CH463922A - Verfahren, um zwei still stehende Zahnräder miteinander in Eingriff zu bringen, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren, um zwei still stehende Zahnräder miteinander in Eingriff zu bringen, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH463922A
CH463922A CH448467A CH448467A CH463922A CH 463922 A CH463922 A CH 463922A CH 448467 A CH448467 A CH 448467A CH 448467 A CH448467 A CH 448467A CH 463922 A CH463922 A CH 463922A
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CH
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gear
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gears
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Application number
CH448467A
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English (en)
Inventor
Lautenschlager Alfred
Original Assignee
Oerlikon Buehrle Holding Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/02Lapping gear teeth
    • B23F19/025Lapping bevel gears by making use of a correspondingly shaped counterpart
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Verfahren,    um zwei still stehende Zahnräder miteinander in Eingriff zu  bringen, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um zwei still  stehende Zahnräder miteinander in Eingriff zu bringen,  wobei die beiden Zahnräder bis zur gegenseitigen Berüh  rung gegeneinander     bewegt,    im Falle einer gegenseitigen  Berührung zweier Zahnköpfe relativ zueinander gedreht  und bei der Drehung des einen Zahnrades eine Mitnah  me des andern Zahnrades durch das erstgenannte Zahn  rad     verhindert    wird.  



  Bei einem bekannten Verfahren dieser Art wird bei  einer Drehung des einen Zahnrades die Mitnahme des  andern Zahnrades durch das erstgenannte Zahnrad  dadurch verhindert, dass die     Berührung    der beiden  miteinander in Eingriff zu     bringenfen    Zahnräder vor der  Drehung des einen Zahnrades wieder aufgehoben wird.

    Dieses     Verfahren    ist zeitraubend, da solange nach jeder  Drehung des einen Zahnrades die beiden Zahnräder  wieder gegeneinander bewegt werden müssen, bis sie  miteinander in Eingriff gelangen.     Ferner    sind die Vor  richtung, welche die     Berührug    der beiden Zahnräder       bewirkt    und wieder aufhebt und die dazu notwendigen  Steuerorgane verhältnismässig     kompliziert.     



  Die Erfindung bezweckt beide Nachteile zu vermei  den, d. h. ein weniger zeitraubendes Verfahren und     eine          einfachere    Vorrichtung zu schaffen.  



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    zeichnet sich da  durch aus, dass die     Mitnahme    des einen Zahnrades  durch das andere Zahnrad durch Bremsen des erstge  nannten Zahnrades verhindert wird und dass das andere       Zahnrad    gegen das erste Zahnrad gedrückt und gleich  zeitig so lange gegenüber dem ersten Zahnrad gedreht  wird, bis ein Zahn des     einen    Zahnrades in eine Lücke  des anderen Zahnrades eingreift.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung zur Durchfüh  rung des Verfahrens, mit einem beweglichen Träger für  das eine     Zahnrad    und einem ortsfesten Träger für das  andere Zahnrad ist dadurch gekennzeichnet, dass auf  dem beweglichen Träger ein gegenüber dem Träger    verschiebbares Steuerorgan angeordnet ist, das sich bei  einer gegenseitigen     Berührung    zweier Zahnköpfe gegen  über dem Träger verschiebt und die Drehung des einen  Zahnrades und die Bremsung des anderen Zahnrades  einleitet.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens und der  Vorrichtung nach der Erfindung ist im folgenden anhand  der beigefügten Zeichnung ausführlich beschrieben, es  zeigt:       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung zweier     hypoid-          verzahnter    Kegelräder, bei welchen zwei Zahnköpfe  gegeneinander stossen.  



       Fig,    2 eine schaubildliche Darstellung der selben  beiden Zahnräder im     Eingriff.     



       Fig.    3     einen    Grundriss     einer        Läppmaschine    mit der  Vorrichtung, um zwei miteinander auf der Maschine zu       läppende    Zahnräder miteinander in Eingriff zu brin  gen.  



