CH463924A - Selbsttätig umsteuerbare Antriebseinheit für einen Gewindeschneidkopf - Google Patents

Selbsttätig umsteuerbare Antriebseinheit für einen Gewindeschneidkopf

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CH463924A
CH463924A CH1331067A CH1331067A CH463924A CH 463924 A CH463924 A CH 463924A CH 1331067 A CH1331067 A CH 1331067A CH 1331067 A CH1331067 A CH 1331067A CH 463924 A CH463924 A CH 463924A
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thread cutting
cutting head
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locking
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CH1331067A
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Tanner Hans
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Fischer Ag Georg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


  Selbsttätig umsteuerbare Antriebseinheit für einen Gewindeschneidkopf    Die Erfindung betrifft eine selbsttätig     umsteuerbare     Antriebseinheit für einen in zwei Richtungen zu drehen  den Gewindeschneidkopf, welcher mit einem beim Ge  windeschneiden axial verschiebbaren Teil versehen ist.  



  Aus der Patentaschrift 463 923 ist eine     Gewinde-          schneidkluppe    zum Schneiden von konischen Gewinden  an Rohrenden bekannt, wobei das Zentrieren der Vor  richtung im Rohrende erfolgt, indem ein Teil einer in  einem Kluppengehäuse axial verschiebbaren Zentral  büchse im Rohrinnern angreifende Klemmorgane trägt.  Diese Gewindeschneidkluppe kann mittels einer Ratsche  von Hand betätigt werden, was jedoch bei einer Vielzahl  von nacheinander herzustellenden Gewinden recht müh  sam ist.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer An  triebseinheit, mit welcher mit einem Gewindeschneid  kopf wie z. B. gemäss dieser Patentschrift Nr. 463 923  automatisch geschnitten werden kann, so dass alle dazu  notwendigen Arbeitsabläufe selbsttätig durchgeführt  werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Antriebseinheit ist dadurch  gekennzeichnet, dass sie einen drehbaren Aufnahmeteil  zur Aufnahme des Gewindeschneidkopfes und zwei  wahlweise einschaltbare, den Aufnahmeteil in entge  gengesetzten Richtungen antreibbare Antriebs  wellen aufweist, wobei Steuermittel vorgesehen sind,  die in     einer    ersten Stellung die erste Antriebswelle  über eine erste Kupplung mit dem Aufnahmeteil Kup  peln, bei Erreichung einer bestimmten Verschiebung des  verschiebbaren Teils des Gewindeschneidkopfes die erste  Antriebswelle abkuppeln unf in einer zweiten Stellung  die zweite Antriebswelle über eine zweite Kupplung mit  dem Aufnahmeteil kuppeln, und nach einer Verschie  bung des verschiebbaren Teils des Gewindeschneidkop  fes bis in dessen Ausgangsstellung zurück die zweite  Antriebswelle abkuppeln.

   Zweckmässig sind die beiden    Antriebswellen über ein Getriebe mit einem einzigen  Antriebsmotor verbunden.  



  Vorzugsweise ist als Steuermittel zur Betätigung der  beiden Kupplungen ein mit einer Schaltgabel verbunde  ner, verschiebbarer Schaltbolzen vorgesehen, welcher zur  Einrückung der ersten Kupplung von Hand entgegen der  Wirkung einer auf den letzteren wirkenden Feder     in    eine  erste arretierbare Stellung verschiebbar ist und welcher  zweckmässig über einen Schwenkhebel derart mit einer  zweiten Schaltgabel verbunden ist, dass bei einer Lösung  der Arretierung des Schaltbolzens in dessen erster  Stellung dieser durch die Feder in eine zweite Stellung  verschoben und dadurch die erste Kupplung aus und die  zweite Kupplung eingerückt wird. Vorzugsweise sind  Schaltmittel vorgesehen, die nach Rückkehr des ver  schiebbaren Teils des Gewindeschneidkopfes in dessen  Ausgangsstellung die zweite Kupplung ausrücken.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform einer     erfindungsgemässen    Antriebseinheit  dargestellt. Es zeigen:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Antriebsein  heit;  Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 4;  Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2;  Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig.  2; und    Fig. 5 ein Detail zur Darstellung der Arretierung des  Steuerbolzens, der zur Ausrückung der zweiten Kupp  lung dient  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der zur  Aufnahme des     Gewindeschneidkopfes    ausgebildete Auf  nahmeteil 1 im Gehäuse 2 drehbar gelagert und mit  einem Zahnrad 3 verbunden, welches mit den beiden       Ritzeln    4 und 5 ständig in Eingriff steht.

