CH462913A - Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffisolierte stromführende Bauteile - Google Patents

Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffisolierte stromführende Bauteile

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Publication number
CH462913A
CH462913A CH71268A CH71268A CH462913A CH 462913 A CH462913 A CH 462913A CH 71268 A CH71268 A CH 71268A CH 71268 A CH71268 A CH 71268A CH 462913 A CH462913 A CH 462913A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
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metallic
threaded
ring
solid
Prior art date
Application number
CH71268A
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English (en)
Inventor
Bennovsky Heinz
Zieger Werner
Heszler Karl
Fechner Joachim
Original Assignee
Buchwitz Otto Starkstrom
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02—Contact members
    • H01R13/193—Means for increasing contact pressure at the end of engagement of coupling part, e.g. zero insertion force or no friction
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28—Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50—Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw
    • H01R4/52—Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw which is spring loaded

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  • Cable Accessories (AREA)

Description


  Lösbare Verbindungsvorrichtung für     feststo#fisolierte    stromführende Bauteile    Die Erfindung betrifft seine lösbare Verbindungs  vorrichtung für     feststoffisolierte    stromführende Bauteile  und eine Verwendung dieser Vorrichtung zum Ver  binden     giessharzisolierter,    mit einem     metallischen        Erd-          belag        versehener    Bauteile von     Hochspannungsanlagen.     



  Es ist bekannt,     feststoffisolierte    Bauteile zu elek  trischen Anlagen zusammenzufügen, indem man die  Enden der Bauteile mit     Kontakteinrichtungen    versieht,  die     -ineinandergesteckt    und     miteinander    verspannt wer  den. Das Verspannen erfolgt dabei mittels Spannschrau  ben, die in an den Bauteilen befestigten Flanschen ge  halten werden.  



  Diese bekannten Anordnungen haben den Nachteil,  dass ein     zwangläufig        gleichmässiges    Verspannen der Bau  teile nicht möglich ist. Dieser Nachteil wirkt sich be  sonders     dann    aus, wenn als Kontaktverbindung bekannte       Presskegel    verwendet werden, die in einer geschlitzten  Kontakthülse angeordnet sind, wobei die     Presskegel    mit  tels Schraubenbolzen in dis geschlitzte Kontakthülse  gedrückt werden und somit durch Spreizen der Kontakt  hülse eine leitende Verbindung zwischen den beiden  Bauteilen erzielen.  



  Besonders nachteilig ist dabei, dass sich der Kontakt  druck, der durch den als starres Element wirkenden  Schraubenbolzen erzeugt wird, infolge der durch die  Erwärmung auftretenden Längsdehnungen vermindert.  Ausserdem erfordert diese Ausführung eine     Zugängig-          keit    zum     Schraubenbolzen    durch den Leiter, so dass  ,es besonders     nachteilig    ist, dass beispielsweise ein mon  tierter Sammelschienenstrang nicht an jeder beliebigen  Verbindungsstelle ohne zusätzliches Lösen anderer Ver  bindungsvorrichtungen zu trennen ist.  



  Es sind weiterhin Verbindungsvorrichtungen für  stromführende Leiter,     die,    aus Rohren     bestehen,    bekannt,  bei denen das Abdichten der beiden     miteinander    zu  verbindenden Teile mittels Gewindehülse und     Gewinde-          ringen    erfolgt. Das Verspannen wird durch die Kontakt  einrichtung     erreicht,    die aus einer Innenmuffe besteht,  die in das Innengewinde der Leiter eingeschraubt wird.    Diese Verbindungsvorrichtung hat jedoch den Nachteil,  dass die Kontakteinrichtung nicht für das Verbinden von       feststoffisolierten    Bauteilen verwendet werden kann, da  sie die bei Erwärmung auftretenden Längsdehnungen  nicht ausgleicht.  



  Zweck der Erfindung ist es, das ungleichmässige  Verspannen der     Bauteile    und das Vermindern des Kon  taktdruckes infolge Wärmedehnungen zu vermeiden so  wie das Trennen eines montierten Sammelschienenstran  ges an jeder beliebigen Verbindungsstelle zu ermögli  chen.  



  Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,  eine lösbare Verbindungsvorrichtung für     feststoffiso-          lierte    Bauteile zu schaffen, bei der ein     zwangläufig     gleichmässiges Verspannen der Bauteile erfolgt, wobei  gleichzeitig der Kontaktdruck zwischen den     Presskegeln     und der Kontakthülse bzw. zwischen Kontakthülse und  stromführendem Leiter stets gleichmässig vorhanden ist.  



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst,  dass in den stirnseitig ausgebohrten Enden der Leiter  zwischen     Presskegel    und Bohrungsgrund eine Druck  feder angeordnet ist und die metallischen Gewinderinge  die     Verspannkraft    zum Andrücken der     Presskegel    in  der geschlitzten Kontakthülse über in der Isolierung  der Leiterenden der Bauteile lagernde Ringfedern über  tragen. Die Druckfeder kann demnach bei Längsdeh  nung der Bauteile infolge Erwärmung den Kontakt  druck selbständig     nachregeln.     



  Vorzugsweise ist an der Verbindungsstelle zwischen  den Isolierungen der zu verbindenden     Bauteile    ein ela  stischer     Isolierstoffring,    vorzugsweise ein Gummiring,  angeordnet, der durch zwei zwischen den Isolierungen  der Bauteile und der     metallischen        Gewindehülse    liegen  den Begrenzungsringen gehalten wird. Dadurch wird  vermieden, dass sich der Gummiring beim Verspannen  der Bauteile über die     Kanten    der festen Isolierung  quetscht.  



  Man kann durch eine zusätzliche Massnahme dafür  sorgen, dass bei Anlagen, bei denen die Isolierung mit      einem     metallischen    Erdbelag versehen ist, dieser an  der Verbindungsstelle nicht unterbrochen wird.     Dies     wird zweckmässig z.

   B. dadurch erreicht, dass     _der    metal  lische     Gewindering    an der     Innenseite    mit     einer    Nut  versehen ist, in .die     eine        polygon    gebogene Kontakt  feder eingelegt ist,     die    sowohl am Erdbelag als auch  am Gewindering     anliegt    und den     Gewindering    reib  schlüssig gegen selbsttägiges Lösen sichert.  



  Der Vorteil -der erfindungsgemässen Vorrichtung be  steht darin, dass ein     .zwangläufig    gleichmässiges Ver  spannen der Bauteile     ermöglicht    wird und der Kontakt  druck zwischen den     Presskegeln    und der Kontakthülse  sowie zwischen der Kontakthülse und dem stromführen  den Leiter durch die erfindungsgemäss angeordnete       Druckfeder    stets nahezu     gleichmässig    vorhanden ist und       selbsttätig        geregelt    wird.

   Ausserdem gewährleistet diese       Anordnung    ein überall     kontinuierliches    elektrisches Feld       söwie    ein     schnelles    Lösen der     Verbindungsvorrichtung,     ohne dabei benachbarte     Verbindungsstellen        trennen    zu  müssen. Der     Vorteil    -der     erfindungsgemässen    Vorrich  tung besteht weiterhin     insbesondere    darin, dass die       Kontakteinrichtung        Wärme-Längsdehnungen    ohne be  sonderen Aufwand     aufnimmt.     



  Die Erfindung     soll    nachstehend an     einem    Ausfüh  rungsbeispiel     näher    erläutert werden.  



  Die Zeichnung zeigt     -einen    Längsschnitt durch -eine  lösbare     Verbindungsvorrichtung.     



  Der Leiter 1 besitzt an seinem     stirnseitigen    Ende  einen Hohlraum 2,     in    dem eine     Druckfeder    3 und     ein          Presskegel    4 so angeordnet sind, dass dieser in eine  mit     Schlitzen    5     versehene:

      Kontakthülse 6     eingreift.     Zwischen den     stirnseitigen    Enden der beiden zu ver  bindenden Leiter befindet sich ein     Isolierstoffring    7,  der durch     Begrenzungsringe    8 gehalten wird.

