CH464067A - Behälter mit Deckel, insbesondere zur Aufbewahrung von Verbandszeug - Google Patents
Behälter mit Deckel, insbesondere zur Aufbewahrung von VerbandszeugInfo
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- CH464067A CH464067A CH1466467A CH1466467A CH464067A CH 464067 A CH464067 A CH 464067A CH 1466467 A CH1466467 A CH 1466467A CH 1466467 A CH1466467 A CH 1466467A CH 464067 A CH464067 A CH 464067A
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- A45C11/00—Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
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Description
Behälter mit Deckel, insbesondere zur Aufbewahrung von Verbandszeug Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter mit Deckel, insbesondere zur Aufbewahrung von Verbands zeug, mit mindestens zwei Scharnierlaschen, die- Behäl ter und Deckel miteinander verbinden.
Bisher bekannte Behälter dieser Art sind hinsicht lich zahlreicher Details noch unbefriedigend. Insbeson dere erlauben die bisher üblichen Scharnierbildungen nicht die vollständige Abnahme des Deckels und eignen sich ausserdem nicht für eine Ausführung in Kunststoff.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, den Behälter so zu gestalten, dass der Deckel sich vollständig abnehmen lässt, dabeii aber mit dem Behälter selbst verbunden bleibt. Ausserdem sollte die scharnierähnliche Verbin dung zwischen Deckel und Behälter mechanisch un empfindlich sein und dauerhaft ausgebildet sein, und schliesslich sollten die Einzelteile so konstruiert sein, dass eine einfache Herstellung der Behälter mittels üb licher Kunststoff-Verarbeitungsmethoden möglich ist.
Der erfindungsgemässe Behälter kennzeichnet sich dadurch, dass Deckel und Scharniierlaschen nahtlos als einheitliches Teil aus Kunststoff geformt sind und die Enden der Scharnierlaschen mit dem Behälter mittels Kunststoffnieten verbunden sind.
Einte bevorzugte Ausführungsform dieses Behälters ist dadurch gekennzeichnet, dass die an den Deckel ange- formten Laschen an ihrem freien Ende verdickt und mit Nietköpfen versehen sind, die durch entsprechen den Öffnungen des Behälters hindurchgeführt und nach der Art eines Nietschliesskopfes verformt sind.
Diese Deckelbefestigung erlaubt es, den Deckel ganz abzunehmen, womit der Behälter von allen Seiten leicht zugänglich ist. Anderseits kann der Deckel neben den Behälter flach aufgelegt werden und so als saubere Un terlage zum Ablegen von einzelnen, im Behälter enthal tenen Gegenständen dienen.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Er findungsgegenstandes anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einte perspektivische Darstellung des geöffne- ten Behälters mit dem auf eine Unterlage flach auf geregten Deckel, Fig. 2 und 3 die Seitenansicht bzw. Draufsicht einer anstelle eines herkömmlichen Scharniers verwendeten Kunststofflasche, Fig. 4 die Vorderansicht eines geschlossenen Be hälters und Fig. 5 einen Schnitt quer durch die vordere Behäl terwand in Höhe des Verschlusses.
Im Falle der Ausbildung gemäss den Fig. 1 bis 3 ist das Unterteil 1 durch zwei Kunststofflaschen 3 mit in flach aufgelegter Stellung gezeigten Deckel 2 ver bunden. Die Verbindung zwischen Laschen und Deckel erfolgt vorzugsweise durch Anformen, insbesondere An spritzen. Die Laschen sind mit deim Behälter vernietet und die verdickten Laschenenden sind halbverdeckt in Fig. 1 sichtbar.
Fig. 2 zeigt ein freies Ende der Lasche 3 mit einem zylindrisch ausgebildeten Nietkopf 4 in Seitenansicht vor dem Vernieten. Fig. 3 zeigt dieselbe Lasche in der Aufsicht, wobei zwei Nietköpfe strichliniert eingezeich- net sind.
Als Verschlussmittel sind an den Deckel 2 ange- formte, mit Druckknöpfen 6 versehene Kunststoff laschen 5 vorgesehen. Vorzugsweise wird der Deckel mit mehr als einer Lasche, im vorliegenden Fall mit zwei Laschen geschlossen. In der Ausführungsform nach Fig. 1 enthält der Behälter an zwei gegenüberliegenden Seiten je eine Einlassung mit einer Schelle 7, die leinen Traggriff 8 aufnimmt.
Die Schelle wird zweckmässiger weise mittels warmverformbaren Kunststoffrnietköpfen rufgenietet. Der Deckel weist zwei Führungsnuten 9 auf, die zur Aufnahme einer beschrifteten Folie oder ähnlichem etwa zwecks Inhaltsangabe dienen.
Da der Deckel staub- und spritzwasserdicht schliessen soll, ist sein Rand als Doppelfalz 10, 11 ausgebildet, in dessen Vertiefung ein. Dichtungsring 17 aus. Gummi, Neopren oder ähnlichen eingelegt ist (vgl. auch Fig. 5).