   Diese beiden       Ritzel    4 und 5 können wahlweise mittels der Kupplun-      gen 8 und 9 mit den Schneckenrädern 6 bzw. 7  verbunden werden, die ihrerseits mit der Schnecke 10 in  Eingriff stehen und damit über das Stirnrad 11 und das  Motorritzel 12 mit dem Motor in Antriebsverbindung  stehen. Der Aufnahmeteil 1 ist mit Klauen 14 zur  Mitnahme des einsteckbaren Gewindeschneidkopfes ver  sehen. Zur Arretierung des Gewindeschneidkopfes im  Aufnahmeteil 1 ist ein     Schliessring    15 vorgesehen,  welcher stirnseitig Ausnehmungen 16 aufweist, die in  stellungsgleicher Position mit den Klauen 14 die Ein  schiebung des Gewindeschneidkopfes in den Aufnahme  teil 1 gestatten.  



  Durch Drehen des Schliessringes 15 wird der Gewin  deschneidkopf in seiner achsialen Lage arretiert, wobei  der Schliessring 15 mittels einer Kugelrast 17 in seiner  Schliesstellung gehalten wird.  



  Wird ein mit Leitpatronenführung und Rohrinnen  spannung versehensr Gewindeschneidkopf in den Auf  nahmeteil 1 und den über Keilbahnen gegen Verdrehung       gesicherten,    axial verschiebbaren Halteteil 18, welcher  eine Aufnahmeöffnung 18a aufweist und im Gehäuse 19  gelagert ist,     eingeführt,    dann verhindert in der Ausgang  stellung ein Verriegelungsbolzen 20, der in eine Nut 21  des Halteteils 18 eingreift, eine durch das Einschieben  des Gewindeschneidkopfes verursachte axiale Verschie  bung. Eine Drehung des Gewindeschneidkopfes erfolgt  selbst bei eingeschaltetem Motor 13 erst, wenn der  Exzenterhebel 22 betätigt wird.

   Durch Betätigung des  Exzenterhebels 22, der in einer festmontierten Platte 23  drehbar gelager ist, wird mittels eines Exzenterzapfens  21, der in eine Nut 25 des Schiebers 26 eingreift, der  Schieber 26 in einer     Führung    27 verschoben, wodurch  zuerst mittels des Schaltstückes 28 der     Schaltbolzen    29  in die rückwärtige Schaltstellung gebracht und     anschlies-          send    mittels des     Schaltstückes    30 der     Schaltbolzen    31  verschoben wird, wodurch die mit dem Schaltbolzen 31  verbundene Schaltgabel 32 den Kupplungsteil 8 des  Zahnritzels 4 mit dem Kupplungsteil 8a des Schnecken  rades 6 in     Eingriff    bringt.

   Durch Verschieben des       Schaltbolzens    31 in dessen zweite Stellung wird die  Arretiernute 33 frei, so dass der Arretierzapfen 34  mittels der Feder 35 in die Arretiernute 33 gedrückt  wird und den Schaltbolzen 31, welcher durch eine Feder  36 belastet ist, in seiner Kupplungsstellung hält. Durch  die Verschiebung des Schaltbolzens 29 wird der Verrie  gelungsbolzen 20 entriegelt und die Feder 37 gespannt.  Verschiebt nun eine vom eingesetzten Gewindeschneid  kopf ausgelöste Achsialbewegung den Halteteil 18, so  wird der Verriegelungsbolzen 20 aus der Nute 21  geschoben und     arretiert    den     Schaltbolzen    29 in seiner  hinteren Endlage.  



