CH464319A - Bimetallschalter - Google Patents
BimetallschalterInfo
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Description
Bimetallschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Bimetallschal- ter, dessen Schalttemperatur mittels einer von einem Steuevtstroni@ge@spei!sten Heizvorrichtung veränderbar ist, mit mindestens einem Bimetallstreifen sowie auf ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Bimetallschal- ters und auf eine besondere Verwendung dieses Bime- tallschalters.
Bei Heizkissen und ähnlichen Wärmeapparaten, die im Haushalt verwendet werden, kann man grundsätzlich von verschiedenen Konzeptionen ausgehen. Die früher übliche Konzeption war, diesen Wärmeapparaten eine vorgegebene konstante oder in Stufen ein!ste12bare Lei stung zuzuführen. Diese Konzeption hat den wesentlichen Nachteil,
dass die Endtemperatur des Wärmeapparates von der Umgebungs- bzw. Raumtemperatur einerseits und von den die Wärmeableitung bestimmenden Grössen anderseits abhängig ist. Wenn also beispielsweise an einem sehr warmen Sommertag ein solcher Wärmeap parat bei relativ geringen Wärmeableitungswerten be trieben wird, dann wird die Endtemperatur bei gegebe ner angeführter Leistung zweifellos wesentlich höher als an einem sehr kalten Wintertag sowie bei relativ grossem Wärmeableitungswert liegen.
Mit dieser alten Konzep tion liess sich daher nur dann eine einigermassen kon stante Endtemperatur erzielen, wenn die sich einstellen de Endtemperatur ohnehin weit über der Umgebungs- bzw. Raumtemperatur lag und mit einigermassen kon- staniten Wärmeableitungswerten gerechnet werden konnte.
In allen anderen; Fällen war es zur Erzielung einer bestimmten gewünschten Endtemperatur erforderlich, einen auf absolute Temperaturwerte ansprechenden Re gelmechanismus in die Wärmeapparate einzubauen.
Da her sind bei Heizkissen und anderen Wärmeapparaten modernerer Konzeption in der Regel Bimetallschalter eingebaut, die bei Erreichung einer bestimmten Schalt temperatur den Heizstrom der Wärmeapparate abschal ten, wobei dann ein durch die Wärmekapazität des Wär meapparates und die Wärmeableitungswerte in seinem zeitlichen Verlauf bestimmter Temperaturabfall stattfin- deit, bis bei Unterschreitung einer bestimmten,
unter der Schalttemperatur des Bimetallschalters liegenden Tem peratur der Bimetallschalter wieder einschaltet und dann der Wärmeapparat wieder bis auf die Schalttemperatur des Bimetallschalters aufgeheizt wird. Damit ergibt sich ein Temperaturverlauf des Wärmeapparates in der Art des Regelspiels eines Tyrillreglers, wobei also die Tem peratur in periodisch sich wiederholenden Regelspielen um einen Mittelwert schwankt.
Wenn nun bei einem solchen temperaturgesteuerten Wärmeapparat verschiedene Temperaturstufen einstell bar sein sollen, so muss entweder für jede Temperatur stufe ein gesonderter Bimetallschalter bzw. ein geson derter Bimetallstreifen einschliesslich des zugeordneten Kontaktorgans vorgesehen werden, oder aber die Schalt temperatur eines Bimetallschalters bzw. eines Bimetall streifens muss steuerbar gemacht werden.
Die Lösung, eine Mehrzahl von Bimetallstreifen vor zusehen, wird in der Regel nur dann angewendet, wenn lediglich zwei Stufen einstellbar sein sollen. Dann kann man für jede Stufe einen gesonderten Bimetallstreifen sowie die zugeordneten Kontaktorgane verwenden. In allen anderen Fällen, also bei mehr als zwei Stufen, ist diese Lösung zu aufwendig.
Für diesen Zweck sind nun sogenannte steuerbare Bimetall-Schalter entwickelt worden, die mit einer auf dem Bimetallstreifen angeordneten und durch einen Steuerstrom gespeisten Heizvorrichtung versehen sind.
