CH463382A - Fördervorrichtung - Google Patents
FördervorrichtungInfo
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Description
Fördervorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung mit einem drehbaren Element, dessen Umlaufge schwindigkeit von der Geschwindigkeit eines über die Fördervorrichtung wandernden Körpers abhängig ist.
Sie ist gekennzeichnet durch eine Bremseinrichtung zum Hervorrufen einer Bremswirkung auf den Körper, eine Getriebeeinrichtung, durch welche eine Mehrzahl von Bremsungen der Bremsvorrichtung bei jeder Umdrehung des drehbaren Elementes hervorgerufen wird, wobei die Getriebeeinrichtung ein mit dem drehbaren Element umlaufendes Glied aufweist, das rund um seine Drehachse Nockenflächen besitzt, ein schwingbar angeordnetes Teil vorgesehen ist mit je einem Eingriffelement auf jeder Seite der Achse, um welche der Teil schwingbar ist, welche Eingriffselemente mit den Nok kenflächen in Eingriff treten können, und wobei das Teil mit dem Bremsorgan der Bremseinrichtung wirkverbunden ist.
Die Eingriffselemente e können beim Drehen des Glie- des aufeinanderfolgend mit den Nockenflächen in Eingriff treten, so dass ein Schwingen des schwingbaren Teiles hervorgerufen wird.
Das Bremsorgan kann mit dem schwingbaren Teil direkt verbunden und derart angeordnet sein, dass im Betrieb die auf das Teil ausgeübte Bremskraft um so grösser ist, je grösser das Ausmass der Schwingung des Teiles ist. Die Bremseinrichtung kann eine Trägheitsmasse als Bremsorgan aufweisen, die um ihr Schwerpunktszentrum schwenkbar ist. In diesem Fall kann die Trägheitsmasse um die Achse schwingbar sein, um welche das Teil schwingbar ist.
Die Achse, um welche das Teil schwingbar ist, kann im Abstand von und parallel oder rechtwinklig zu der Drehachse des umlaufenden Gliedes liegen.
Wenn die Fördervorrichtung ein Rollenförderer ist, kann das drehbare Element eine Rolle des Förderers sein. Die Bremseinrichtung und die Getriebeeinrichtung können an einem Ende der Förderrolle vorgesehen oder es können beide Enden der Rolle mit je einer Bremsund Getriebe einrichtung versehen sein. Wenn das drehbare Element durch eine Rolle gebildet wird, kann das umlaufende Glied zwischen zwei Abschnitten des drehbaren Elementes und gleichachsig zu diesem angeordnet sein. Das umlaufende Glied kann durch zwei gleichachsig angeordnete Räder gebildet sein, bei denen die bezüglichen Nockenflächen so angeordnet sind, dass diejenigen des einen Rades gegenüber denjenigen des anderen Rades versetzt liegen.
In diesem Fall kann das eine Eingriffselement so angeordnet sein, dass bei Drehung des umlaufenden Gliedes aufeinanderfolgend diejenigen Nockenflächen mit ihm in Eingriff treten, die sich an dem einen der Räder befinden, und das andere Eingriffselement kann so angeordnet sein, dass es mit den Nockenflächen am anderen Rad aufeinanderfolgend in Eingriff gelangt. Wenn die Bremseinrichtung eine Trägheitsmasse aufweist, die um ihr Schwerpunktszentrum schwenkbar ist, so kann die Masse für ein Schwenken um eine im rechten Winkel zu der Drehachse des drehbaren Elementes stehende Achse angeordnet sein.
Wenn die Bremseinrichtung eine um ihr Schwerpunktszentrum schwenkbare Masse aufweist, kann die Achse, um welche die Masse schwenkbar ist, in einem Abstand von und parallel zu der Achse liegen, um welche das schwingbare Teil schwenkbar ist. Die ! Träg- heitsmasse kann mit dem Teil antriebsmässig verbunden sein, und zwar über Lenker, so dass die Masse mit dem Teil schwingt.
Wenn die Achse, um welche das schwingbare Teil schwenkbar ist, im Abstand von und parallel zu der Drehachse des drehbaren Elementes liegt, und wenn die Bremseinrichtung eine um ihr Schwerpunktszentrum schwingbare Trägheitsmasse aufweist, so kann das umlaufende Glied zwischen zwei Abschnitten des drehbaren Elementes gleichachsig zu diesem angeordnet sein und die Achse, um welche die Masse in diesem Fall schwingbar ist, kann zu der Drehachse des Elementes im rechten Winkel liegen.