  Nach Erreichen einer bestimmte Achsialverschie  bung des Gewindeschneidkopfes erfolgt von diesem auf  eine Schaltplatte 38, die einerseits im Gehäuse durch  unter     Federdruck    39 stehende Zapfen 40 geführt und  mit einem Schaltbolzen 41 verbunden ist, eine Verschie  bebewegung, wodurch der Arretierzapfen 34 aus der  Arretiernut 33 gehoben wird und dadurch den Schaltbol  zen 31 frei gibt. Durch den Druck der Feder 36 wird der  Schaltbolzen 31 verschoben und entkuppelt mittels der  Schaltgabel 32 die Kupplung 8, 8a über einen im einem  Drehzapfen 42 gelagerten Hebel 43, welcher durch die  Schaltgabel 32 betätigt wird, wird nun eine auf die mit  einem Schaltzapfen 45 verbundene Schaltgabel 44 wir  kende Kraft     übertragen,    welche die Kupplung 9, 9a  einkuppelt, wodurch der Drehsinn des Antriebes umge  kehrt wird.

      Da die Lage des Schaltzapfens 45, welcher die  Schaltgabel 44 trägt, während der Zeit in der der  Schaltbolzen 29 in der hineren Endlage arretiert ist,       ungesichert    wäre, ist wie aus den Figuren 4 und 5  ersichtlich, eine Kugelrast 46 vorgesehen, um die Mittel  stellung des Schaltzapfens 45 zu fixieren.  



  Durch Umkehrung des Drehsinnes des Antriebes  wird auch die Achsialbewegung des Halteteils 18 gegen  läufig. Nach Erreichen der Lager in der die Nute 21 der  Antriebshülse 18 den Riegelbolzen 20 entriegelt, wirkt  die Federkraft der Feder 37 auf den Schaltbolzen 29, der  seinerseits auf den Schaltzapfen 45 wirkt und dadurch  mittels der Schaltgabel 44 die Kupplung 9, 9a entkuppelt  und dadurch den gesamten Mechanismus in die Aus  gangstellung bringt. Um nach Fehlmanipulationen am  Exzenterhebel 22 den gesamten Mechanismus in die  Ausgangslage zu bringen, ist im Deckel 47 ein Auslöse  knopf 48 vorgesehen, der über eine in einem Gelenk 50  gelagerte Wippe 49, auf einen mit dem Arretierzap  fen 34 verbundenen Ring 51 wirkt.

   Durch Betätigung  des Auslöseknopfes 48 wird der Arretierzapfen 34  angehoben, wodurch die Arretierung in der Nute 33  gelöst wird und die Federkraft der Feder 36 den  Schaltstift 31 in die Ausgangsstellung bringt.  



  Zur Befestigung des vorliegenden Antriebes ist eine  Platte 52 mit angebautem Spänebecken 52a und seitli  chen Späneentnahmeöffnungen 52b vorgesehen, welche  beispielsweise mit Schraubzwingen 53 ausgeführt wird,  mit denen die Platte 52 beispielsweise an einer Werk  bank 54 befestigt werden kann. Zur Aufnahme des  Antriebes sind in den als Rippen ausgeführten Verstär  kungen 55 der Schraubzwingen zwei Nuten 56 vorgese  hen, in die zwei im Gehäuse 2 montierte Zapfen 57  eingehängt werden und mittels der Anschläge 58 den  Antrieb in vertikaler Lage halten.  