       Fig.    4 einen Schnitt nach     Linie        IV-IV        in        Fig.    3 mit  der     Nachlaufvorrichtung,    mit welcher die beiden mitein  ander zu     läppenden    Zahnräder     gegeneinander    und von  einander weg bewegbar sind, mit einem     in    seiner  Ausgangslage befindlichen Schlitten.  



       Fig.    5     einen    Schnitt nach Linie     V-V    in     Fig.    3 mit  einem     Schrittschaltwerk,    um eines der beiden Zahnräder  um einen Bruchteil seiner Zahnteilung zu drehen.  



       Fig.    6 ein elektrisches Schaltschema mit der Aus  gangslage nach     Fig.    4 entsprechender Stellung der  Kontakte.  



       Gemäss        Fig.    3 und 5 ist auf einem Bett 10 ein       Spindelschlitten    11 in Führung 12 verschiebbar angeord  net. Auf diesem Schlitten 11 ist eine Spindel 13 drehbar  gelagert. Am einen Ende dieser Spindel 13 ist eine       Riemenscheibe    14 befestigt, welche über zwei     Riemen     15 mit einem Motor 16 in Antriebsverbindung steht.

    Dieser Motor 16 dient zum Antrieb der Spindel 13  während des     Läppvorganges.    Am anderen Ende der           Spindel    13 ist eines von zwei miteinander zu     läppenden     Zahnrädern 17, 18     aufgespannt.    Auf dem Bett 10 ist  ferner ein     Spindelgehäuse    19 befestigt, im welchem eine  zweite Spindel 20 drehbar gelagert ist. Auf dieser  zweiten     Spindel    20 ist das andere zwei miteinander  der zu     läppenden    Zahnräder 17, 18 aufgespannt. Am       Spindelschlitten    11 ist gemäss     Fig.    4 ein Gehäuse 21  befestigt.

   In diesem Gehäuse 21 befindet sich     ein    Kolben  22, der über eine Kolbenstange 23 fest mit dem Bett 10  verbunden ist. Im Gehäuse 21 befindet sich ferner ein       Kopierventilkolben    24, der mit einem Ventilmagnet 25  verbunden ist. Der erregte Ventilmagnet 25 hat das  Bestreben, den Ventilkolben 24 in     seine    rechte     Endstel-          lung    zu drücken. Ist der     Ventilmagnet    nicht erregt, so  hat die Feder 26 das Bestreben, den Ventilkolben 24 in  seine linke     Enstellung    zu drücken.

   In der Ausgangslage  des Schlittens 11 wird der Ventilkolben 24 an seinem       linke    Ende durch einen Anschlag am Gehäuse 10 in  seiner neutralen Stellung gehalten. In der rechten     End-          stellung    des Ventilkolbens 24 ist eine     Druckölleitung    27  mit einem Raum 28 auf der rechten Seite des Kolbens  22 verbunden. In der linken Endstellung des Ventilkol  bens 24 ist hingegen die Druckölleitung 27 mit einem  Raum 29 auf der linken Seite des     Kolbens    22 verbun  den.

   Falls der Raum 28 auf der rechten Seite mit der       Druckölleitung    27 verbunden ist, so ist der Raum 29 auf  der linken Seite des Kolbens 22 mit einer Ablaufleitung  30 verbunden und umgekehrt, falls der Raum 29 auf der       linken    Seite des Kolbens 22 mit der     Druckleitung    27  verbunden ist, so ist der Raum 28 auf der rechten Seite  des Kolbens 22 mit der Ablaufleitung 30 verbunden.