Mittels dieser Heizvorrichtung wird der Bimetallstreifen auf einer höheren Temperatur als der Temperatur des Wärmeapparates gehalten, was zur Folge hat, dass die Temperatur des Wärmeapparates, bei der der Bimetall schalter schaltet, also die Schalttemperatur, niedriger als die Schalttemperatur des Bimetallschalters im urigesteu erten Zustand (d. h. wenn der Heizvorrichtung keine Heizleistung zugeführt wird) liegt.
Durch verschieden hohe Steuerströme, die der genannten Heizvorrichtung zugeführt werden, lässt sich also bei diesen gesteuerten Bimetallschaltern die Schalttemperatur gegenüber der Schalttemperatur im ungelsteuerten Zustand stufenweise verringern.
Diese gesteuerten Bimetallschalter haben jedoch einen wesentlichen Nachteil. Dadurch dass dem Bime- tallstreifen von der zur Erreichung .seiner Schalttempe- ratur im ungesteuerten Zustand notwendigen Wärme leistung ein Teil unmittelbar durch die auf ihm selbst angebrachte Heizvorrichtung zugeführt wird, ergibt sich, sobald dieser unmittelbar zugeführte Anteil gegenüber der vom Wärmeapparat zugeführten Wärme nicht mehr vernachlässigbar ist,
eine Änderung der Zeitdauer des Regelspiels; und zwar wird die Gesamtdauer eines Re- gelspiels um so kürzer, je grösser der Anteil der durch die Steuereinrichtung zugeführten Wärme bzw. je geringer der Anteil der vom Wärmeapparat zugeführten Wärme ist. Das tritt insbesondere bei Wärmeapparaten in Er scheinung, deren Endtemperaturen nicht sehr viel über der Raumtemperatur liegen, also beispielsweise bei Heiz kissen.
,Eine solche Änderung des Regelspiels ist jedoch in den meisten Fällen unerwünscht, bei den im Haushalt verwendeten Wärmeapparaten hauptsächlich deswegen, weil für die minimale Zeitdauer eines vollständigen Re gelspiels bestimmte gesetzliche Vorschriften bzw. Ver ordnungen bestehen, deren Zweck die Verhütung der Störung von Rundfunksendungen und anderen Formen der drahtlosen Nachrichtenübertragung durch die beim Schalten eines solchen Leistungsschalters entstehenden Funken bzw. die Herabsetzung der Zahl solcher Störun gen pro Zeiteinheit auf ein zulässiges und erträgliches Mass ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstel lung war daher, einen steuerbaren Bimetallschalter zu schaffen, dessen Schalttemperatur steuerbar ist, ohne dass die Zeitdauer des Regelspiels durch diese Steuerung wesentlich beeinflusst wird.
Erfindungsgemäss wird das bei einem Bimetallschal- ter der obengenannten Art dadurch erreicht, dass zwi schen dem oder den Bimetallstreifen und der Heizvor- richtung eine sowohl als Wärmewiderstand als auch als Wärmekapazität wirkende Masse angeordnet ist, die grösser als die Masse des bzw. der Bimetallstreifen ist.
Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Her stellung eines solchen Bimetallschalters, für das kenn zeichnend ist, dass an einem Bimetallschalter mit nicht steuerbarer Schalttemperatur und mit mindestens einem in einem Gehäuse oder einem Rahmen angeordneten Bimetallstreifen aussen am Gehäuse bzw. am Rahmen als Heizvorrichtung ein oder mehrere olum!s:
che Wider stände angebracht werden, so dass das zwischen dem bzw. den ohmschen Widerständen und dem bzw. den Bimetallstreifen liegende Gehäuse bzw. der Rahmen die als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkende Masse bildet.
Ferner betrifft die Erfindung die Verwendung eines solchen Bimetallschalters für Wärmeapparate mit elek trischer Beheizung, insbesondere für Haushaltgeräte mit elektrischer Beheizung und speziell für elektrische Heizkissen.
