CH463429A - Hydraulische Drehkolbenmaschine - Google Patents

Hydraulische Drehkolbenmaschine

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Publication number
CH463429A
CH463429A CH481968A CH481968A CH463429A CH 463429 A CH463429 A CH 463429A CH 481968 A CH481968 A CH 481968A CH 481968 A CH481968 A CH 481968A CH 463429 A CH463429 A CH 463429A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotary piston
flap
housing
groove
hub
Prior art date
Application number
CH481968A
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Zwicky Alfred
Oskar Wagner Hans
Original Assignee
Schiess Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Schiess Ag filed Critical Schiess Ag
Publication of CH463429A publication Critical patent/CH463429A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/30Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F04C2/40Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F04C2/08 or F04C2/22 and having a hinged member
    • F04C2/46Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F04C2/08 or F04C2/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


      Hydraulische        Drehkolbenmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung  einer hydraulischen     Drehkolbenmaschine    mit einem  ringförmigen Hohlraum, in den     Druckmittelein-    und       -auslässe    münden und der aus an den Übergangsstellen  abgedichteten Begrenzungswänden des Drehkolbens  und des um diesen herumgreifenden Gehäuses gebildet  ist, von denen der Drehkolben oder das Gehäuse dreh  bar ist, wobei in den     ringförmigen        Hohlraum    zwei  oder mehr mit dem Drehkolben fest verbundene Kol  bennasen greifen,

   denen für jede Umlaufrichtung  jeweils aus Taschen im Gehäuse in den Ringraum ein  schwenkbare     Klappen    zugeordnet sind, die jeweils bei  derseits ihrer Tasche zwangsgesteuert     verschwenkbar     im Gehäuse gelagert sind. Derartige     Drehkolbenma-          schinen    dienen entweder als Pumpe oder als Antriebs  motore, wobei jeweils entweder das äussere Gehäuse  oder der Drehkolben umläuft.  



  Bei der praktischen Anwendung derartiger Dreh  kolbenmaschinen hat sich gezeigt, dass die Bewegun  gen der     Klappen    Unregelmässigkeiten im Umlauf des  rotierenden Teils der Maschine verursachen. Untersu  chungen haben ergeben, dass dies auf die Abdichtung  zwischen der Lagernabe der Klappen und den  Taschenwandungen des Gehäuses zurückgeht. Bei den  bekannten     Drehkolbenmaschinen    stützt sich nämlich  die Lagernabe zur Erzielung einer Abdichtung zwi  schen der Lagernabe und der sie aufnehmenden  Taschenwandung unmittelbar auf der Taschenwandung  ab, so dass die     Klappenbewegungen    die Überwindung  erheblicher Reibungskräfte erfordern, da das Druck  mittel die     Klappennaben    fest auf die Taschenwandung  aufdrückt.

   Dies lässt eine Spitze im     Klappendrehmo-          ment    auftreten, welches Stösse im Umlauf der  Maschine verursacht.  



  Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind bei anderen  bekannten     Drehkolbenmaschinen    anderer Bauart die  Lagernaben beiderseits der die Lagernaben aufnehmen  den Taschen gelagert und zwischen der     Klappennabe     und der Taschenwandung ein Bewegungsspalt vorhan-    den, in welchen örtlich ein Dichtstreifen aus Dich  tungsmaterial eingreift.  



  Hierdurch sind zwar die Reibungskräfte vermin  dert, doch ist eine derartige Dichtung einem starken  Verschleiss unterworfen, so dass die Abdichtung nach  einiger Zeit verloren geht. Die Dichtung muss     ausser-          dem    niedrigen Drücken ebenso wie hohen Drücken  standhalten und daher entsprechend stark vorgespannt  sein, was erhebliche Reibungskräfte bei der Klappen  bewegung wirksam werden lässt.  



  Um die erwähnten Nachteile zu vermeiden, die  Lagerreibung nahezu auszuschliessen und einen Aus  gleich für die     Durchbiegung    des Lagerzapfens zu ge  währleisten, sieht die Erfindung vor, dass jede Klappe  in Gelenklagern gelagert ist und sich zwischen der       Klappennabe    und der teilweise herumgreifenden  Taschenwandung ein Bewegungsspalt befindet, in den  nahe der dem Drehkolben zugekehrten     Klappenseite     ein in einer Nut der Taschenwandung liegender Dicht  stab greift und dabei von in einer Nut angeordneten  Federelementen an der     Klappennabe    und an der einen       Seitenwandung    der Nut angedrückt und so an einer  Verlagerung gehindert ist.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach  der     Erfindung    dargestellt. Es zeigen:       Fig.l    einen     Teilschnitt    nach der Linie     I-I    der       Fig.2    durch eine     Drehkolbenmaschine    im Bereich  einer in den Ringraum einschwenkbaren Klappe,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     11-II    der     Fig.    1  durch eine     Drehkolbenmaschine    zur Verdeutlichung  der     Klappenanordnung,

            Fig.    3 in vergrösserter Darstellung einen     Ausschnitt     aus     Fig.    2 im Bereich einer Klappe und       Fig.4    gegenüber     Fig.    3 vergrössert die Anordnung  des Dichtstabes in Verbindung mit daran angreifenden  Federelementen.  