    Wenn der rechte Raum 28 mit der     Druckleitung    27  verbunden ist, verschiebt sich der Schlitten 11 nach  rechts und umgekehrt, wenn der linke Raum 29 mit der       Druckleitung    verbunden ist, verschiebt sich der Schlitten  11 nach     links.    Somit bewirkt     eine    Verschiebung des       Ventilkolbens    24 nach rechts ebenfalls eine Bewegung  des Schlittens 11 nach rechts und umgekehrt bewirkt  eine Verschiebung des Ventilkolbens 24 nach links     eine     Verschiebung des Schlittens 11 ebenfalls nach links. Die  beschriebene Vorrichtung wird als     Nachlaufvorrichtung     bezeichnet.

   Am Bett 10 ist ferner ein Endschalter 31  befestigt, der durch den Schlitten 11 in seiner linken  Endstellung     betätigbar    ist. Am Gehäuse 21 sind zwei  Endschalter 32 und 33 befestigt, welche durch den  Ventilkolben 24     betätigbar    sind. Diese elektrischen  Schalter     sind    weiter unten ausführlich beschrieben. Auf  dem Bett 10 ist ferner ein Anschlagschlitten 34 ver  schiebbar gelagert. Zur Verschiebung dieses Anschlag  schlittens 34 ist eine Spindel 35 vorgesehen, an deren  linkem Ende ein Handrad 36 befestigt ist.

   Diese Spindel  ist ausserdem     an    ihrem linken Ende     im    Bett 1   drehbar       gelagert    und gegen axiale Verschiebung     gesichert,    wäh  rend- das rechte Ende der Spindel 35 ein Gewinde 37  aufweist und in einen Ansatz 38 des Schlittens 34  eingeschraubt ist. Durch Drehen am Handrad 36 kann  der Schlitten 34 gegenüber dem     Bet    10 nach links oder  nach rechts verschoben werden. Auf dem Schlitten 34 ist  ein Anschlag 39     verschiebbar    gelagert. Zur Verschie  bung dieses Anschlages 39 ist eine Spindel 40 vorgese  hen, an deren rechtem Ende ein Schneckenrad 41  befestigt ist.

   Die Spindel 40 ist auf dem Anschlagschlit  ten 34 drehbar     gelagert    und gegen axiale Verschiebung  gesichert. Die Spindel 40 weist ein Gewinde auf und ist  in einen Ansatz des Anschlages 39 eingeschraubt. Das  Schneckenrad 41 steht mit einer Schnecke 42 in Eingriff,  die an einem Motor 43 befestigt ist, der seinerseits auf    dem Anschlagschlitten 34 befestigt ist. Der Anschlag 39  besitzt einen Nocken 44 zur Betätigung von zwei  elektrischen Schaltern 45 und 46, von denen der  Endschalter 46 einen Ruhekontakt 46.1 und einen  Arbeitskontakt 46.2 aufweist, die weiter unten beschrie  ben     sind.    Der Anschlag 39 befindet sich in der Bahn  des Ventilkolbens 24.  



  Gemäss     Fig.    5 ist auf dem     Spindelschlitten    11 ein       Schrittschaltwerk    angeordnet. Dieses     Schrittschaltwerk     weist ein     Abrollsegment    50 auf, das mit einem Reibbelag  51 versehen ist, und das über einen Zapfen 52 schwenk  bar am einen Arm eines zweiarmigen Hebels 53     ange-          lenkt    ist. Dieser Hebel 53 ist auf einem am Schlitten 11  befestigten Bolzen 54 drehbar     gelagert.    Der andere Arm  des Hebels 53 ist durch eine Feder 55 gegen einen  Kolben 56 angedrückt, der verschiebbar in einem Ge  häuse 57 gelagert ist.

