CH463395A - Walzentrockner, insbesondere für Güter mit thermoplastischem oder plastischem Trockenrückstand - Google Patents

Walzentrockner, insbesondere für Güter mit thermoplastischem oder plastischem Trockenrückstand

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CH463395A
CH463395A CH1336567A CH1336567A CH463395A CH 463395 A CH463395 A CH 463395A CH 1336567 A CH1336567 A CH 1336567A CH 1336567 A CH1336567 A CH 1336567A CH 463395 A CH463395 A CH 463395A
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CH
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roller
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CH1336567A
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Maugg Ludwig
Diemer Karl
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Escher Wyss Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/28Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rollers or discs with material passing over or between them, e.g. suction drum, sieve, the axis of rotation being in fixed position
    • F26B17/284Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rollers or discs with material passing over or between them, e.g. suction drum, sieve, the axis of rotation being in fixed position the materials being dried on the non-perforated surface of heated rollers or drums
    • F26B17/286Arrangements for application of materials to be dried onto the drums or rollers; Arrangements for removing dried materials from the drums or rollers, e.g. doctor blades
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/01Drying in thin layers
    • A23C1/03Drying in thin layers on drums or rollers

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Description


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 Walzentrockner, insbesondere    für   Güter mit thermoplastischem oder plastischem Trockenrückstand Die    Erfindung   bezieht sich auf einen Walzentrockner, der    insbesondere   für Güter mit    thermoplastischem      oller      plastischem   Trockenrückstand, beispielsweise Molke, Sauermolke,    Schlempe   aus Destillerien, Kindernährmittel mit hohem Zuckergehalt, Fleischextrakte, Suppenwürzen, Pektine, Gelatine, Leimstoffe, Eiweissstoffe, Kunststoffe, Milch,    Waschmittel   oder    dergleichen   geeignet ist. 



  Derartige Walzentrockner sind an sich bekannt. Sie bestehen aus einer oder zwei    horizontal   angeordneten, drehbar gelagerten heizbaren Trockenwalzen, deren    Drehrichtung   in der    Regel   zueinander entgegengesetzt ist. Das zu trocknende Gut wird mittels einer geeigneten    Auftragvorrichtung,      beispielsweise   einer    Aufsprühvor-      richtung,   auf    eine   oder beide Walzen aufgebracht und    während   der langsamen Umdrehung der Walzen    infolge   der erhöhten Temperatur getrocknet.

   Walzentrockner dieser Art haben den    Vorteil,   dass das Gut sehr gleichmässig auf die Oberfläche der Trockenwalze aufgebracht werden kann.    Hierdurch   geht die Trocknung schonend vor sich und die Einwirkungsdauer der    Wärme   auf das Gut kann durch die Regelung der    Umdrehungsgeschwin-      digkeit   der Walzen sowie gegebenenfalls    durch   Einstellung der Länge der Trockenzone genau festgelegt werden. 



  Das getrocknete Gut wird an    einer   geeigneten Stelle der    Walze      mittels   eines Schabers abgenommen, der in der Regel durch Federn an die Walzenoberfläche angedrückt wird. Das Trockengut bildet hierbei in den meisten Fällen eine mehr oder weniger    zusammenhängende   Folie, die nun möglichst schnell    abioekühlt   und dann in einen geeigneten    Sammelbehälter   eingebracht werden muss.

   Das    schnalle   Abkühlen des Trockenrückstandes ist deshalb besonders wichtig, weil sich die Masse sonst    unter      Karamelisierung,   Gerinnung oder dergleichen verändern    würde.   Thermoplastische Trockenrückstände haben zudem die unangenehme Eigenschaft, am    Schabermesser   zu kleben, unmittelbar an der Abnahme-    stelle   grobe Wülste zu bilden und dadurch die Abkühlung weiter zu verzögern. 



  Diese Schwierigkeiten sind bei einzelnen Gütern, z. B. Sauermolke, so gross, dass es bisher für gänzlich unmöglich galt, diese auf Walzentrocknern der beschriebenen Art zu trocknen. 