  Nach den     Fig.    1 und 2 handelt es sich um     einen     Drehkolbenmotor mit im Gehäuse 1 umlaufendem      Drehkolben 2, der mit zwei auf einer Durchmesserlinie  liegenden Kolbennasen 3 versehen ist, die in den Ring  raum 4 zwischen dem Drehkolben 2 und dem Gehäuse  1 greifen.

   Beiderseits der     Kolbennasen    3 befinden sich       Druckmittelein-    und     -auslässe    5, denen das Druckmit  tel     axial    durch den Drehkolben 2 zuströmt und durch  die es     gleichfalls    durch den Drehkolben 2     hindurch    ab  geleitet wird.

       Jeweils    zwei sich gegenüberliegende     Aus-          lässe    dienen der     Druckmittelzufuhr,        während    die beiden  anderen für     die        Druckmittelabfuhr        bestimmt    sind, wobei  jeweils die     Drehrichtung    davon     bestimmt    ist, auf wel  cher Seite der Kolbennasen die Zu- bzw. Abfuhr des  Druckmittels erfolgt.  



       Rings    um den Drehkolben 2 sind in Taschen 6       zwangsgesteuert        verschwenkbare    Klappen 7 verteilt,  die mit ihren     Klappennaben    10 auf Zapfen 8 befestigt  sind, die beiderseits im Gehäuse 1 in Gelenklagern 9       gelagert    sind, wie es die     Fig.    1 veranschaulicht. Für die  Aufnahme der     Klappennaben    10 sind die Taschen 6  als Teilzylinder 11 ausgeformt, wobei sich jeweils zwi  schen der Taschenwandung und der     Klappennabe    9.0  ein Bewegungsspalt 20 befindet.

   Die Klappen 7 sind  paarweise     entgegengerichtet    angeordnet, wobei von  jedem     Klappenpaar    eine Klappe 7 für die eine und die  andere Klappe für die andere Drehrichtung wirksam  wird.     Beim    Umlauf werden     lediglich        diejenigen    Klappen  7 wirksam, die der Drehrichtung nach ausgerichtet  sind, während die anderen Klappen den Umlauf des  Drehkolbens 2 nicht beeinflussen.  



  Dem Ein- und     Ausschwenken    der Klappen dient  die mit dem Drehkolben 2 umlaufende, diesen     rings     umfassende ringförmige Steuerscheibe 12, an der die  Aussenringe der beiden Wälzlager 13 und 14     entlang-          gleiten,    von welchen der     Exzenterzapfen    15 aufgenom  men ist, der exzentrisch am Flansch 16 am freien Ende  des Zapfens 8 der Klappe 7 befestigt ist.

   Zwischen  dem in der Figur rechts     angeordneten    Gelenklager 9  und dem Flansch 16 ist der Zapfen mit der Verjün  gung 17 versehen, womit dem Zapfen 8 eine gewisse  Biegeelastizität mitgeteilt ist, die die Klappe 7 mit einer  gewissen Elastizität     verschwenken    lässt, so dass ein  stossweises Arbeiten vermieden wird.

   Zwischen der       Klappennabe    10, die auf dem Zapfen 8 befestigt ist,  und der Taschenwandung befindet sich nahe der dem  Drehkolben 2 zugekehrten     Klappenseite    gemäss     Fig.    2  jeweils ein Dichtstab 18 aus hochverschleissfestem  Material, wie Stahl, der sich     längs    der     Klappennabe    10  erstreckt und an den Stirnseiten der Taschenwandung  dichtend anliegt.

   Er erstreckt sich quer     in    die Nut 19  im Gehäuse 1 und wird von in der Nut 19 liegenden  Federelementen, zwischen denen sich jeweils Zwi  schenräume befinden, einmal gegen die     Klappennabe     10 und zum anderen auf die gegenüberliegende Fläche  der Nut 19 aufgedrückt, so dass beim     Einschwenken     der Klappe 7 gegen den Drehkolben 2 eine Verlage  rung des Dichtstabes 18 nicht möglich ist.  



  Bei den Federelementen kann es sich um Zylinder  körper 21 aus elastischem Werkstoff, beispielsweise um  sogenannte     O-Ringstücke    oder ähnliche Stücke Rund  material handeln.  



  Die     Andrückkraft    der Federelemente wird verstärkt  durch das unter einem bestimmten Druck stehende       Druckmittel,    das sich in dem Ringraum vor der Klappe  7 befindet und durch den Bewegungsspalt 20 und die  Zwischenräume zwischen den Federelementen 21 hin  durchdringend am Dichtstab 18 wirksam wird. Somit  ist eine völlige Abdichtung im Bewegungsspalt 20 nahe    der dem Drehkolben 2 zugekehrten     Klappenseite    er  zielt.  