   Auf der rechten Seite des Kolbens  56 ist ein Zylinderraum 58 über eine Leitung 59 mit       einem    Ventil 60 verbunden. An dieses Ventil 60 ist eine  Druckleitung 61 und eine Ablaufleitung 62 angeschlos  sen. Zur Betätigung des     Abrollsegments    50 ist ein  weiterer Kolben 63 vorgesehen, der ebenfalls im Gehäu  se 57 verschiebbar gelagert ist. Am Kolben 63 ist ein  Gleitstein 64 drehbar befestigt, der in einem Schlitz des       Abrollsegmentes    50 verschiebbar geführt ist. Der Kolben  63 weist ferner einen ringförmigen Anschlag 65 auf.  Eine Feder 66, welche sich einerseits am Anschlag 65  und anderseits an einem am Schlitten 11 befestigten  Gestell 67 abstützt, hat das Bestreben, den Kolben 63 in  seine untere Lage zu drücken.

   Diese untere Stellung des  Kolbens 63 ist mit Hilfe von aufgeschraubten     Einstellrin-          P   <B>a</B>       ri    68 einstellbar. Ein Zylinderraum 69 unterhalb des  Kolbens 63 ist über ein Drosselventil 70 mit der     Leitung     59 verbunden. Am Gestell 67 ist ferner über     einen     Halter 71 ein Endschalter 72 befestigt, der durch den  Kolben 63 in seiner obersten Stellung     betätigbar    ist. Am  Ventil 60 ist ein Ventilmagnet 73 befestigt, der mit  einem Ventilkolben 74 verbunden ist.

   Bei erregtem  Ventilmagnet 73 befindet sich der Ventilkolben 74 in  seiner untersten Stellung und die Druckleitung 61 ist  über eine Leitung 59 mit den     Zylinderräumen    58 und 69  verbunden. Ist hingegen der Ventilmagnet 73 nicht  erregt, so befindet sich der Ventilkolben 74 unter der  Wirkung     einer    Feder 75 in seiner obersten Stellung und  die Zylinderräume 58 und 69 sind über Leitung 59 mit  der Ablaufleitung 62 verbunden.  



  Auf dem     Spindelgehäuse    ist eine Bremse 80 befe  stigt, mit der die Spindel 20 an einer Drehung gehindert  werden kann, wodurch eine Mitnahme des einen Zahn  rades bei der Drehung des anderen Zahnrades verhindert  wird, falls sich zwei Zahnköpfe der beiden Zahnräder  berühren. Diese Bremse 80 weist     eine    Bremsscheibe 81  auf sowie einen Hebel 82, der in einem     Bolzen    83  schwenkbar gelagert ist und mit     einem    Bremsbelag 84  versehen ist. Eine Feder 85 hat das Bestreben, den  Hebel 82 im     Uhrzeigersin    zu schwenken. Ein Magnet 86  bewirkt im erregten Zustand, dass der Bremsbelag 84  gegen die Bremsscheibe 81 gedrückt wird.

   Gemäss     Fig.    6  sind ein Startknopf 90 und ein     Abstellknopf    91 in Serie  mit einem Relais 92 an einen Steuertransformator  93 angeschlossen. Das Relais 92 ist ferner mit einem       Selbsthaltekontakt    92.1. verbunden, um zu verhindern,  dass beim Loslassen des     Startknopfes    90 der Stromkreis  unterbrochen wird. Das Relais 92 ist ferner mit einem  Kontakt 92.2 verbunden, der in Serie mit dem Kopier  ventilmagneten 25 an eine Gleichstromquelle 94 ange  schlossen ist, welche ihrerseits mit dem Steuertransfor-           mator    93 verbunden ist. Beim Betätigen des Startknopfes  90 wird somit sofort das Kopierventil 25 betätigt.  



  Wie aus     Fig.    6     ferner    ersichtlich ist, dreht sich der       Kriechgangmotor    43 in der einen Richtung, wenn durch  ein Relais 95 die drei Kontakte 95.3 geschlossen werden  und in der anderen Richtung, wenn durch ein weiteres  Relais 96 die drei Kontakte 96.2 geschlossen werden.  Das Relais 95 ist mit den als Ruhekontakte ausgebilde  ten Endschaltern 31 und 45 sowie mit dem als Arbeits  kontakt ausgebildeten Endschalter 32 in Serie geschaltet.  Ferner ist noch ein Ruhekontakt 33.1 mit dem Relais 95  in Serie geschaltet. Dieser Ruhekontakt 33.1 ist mit dem  Arbeitskontakt 33.2 verbunden, der mit dem Relais 97  in Serie geschaltet ist.