In der nachfolgenden Beschreibung sind Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, wobei der mittlere Teil der Figur einen Schnitt nach der Linie I-I im rechtsseitigen Abschnitt der Darstellung zeigt.
Fig. 2 zeigt die Ausführungsform gemäss Fig. 1 nebst einer Dämpfungseinrichtung sowie abgewandelte Ausführungsformen der Dämpfungseinrichtung.
Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung mit einer einzigen Bremseinrichtung an einem Ende einer Förderrolle, und
Fig. 8 zeigt eine abgewandelte Ausführung, wobei die Bremseinrichtung in der Mitte einer zusammengesetzten Förderrolle angeordnet ist.
Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausführungsform der Erfindung ist ein drehendes Element in Form einer Rolle 1 vorgesehen, die um eine Achse 2 zwischen Seitenrahmen 3 eines Rollenförderers drehbar angeordnet ist, wobei zwecks grösserer Klarheit der restliche Teil der Rollen fortgelassen ist. An jedem Ende der Rolle 1 befindet sich eine Getriebeeinrichtung 4, deren jede ein Rad 5 aufweist, das an der Rolle 1 befestigt und mit dieser um die Achse 2 drehbar ist.
Das Rad 5 hat eine Umfangsfläche 6 mit Einbuchtungen, die eine Reihe von Nockenflächen 7 schaffen. Unter der Achse 2 ist eine Nockennachlaufeinrichtung 9 für Schwenkbewegung um eine zu der Achse 2 parallel und in einem Abstand von dieser liegende Achse 8 angeordnet. Die Nockennachlaufeinrichtung 9 trägt zwei Eingriffselemente 10, die sich zu jedem gegebenen Zeitpunkt mit einer von zwei verschiedenen Nockenflächen 7 des Rades 5 in Eingriff befinden.
Die Eingriffselemente 10 sind von einem Körper 11 der Nockennachlaufeinrichtung 9 getragen, von welchem Körper 11 auf jeder Seite der Achse 8 eine mit Schraubengewinde versehene Stange 12 vorragt.
Es ist weiterhin eine Trägheitsmasse vorgesehen, die bei dieser Ausführungsform der Erfindung zwei Einzelmassen 13 aufweist, deren jede durch zwei Muttern 14 gebildet ist, die auf der bezüglichen Stange 12 aufgeschraubt sind. Die Einzelmassen 13 können auf der Stange 12 in ihrem Abstand von der Achse 8 eingestellt und in ihrer Lage durch Festziehen der beiden Muttern 14 gegeneinander verriegelt werden.
Die oben beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Wenn ein Körper entlang des Förderers wandert, wird bei seinem Bewegen über die Rolle 1 diese; veran lasst, sich um die Achse 2 zu drehen. Eine e solche Drehung der Rolle 1 führt zu einer Drehung des Rades 5, wodurch die Einzelmassen 13 in Bewegung gesetzt werden, und zwar durch das Zusammenwirken der Nockennachlaufeinrichtung 9 mit den Nockenflächen 7 am Rad 5. Es ist ersichtlich, dass wenn die Einzelmassen 13 zunächst in der einen Richtung bewegt werden, sie anfänglich beschleunigt und dann verzögert werden. Darauffolgend wird die Bewegungsrichtung der Einzelmassen 13 umgekehrt, so dass sie dann in der entgegengesetzten Richtung anfänglich beschleunigt und dann verzögert werden.
Demgemäss wird die durch die Einzelmassen 13 dargestellte Trägheitsmasse durch Drehung des Elementes zyklisch beschleunigt und verzögert.