  Liegt die Klappe 7 auf dem Drehkolben 2 auf, so  pflanzt sich nämlich der sich vor der Klappe 7 bil  dende Druck durch den Bewegungsspalt 20     fort    und  drückt den Dichtstab 18 je nach dem auftretenden  Druck schwächer oder stärker an die     Klappennabe    10  und die Wandung der Nut 19. Der Bewegungsspalt  ermöglicht dabei einen nahezu vollkommenen Druck  ausgleich beim Einschwenken der Klappe 7 um die       Nabenachse.     



  Durch die Anwendung der Gelenklager 9 ist die  Voraussetzung geschaffen, dass sich der Zapfen 8 ohne       Verkantungen    im Lager 9 geringfügig unter der Wir  kung des auf die Klappe 7 wirksam werdenden     Druk-          kes    durchbiegen kann. Dabei     wird    durch den Bewe  gungsspalt 20 vermieden, dass die     Klappennabe    10 an  der Taschenwandung zur Anlage kommt und dort Rei  bungskräfte wirksam werden.  



  Bei den     zylindrischen    Federelementen 21,     die    über  die Länge des Dichtstabes 18 mit Zwischenräumen in  der Nut 19 liegen, handelt es sich zum Beispiel um  Teilstücke sogenannter     O-Ringe    oder ähnlichen elasti  schen Rundmaterials.  



  Einzelheiten der geschilderten Abdichtung sind aus  den     Fig.    3 und 4 zu ersehen. Aus beiden ist ersichtlich,  wie das     zylindrische    Federelement 21     innerhalb    der Nut  19 verformt liegt und dadurch den Dichtstab 18 an die       Klappennabe    10 und an den unteren Rand der Nut 19  andrückt.  



  Die     Fig.    4 zeigt zusätzlich strichpunktiert den Aus  gangsquerschnitt des zylindrischen     Federlementes    21  und ausgezogen die Aussenkontur nach der Verfor  mung innerhalb der Nut 19 durch den Dichtstab 18.  



  Wie erwähnt, ist durch die Linienabdichtung, wie  sie durch den Dichtstab 18 erreicht wird, die Reibung  der Klappe 7 bei ihrem     Verschwenken    auf ein Mini  mum herabgesetzt, so dass die beim     Verschwenken     auftretende Spitze im     Klappen-Drehmoment    in einer  Weise reduziert ist, dass der Umlauf nahezu ganz  stossfrei erfolgt. Da für den Dichtstab 18 hoch ver  schleissfestes Metall Verwendung finden kann, ist  praktisch im Bereich der Abdichtung mit einem nen  nenswerten Verschleiss nicht zu rechnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Drehkolbenmaschine mit einem ring förmigen Hohlraum, in den Druckmittelein- und -aus- lässe münden und der aus an den Übergangsstellen abgedichteten Begrenzungswänden des Drehkolbens und des um diesen herumgreifenden Gehäuses gebildet ist, von denen der Drehkolben oder das Gehäuse dreh bar ist, wobei in den ringförmigen Hohlraum zwei oder mehr mit dem Drehkolben fest verbundene Kolbenna sen greifen, denen für jede Umlaufrichtung jeweils aus Taschen im Gehäuse in den Ringraum einschwenkbare Klappen zugeordnet sind, die jeweils beiderseits ihrer Tasche zwangsgesteuert verschwenkbar im Gehäuse gelagert sind,
    dadurch gekennzeichnet, dass jede Klappe (7) in Gelenklagern (9) gelagert ist und sich zwischen der Klappennabe und der teilweise herum greifenden Taschenwandung ein Bewegungsspalt (20) befindet, in den nahe der dem Drehkolben (2) zuge kehrten Klappenseite ein in einer Nut (19) der Taschenwandung liegender Dichtstab (18) greift und dabei von in der Nut (19) angeordneten Federelemen ten (21) an der Klappennabe (10) und an der einen Seitenwandung der Nut (19) angedrückt und so an einer Verlagerung gehindert ist.
    UNTERANSPRUCH Drehkalbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als am Dichtstab (18) angreifende Federelemente Zylinderkörper (21) aus elastischem Werkstoff vorgesehen sind.
CH481968A 1967-05-05 1968-04-01 Hydraulische Drehkolbenmaschine CH463429A (de)

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CH463429A true CH463429A (de) 1968-09-30

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CH481968A CH463429A (de) 1967-05-05 1968-04-01 Hydraulische Drehkolbenmaschine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1210505A4 (de) * 1999-05-31 2002-09-11 Merlin Corp Pty Ltd Hydraulische rotationsmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1210505A4 (de) * 1999-05-31 2002-09-11 Merlin Corp Pty Ltd Hydraulische rotationsmaschine
US6976832B1 (en) 1999-05-31 2005-12-20 Merlin Corporation Pty. Ltd. Fluid rotary machine

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