   Der Ruhekontakt 33.1 und der  Arbeitskontakt 33.2 werden gemeinsam durch den     End-          schalter    33     (Fig.    4) betätigt. Ausserdem sind noch die  beiden Relaiskontakte 92.3 und 96.1 mit dem Relais 95  in Serie geschaltet. Ein     Selbsthaltekontakt    95.1     verhin=          dert,    dass bei Freigabe des Arbeitskontaktes 32 der  Stromkreis unterbrochen wird. Damit sich also der       Kriechgangmotor    43 in der einen Richtung drehen kann,  muss der Arbeitskontakt 32 betätigt werden, wobei       gleichzeitg    weder der Ruhekontakte 31 noch der Ruhe  kontakt 45 betätigt sein dürfen.

   Das Relais 92 muss  erregt sein und das Relais 96 muss stromlos sein. Die  Relais 97 und 96 sind zueinander parallel und in Serie  mit dem Ruhekontakt 46 geschaltet. Ferner ist das  Relais 97 in Serie mit dem Arbeitskontakt 33.2 und dem       Zeitrelaiskontakt   <B>98.1</B> und parallel zum Zeitrelais 98  geschaltet, das seinerseits in Serie mit dem Arbeitskon  takt 72 geschaltet ist. Das Relais 97 ist mit dem  Relaiskontakt 97.1 verbunden, der in Serie mit den  zueinander parallel geschalteten Magneten 73 und 86  angeordnet ist. Wenn somit das Relais 97 erregt     ist,    so  werden gleichzeitig das     Schrittschaltwerk    und die Brem  se 80 betätigt. Schliesslich ist noch das Relais 96 mit den  Relaiskontakten 92.4 und 95.2 in Serie geschaltet.

   Der       Kriechgangmotor    43 läuft rückwärts, wenn der     End-          schalter    46 nicht betätigt wird und die Relais 92 und 95  stromlos sind.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung  ist wie folgt:  Sobald zwei miteinander zu     läppende    Zahnräder 17,  18 auf die beiden Spindel 13 und 20 aufgespannt  sind, wird mittels des Startknopfes 90 die Vorrich  tung eingeschaltet. Dabei wird das Relais 92     (Fig.    6)  erregt und der Relaiskontakt 92.2 schliesst sich, wo  durch auch der Ventilmagnet 25 erregt wird. Zugleich  schliesst sich auch der     Selbsthaltekontakt    92.1, damit bei  der Freigabe des Startknopfes 90 die Vorrichtung nicht  wider stillsteht. Der erregte     Ventilmagnet    25 verschiebt  den Ventilkolben 24 nach rechts, so dass die Drucklei  tung 27 mit dem rechten Zylinderraum 28 verbunden ist  und der Schlitten 11 sich im Eilgang nach rechts bewegt.

    Der Ventilkolben 24 betätigt dabei den Ruhekontakt  33.1 und den Arbeitskontakt 33.2. Die Betätigung dieser  beiden Kontakte 33.1 und 33.2 hat jedoch keine  weiteren Folgen, da der in Serie angeordnete Ruhekon  takt 46 noch durch den Anschlag 39 gedrückt und der  Arbeitskontakt 32 offen ist. Der     Kriechgangmotor    43  wird daher durch diese Betätigung des Ruhekontaktes  33.1 weder ein- noch ausgeschaltet. Der Schlitten 11  bewegt sich so lange im Eilgang nach rechts, bis der  Ventilkolben 24 auf den Anschlag 39 stösst. Der  Anschlag verschiebt den Ventilkolben 24 so weit nach  links, bis die Verbindung zwischen der     Druckleitung    27  und dem Zylinderraum 28 unterbrochen ist und der    Schlitten 11 stillsteht. Durch die Verschiebung des  Ventilkolbens 24 nach links wird der Arbeitskontakt 32  betätigt.