Durch die vorhandene Getriebeeinrichtung 4 werden bei dieser Ausführungsform der Erfindung sechs Kreisläufe von Beschleunigung und Verzögerung der Trägheitsmasse hervorgerufen. Es ist klar, dass dieses Beschleunigen und Verzögern der Trägheitsmasse zu einer Bremsung der Rolle 1 führt, die sich zufolge ihrer Berührung mit dem entlang des Förderers wandernden Körper auf dessen Laufgeschwindigkeit auswirkt. Es ist offensichtlich, dass sich mit steigender Bewegungsgeschwindigkeit des Körpers die Rolle 1 schneller dreht und sie daher eine grössere Bremswirkung auf den Körper ausübt, die sich aus dem Einfluss der Trägheitsmasse ergibt, die das Bestreben hat, sich ihrer zyklischen Beschleunigung und Verzögerung zu widersetzen.
Gemäss Fig. 2, in welcher gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform bezeichnet sind, kann mit der Trägheitsmasse eine Dämpfungseinrichtung 20 verbunden sein. Die Dämpfungseinrichtung 20 kann zweckmässigerweise durch eine Kolben-Zylinderausführung ergänzt sein, deren Kolbenstange 21 mit einer der Stangen 12 verbunden ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Dämpfungseinrichtung ist die Kolbenstange 21 mit einem Kolben 22 verbunden, der mit Gleitsitz im Zylinder 23 angeordnet ist und eine in axialer Richtung verlaufende Bohrung 24 kleinen Querschnitts aufweist. Der Zylinder 23 ist mit einer Flüssigkeit 25 gefüllt und es ist ersichtlich, dass einer Hin- und Herbewegung des Kolbens 22 in dem Zylinder 23 sich ein Widerstand entgegensetzt, da die Flüssigkeit 25 durch die Bohrung 24 von einer Seite des Kolbens 22 zu der anderen gedrückt wird, wenn die Stange 12, mit welcher die Kolbenstange 21 verbunden ist, zufolge des Antriebs, der Nockennachlaufeinrichtung 9 mit dem Rad 5 auf und ab bewegt wird.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform der in der Zeichnung über der vorbeschriebenen Ausführungsform dargestellten Dämpfungseinrichtung begrenzt der Kolben 22 zusammen mit dem Zylinder 23 einen geschlossenen Raum 26, der einen Flüssigkeitsraum 27 und einen Gasraum 28 aufweist. Die Grösse des Gasraumes 28 ist durch eine grössere oder geringere Flüssigkeitsmenge 27 einstellbar.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Kolben Zylindereinrichtung 20, die unten links in Fig. 2 dargestellt ist, weist der Zylinder 23 einen Einlass 29 auf, durch welchen in den Raum unter dem Kolben 22 unter grösseren oder geringerem Druck stehendes Gas eingeführt werden kann.
In Fig. 3 ist eine gegenüber der Ausführungsform gemäss Fig. 1 abgeänderte Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Trägheitsmasse ein Pendelgewicht 30 ist, das unter der Achse 2 und in Ausrichtung (in seiner mittleren Stellung) mit den beiden Achsen 2 und 8 aufgehängt ist.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 3 arbeitet auf die gleiche Weise wie die gemäss Fig. 1.
Es ist zu bemerken, dass die Ausführungsform gemäss Fig. 3 durch Hinzufügen einer Dämpfungseinrichtung irgendeiner der in Fig. 2 dargestellten Arten ge ändert bzw. ergänzt werden kann.
In Fig. 4 ist eine zusammengesetzte Förderrolle 1 dargestellt, die zwei Abschnitte 2 und 3 aufweist, die zwischen Seitenrahmen 5 eines Rolienförderers um eine Achse 4 drehbar angeordnet sind, wobei der restliche Teil des Förderers zwecks grösserer Klarheit fortgelas sen ist. Zwischen den Abschnitten 2 und 3 der Förderrolle 1 sind zwei Räder 6 befestigt, deren Umfangsfläche 9 so gestaltet ist, dass Nocken mit vorstehenden Teilen 7 und Tälern 8 gebildet sind (Fig. 5). Die Räder 6 sind gleichachsig an den Abschnitten 2 und 3 der Förderrolle 1 derart befestigt, dass sie mit der Förderrolle 1 um die Achse 4 drehbar sind.
