CH464108A - Webmaschine - Google Patents

Webmaschine

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CH464108A
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Authority
CH
Switzerland
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roller
take
fabric
drive
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Application number
CH1425566A
Other languages
English (en)
Inventor
Goetz Hans
Drewitz Julius
Original Assignee
Sulzer Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
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Publication of CH464108A publication Critical patent/CH464108A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics
    • D03D27/02Woven pile fabrics wherein the pile is formed by warp or weft
    • D03D27/06Warp pile fabrics
    • D03D27/08Terry fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Webmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf eine Webmaschine mit  einer Abzugswalze zum     Weiterschalten    des fertigen Ge  webes.  



  Bei bekannten Maschinen dieser Art wird die Waren  abzugswalze kontinuierlich     angetrieben    und das fertige  Gewebe     kontinuierlich    vorwärtsbewegt. Nach der Waren  abzugswalze gelangt das Gewebe gegebenenfalls über       Umlenkrollen    auf den Warenbaum. Es ist auch bekannt,  die     Warenabzugswalze    absatzweise     vorwärtszuschalten;     jedoch wird sie bei jedem Arbeitsspiel,     d.h.    bei oder nach  jedem Schusseintrag weitergeschaltet.  



  Bei diesen bekannten Maschinen besteht der Nachteil,  dass der Warenabzug nicht selbsttätig während des Be  triebes     verändert    werden, z. B. an eine andere     Schussfa-          dendicke,    eine andere Schussdichte, einen Bindungswech  sel oder dergleichen angepasst werden kann.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dies zu  ermöglichen. Die Erfindung liegt in einer Vorrichtung für  einen - im Vergleich zum Schusseintrag - unterbroche  nen Antrieb der     Warenabzugswalze.    Hierdurch wird es  möglich, die     Warenabzugswalze        z.B.    nur alle drei oder  vier Schüsse     einmal        weiterzuschalten,    dafür aber um  einen entsprechend grossen Schaltschritt. Dies kann     z.B.     bei     Frottierstoffwebmaschinen    zweckmässig sein.

   Es ist  möglich, den Antrieb der     Warenabzugswalze    so zu  gestalten, dass das Gewebe     z.B.    jeweils während des  Vollanschlages des     Rietes    (Blattes) weitergeschaltet wird.  In diesem Fall läuft das Gewebe während der verkürzten  zwei oder drei Anschläge, die je zwischen     zwei    Vollan  schlägen liegen, nicht weiter, so dass die zwischen den  Vollanschlägen eingetragenen Schüsse dichter aneinander  liegen.  



  Der Betrieb kann aber auch so gestaltet sein, dass das  Gewebe durch die     Warenabzugswalze    nur jeweils nach  jedem Vollanschlag des     Rietes    weiterbewegt wird. Auch  dies kann sinnvoll sein, weil dadurch der durch den  Vollanschlag angeschlagene Schuss besonders dicht an  den vorhergehenden, den verkürzten Anschlägen entspre  chenden Schüssen liegt. Auch durch diese     Massnahme     kann gegebenenfalls das Warenbild verschönert und     z.B.       farblichen, streifenförmigen Mustern angepasst wer  den.  



  Die Erfindung lässt sich aber auch bei gewöhnlichen,  ohne     Florkette    arbeitenden     Webmaschinen    mit Vorteil  anwenden, wenn dort     z.B.    die     Schussfadendicke    nach  einem bestimmten Programm geändert und der Warenab  zug angepasst werden soll. Ferner kann gefordert werden,  dass die     Schussfadendichte    etwa zwecks Hervorhebung  von farblichen,     streifenförmigen    Mustern erhöht wird.     In     allen diesen Fällen ist der unterbrochene Antrieb der       Warenabzugswalze    von Vorteil.  



  Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden  Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung  mit der     Zeichnung    und den Ansprüchen.  



       Fig.    1 ist eine schematische Seitenansicht einer     erfin-          dungsgemäss    ausgebildeten     Frottierstoff-Webmaschine     unter Weglassung aller unwichtigen Teile,       Fig.    2 veranschaulicht eine zugehörige     Einzelheit     und       Fig.3    eine     gegenüber        Fig.2    abgewandelte Ausfüh  rungsform.  



  Die Grundkette 1 wird von dem normalen     Kettbaum     2 über einen Spannbaum 3 zur Aufrechterhaltung der       Kettspannung    geführt. Hierauf gelangt sie durch die       Kettfadenwächtereinrichtung    4 und bildet das Webfach 5.  Oberhalb des mit einer     Kettablassregelvorrichtung    ausge  statteten, angetriebenen, normalen     Kettbaums    2 ist ein  die sogenannte     Florkette    11 tragender     Florkettbaum    12  angeordnet. Er steht unter der Wirkung einer relativ  lockeren Bremse 10. Die     Florkette    11 wird zusammen mit  der Kette 1 durch die Schäfte 6 geführt.

   Darauf gelangen  die     Kettfäden    durch das hin und her bewegte Riet 7.  Dieses ist auf einer Lade 13 befestigt, an der auch  zahlreiche     Schützenführungszähne    8 befestigt sind.  



  Bei der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung wird durch die       Führungszähne    8 ein Schützen in senkrecht zur Zeichen  ebene verlaufender Richtung eingeschossen, durch den  ein Schussfaden 15 in das Fach eingetragen wird. Nach  Schusseintrag wird der Schussfaden 15 durch das Riet 7  an die Fachspitze 16 (Anschlag) geschlagen, wodurch das  Gewebe 17 gebildet wird. Dieses wird durch einen      Breithalter 18 geführt. Anschliessend gelangt es über eine       Warenabzugsrolle    19 (Sandbaum) mit rauher     Oberfläche     und eine     Umlenkrolle    21 auf     einen    Warenbaum 22. Er ist  über eine     Rutschkupplung    angetrieben.  