   Wie aus     Fig.    4 und 6     ersichlich    ist, wird der       Kriechgangmotor    43 eingeschaltet, da der     Ruhekontkat     45 geschlossen ist, der Ruhekontakt 31 durch die  Verschiebung des Schlittens 11 ebenfalls     geschlosssen     wurde;     ebesno    ist der Relaiskontakt 92.3 geschlossen, da  das Relais 92 beim Betätigen des Startknopfes 90 erregt  wurde. Ferner ist auch der Relaiskontakt 96.1 geschlos  sen, da das Relais 96 nicht durch den Schalter 33.2  erregt wurde und schliesslich ist der Ruhekontakt 33.1  geschlossen, da der Ventilkolben den Schalter 33 nicht  betätigt.

   Der     Kriechgangmotor    43 dreht über das  Schneckengetriebe 42, 41 die Spindel 40, so     dass    sich  der Anschlag 39 nach rechts bewegt. Der Ventilkolben  24, der am Anschlag 39 anliegt, macht diese Bewegung  mit und bewirkt, dass sich der Schlitten 11 im Kriech  gang nach rechts bewegt. Stossen bei dieser Bewegung  des Schlittens 11 zwei Zahnköpfe der Zahnräder 17 und  18, wie in     Fig.    1 dargestellt gegeneinander, so bleibt der       Spindelschlitten    11 stehen. Ein in der Zeichnung nicht  dargestelltes     überdruckventil    verhindert, dass unzulässig  grosse Kräfte bei diesem Zusammenstoss der Zahnköpfe  auftreten.

   Der Ventilkolben 24 folgt jetzt allein dem  Anschlag 39 und verschiebt sich gegenüber dem Gehäu  se 21, bis der Arbeitskontakt 32 nicht mehr gedrückt  wird. Der     Kriechgangmotor    43 dreht sich weiter, da der  Kontakt 32 durch den Relaiskontakt 95.1     überdrückt     ist.  



  Die relative Verdrehung der beiden Zahnräder  geschieht wie folgt:  Sobald der Ventilkolben 24 den Arbeitskontakt 32  frei gibt und statt dessen den Ruhekontakt 33.1 und den  Arbeitskontakt 33.2 betätigt, wird das Relais 97 erregt  und der     Kriechgangmotor    43 angehalten, da der Ruhe  kontakt 46 bereits durch die Verschiebung des Anschla  ges 39 freigegeben wurde und der Zeitschalter 98.1  geschlossen ist. Durch das erregte Relais 97 werden der  Relaiskontakt 97.1 geschlossen und die Magnete 73 und  86 erregt. Das     Schrittschaltwerk    wird in der beschriebe  nen Weise betätigt. Ebenso wird durch den     Magnet    86  die Bremse 80 angezogen, so dass sich das Zahnrad 18  nicht     mitdrehen    kann.

   Sobald das Zahnrad so weit  gedreht wurde, dass ein Zahn desselben in eine Lücke  des anderen Zahnrades eindringen kann, verschiebt sich  der Schlitten 11 weiter nach rechts, da der Anschlag 39  sich unterdessen nach rechts verschoben hat und das       Nachlaufventil    das Bestreben hat, den Schlitten 11 nach  rechts zu verschieben. Durch diese Verschiebung des  Schlittens 11, bei der die Zahnräder miteinander in  Eingriff gelangen, wird der Endschalter 33 wieder frei  und der Stromkreis für Relais 95 schliesst sich wieder,  der Motor 43 läuft wieder an und wird schliesslich durch  Betätigen des Schalters 45 stillgesetzt.  