  Es ist bereits bekannt, als    Abnahmehilfe   eine meist aus Stahl beistehende Abnahmewalze    in   unmittelbarer Nähe der    Trockenwalzenoberfläche   und des Schabers    anzuordnen.   Diese    Walze   hat die Aufgabe, das von der    Trockenwalzenoherfläche      abgenommene   Gut aufzunehmen und an den Sammelbehälter oder auf    eine,   diesem Behälter    vorgeschalteite      Kühlvorrichtung   weiterzuleiten. Es hat sich jedoch gezeigt, dass solche Walzen bei sehr empfindlichen Gütern, wie    si,e   eingangs    beispielsweise   aufgezählt wurden, nicht zum gewünschten Erfolg führen. 



  Erfindungsgemäss wird nun ein Walzentrockner, der insbesondere zum Trocknen der genannten    hoche;mp-      findlichen   Güter geeignet ist, vorgeschlagen. Dieser Walzentrockner besteht ebenfalls aus wenigstens einer horizontal angeordneten, drehbar gelagerten heizbaren    Trok-      kenwalze,   einer    Aufgabevorrichtung   für das zu trocknende Gut, beispielsweise einer Sprühvorrichtung, wenigstens einem Schaber für die Abnahme des Trockenrückstandes von der    Walzenoberfläche   sowie, einer in    unmittelbarer   Nähe der    Gutabnahmezone   angeordneten Abnahmevorrichtung.

   Der    Walzentrockner   ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Abnahmevorrichtung aus einer mit Stiften besetzten drehbar gelagertem.    Walze      besteht,   die unterhalb einer    Abnahme-      schurre   angeordnet ist, durch deren schlitzartige    Durch-      brechungen   die Stifte    hindurchggreifen.   



  Beim Betrieb krallen sich die Stifte in das Innere des noch thermoplastischen Trockenrückstandes ein und ziehen diesen unter mehr oder weniger starker Dehnung zu    seinem   dünnen Film oder Vlies auseinander. Durch die    Drehung   wird eine besonders schnelle Abkühlung und Erhärtung des thermoplastischen Materials erreicht 

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 und    ausserdem   wird mit Sicherheit vermieden, dass sich    das   Material    zu   stärkeren    Batzen,      Nudeln   oder dergleichen zusammenballen und an der    Ablaufschurze   festsetzen kann. 



  Um zu    vermeiden,   dass    an   den Stiften selbst    Trok-      kengut   festbacken kann, werden    vorteilhaft   Form und Abmessungen der schlitzartigen    Durchbrechungen   derart auf die Stifte abgestimmt, dass die Stifte bei ihrem    Durchgriff   durch die    Schlitze   in jeder Stellung    möglichst   eng von den    Schlitzrändern.   umfasst werden. Dies bedeutet, dass bei Stiften    mit   überall gleicher Breite    auch   die    schlitzartigen      Durchbrechungen   in der    Ablaufschurre   auf ihrer gesamten Länge gleich breit sein müssen.

   Bei    dor-      nenartigen      Spitzen,   die also die Form    eines   schlanken    Kegels      aufweisen,   sind die schlitzartigen    Durchbrechun-      gen   der    Ablaufschurre      an   ihren Enden schmäler als    in   der Mitte. Die Einhaltung dieser Forderung ist insbesondere für das in    Gutablaufrichtung   hintere Ende der schlitzartigen    Durchbrechungen   wichtig, da bei der Umdrehung der    erfindungs,g mmässen      Stiftwalze   dort die Stifte eintauchen und gegebenenfalls von    anhaftendem   Material befreit werden müssen. 



     In   weiterer Ausgestaltung des    Erfindungsgegenstan-      des   kann die    Abnahmeschurre   mit    öffnungen   und Zuführkanälen für die    Beaufschlagung   des Trockengutes und/oder der    Trockenwalze   mit Kühlgas, vorzugsweise    Kühlluft,   ausgestaltet sein. Auf    diese   Weise kann die    Abkühlung   des von der    Stiftwalze   erfassten und gedehnten    Vlieses   beschleunigt werden, und es kann gleichzeitig erreicht werden, dass die aus der Schurre nach oben    austretende   Kühlluft ein Gaspolster zwischen der Oberfläche der    Abnahmeschurre   und der Unterfläche des    Vlieses   bildet.