Zweckmässig kann die bei dem vorliegenden Bime- tallschalter als Wärmewiderstand und als Wärmekapazi- tät wirkende Masse mindestens dreimal so gross und vorteilhaft grösser als das Zehnfache der Masse des bzw.
der Bimetallstreifen sein. Die ispezifisohe Wärme der als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkenden Masse kann mit besonderem Vorteil bei 20 C über 0,15 cal/g C und die Wärmelditzahl derselben ebenfalls bei 20 C unter 10 C liegen. Materialien, die diesen Bedingungen entsprechen, sind beispielsweise Keramik sowie die meisten anderen elektrischen Isolier stoffe.
Die als Wärmewiderstand und als Wärmekapazi tät wirkende Masse kann vorteilhaft das Gehäuse des Bimetallschalters bilden.
Anhand der nachstehenden Figuren ist die Erfin dung im folgenden an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Bimetallschalter nach der Erfindung im Längsschmtt in der Ebene 1-I (Fig. 2), Fig. 2 eine Ansicht des Bimetallschalters in Fig. 1 von oben, Fig.3 ein Schaltschema eines stufenweise einstell baren Heizkissens mit dem Bimetallschalter in Fig. 1.
Der in Fig. 1 und 2 gezeigte Bimetallschalter ist mit Ausnahme des das Gehäuse 1 umfassenden Metallban des 2 sowie der daran angebrachten Halterungen 3 mit den Heizwiderständen 4a und 4b von bekannter Bau art. Er besteht aus dem Keramikgehäuse 1, in das zwei Bimetallstreifen 5 und 6 einschliesslich der zugeordneten Kontakt- und Einstellorgane eingebaut sind.
Von den beiden Bimetallstreifen 5 und 6 dient der eine 6 zur Re gelung der Temperatur durch periodisches Ein- und Ausschalten der Heizwicklung des Wärmeapparates während der gesamten Dauer des Betriebes und der andere 5 zur einmaligen Einschaltung einer Schnellauf- heizwicklung jeweils bei Beginn des Betriebes. Auf Ein zelheiten wird noch im Rahmen der Beschreibung der in Fing. 3 ,gezeigten Schaltung eines Heizkissens mit dem erfindungsgemässen Bimetallschalter näher eingegangen.
Da mit dem Bimetallstreifen 5 nur ein einziger Schaltvorgang nach dem Anheizen durchgeführt werden muss und in die gesamte Dauer des weiteren ununter brochenen Betriebes keine Schaltvorgänge des Bimetall- strefens 5 mehr fallen, können dieser und die zugeord neten Kontaktorgane relativ einfach ausgeführt werden.
Demgegenüber sind bei dem zur Einregelung der gewünschten Temperatur verwendeten Bimetallstreifen 6 und den zugeordneten Kontaktorganen besondere Mittel erforderlich, um ein sicheres Funktionieren der Temperaturregelung zu gewährleisten.
Im einzelnen wird der Bimetallstreifen 5 von der Be festigungsplatte 7 und der in ein Schraubgewinde in die ser Befestigungsplatte 7 eingreifenden Schraube 8 auf eine Auflagefläche 9 im Gehäuse 1 gepresst und dadurch festgehalten. Gegen Verdrehung innerhalb des Gehäuses ist der Bimetallstreifen 5 durch eine zweite Schraube 10 gesichert, die gleichzeitig mit ihrer Spitze einen Kontakt der dem Bimetallstreifen 6 zugeordneten Kontaktorgane bildet. Die Schraube 10 greift ebenfalls in ein in der Be festigungsplatte 7 vorgesehenes Gewinde ein und ver hindert eine Verdrehung des Bimetallstreifens 5 gegen das Gehäuse 1 dadurch, dass sie in das Loch 11 im Ge häuse eingreift.
Der Bimetallstreifen 5 bildet selbst den Kontaktarm und liegt mit seinem vorderen Ende 5a bei nicht in Betrieb befindlichem Wärmeapparat an der von dem vorderen Ende der Schraube 12 gebildeten Kon taktspitze an. Die Schraube 12 greift in ein in der Platte 13 vorgesehenes Gewinde ein. Mittels der Schraube 12 lässt sich die Temperatur einstellen, bei deren über schreiten sich der Bimetallstreifen 5 mit seinem vorderen Ende 5a von der Kontaktspitze der Schraube 12 abhebt und damit die elektrische Verbindung zwischen den bei den als Kontaktanschlüsse verwendbaren Schrauben 8 und 14 unterbricht. Die Schraube 14 dient gleichzeitig zur Befestigung der Platte 13 am Gehäuse 1.