  Sollte für die Drehung des einen Zahnrades der Hub  des Kolbens 63 nicht ausreichen, so wird kurz vor  dessen Hubende der     Endschlter    72 gedrückt und da  durch     ein    Zeitrelais 98 eingeschaltet. Der Kontakt 98.1  dieses Relais 98 wird dabei geöffnet, wodurch das Relais  97 stromlos wird und somit über den Relaiskontakt 97.1  auch die Magneten 73 und 86 stromlos werden. Der  Kolben 63 bewegt sich in     seine    Ausgangsstellung. Der  Endschalter 72 ist nicht mehr betätigt. Ist die am  Zeitrelais eingestellte Zeit abgelaufen, so schliesst  sich Kontakt 98.1. Das Relais 97 spricht wieder  an und die Magnete 73 und 86 werden wieder erregt und  die Drehung des einen Zahnrades wird fortgesetzt.

        Zur Drehung des einen Zahnrades kann statt dem in       Fig.    5 dargestellten     Schrittschaltwerk    ein     an    sich bekann  ter     Feinstopmotor    verwendet werden, der zugleich als       Hauptantriebsmotor    für den     Läppvorgang    dient.  



  Durch das Ausschalten des Relais 92     schliesst    sich  der Relaiskontakt 92.4. Da der Anschlag 39 sich     in     seiner rechten Endstellung befindet, ist auch der Kontakt  46 geschlossen und da das Relais 95 nicht erregt ist, ist  auch der Relaiskontakt 95.2 geschlossen; somit ist das  Relais 96 erregt und der     Kriechgangmotor    43     bringt    den  Anschlag 39 in seine     Ausgangslage    zurück. Der Vorgang  ist beendet. Da das Relais 92 stromlos ist, wird auch der  Magnet 25     stromlos    und der Schlitten 11 gelangt in seine  Ausgangslage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren, um zwei stillstehende Zahnräder mit einander in Eingriff zu bringen, wobei die beiden Zahnräder bis zur gegenseitigen Berührung gegeneinan der bewegt, im Falle einer gegenseitigen Berührung zweier Zahnköpfe relativ zueinander gedreht und bei der Drehung des einen Zahnrades eine Mitnahme des andern Zahnrades durch das erstgenannte Zahnrad verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit nahme des einen Zahnrades (18) durch das andere Zahnrad (17)
    durch Bremsen des erstgenannten Zahnra des verhindert wird und dass das andere Zahnrad (17) gegen das erste Zahnrad (18) gedrückt und gleichzei tig so lange gegenüber dem ersten Zahnrad (18) gedreht wird, bis ein Zahn des einen Zahnrades in eine Lücke des anderen Zahnrades eingreift. PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einem beweglichen Träger für das eine Zahnrad und einem ortsfesten Träger für das andere Zahnrad, dadurch gekennzeichnet dass auf dem bewegli chen Träger (21) ein gegenüber dem Träger (21) verschiebbares Steuerorgan (24) angeordnet ist,
    das sich bei einer gegenseitigen Berührung zweier Zahnköpfe gegenüber dem Träger (21) verschiebt und die Drehung des einen Zahnrades und die Bremsung des anderen Zahnrades einleitet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan als hydraulischer Steuerkolben (24) ausgebildet ist, der bei der Bewegung des Trägers (21) zur gegenseitigen Berührung der beiden Zahnräder, gegen einen beweglichen Anschlag (39) stösst, und dass ein elektrischer Schalter (33) am Träger (21) befestigt ist, der durch eine Verschiebung des Steuerkolbens gegenüber dem Träger betätigbar ist,
    wodurch die Drehung des Zahnrades und die Bremsung des anderen Zahnrades eingeleitet wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Drehung des einen Zahnrades (17) gegenüber dem anderen Zahnrad (18) ein stufenlos einstellbares Schrittschalt- werk (50, 76) angeordnet ist.
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