  Gemäss     Fig.2    trägt eine mit der Drehzahl der  Hauptwelle der Maschine drehende Welle 23 ein Ketten  rad 24. Von ihm aus ist über eine Rollenkette 25 ein  weiteres Kettenrad 26 angetrieben, das auf einer Welle 27  befestigt ist. Sie trägt ein Kegelrad 28, das mit einem  weiteren Kegelrad 29 kämmt, das auf einer Welle 30     sitzt.     Von Rad 29 ist über eine Kurbel 31 und einen Lenker 32  ein um eine Welle 33     verschwenkbarer    Hebel 34 in     Auf-          und        Abwärtsverschwenkung    versetzt.

   Er trägt eine unter  Wirkung einer Feder 35 stehende     Stossklinke    36, von der  aus ein Klinkenrad 37 mit Unterbrechung gemäss Pfeil 38       vorwärtsbewegt    ist.  



  Durch eine unter Wirkung einer Feder 39 stehende  Sperrklinke 41 wird verhindert, dass das Klinkenrad 37  bei     Abwärtsverschwenkung    des Hebels 34     zurückgedreht     wird. Über weitere Zahnräder 42, 43, 44, 45 ist die       Warenabzugswalze    19 entsprechend Pfeil 46 angetrie  ben.  



  Die durch den Kettentrieb 25 und das     Kegelradgetrie-          be    28, 29 erzielte Untersetzung kann     z.B.    so gestaltet sein,  dass die Klinke 36 entsprechend dem Frottierbetrieb nur  jeweils alle drei oder vier Schüsse in     Fig.    2 nach oben  bewegt und damit die     Warenabzugswalze    19 um einen  entsprechenden Betrag weitergeschaltet wird. Der Schalt  schritt kann auch durch die     Schraubverstellung    47     va-          riiert    werden.

   Der Zeitpunkt der     jeweiligen    Weiterschal  tung der     Warenabzugswalze    19 kann     z.B.    bei oder kurz  nach jedem Vollanschlag des     Rietes    7     liegen.    Dieser kann       jeweils    nach dem dritten oder     vierten    Schuss     erfolgen.     



  Bei der abgewandelten Ausführungsform nach     Fig.    3  trägt die Welle 30 einen Nocken 48, der mit einem  Rollenhebel 49 zusammenarbeitet. Dieser steht unter  Wirkung einer Feder 51 und ist um Drehpunkt 52       verschwenkbar.    An seinem freien Ende ist bei 53 die  Stange 32     angelenkt.    Auch bei diesem Beispiel kommt  die Erhebung 54 des Nockens 48 nur jeweils nach drei  oder vier Schusseinträgen zur Wirkung, so dass die       Warenabzugswalze    19 mit Unterbrechung geschaltet  wird.  



  Bei abgewandelten     Ausführungsformen    ist der unter  brochene Antrieb der     Warenabzugswalze    19     z.B.    von  einer     Kartenschaftmaschine    oder auch von einer     Jac-          quardmaschine    aus gesteuert.  



  Die Unterbrechung am Warenabzug braucht dann  nicht in einem gewissen Rhythmus zu erfolgen, sondern    sie kann     unregelmässig,        z.B.    einmal über zwei Schüsse  liegen, darauf wird     Walze    19 einmal geschaltet,     anschlies-          send    folgt eine Schaltunterbrechung über vier Schüsse,  darauf kann über eine grössere Schusszahl bei jedem  Arbeitsspiel weitergeschaltet werden und ähnlich.  



  Während bei dem Beispiel nach     Fig.    2 die Dauer für  das Schalten der     Warenabzugswalze    19 sich nahezu über  eine halbe Umdrehung der Welle 30 erstreckt, entspricht  die Schaltdauer bei der Bauart nach     Fig.    3 lediglich etwa  eine viertel Umdrehung der Welle 30. Es sind auch  Ausführungsbeispiele möglich, bei denen der unterbro  chene Antrieb der     Warenabzugswalze    19 so gestaltet ist,  dass das Schalten ruckartig vor sich geht und darauf eine  grössere, zeitliche Unterbrechung des     Warenabzugs    ent  steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webmaschine mit einer Abzugswalze zum Weiter schalten des fertigen Gewebes, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (25, 28, 29, 36) für einen - im Vergleich zum Schusseintrag - unterbrochenen Antrieb der Wa- renabzugswalze (19). UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der von einer Hauptwelle der Webmaschi- ne abgeleitete Antrieb für die Warenabzugswalze (19) Klinkengetriebe (34, 36, 41) enthält. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Klinkengetriebe (34, 36, 41) ein Untersetzungsgetriebe (24 bis 26, 28, 29) vorgeschaltet ist. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der von einer Hauptwelle der Webmaschi- ne abgeleitete Antrieb für die Warenabzugswalze (19) einen Nockentrieb (48) mit zugehörigem Rollenhebel (49) enthält.
    4. Frottierstoffwebmaschine nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Antrieb der Warenabzugswalze (19) solange unterbrochen ist, dass die Warenabzugswalze (19) lediglich im Rhythmus des Vollanschlages des Rie- tes (7) vorwärtsgeschaltet wird.
CH1425566A 1966-10-03 1966-10-03 Webmaschine CH464108A (de)

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