   Auch diese Massnahme trägt wesentlich dazu bei, ein Festbacken des noch thermoplastischen Trockenrückstandes an der    Abnahmeschurre   zu vermeiden. 



  Die    Zuführleitungen   für das Kühlgas können hierbei in die    Abnahmeschurre   unmittelbar eingearbeitet oder unter der Schurre gesondert verlegt    sein.   



  Die    vielseitige   Verwendbarkeit von Walzentrocknern der hier    in   Rede stehenden Art bringt es mit sich, dass nicht immer die gleichen Güter getrocknet werden, sondern dass es oft wünschenswert ist, die Maschine von einem zu    trocknenden   Gut auf ein anderes umstellen zu können.    Hierbei   kann    es   denn sein, dass die Maschine sowohl mit wie auch ohne die erfindungsgemässe    Ab-      nahmevorrichtung   arbeiten soll.

   Um die    Umstellung   leicht durchführen zu können, kann die    Stiftwalze   höhenverstellbar sein.    Hierdurch   ist es möglich, die Stiftwalze nach    Wunsch   so weit absenken zu    können,   dass die Stifte nicht mehr durch die schlitzartigen Durchbrechungen der Schurre    hindurchgreifen   und    folglich      unwirksam   sind. Der gleiche Effekt wird erzielt, wenn die    Abnahmeschurre   selbst    unabhängig   von der Stiftwalze höhenverstellbar ist.

   Hierbei ist es dann möglich, die    Stiftwalze   in ihrer    Höhenlage   zu belassen und nur die Schurre anzuheben, was mitunter im Hinblick auf den    Antrieb   der Stiftwalze    günstiger      ist.   



  Um die    Dehnung,   die der ablaufende Film des    Trok-      kenrückstandes      erfährt,      regeln   zu können und    um   auch die    Abnahmewalze   der Umdrehungsgeschwindigkeit der    Trockenwalze      anpassen   zu können, wird    vorteilhaft   die Umlaufgeschwindigkeit der    Stiftwalze   veränderlich gemacht. 



  Der    erfindungsgemässe      Walzentrockner   wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise    erläutert.   Es stellen dar:    Fig.   l einen schematischen Querschnitt durch den erfindungsgemässen    Walzentrockner,      Fig.   2 eine Draufsicht auf den geschlitzten Bereich der    Abnahmeschurre,      Fig.   3 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des geschlitzten Bereiches der    Abnahmeschurre.   Bei 1 ist zunächst die    heizbare      Trockenwalze   zu erkennen, welche mit Hilfe nicht dargestellter bekannter Mittel in Richtung des    Pfeiles   2 in Umdrehung versetzt werden kann. 



  Das zu    trocknende   Gut wird    mittels   der Auftragsvorrichtung 3 auf die Oberfläche der    Trockenwalze   aufgebracht. Im gewählten Beispiel ist die. Auftragsvorrichtung    eine   bekannte Ausführung einer Sprühvorrichtung; ,es können jedoch auch andere Auftragsvorrichtungen verwendet werden. 



  Die dargestellte Sprühvorrichtung besteht aus zahlreichen, auf einer Welle 4 nebeneinander angeordneten Scheiben 5, welche in relativ schnelle Umdrehung versetzt werden können. Bei ihrer Umdrehung tauchen die Scheiben mit ihrem unteren Teil in das in einer Rinne 6 befindliche zu trocknende Gut 7. Hierbei wird    ein   dünner Film des Gutes von den Scheiben mitgenommen, dessen Masse infolge der    Zentrifugalkraft   an den messerartig ausgestalteten Scheibenrand 8 getragen wird und dort feine Tröpfchen bildet. Diese Tröpfchen werden nun durch einen Luftstrom, der über die Düsen 9 auf den Rand 8 der Scheiben geblasen wird, abgeblasen und bilden so den Sprühstrahl 10. 