Es ist eine Nockennachlauèinrichtung 10 vorgesehen mit Nockennachlaufrollen lla und 1 lb, die auf Zapfen 12 drehbar angeordnet sind, so dass sie sich um eine Achse 13 drehen können. Wie in Fig. 6 dargestellt, ist die Nockennachlaufeinrichtung 10 an einem Teil 14 angeordnet, der um eine Achse 15 hin und her schwenkbar ist. Die Räder 6 sind um eine halbe Teilung der Nockenerhöhungen 7 versetzt aneinander befestigt, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Die Nockennachlaufeinrichtung 10 ist derart angeordnet, dass, wenn eine der Nockennachlaufrollen 1 lb sich am oberen Ende einer Erhöhung 7 befindet, die andere Nockenrolle lla sich in einer Vertiefung 8 befindet.
Das Haltemittel ist eine Abstützung 16, Fig. 4, die an den Seitenrahmen 5 des Förderers starr befestigt ist.
An der Abstützung 16 ist ein Lagerstück 17 (Fig. 4 und 5) vorgesehen, in welchem ein Schwenkzapfen 18 des Teiles 14 hin und her schwenkbar ist. Ein Ballastarm
19 ist an dem Schwenkzapfen 18 des Teiles 14 befestigt, so dass Bewegung von dem Schwenkzapfen 18 auf den Ballastarm 19 übertragen wird. Durch nicht dargestellte bekannte Mittel sind Gewichte 20 und 21 an dem Ballastarm 19 in gleichem Abstand von der Achse 15 befestigt, so dass eine die Schwerpunktszentren der Gewichte 20 und 21 verbindende Linie durch die Achse 15 hindurchgeht. Der Abstand der Gewichte 20 und 21 von der Achse 15 kann durch nicht dargestellte bekannte Mittel geändert werden.
Die weitere Ausführungsform arbeitet wie folgt:
Wenn ein Gegenstand bzw. Körper unter dem Einfluss einer äusseren Kraft, beispielsweise der Schwerkraft entlang des Förderers und über die Förderrolle 1 wandert, bewirkt er, dass diese sich um die Achse 4 dreht.
Dies bewirkt eine Drehung der Räder 6 mit der Rolle 1.
Wie in Fig. 6 dargestellt, befindet sich die rechte Rolle lla der Nockennachlaufeinrichtung 10 in einem Teil 8 und die linke Rolle 1 1b an einer Erhöhung 7. Drehung der Räder 6 bewirkt, dass die Rolle lla zu einer Erhöhung 7 aufsteigt und die Rolle 1 1b in ein Tal 8 läuft, wobei eine weitere Drehung eine Umkehr der Bewegung hervorruft, so dass die Rolle lla in das nächste Tal 8 an einem Rad 6 gelangt. Es ist somit ersichtlich, dass die Nockennachlaufeinrichtung 10 und der Teil 14 um die Achse 15 geschwungen werden.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 4, 5 und 6 treten solche Schwingungen für jede Umdrehung der Räder 6 auf, es ist jedoch ersichtlich, dass die Anzahl der Schwingungen durch Ändern der Anzahl der Erhöhungen 7 und Täler 8 an den Rädern 6 nach Wahl geändert werden kann.
Das Schwingen des Teiles 14 bewirkt ein Schwingen des Ballastarmes 19 und der Gewichte 20 und 21, so dass die Gewichte 20 und 21 einmal je Schwingung, die sechsmal je Umdrehung der Förderrolle 1 auftritt, beschleunigt und verzögert werden und eine oben beschriebene Trägheitsbremskraft schaffen.
Gemäss Fig. 7, in welcher gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen wie gemäss den Fig. 4, 5 und 6 bezeichnet sind, ist ein Rad 6 an dem Ende der Förderrolle 1 vor gesehen, und zwar zwischen der Rolle 1 und dem Seiten rahmen 5. Die Nockennachlaufeinrichtung 10 trägt zwei
Nockennachlaufrollen lla und 1 lb, die sich zu jedem gegebenen Zeitpunkt in Eingriff mit einer von zwei ver- schiedenen Nockenflächen 9 des Rades 6 befinden, so dass, wenn beispielsweise die Rolle lla sich an einer Erhöhung befindet, die Rolle 1 1b sich in einem Tal befindet.
