CH463464A - Filtrationsverfahren - Google Patents

Filtrationsverfahren

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CH463464A
CH463464A CH124568A CH124568A CH463464A CH 463464 A CH463464 A CH 463464A CH 124568 A CH124568 A CH 124568A CH 124568 A CH124568 A CH 124568A CH 463464 A CH463464 A CH 463464A
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CH
Switzerland
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filter
suspension
air
filtration
filter aid
Prior art date
Application number
CH124568A
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English (en)
Inventor
F H Dr Mehls Karl
Huster Heinz
Original Assignee
Berkefeld Filter Ges Und Celle
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/02Precoating the filter medium; Addition of filter aids to the liquid being filtered
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/04Controlling the filtration

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description


  
 



  Filtrationsverfahren
Die Erfindung bezieht sich auf ein Filtrationsverfahren, bei welchem das Filterhilfsmittel vor dem Beginn der Filtration im Kreislauf bzw. durch einmalige Zugabe in den Filterbehälter in Form einer Suspension eingebracht und auf einem Filterträger angeschwemmt wird.



   Ziel der Erfindung ist, bei einem derartigen Filtrationsverfahren die Standzeit des Filters zu verlängern und damit die in einem Zuge filtrierbare Menge zu erhöhen.



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Filterhilfsmittelsuspension und/oder nach dem Beginn der Filtrationsperiode zugesetzte Anteile einer Filterhilfsmittelsuspension entweder vor oder während oder nach der Zuführung mit Luft oder einem inerten Gas beladen werden. Durch dieses Verfahren wird gleichzeitig der Filtrationseffekt im allgemeinen wesentlich verbessert.



   Die Beladung des   Anschwemmfilters    kann in der Weise durchgeführt werden, dass man in das Filtergefäss entweder eine bereits vohrher belüftete Suspension des Filterhilfsmittels einbringt, oder dass man die Luft während der im Kreislauf vorgenommenen Primäranschwemmung bzw. im Verlauf der Nachschwemmung zuführt.



   Im ersten Fall kann die Suspension des Filterhilfsmittels in einem gesonderten Behälter in bekannter Weise, beispielsweise durch Einrühren von Luft oder durch Einblasen der Luft mittels einer Fritte belüftet und dann in das Filtergefäss überführt werden. Die dabei aufzuwendende Luftmenge sollte das   Zehn- bis    Hundertfache Volumen der Suspension betragen.



   Im zweiten Fall kann während der im geschlossenen Kreislauf erfolgenden Primäranschwemmung die Filtriermittelsuspension durch Druckluft belüftet werden.



  Die Zufuhr der Druckluft erfolgt zweckmässig durch einen Kompressor. Mittels einer Fritte kann die notwendige feine Verteilung der Luft bewirkt werden. Die zuzuführende Luftmenge sollte etwa das Zehnfache des Volumens der Suspension betragen. Schliesslich kann die Zugabe der Luft auf die gezeigte Weise auch im Verlauf der Nachschwemmung erfolgen. Hierbei muss allerdings vorsichtig verfahren werden, da andernfalls die Gefahr besteht, dass die zugeführte Luft die bereits teilweise angeschwemmte Filterschicht auf dem Anschwemmträger zerreisst.



   Im folgenden wird die Erfindung anhand einer in der Zeichnung schematisch dargestellten zweckmässigen Ausführungsform einer zur Durchführung der Erfindung dienenden Filtrationsanlage beispielsweise näher beschrieben.



   Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Reservoir 1 für die zu filtrierende Flüssigkeit bzw. Trübe über die mit einer Förderpumpe 3 versehene Leitung 2 mit dem Filterbehälter 4 verbunden, welcher ein Anschwemmfilter 5 enthält. In die Leitung 2 mündet auf deren Saugseite eine von dem Behälter 6 für die Filterhilfsmittelsuspension kommende Leitung 7 ein.



   An den Filterbehälter 4 ist eine Rückführleitung 8 angeschlossen, die in die Saugseite der Leitung 2 einmündet. In die Druckseite der Leitung 2 mündet ferner eine weitere, an eine Druckluftquelle 10 angeschlossene Leitung 9.



