CH463853A - Zufuhreinrichtung für Selbstladewagen - Google Patents
Zufuhreinrichtung für SelbstladewagenInfo
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- CH463853A CH463853A CH1455066A CH1455066A CH463853A CH 463853 A CH463853 A CH 463853A CH 1455066 A CH1455066 A CH 1455066A CH 1455066 A CH1455066 A CH 1455066A CH 463853 A CH463853 A CH 463853A
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D89/00—Pick-ups for loaders, chaff-cutters, balers, field-threshers, or the like, i.e. attachments for picking-up hay or the like field crops
- A01D89/006—Accessories
- A01D89/007—Devices for preparing the picking-up of the windrow
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
- A01D90/02—Loading means
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Description
Zufuhreinrichtung für Selbstladewagen Selbstladewagen für den landwirtschaftlichen Einsatz fahren auch bei Ackerfahrt im allgemeinen fluchtend hinter der Zugmaschine, die ber die Zapfwelle die Einrichtungen des Selbstladewagens, wie Aufnahmevorrichtung (Pick-up), die Ladevorrichtung (z. B. Schwingkolben) und Kratz-oder Rollboden antreibt. Beim Ernten von Grünfutter wird in der Regel vom Traktor aus der Mähbalken heruntergeschwenkt, wobei neben der Traktorspur das Erntegut gemäht wird. Das gemähte Grünfutter kann im allgemeinen erst dann vom Ladewagen aufgenommen werden, wenn der Traktor mit dem Ladewagen über den gemähten Streifen fährt, sofern der Wagen fluchtend hinter der Zugmaschine herfährt. Damit Mähen und Laden in einem Arbeitsgang durchgeführb werden kann, wurden für die Ladewagen sogenannte Schwenkdeichseln entwickelt. Bei Ackerfahrt wird dabei die meist seitlich am Ladewagen angelenkte Deichsel ausgeschwenkt ; dabei entfernt sich der Zug ösenmittelpunkt von der Längsachse des Wagens, so dass der Ladewagen seitlich versetzt hinter der Zugmaschine herfährt und das gemähte Erntegut im gleichen Arbeitsgang wie das Mähen aufnimmt. Der bei dieser Ausführung aussermittig auf den Ladewagen erfolgende Zugkraftangriff verursacht auf den gezogenen Wagen bei Ackerfahrt aber ein Dreh- moment, das den Ladewagen schräg zur eigenen Fahrtrichtung einstellt. Dabei tritt neben die Rollbewegung der Räder relativ zum Boden auch eine Gleitbewegung. Die auftretenden höheren Reibungskräfte machen eine grössere Zugkraft am Wagen erforderlich. Ferner ziehen die Räder des gezogenen Wagens auch, vor allem bei feuchtem Untergrund, mitunter tiefe Furchen in den Boden, die besonders beim Silieren unerwünscht sind. Die Stützkraft, die von unten an der Zugöse des einachsigen Wagens angreift, wirkt bei Ackerfahrtstellung der Deichsel aussermittig auf den Ladewagen. Die hierdurch verminderte Standfestigkeit ergibt vor allem beim Einsatz des Ladewagens in hängigem, ab schüssigem bzw. unebenem Gelände eine erhöhte Kippgefahr, insbesondere bei beladenem Wagen, also bei relativ hoch liegendem Schwerpunkt. Der Wagen würde bei dieser Stellung über die längere der beiden gedachten Verbindungslinien zwischen aussermittiger Zugöse und den beiden Rädern des einachsigen Wagens umkippen. Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Vorteile eines Ladewagens mit Schwenkdeichsel mit denen eines Ladewagens mit normaler mitiger Anhängung zu vereinigen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass vor der Aufnahmevorrichtung des Ladewagens seitlich eine Förder- einrichtung mit einem Riemen, einer Kette oder einem Band gelagert ist, die über ein von der Zapfwelle eines Zugfahrzeuges und eine Transmission angetriebenes Treibrad und Laufrollen bewegt wird und mit Förder- organen versehen ist. In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Aus führungsform beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen nur teilweise dargestellten Ladewagen mit einer Aufnahmevorrichtung und einer Zufördereinrichtung gemäss der Erfindung von vorn gesehen, wobei die Zufördereinrichtung seitlich neben den Ladewagen heruntergeklappt ist, während Fig. 2 den vorderen Teil des Ladewagens mit der Aufnahmevorrichtung und der in Arbeitsstellung befindlichen Zufördereinrichtung in Seitenansicht zeigt. Die Zapfwelle oder Triebwelle eines in der Zeichnung nicht dargestellten Schleppers oder Traktors, welcher den Ladewagen 9 mit Hilfe einer Deichsel 10 zieht, treibt im Sinne des Pfeiles A in Fig. 1 eine Transmission 1 und z. B. über ein Winkelgetriebe 2 die übrigen Einrichtungen des Ladewagens 9 an. Die Transmission 1 versetzt ihrerseits ein Antriebsrad 3 in gleichem Sinne in Drehung. tlber das Antriebsrad 3 läuft ein Förderorgan wie insbesondere ein Riemen 4 oder eine Kette, ein Band oder dergleichen. Der endlose Riemen 4 läuft ferner über Laufrollen 5. Die Achsen des Antriebsrades 3 und der Laufrollen 5 sind beispielsweise an einem Gestell oder einer Wand 6 oder einem Rahmen oder dergleichen befestigt und ge gebenenfalls nachstellbar gelagert. Das Gestell bzw. die Wand 6, welches bzw. welche sämtliche Elemente der Zufördereinrichtung zu einer