Es ist somit ersichtlich, dass wenn das Rad 6 sich dreht, die Nockennachlaufrollen 11 abwechselnd über eine Erhöhung 7 und ein Tal 8 laufen und ein Schwingen der Nockennachlaufeinrichtung 10 und des Teiles 14 um die Achse 15 hervorrufen, die zu der Förderrollenachse 4 parallel ist. Lenker 23 sind an der Nockennachlaufeinrichtung 10 und an dem Ballastarm
19 an ihren anderen Enden schwenkbar angeordnet, und der Ballastarm 19 ist an der Achse 22 schwenkbar angeordnet. Die Lenker 23 bilden einen Parallelogrammlenker, so dass Schwingbewegung der Nockennachlaufeinrichtung 10 auf den Ballastarm 19 und die Gewichte
20 und 21 übertragen wird.
Die beschriebene Ausführungsform arbeitet in der gleichen Weise wie die vorbeschriebene Ausführungsform gemäss den Fig. 4 bis 6, wobei Drehung des Rades 6 mehrmaliges Schwingen der Nockennachlaufeinrichtung 10 bei jeder Umdrehung des Rades 6 hervorruft, wobei diese Bewegung verwendet wird, um die Gewichte 20 und 21 zu beschleunigen und zu verzögern, deren Trägheit das Bremsen der Förderrolle 1 gemäss vorstehender Beschreibung bewirkt.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 8 ist ein Rad 6 vorgesehen, das zwischen zwei Abschnitten 2 und 3 einer Förderrolle 1 derart angeordnet ist, dass es gleichachsig mit der Förderrolle 1 drehbar ist. Wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 dar'gestellt, weist die Nockennachlaufeinrichtung 10 zwei Nockennachlaufrollen 1 la und 1 lb auf, die mit dem Rad 6 in Eingriff stehen und ein Schwingen der Nockennachlaufeinrichtung 10 und des Teiles 14 um die Achse 15 gemäss vorstehender Beschreibung hervorrufen. Mit dem Teil 14 ist eine Zunge 25 einstückig ausgebildet oder fest verbunden, die in einen Schlitz 26 in dem Ballastarm 19 vorragt. Der Schlitz 26 liegt seitwärts von der Schwenkachse 24 des Ballastarmes 19. Die Achse 24 verläuft rechtwinklig zu der Achse 15.
Im Betrieb schwingt die Nockennachlaufeinrichtung 10 bei Drehung des Rades 6 und bewirkt eine Hinund Herbewegung der Zunge 25, durch welche dem Ballastarm 19 um die Achse 24 eine Schwingbewegung erteilt wird. Wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen erläutert, werden die Trägheitswirkungen der Beschleunigung und Verzögerung der Gewichte 20 und 21 bei Drehung der Förderrolle 2, 3 verwendet, um diese zu bremsen.
Bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen ist das Rad 6 an der Förderrolle befestigt. Es kann jedoch mit dieser einstückig ausgebildet sein.
Bei den Ausführungsformen mit den Trägheitsmassen kann der Widerstand gegen Drehung der Förderrolle und damit die Bremswirkung, welche die Rolle auf den darüber wandernden Körper bei irgendeiner gegebenen Geschwindigkeit ausübt, durch Einstellen des Abstandes der Einzelmassen von der Dreh- bzw.
Schwingachse eingestellt werden.