  Das versprühte Gut setzt sich dabei in    feiner   Verteilung auf die Oberfläche 11 der    Trockenwalze   1 und wird dort unter der Wirkung der Wärme    getrocknet.   



  Die Trockendauer richtet sich nach dem    Umfang   der    Trockenwalze   1 sowie nach der Umdrehungsgeschwindigkeit, die in    gewissen   Grenzen regelbar ist. 



  Das fertig getrocknete Gut wird; nach etwa 4/5 Umdrehungen mittels eines Schabers 12 von der    Walzen-      oberfläche   abgehoben. Es bildet hierbei in der Regel ein Vlies 13, das nun möglichst schnell    abgekühlt      und      einer      Transport-   und Aufnahmevorrichtung zugeführt werden muss. 



  Der erfindungsgemässe    Walzentrockner   weist hierzu eine Abnahmevorrichtung 14 auf, die aus einer mit Stiften 15 besetzten drehbar gelagerten Walze 16 besteht, die unterhalb einer    Abnahmeschurre   17 angeordnet ist, durch deren .schlitzartige    Durchbrechungen   18 die Stifte 15    hindurchgreifen.   Hierbei krallen sich die Stifte 15 in das Vlies 13 des Trockengutes ein ,und dehnen dies je nach Umdrehungsgeschwindigkeit der Walze 16 mehr oder weniger stark. 



     Infolge   der Dehnung kann das Vlies 13 selbst    bei   sehr wärmeempfindlichen thermoplastischen Gütern durch    intensive      Beblasung   mit Luft oder einem anderen Gas hinreichend schnell gekühlt werden, so dass es bereits im Bereich der Stifte 15 so weit verfestigt ist, dass es ohne weiteres von diesen erfasst und    abtransportiert   werden kann. 



  Die Abkühlung des Vlieses kann hierbei je nach Wunsch    entweder   nur von unten oder oben oder auch von beiden Seiten erfolgen, was mittels der oben angeordneten    Luftduschei   19 sowie der unten angeordneten Luftduschen 20 erfolgen kann. 



  Besonders praktisch ist es, wenn die Luftduschen 20 durch    öffnungen   20', 20", 20"' gebildet werden, die    in.   die    Abnahmeschurre   17 eingearbeitet sind. In diesem Fall dient die    Abnahmeschurre   auch als    Gaszuführungs-      vorrichtung,   und zwar weist sie    Zuführkanäle   22, 23 

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 und 24 auf.    Fig.   1    lässt   erkennen, dass die Kühlluftströme so gerichtet sein können, dass sie nicht nur den Film 13 von unten treffen, sondern auch die Abnahmestelle selbst sowie die    Walzenoberfläche      unmittelbar   vor der Abnahme des Vlieses. 



  Um sicherzustellen, dass    an   den Stiften 15 kein Trockenrückstand hängen bleibt, werden die schlitzartigen    Durchbrechungen   18 der    Abnahmeschurre   derart auf die Durchmesser der Stifte 15 abgestimmt, dass die Stifte bei ihrem Durchgriff durch die Schlitze in jeder Stellung möglichst eng von den Schlitzrändern umfasst    werd-,n.   



     Fig.   2 zeigt die Form dieser Schlitze für den Fall, dass die Stifte überall gleich breit sind.    Fig.   3 zeigt die Form der Schlitze für den    Fall,   dass die    Stifte      dornen-      artig      ausgestaltet   sind, also schlanke Kegel bilden. 



  Es gibt    Trockengüter   mit stark thermoplastischem    Trockenrückstand,   die am    Abstreifmesser      eines      Walzen-      trockners      wohl   genügend ausgetrocknet, d. h. wasserfrei sind,    dien   jedoch    infolge   der hohen Temperatur noch mehr oder weniger flüssig sind und deshalb vom    Ab-      streifmesser   nicht    ganz   restlos abgeschabt werden können. Eine dünne Flüssigkeitsschicht kriecht unter    d,r   Messerschneide hindurch und setzt sich auf der Rückseite der heissen    Abstreifmesser   als    Kruste   fest.