Der Bimetallstreifen 6 ist mittels der in ein Gewinde in dem Messingstreifen 15 eingreifenden Schraube 16 zwischen zwei Abstandsstücken 17 und 18 festgeklemmt und wird gleichzeitig durch diese Schraube 16 am Ge häuse 1 festgehalten. Am vorderen Ende des Messing streifens 15 ist auf einer kleinen Abstandsplatte 19 der Kontaktarm 20 befestigt, der aus einem relativ dünnen Federbronzebleeh besteht. Zwischen. einem in diesem Kontaktarm vorgesehenen Loch und dem vorderen Ende des Bimetallstreifens 6 ist die Zugfeder 21 ge spannt.
Der Kontaktarm 20, die Zggfeder 21 und der Bimetallstreifen 6 arbeiten wie ein Kippschalter, wobei der Bimetallstreifen 6 den Betätigungshebel des Kipp schalters bildet und der Kippunkt bei der Krümmung des Bimetallstreifens 6 liegt, die der Schalttemperatur zugeordnet ist. Mittels der Schraube 22 lässt sich dieser Kippunkt und damit die Schalttemperatur innerhalb eines gewissen Einstellbereiches verschieben. Die Schraube 22 greift in ein in der Platte 23 vorgesehenes Gewinde ein.
Am vorderen Ende des Kontaktarmes 20 befindet sich eine Kontaktspitze, die bei Temperaturen unter der Schalttemperatur mit der am vorderen Ende der Schraube 10 vorgesehenen Kontaktspitze in Ver- bindung steht und damit zwischen den als Kontaktan- schlüsse dienenden Schrauben 8 und 16 eine elektrische Verbindung schafft.
Wie in Fig. 2 ersichtlich, ist um das aus einer Kera mikmasse bestehende Gehäuse ein Metallband 2 gelegt, an das zwei Halterungen 3 ebenfalls aus Metallblech festgelötet sind. In diese Halterungen 3 sind zwei Wider stände 4a und 4b eingeschoben, die je mit einem Stück Isolierschlauch 24 gegen die Halterungen 3 elektrisch isoliert sind, so dass zwischen den beiden Enden der Widerstände 4a und 4b kein Kurzschluss über die Hal terung 3 entstehen kann.
Wenn die Widerstände 4a und 4b oder einer dersel ben an Spannung angelegt werden, entsteht infolge des durch den bzw. die Widerstände fliessenden Stromes Stromwärme, die über die Halterung 3 und das Band 2 an das Keramikgehäuse 1 abgegeben wird. Dadurch wird das Gehäuse auf eine bestimmte, oberhalb der Umgebungstemperatur des Schalters liegende Tempera tur aufgeheizt. Das Gehäuse 1 wirkt einerseits als Wär mewiderstand und anderseits als Wärmekapazität zwi schen der von den Heizwiderständen 4a und 4b gebilde ten Heizvorrichtung und den Bimetallstreifen 5 und 6.
Genauer genommen handelt es sich dabei nicht um einen konzentrierten Wärmewiderstand und eine konzentrierte Wärmekapazität, sondern vielmehr um ein nach Art einer RC-Laufzeitkette aufgebautes Netzwerk aus ab wechselnd angeordneten differentiellen Wärmelängswi- derständen und differentiellen Wärmekapazitäten.
Diese als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkende, von dem Gehäuse 1 gebildete Masse sorgt dafür, dass beim Abschalten der von. .den Widerständen 4a und 4b gebildeten Heizvorrichtung noch über eine längere Dauer die Temperatur der Bimetallstreifen 5 und 6 annähernd konstant bleibt, so dass auch bei einem ver- hältnismässig grossen Anteil der Steuerleistung an der gesamten dem Bimetallschalter zugeführten Wärmelei stung eine relativ hohe und annähernd konstante Zeit dauer des Regelspiels aufrechterhalten wird.