Um eine konstante Geschwindigkeit der sich über den Förderer bewegenden Körper aufrechtzuerhalten, ist es erwünscht, die Einrichtungen zum Begrenzen der Geschwindigkeit der Körper in Abständen anzuordnen, die der mittleren Länge der Körper entsprechen. Es können jedoch auch kleinere oder grössere Abstände vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fördervorrichtung mit einem drehbaren Element (1), dessen Umlaufgeschwindigkeit von der Geschwindigkeit eins über die Fördervorrichtung wandernden Körpers abhängig ist, gekennzeichnet durch eine Bremseinrichtung zum Hervorrufen einer Bremswirkung auf den Körper, eine Getriebeeinrichtung (4), durch welche eine Mehrzahl von Bremsungen der Bremseinrichtung bei jeder Umdrehung des drehbaren Elementes (1) hervorgerufen wird, wobei die Getriebeeinrichtung ein mit dem drehbaren Element umlaufendes Glied (5), das rund um seine Drehachse (2) Nockenflächen (7) besitzt, und ein schwingbar angeordnetes Teil (9) mit je einem Eingriffselement (10) auf jeder Seite der Achse (8) aufweist, um welche das Teil schwingbar ist, welche Eingriffselemente (10) mit den Nockenflächen in Eingriff treten können, und wobei das Teil (9)mit dem Bremsorgan der Bremseinrichtung wirkverbunden ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffselemente (10) bei Drehung des Gliedes (5) aufeinanderfolgend mit den Nokkenflächen (7) in Eingriff treten und ein Schwingen des genannten Teiles (9) hervorrufen.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan mit dem genannten Teil (9) direkt verbunden und derart angeordnet ist, dass im Betrieb bei grösserem Schwingungsausmass eine grössere Bremskraft ausgeübt wird.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung eine um ihr Schwerkraftszentrum schwenkbare Trägheitsmasse (13, 20) als Bremsorgan aufweist.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägheitsmasse (13) um die Achse (8) schwingbar ist, um welche das Teil (9) schwingbar ist.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (8), um welche das Teil (9) schwingbar ist, von der Drehachse (2) des umlaufenden Gliedes (5) in Abstand steht.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (8), um welche das Teil (9) schwingbar ist, zu der Drehachse (2) des umlaufenden Gliedes (5) parallel liegt.7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (15), um welche das Teil (18) schwingbar ist, zu der Drehachse (4) des umlaufenden Gliedes (6) rechtwinklig liegt (Fig. 4 bis 6).8. Vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Element von einer Rolle der Fördervorrichtung gebildet ist.9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung am einen Ende der Rolle (1) angeordnet ist.10. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende der Rolle (1) eine Bremseinrichtung vorgesehen ist.11. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das umlaufende Glied (6) zwischen zwei Abschnitten des drehbaren Elementes (1) koaxial mit diesem angeordnet ist.12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das umlaufende Glied zwei gleichachsige Räder mit die Nockenflächen bildenden Vorsprüngen aufweist, und dass die Vorsprünge an einem Rad relativ zu denen an dem anderen Rad versetzt liegen (Fig. 4 bis 6).13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Eingriffselemente (lla) so angeordnet ist, dass es bei Drehung des umlaufenden Gliedes mit den an einem der Räder gebildeten Vorsprüngen aufeinanderfolgend in Eingriff tritt, und das andere der Eingriffselemente (alb) so angeordnet ist, dass es bei Drehung des umlaufenden Gliedes mit den Vorsprüngen an dem anderen Rad aufeinanderfolgend in Eingriff tritt.14. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 3 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse um eine zu der Drehachse (2) des drehbaren Elementes (1) rechtwinklige Achse (15) schwingbar ist.15. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse, um welche die Masse schwingbar ist, von der Achse, um welche das Teil schwingbar ist, in einem Abstand und parallel zu dieser liegt.16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch ekennzeichnet, dass die Trägheitsmasse durch Lenker (23) mit dem schwingenden Teil (10) antriebsmässig verbunden ist (Fig. 7).17. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 3, 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (15), um welche die Trägheitsmasse schwingbar ist, zu der Drehachse des drehbaren Elementes (4) rechtwinklig liegt (Fig. 4 bis 6).18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (18) mit der Masse in Antriebs eingriff steht.19. Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil mittels einer an ihm gebildeten Zunge (25) mit der Masse in Verbindung steht, und dass die Zunge in einen auf der einen Seite der Schwingachse (19) der Masse vorhandenen Schlitz (26) eingreift.
Applications Claiming Priority (2)
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| GB102166 | 1966-01-10 | ||
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102010041057A1 (de) * | 2010-05-12 | 2011-11-17 | Bito-Lagertechnik Bittmann Gmbh | Bremsförderrolle mit Hemmregler |
-
1966
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- 1966-08-16 NL NL6611488A patent/NL6611488A/xx unknown
- 1966-12-22 ES ES0334792A patent/ES334792A1/es not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010041057A1 (de) * | 2010-05-12 | 2011-11-17 | Bito-Lagertechnik Bittmann Gmbh | Bremsförderrolle mit Hemmregler |
| DE102010041057B4 (de) * | 2010-05-12 | 2013-04-25 | Bito-Lagertechnik Bittmann Gmbh | Bremsförderrolle mit Hemmregler |
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| ES334792A1 (es) | 1967-11-16 |
| NL6611488A (de) | 1967-07-11 |
| AT280883B (de) | 1970-04-27 |
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