  Mittels dieser Vorrichtung kann z. B. bei Verwen  dung einer Gewindeschneidkluppe nach Patent Nr.  463 923 vollautomatisch ein Gewinde auf ein kurzes,  aus einer Mauer herausragendes Rohrende geschnitten  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätig umsteuerbare Antriebseinheit für einen in zwei Richtungen zu drehenden Gewindeschneidkopf, welcher mit einem beim Gewindeschneiden axial ver schiebbaren Teil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen drehbaren Aufnahmeteil (1) zur Aufnah me des Gewindeschneidkopfes und zwei wahlweise einschaltbare, den Aufnahmeteil (1) in entgegengesetzten Richtungen antreibbare Antriebswellen (4, 5) aufweist, wobei Steuermittel (29;
    45) vorgesehen sind, die in einer ersten Stellung die erste Antriebswelle (4) über eine erste Kupplung (8, 8a) mit dem Aufnahmeteil (1) kuppeln, bei Erreichung einer bestimmten Verschiebung des ver schiebbaren Teils des Gewindeschneidkopfes die erste Antriebswelle (4) abkuppeln und in einer zweiten Stel lung die zweite Antriebswelle (5) über eine zweite Kupplung (9, 9a) mit dem Aufnahmeteil (1) kuppeln und nach einer Verschiebung des verschiebbaren Teils des Gewindeschneidkopfes bis in dessen Ausgangsstel lung zurück die zweite Antriebswelle (5) abkuppeln. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Antriebseinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebswellen (4, 5) über ein Getriebe (6, 7, 10-12) mit einem einzigen Antriebsmotor (13) verbunden sind. 2. Antriebseinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuermittel zur Betätigung der beiden Kupplungen (8, 8a, 9, 9a) ein mit einer Schaltga bel (32) verbundener, achsial verschiebbarer Schaltbol zen (31) vorgesehen ist, welcher zur Einrückung der ersten Kupplung (8, 8a) von Hanf entgegen der Wirkung einer auf den letzteren wirkenden Feder (36) in eine er ste arretierbare Stellung verschiebbar ist und welche über einen Schwenkhebel (43) derart mit einer zweiten Schalt gabel (44) verbunden ist, dass bei einer Lösung der Arretierung (33, 34) des Schaltbolzens (31) in dessen erster Stellung dieser durch die Feder (36)
    in eine zweite Stellung verschoben und dadurch die erste Kupplung (8, 8a) aus- und die zweite Kupplung (9, 9a) eingedrückt wird, und dass Schaltmittel (18, 20, 21, 29) vorgesehen sind, die nach Rückkehr des verschiebbaren Teils des Gewindeschneidkopfes in dessen Ausgangsstellung die zweite Kupplung (9, 9a) ausrücken. 3.
    Antriebseinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen in axialer Richtung des aufzunehmenden Gewindeschneidkopfes verschiebbaren Halteteil (18) zur drehstarren Aufnahme des axial verschiebbaren Teils des letzteren aufweist, welcher in seiner Ausgangsstellung mittels eines verschiebbaren Verriegelungsbolzens (20) arretierbar ist, und dass ein weiterer, durch diesen Verriegelungsbolzen (20) in einer zurückgezogenen Stellung arretierbarer zweiter Steuer bolzen (29) vorgesehen ist, welcher bei Rückkehr des Halteteils (18) in dessen Ausgangsstellung entriegelt, und durch eine auf ihn wirkende Feder (37) verschoben wird zur Ausrückung der zweiten Kupplung (9, 9a). 4.
    Antriebseinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Arretierung des Steuerbolzens (31) in dessen erster Stellung ein in eine Nut (33) desselben verschiebbarer Arretierzapfen (34) und ein. mit diesem zusammen wirkender Schaltbolzen (41) vorgese hen ist, derart, dass bei Erreichung einer bestimmten Verschiebung des verschiebbaren Teils des Gewinde schneidkopfes der Arretierzapfen (34) mittels des Schalt bolzens (41) entgegen der Wirkung einer Feder (35) aus der Nut (33) des Steuerbolzens (29) verschoben wird.
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