Wenn diese Masse nicht vorhanden wäre und bei spielsweise die Heizwiderstände unmittelbar auf dem Bimetallstreifen angebracht wären, dann würde im Mo ment des Abschaltens der Steuerleistung, der mit dem Abschalten der Heizwicklungen des Wärmeapparates durch den Bimetallschalter zusammenfällt, die künstlich durch diese Steuerleistung hochgehaltene Temperatur der Bimetallstreifen wesentlich schneller absinken als im ungesteuerten Zustand,
weil nämlich im ungesteuer- ten Zustand das Absinke der Temperatur der Bimetall- streifen 5 und 6 mit dem Absinken der Temperatur des Wärmeapparates zusammenfällt, während im gesteuer ten Zustand die Temperatur des Wärmeapparates we sentlich niedriger liegt und dementsprechend das Ab sinken der Temperatur der Bimetallstreifen nur durch ihre relativ kleine eigene Wärmekapazität bestimmt wird.
Beim Wiedereinschalten würde dann, ebenfalls bei Fehlen der genannten Masse, das Aufheizen des Bime- tallstreifens durch die Steuervorrichtung infolge Fehlens irgendwelcher Wärmewiderstände zwischen dem Bime- tallistreifen und denn direkt auf diesem aufgebrachten Heizwiderstand bzw. genauer gesagt infolge Fehlens irgendwelcher Laufzeitglieder <RTI
ID="0003.0071"> zwischen dem Bimetall- streifen und dem direkt darauf aufgebrachten Heiz- widerstand in gleicher Weise wie die vorangegangene Abkühlung sehr schnell erfolgen, so dass also insgesamt bei Fehlen der genannten Masse eine Verkürzung der Zeitdauer eines Regelspiels eintreten würde, die um so ausgeprägter wäre, je grösser der relative Anteil der Steuerleistung wäre.
Mit dem erfindungsgemässen Bi metallschalter, der beispielsweise entsprechend den Fig. 1 und 2 aufgebaut sein kann, wird eine solche we sentliche Verkürzung der Zeitdauer des Regelspiels ver- hindert.
Besonders vorteilhaft ist zudem noch, dass zur Her stellung eines erfindungsgemässen Schalters ein vorhan dener, nicht steuerbarer Bimetallschalter verwendet wer den kann, sofern er ein Gehäuse aufweist, das als Wär mewiderstand und als Wärmekapazität dienen kann. In diesem Fall braucht das Gehäuse nur aussen mit einer Heizvorrichtung versehen werden, die beispielsweise wie in den Fig. 1 und 2 aus einer einfachen Blechhalterung und zwei Normwiderständen bestehen kann.
Der Bime- tallschalter nach der Erfindung hat daher gegenüber den bekannten steuerbaren Bimetallschaltern noch den zu sätzlichen Vorteil, dass der Kostenaufwand für seine Herstellung wesentlich geh4ger als bei iden bekannten steuerbaren Schaltern ist.
In Fig. 3 ist die Schaltung eines Heizkissens mit vier Regelstufen dargestellt, das mit einem erfindungsgemäs sen Bimetallschalter, beispielsweise dem Bimetallschalter in den Fig. 1 und 2, versehen isst.
Zur Einstellung der verschiedenen Temperaturstufen ist der Stufenschalter 25 vorgesehen, der aus einem Flachbahnschalter mit zwei Kontaktkörpern 26a und 26b besteht, die emerseits mit je einer Stromschiene 27a und 27b elektrisch in Verbindung stehen und ander- iseits mit den einzelnen Stufen zugeordneten Kontakt punkten in Verbindung gebracht werden können. An den beiden Stromschienen 17a und 27b ist die Netzspan nung angeschlossen.
In der Stellung I der Kontaktkörper ist das Heizkissen ausgeschaltet. In der Stellung II der Kontaktkörper sind die Netzanschlüsse mit den beiden Leitern 28 und 29 verbunden. In diesem Fall wird je weils nur während der Halbwellen der Netzwechselspan nung, in denen der Gleichrichter 30 auf Durchlass ge schaltet ist, an die Heizwicklung X des Heizkissens Lei stung abgegeben.