   Vor Beginn der eigentlichen Filtration wird das An  schwemmfilter    5 mit dem Filterhilfsmittel beladen. Dazu wird bei geöffnetem Schieber 11 und geschlossenem Schieber 12 die Filterhilfsmittelsuspension aus dem Behälter 6 mittels der Förderpumpe 3 in den Filterbehälter 4 eingebracht. Nachdem die Suspension des   Filterhilfsmittels    in der zur   Voranschwemmung    notwendigen Menge in dem Filtergefäss 4 vorhanden ist, wird der Schieber 12 geöffnet und der Schieber 11 geschlossen, so dass nunmehr die Anschwemmung vor sich gehen kann. Dabei wird zweckmässig im Kreislauf gefahren.



  Zu diesem Zweck wird der Schieber 14 geschlossen, der Schieber 13 geöffnet und die Suspension über die Rücklaufleitung 8 so lange umgepumpt, bis die Voranschwemmung beendet ist. Während der dabei erfolgenden Primäranschwemmung wird die Filterhilfsmittelsuspension erfindungsgemäss mit Luft beladen.  



     Dazu    dient die von der Druckluftquelle   1Q    kommende Leitung 9, welche mit einer Dosiervorrichtung 15 versehen ist und über eine Fritte 16 in die Leitung 2 einmündet.



   Durch die beschriebene Luftzugabe bildet sich ein   Anschwemmfilter    aus, welches mit Luft beladen ist.



  Anschliessend daran erfolgt die eigentliche Filtration.



  Dabei sind die Schieber 11 und 13 geschlossen und die Schieber 12 und 14 geöffnet. Nach der Filtration verlässt die gereinigte Flüssigkeit die Anlage durch die Ableitung 17.



   Bei einem durchgeführten Betriebsversuch wurde mit einem aus drei Anschwemmträgern bestehenden Anschwemmfilter, welches auf die gezeigte Weise mit Luft beladen worden   wur,    ein mit 80 g Ton und 8 g Eisenchlorid pro m3 künstlich verunreinigtes Leitungswasser der Stadt Celle mit einer Durchsatzleistung von 750 1 pro Stunde filtriert. Als Filterhilfsmittel wurde ein Gemisch aus Perlit und Kohle eingesetzt.



   Im einzelnen wurden vier Versuche mit einer Kreislaufdauer von 5, 10, 15 und 20 Minuten durchgeführt.



  Die Standzeit des Filters betrug 25;   30,5;    39,5 und 43 Minuten. Vergleichsversuche, welche auf die gleiche Weise ohne Luftbeladung durchgeführt wurden, ergaben entsprechende Standzeiten von   10,5;    13-; 17,5 und 22 Minuten.



   Mit der Erhöhung der Standzeit war eine Steigerung des Durchsatzes von 338 auf 537 1 verbunden.



  Gleichzeitig wurde im Vergleich zu den ohne Luftbeladung vorgenommenen Filtration eine erhebliche Verbesserung des   Filtrationseffiektes    festgestellt. Die Kontrolle des Filtrationseffektes folgte durch kontinuierliche Lichtabsorption in einer Durchflussküvette.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Filtrationsverfahren, bei welchem das Filterhilfsmittel vor dem Beginn der Filtration im Kreislauf bzw. durch einmalige Zugabe in den Filterbehälter in Form einer Suspension eingebracht und an einem Filterträger angeschwemmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterhilfsmittelsuspension und/oder nach dem Beginn der Filtrationsperiode zugesetzte Anteile einer Filterhilfsmittelsuspension entweder vor oder während oder nach der Zuführung mit Luft oder inertem Gas beladen werden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I mit einer an den Filterbehälter angeschlossenen Zufuhr- und/oder Kreislaufleitung, welche mit einer Förderpumpe versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zu- bzw. Kreislaufleitung (2) auf der Druckseite der Förderpumpe (3) eine von einer Druckluftquelle (10) kommende Zuluftleitung (9) einmündet.
CH124568A 1967-05-16 1968-01-26 Filtrationsverfahren CH463464A (de)

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DE2922778C3 (de) * 1979-06-05 1981-12-17 Hoechst Ag, 6000 Frankfurt Verfahren zur Fest-Flüssigtrennung
JP3538142B2 (ja) * 2000-02-08 2004-06-14 脩 長田 ろ過装置及びろ過装置用開閉弁

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DE1611057B2 (de) 1976-08-05

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