   Über dem       Isolierstoffring    7 und den     Begrenzungsringen    8 sind  eine     metallische    Gewindehülse 9 mit am Umfang       gleichmässig        verteilten        Zapfenlöchern    10 sowie(     metalli-          sche        Gewinderinge    11 mit     ,Zapfenlöchern    12 angeord  net,

   wobei die     Gewindehülse    9 gleichzeitig einen mecha  nischen     Schutz    für -den     Isolierstoffring    7     darstellt.    In  der Isolierung 13 der Bauteile ist     eine    Ringnut     14.          angeordnet,        in    die eine     Ringfeder    15, die als Wider  lager für die     Gewinderinge    11 dient,     eingelegt    ist.

   Die  Gewinderinge 11 besitzen an ihrer Innenwand eine  Nut 16, in     der    eine     polygon    gebogene     Kontaktfeder    17       angeordnet    ist, die sowohl am metallischen     Erdbelag     18 der     Isolierung    13 -als auch am     Gewindering    11       anliegt        und    dadurch     eine    -leitende Verbindung     zwischen     dem Erdbelag des     einen    Bauteiles und dem des anderen  über     -die-Gewindehülse    9 herstellt.  



  Beim     Einschrauben    der     Gewinderinge    11 in die       Gewindehülse    9 werden die Leiterenden sowie der       zwischen    diesen angeordnete     Isolierstoffring    7 über die       Ringfedern    15     zusammengepresst.    Dabei schieben sich       die,        Presskegel    4 unter Wirkung der Druckfeder 3     in       die     -reit    Schlitzen 5 versehene Kontakthülse 6 und       drücken        diese    gegen die Wandung des     Hsshlraumes    2,

    wodurch eine leitende Verbindung zwischen beiden Lei  tern 1 hergestellt und die Stromtragfähigkeit     sowie     die Spannungsfestigkeit gewährleistet wird. Die Begren  zungsringe 8     sind    derart ausgebildet und     angeordnet,     dass beim Verspannen der     Bauteile    der Isolierstoff  ring 7 nicht über die Isolierung 13 der Bauteile     ge-          quetscht    wird.  



  Bei montierter     Verbindungsvorrichtung    ist gewähr  leistet, dass     -auch    bei     Wärme-Längsdehnungen    der Lei  ter 1 trotz Aufnahme dieser Dehnungen die Strom  tragfähigkeit und die     Spannungsfestigkeit    vorhanden ist,  wobei der Hohlraum zwischen Gewindehülse 9     und          Isolierstoffring    7 das elastisch verformte Volumen des       Isolierstoffringes    7     aufnimmt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffiso- lierte stromführende Bauteile, die mittels metallischer Gewinderinge und einer metallischen Gewindehülse ge geneinander verspannt sind, und bei der beiderseits an den Leiterenden Presskegel vorgesehen sind, die über eine geschlitzte -Kontakthülse die elektrische Ver- bindung der stromführenden Leiter herstellen, dadurch .gekennzeichnet,
    -dass .in -den stirnseitig -ausgebohrten Enden der Leiter (1) zwischen Presskegel (4) und Boh rungsgrund eine Druckfeder (3) angeordnet ist und die metallischen Gewinderinge (11) die Verspannkraft zum Andrücken der Presskegel (4) in der -geschlitzten Kon- takthülse (6) über in der Isolierung -(13) der Leiterenden der Bauteile lagernde Ringfedern (15)
    übertragen. II. Verwendung der lösbaren Verbindungsvorrich- tung nach Patentanspruch I zur Verbindung giessharz- isolierter, mit einem metallischen Erdbelag versehener Bauteile von Hochspannungsanlagen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Isolierungen -(13) der Bauteile ein ielastischer Isolierstoffring (7), voraugs- weise ein Gummiring, angeordnet ist, der von - zwei zwischen der Isolierung der Bauteile und der Gewinde hülse (9) liegenden Begrenzungsringen (8) gefusst ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch I oder Unter- anspruch 1 zur Verbindung feststoffisolierter, mit einem äusseren metallischen Erdbelag versehener Bauteil, da durch gekennzeichnet, dass der metallische Gewinde- ring (-11) an der Innenseite mit einer Nut (16) versehen ist, in die eine polygon gebogene Kontaktfeder (17) eingelegt ist, die sowohl am Erdbelag (18) als auch am Gewindering (11) anliegt.
CH71268A 1967-02-23 1968-01-17 Lösbare Verbindungsvorrichtung für feststoffisolierte stromführende Bauteile CH462913A (de)

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