Gleichzeitig wird jeweils während die ser Halbwellen der über die Herzwicklung Y parallel zu der Heizwicklung X liegende Steuerwiderstand R1 und während der Halbwellen, bei denen sich der Gleichrich ter 30 im Sperrzustand befindet, der parallel zu dem Gleichrichter 30 liegende Steuerwiderstand R2 des Bi metallschalters 31 aufgeheizt. Die Steuerströme laufen dabei zwar über dite Heizwicklungen Y bzw.
X, trage aber zur Gesamtleistung der Heizwicklungen X und Y nur wenig bei, weil der Hauptspannungsabfall jeweils an dem Steuerwiderstand R1 bzw. R2 liegt. Durch die Widerstände R1 und R2 wird gleichzeitig mit der Auf- heizurig des Heizkissens auf seine niedrigste Temperatur stufe der Bimetallschalter 31 auf über 75 C erwärmt.
Die Erwärmung des Bimetallstreifens 32 auf diesen Temperaturwert erfolgt dabei infolge der zwischen den Bimetallstreifen und die Widerstände R1 und R2 ge schalteten, als Wärmewiderstand und als Wärmekapazi tät wirkende Masse mit einer Zeitkonstante, die etwa in der Grössenordnung der Zeitkonstante für die Auf hetzung des Heizkissens durch die Wicklung X liegt.
Sobald der Bimetallstreifen 32 die Temperatur von 75 C erreicht hat, wird der von diesem Bimetallstrei- fen gesteuerte Schalter geöffnet und damit sowohl der Heizstrom durch die Wicklung X als auch der Steuer strom durch den Widerstand R1 und durch den Wider stand R2 unterbrochen. Daraufhin folgt eine Periode der Abkühlung, bis der Bimetallstreifen 32 einen bestimm ten, unter der Schalttemperatur von 75 C liegenden Temperaturwert, z.
B. 70 C, unterschreitet und den von ihm gesteuerten Schalter daraufhin wieder schliesst. Die Periode der Abkühlung oder genauer gesagt die Zeit konstante der Abkühlung wird im wesentlichen durch die als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wir kende Masse des Bimetallschalters 31 bestimmt. Nach dem Wiedereinschalten folgen dann periodisch weitere gleichartige Regelspiele.
In der Stellung III der Kontaktkörper 26a und 26b sind die Netzanschlüsse mit den beiden Leitern 28 und 33 verbunden. In diesem Fall wird ebenfalls nur jeweils während der Halbwellen der Netzwechselspannung, in denen der Gleichrichter 30 auf Durchlass geschaltet ist, an eine Heizwicklung Leistung abgegeben, in diesem Fall jedoch an die stärkere Heizwicklung Y. Ixte Steuerwider stände R1 und R2 werden ähnlich wie in Stellung II beide gespeist. Auf Grund der höheren Heizleistung der Wicklung 4 ergibt sich jedoch eine höhere mittlere Heiz kissentemperatur.
4Die Wicklung R, die in den Stufen, III, IV und V mit eingeschaltet wird, wenn der von dem Bimetallstreifen 34 gesteuerte Schalter geschlossen ist, dient nur als Schnellanheizwicklung. Sie bleibt nur so lange einge schaltet, bis der Bimetallschalter 31 erstmalig eine Tem peratur von 65 C, also einen um eine bestimmte Tem peraturdifferenz (im vorliegenden Fall 10 C) unter der Schalttemperatur des Bimetallschalters 31 liegenden Temperaturwert erreicht hat.
Wenn also bei der Inbe triebnahme des Heizkissens zuerst die Stufe II und dann nach einer Weile die Stufe III eingeschaltet wird, wird die Schnellanheizwicklung R überhaupt nicht eingeschal- tet,
weil der Bimetallschalter 31 schon in der Stufe 1I auf seine Schalttemperatur von 75 C gekommen ist und damit der von dem Bimetallstreifen 34 gesteuerte Schal ter schon geöffnet ist, wenn die Stufe III eingeschaltet wird.
