Bauteile und der Gewinde hülse (9) liegenden Begrenzungsringen (8) gefusst ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch I oder Unter- anspruch 1 zur Verbindung feststoffisolierter, mit einem äusseren metallischen Erdbelag versehener Bauteil, da durch gekennzeichnet, dass der metallische Gewinde- ring (-11) an der Innenseite mit einer Nut (16) versehen ist, in die eine polygon gebogene Kontaktfeder (17) eingelegt ist, die sowohl am Erdbelag (18) als auch am Gewindering (11) anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH71268A CH462913A (de) | 1967-02-23 | 1968-01-17 | Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffisolierte stromführende Bauteile |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH462913A (de) |
-
1968
- 1968-01-17 CH CH71268A patent/CH462913A/de unknown
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