   Die Krusten häufen sich an und von Zeit zu Zeit werden Teile davon von dem sich drehenden Zylinder losgelöst und    mit      herumgenommem.   Diese Teile kommen dann nach einer    Umdrehung   wieder an das    Abstreifmesser,   werden nun von der    Oberfläche   der Trockenwalze losgelöst und erscheinen letzten Endes im ablaufenden Trockengut als    verbrannte   oder    verfärbte   Stippen und Knoten. Solche    Veirunreinigungen   sind natürlich unerwünscht und! müssen abgefangen werden. Hierzu dient ein zweites Schabemesser 25, welches etwas oberhalb des ersten Messers angeordnet ist.

   Auf der Haltevorrichtung des Schabemessers 12 ist    eine      Auffangvorrichtung   26 angebracht, in der    di:c   vom Schaber 25 abgelösten Knoten gesammelt werden. 



  Um den    erfindungsgemässen      Walzentrockner   sowohl zum    Trocknen   von Gütern    mit   stark thermoplastischem Trockenrückstand verwenden zu können wie auch für andere Güter, bei denen die erfindungsgemäss angebrachte Stiftwalze unerwünscht ist, kann entweder die Stiftwalze 16 höhenverstellbar ausgebildet oder die    Ab-      nahmeschurre   17 selbst in der Höhe verstellbar gemacht werden.    Selbstverständlich   können auch beide Massnahmen gleichzeitig    ergriffen   werden. 



  Wie bereits gesagt,    ist   es zur genauen    Einregulierung   der neuen Maschine erforderlich, dass die    Umlaufge-      schwindigkeit   der Stiftwale 16 veränderlich ist. Dies kann mit bekannten    Mitteln   erreicht werden; im einfachsten Fall wird man ein in der Zeichnung nicht dargestelltes    Getriebe   mit    veränderlicher   Untersetzung wählen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Walzentrockner, insbesondere für Güter mit thermo- plastischem oder plastischem Trockenrückstand, wie Molke, Sauermolke oder dergleichen, bestehend aus wenigstens einer horizontal angeordneten, drehbar gelagerten heizbaren Trockenwalze, einer Aufgabevorrichtung für das zu trocknende Gut, wenigstens einem Schaber für die Abnahme des Trockenrückstandes von der Walzenoberfläche sowie einer in unmittelbarer Nähe der Gutabnahmezone angeordneten Abnahmevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Abnahmevorrichtung (14)
    aus einer mit Stiften (15) besetzten drehbar gelagerten Walze (16) besteht, die unterhalb einer Abnahme- schurre (17) angeordnet ist, durch deren schlitzartige Durchbrechungen (18) die Stifte (15) hindurchgreifen. UNTERANSPRÜCHE 1. Walzentrockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Form und Abmessungen der schlitzartigen Durchbrechungen (18) derart auf die Stifte (15) abgestimmt sind, dass die Stifte bei ihrem Durchgriff durch die Schlitze in jeder Stellung möglichst eng von den Schlitzrändern umfasst werden. 2.
    Walzentrockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abnahmeschurre (17) Öffnungen (20', 20", 20"i und Zuführkanäle (22, 23, 24) für die Beaufschlagung des Trockengutes (13) und/oder der Trockenwalze> (1) mit einem Kühlgas aufweist. 3. Walzentrockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiftwalze (16) höhenverstellbar ist. 4. Walzentrockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abnahmeschurre (17) unabhängig von der Stiftwalze (16) höhenverstellbar ist. 5.
    Walzentrockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Stiftwalze (16) veränderlich ist.
CH1336567A 1966-10-01 1967-09-25 Walzentrockner, insbesondere für Güter mit thermoplastischem oder plastischem Trockenrückstand CH463395A (de)

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US2352195A (en) * 1941-09-20 1944-06-27 Buffalo Foundry & Machine Co Method and apparatus for removing a continuous film of material from the surface of drying drums
US2413779A (en) * 1944-01-28 1947-01-07 Kraft Foods Co Apparatus for stripping film from a drying cylinder

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DE1299555B (de) 1969-07-17

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