Es ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuwei sen, dass die Temperatur, bei der der von dem Bimetall streifen 34 gesteuerte Schalter öffnet, unter der Tempe ratur liegen muss, bei der der von dem Bimetallstreifen 32 gesteuerte Schalter nach der Abkühlungsperiode eines Regelspiels wieder einschaltet. Zweckmässig. sollte zwischen dieser Wiedereinschalttemperatur und der Öffnungstemperatur dies von dem Bimetallstreifen 34 gesteuerten Schalters ein Sicherheitsabstand von etwa 5 C liegen.
Beispielsweise könnte also im vorliegenden Fall bei einer (Aus-) Schalttemperatur des von dem Bi metallstreifen 32 gesteuerten Schalters von 75 C und @eine2 Öffnungstemperatur dies von dem Bimetaustreifen 34 gesteuerten Schalters von 65 C die Wiedereinschalt- temperatur des von dem Bimetallstreifen 32 gesteuerten Schalters bei etwa 70 C liegen.
Die Schnellanheizwick- Jung R wird dazu verwendet, um bei Inbetriebnahme des Heizkissens für den Fall, dass unmittelbar eine der höhe- (um Schaltstufen III, IV oder V eingeschaltet wird, ein sehr schnelles Aufheizen des Heizkissens zu bewirken. Die Nennleistung dieser Wicklung R liegt daher erheb lich höher als die Nennleistungen der Wicklungen X und Y.
Beispielsweise kann die Nennleistung .der Heizwick lung X 20 W, die der Heizwicklung Y 40 W und die der Heizwicklung R 70 W sein. Als Nennleistung wird hier bei die Leistung bei einem unmittelbaren Anschluss der Wicklungen an ein Wechselstromnetz von z. B. 220 V bezeichnet.
In der Stellung IV der beiden Kontaktkörper 26a und 26b sind die Netzanschlüsse mit dem Leiter 28 und der Parallelschaltung der Leiter 29 und 33 verbunden. In diesem Fall wird ebenfalls nur jeweils während der Halbwellen der Netzwechselspannung, in denen der Gleichrichter 30 auf Durchlass geschaltet ist, an die 'Heizwicklungen X und Y Leistung abgegeben.
Gleich- zeitig wird in gleicher Weise wie bei den Stellungen II und<B>IR</B> bei den Halbwellen, bei denen sich der Gleich- #richter 30 im Sperrzustand befindet, der Steuerwider- istand R2 des Binnetallschalters 31 aufgeheizt, während ,
der Steuerwiderstand R1 in. dieser Stellung IV stromlos bleibt.
Schliesslich werden in der Stellung V der Kontakt körper 26a und 26b,die beiden Heizwicklungen X und Y unmittelbar an die Netzanschlüsse gelegt und dement sprechend, im Gegensatz zu den Stellungen 1I und III und IV, sowohl während der positiven wie auch wäh rend der negativen Halbwellen der Wechselspannung mit Heizstrom beaufschlagt. Die Steuerwiderstände R1 und R2 sind in dieser Stellung V nicht eingeschaltet.
In diesem Fall wird also die zur Steuerung des Bimetall schalters 31 notwendige Wärmeleistung allein von den Heizwicklungen X und Y geliefert. Die Temperatur des Heizkissens ist demnach in dieser Stellung V gleich der Schalttemperatur des Bimetallschalters und damit gleich 75 C.
Sri einem Aus±ührungsbeispiel des beschriebenen Heizkiss.ens wurden die Heizwicklungen X zu 2400 Ohm; Y zu 1200 Ohm und R zu 7000hm und die beiden Steu- jerwiderständle R1 und R2 zu je 18 kOhm ;gewählt. Als Gleichrichter 30 wurde eine Siliziumdiode vom Typ A 13 M2 verwendet.