Einheit zusammenfasst, ist selbst um eine Achse, z. B. um die Achse des Antriebsrades 3 oder um die Achse einer Laufrolle 5, hochschwenkbar oder kippbar gelagert. Die Schwenkachse ist ihrerseits mit ihrem entsprechenden Ende an dem Ladewagen 9 befestigt. Die Anordnung ist so getroffen, dass bei hochgeschwenkter Zufördereinrichtung die Gesamtbreite des Ladewagens 9 nicht überschritten wird. Ein an dem Gestell 6 oder an der Wand 6 gelagertes Tastrad 7 sorgt dafür, dass die Zufördereinrichtung auch bei unebenem Gelände stets einen genügenden Abstand vom Boden hat. Diese Bodenfreiheit kann gegebenen- falls auch über einen Bowdenzug oder dergleichen stufenlos vom Fahrersitz des Schleppers aus eingestellt werden. Auf dem endlosen Riemen 4 sind Förderorgane wie vorzugsweise federnde Zinken 8 oder dergleichen in einer oder in mehreren Reihen senkrecht zur Riemenfläche in bestimmter Teilung angeordnet. Wenn die Vorrichtung läuft, bewegen sich Riemen 4 und Zinken 8 im Sinne der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile B und C, wobei die Zinken 8 fast am Boden entlangstreifen. Das in Fahrtrichtung des Ladewagens vor der Zuförder- einrichtung liegende Erntegut, wie z. B. Heu, wird infolge dieser Förderbewegung der Zinken 8 in Richtung nach der Wagenlängsachse hin gefördert und gelangt dabei in den Arbeitsbereich der Aufnahmevorrichtung 11, welche am vorderen Ende des Ladewagens 9 angeordnet ist. Das Erntegut wird dadurch in Richtung der Pfeile D und E in den Ladewagen gefördert (Fig. 2). Bei Nichtgebrauch der Zufördereinrichtung kann dieselbe in Richtung des Pfeiles F (Fig. 1) nach oben geschwenkt und dort in ihrer Lage gesichert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zufuhreinrichtung für Selbstladewagen mit Aufnahmevorrichtung, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Aufnahmevorrichtung (11) des Ladewagens (9) seitlich eine Fördereinrichtung mit einem Riemen (4), einer Kette oder einem Band gelagert ist, die über ein von der Zapfwelle eines Zugfahrzeuges und eine Transmission (1) angetriebenes Treibrad (3) und Laufrollen (5) bewegt wird und mit Förderorganen (8) versehen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Zufuhreinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente an einem Gestell oder an einer Wand (6) oder an einem Rahmen zu einer Einheit zusammengefasst sind, welche aus ihrer unteren Arbeitsstellung in eine obere Ruhestellung vorzugsweise um eine Achse, z. B. des Treibrades (3) oder einer Laufrolle (5), hochschwenkbar ist.2. Zufuhreinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder- einrichtung an dem Gestell oder der Wand (6) ein Tastrad (7) trägt, durch welches die Bodenfreiheit der Fördereinrichtung gewährleistet wird.3. Zufuhreinrichtung nach Patentanspruch oder Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie in Fahrtrichtung vor der Aufnahmevorrichtung (11) des Selbstladswagens (9) angeordnet ist und hauptsäch- lich neben dem Selbstladewagen arbeitet.4. Zufuhreinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie an derjenigen Seite des Selbstladewagens (9) angeordnet ist, an welcher auch der Mähbalken an dem den Selbstladewagen ziehenden Zugfahrzeug vorgesehen ist, so dass beim Einbringen von Erntegut, wie z. B. Grünfutter, das Mähen mit dem Mähbalken das Laden mit der Zufuhreinrichtung und der Aufnahmevorrichtung des Ladewagens in einem Arbeitsgang durchführbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0057352 | 1965-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH463853A true CH463853A (de) | 1968-10-15 |
Family
ID=7228219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1455066A CH463853A (de) | 1965-10-08 | 1966-10-10 | Zufuhreinrichtung für Selbstladewagen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT279373B (de) |
| CH (1) | CH463853A (de) |
| DE (1) | DE1482066A1 (de) |
| FR (1) | FR1529581A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2224717A1 (de) * | 1972-05-20 | 1973-11-29 | Max Johann Schmidt | Verlustlose aufnahme und schwadvorrichtung |
| DE3305382A1 (de) * | 1983-02-17 | 1984-08-23 | Busatis-Werke GmbH u. Co KG, 5630 Remscheid | Ladewagen mit anbau-seitenmaeh-raeumwerk oder raeumwerk |
-
1965
- 1965-10-08 DE DE19651482066 patent/DE1482066A1/de active Pending
-
1966
- 1966-10-07 AT AT940366A patent/AT279373B/de not_active IP Right Cessation
- 1966-10-07 FR FR76007158A patent/FR1529581A/fr not_active Expired
- 1966-10-10 CH CH1455066A patent/CH463853A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2224717A1 (de) * | 1972-05-20 | 1973-11-29 | Max Johann Schmidt | Verlustlose aufnahme und schwadvorrichtung |
| DE3305382A1 (de) * | 1983-02-17 | 1984-08-23 | Busatis-Werke GmbH u. Co KG, 5630 Remscheid | Ladewagen mit anbau-seitenmaeh-raeumwerk oder raeumwerk |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT279373B (de) | 1970-03-10 |
| FR1529581A (fr) | 1968-06-21 |
| DE1482066A1 (de) | 1970-01-15 |
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