Der innere Deckelrandfalz 10 ist an den hintern Deckel seite mit einigen Führungsnocken 12 versehen, die beim Schliessen des Deckels über die hintere Wand des Be hälters greifen und so den Schliessvorgang erleichtern.
Anhand der Fig. 4 und 5 ist ein Verschluss be schrieben, wie er insbesondere für Verbandkästen vor teilhaft ist. Dabei werden die Kunststoffschliesslaschen 5 durch Druckknöpfe 6, 13 geschlossen, wobei die Druck- knopfkerne 13 an die Kastenwand angenietet sind. Zu sätzlich können die Laschen 5 plombiert werden.
Hier zu weist die Kastenvorderwand unterhalb der Druck knopfkerne 13 noch Zapfen 14 auf, die durch ein Loch der Schliesslaschen 5 herausragen und eine Querbohrung besitzen, durch die ein Plombendraht 15 zwecks An bringen einer Plombe 16 gezogen werden kann. Eine solche Plombierung ist beispielsweise im. Falle von Ver- bandkästen. angezeigt, deren Inhalt nur in seltenen Not fällen benutzt,
dann aber in garantiert vorschriftsgemä ssem und vollständigem Zustand angetroffen werden soll.
Vorzugsweise ist nicht nur der Deckel, sondern auch der Behälter aus Kunststoff hergestellt. Besonders ge eignet ist Polypropylen. Doch lassen sich auch zahl reiche andere Kunststoffmassen verwenden, sofern sie die erforderliche Festigkeit ergeben.
Die Wände: werden im Falle von Polypropylen im allgemeinen iin einer Stärke von 2 bis 3 mm, vorzugsweise etwa 2,5 mm, ausgeführt, die Laschen sind zweckmässigerweise etwa 0,5 bis 0,7 nun stark.
Eine eventuelle Beschriftung der Deckeloberseite kann beispielsweise durch Prägung oder mit Hilfe des Siebdruckverfahrens oder durch Einspritzen von be= druckten Kunststoffolien erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Behälter mit Deckel, insbesondere zur Aufbewah- rung von Verbandszeug, mit mindestens zwei Scharnier- laschen, die Behälter und Deckel miteinander verbin den, dadurch gekennzeichnet, dass Deckel (2) und Schar- nierlaschen (3) nahtlos als einheitliches Teil aus Kunst stoff geformt sind und die Enden der Scharnierlaschen mit dem Behälter (1)mittels Kunststoffnieten verbun den sind. UNTERANSPRüCHE 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Scharnierlaschen (3) so ausgebildet und angebracht sind, dass sich der Deckel (2) neben den Behälter (1) flach auflegen lässt. z.Behälter nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnier laschen (3) an ihrem freien Ende verdickt und mit Nietköpfen (4) versehen sind, die durch entsprechende Öffnungen des Behälters hindurchgeführt und nach Art eines Nietschliesskopfes verformt sind. 3.Behälter nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeiehnret, dass als Ver- schlussmittel an den Deckel (2) mindestens zwei mit Druckknöpfen (6) versehene Kunststofflaschen (5) naht los aasgeformt sind. 4.Behälter nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) an zwei gegenüberliegenden Seitenflächen je eine Schelle (7) aufweist, die einen Traggriff (8) aufnimmt und mit dem Unterteil durch Kunststoffnieten verbun den ist. 5. Behälter nach Patentanspruch und Unteransprü- chen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) zwei nahtlos aasgeformte Führungsnuten (9) beisitzt, die zur Aufnahme einer beschrifteten Folie dienen. 6.Behälter nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelrand als Doppelfalz (10) ausgebildet ist, wobei der innere Deckelrandfalz vorzugsweise an der hinteren Seite des Behälters mit mehreren Führungsnocken (12) versehen ist.7. Behälter nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter unterhalb der Druckknopfkerne (13) nach aussen ste hende Zapfen (14) aufweist, die mit cinieir Querbohrung versehen sind und zum Plombieren des Behälters dienen. B.Behälter nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Deckel einschliesslich der Scharnierlaschen aus Poly- propylen gespritzt asst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1466467A CH464067A (de) | 1967-10-20 | 1967-10-20 | Behälter mit Deckel, insbesondere zur Aufbewahrung von Verbandszeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1466467A CH464067A (de) | 1967-10-20 | 1967-10-20 | Behälter mit Deckel, insbesondere zur Aufbewahrung von Verbandszeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH464067A true CH464067A (de) | 1968-10-15 |
Family
ID=4402808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1466467A CH464067A (de) | 1967-10-20 | 1967-10-20 | Behälter mit Deckel, insbesondere zur Aufbewahrung von Verbandszeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH464067A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2905834A1 (fr) * | 2006-09-20 | 2008-03-21 | Adeven Sport Sarl | Dispositif de marquage manuel et d'animation |
-
1967
- 1967-10-20 CH CH1466467A patent/CH464067A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2905834A1 (fr) * | 2006-09-20 | 2008-03-21 | Adeven Sport Sarl | Dispositif de marquage manuel et d'animation |
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