Zu erwähnen ist noch, dass ferner ein Sicherheitsschalter 35 mit einem bei 95 C öffnen den Bimetallschalter in dem Ausführungsbeispiel einge baut ist. Dieser dient zur Abschaltung des Heizkissens, wenn der Bimetallschalter 31 versagt und sich die Tem peratur des Heizkissens unzulässig auf über 95 C er höht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHI Bimetallschalter, dessen Schalttemperatur mittels einer von einem Steuerstrom gespeisten Heizvorrichtung -veränderbar ist, mit mindestens einem Bdlmetallstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem oder den Bimetallstreifen (5, 6) und der Heizvorrichtung (4a, 4b; 2, 3, 24) eine sowohl als Wärmewiderstand als auch als Wärmekapazität wirkende Masse (1) angeordnet ist, die ,grösser als die Masse des bzw. der Bilmetallstreifen ,(5, 6) ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Bimetallschalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkende Masse (1) mindestens drei mal so gross ist wie die Masse ,des bzw. ,der Bimetall- streifen (5, 6). z. Bimetallstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkende Masse (1) grösser als das Zehnfache der Masse des bzw. der Bimetallstreifen (5, 6) ist.3. Bimetallschalter nach Patentanspruch I, dadurch ,gekennzeichnet,dass adle spezifische Wärme der als Wär mewiderstand und als Wärmekapazität wirkenden Masse (1) bei 20 C über 0,15 cal/g C liegt. 4. Bimetallschalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitzahl der als Wärme widerstand und als Wärmekapazität wirkenden Masse (1) bei 20 C unter 10 kcal/mh C liegt.5. Bimetallschalter nach Unteranspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkende Masse (1) aus Kera mik besteht. 6. Bimetallschalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkende Masse Teil der Befestigung des bzw. der Bimetallstreifen ist. 7. Bimetallschalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die als Wärmewiderstand und als.Wärmekapazität wirkende Masse (1) mit Befestigungs mitteln (7, 8, 15, 16, 17, 18, 22, 23) dies bzw. der Bi- nnetallstreäfen. und über diese miit idem bzw. den Bimetall- streifen (5, 6) selbst in Verbindung steht.B. Bimetallschalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Bimetallstreifen (5, 6) an der als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkenden Masse (1) befesfgt .ist (sind). 9. Bimetallschalter nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkende Masse (1) das Gehäuse des Bimetallschalters oder Teile davon bildet.10. Bimetallschalter nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung im Innern des Gehäuses in Abstand von der bzw. den Befestigungsstel len des bzw. der Bimetallstreifen angeordnet ist und mit der als Wärmewiderstand und als Wärmekapazität wirkenden Masse in wärmeleitender Verbindung steht. 11. Bimetallschalter nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung in die Gehäu sewand eingelassen ist. 12. Bimetallschalter nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung (4a, 4b; 2, 3, 24) an der Aussenwand des Gehäuses angebracht ist.13. Bimetallschalter nach einem der Unteransprü che 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Heiz- vorrichtung einen oder mehrere ohmsche Widerstände (4a, 4b) umfasst.14. Bimetallschalter nach Unteranspruch 13, da- !durch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung zwei oder mehr ohmsche Widerstände (4a, 4b) umfasst, die in verschiedenen Abständen von der bzw. den Befesti gungsstellen (8, 16) des bzw. der Bimetallstreifen (5, 6) am Gehäuse (1) bzw. in der Gehäusewand angebracht sind.15. Bimetallschalter nach Unteranspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) von einem Band (2) vorzugsweise aus Metall umfasst ist und an dem Band eine oder mehrere Halterungen (3) für den bzw. die ohmschen Widerstände (4a, 4b) angebracht sind. 16. Bimetallschalter nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Halterungen (3) aus Me tall bestehen und jeweils den zu halternden Widerstand (4a, 4b) vollständig umgeben.PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Bimetallschalters nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Bimetallschalter mit nichtsteuerbarer Schalt temperatur und mit mindestens einem, in einem Gehäuse oder einem Rahmen (1) angeordneten Bimetallstreifen aussen am Gehäuse bzw. am Rahmen als Heizvorrich- itung ein oder mehrere ohmsahe Widerstände (4a, 4b) angebracht werden, so dass das zwischen dem bzw. den ohmschen Widerständen und dem bzw.den Bimetall streifen liegende Gehäuse bzw. der Rahmen die als Wär mewiderstand und als Wärmekapazität wirkende Masse bildet. UNTERANSPRüCHE 17. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch ge- ,kennzeichnet, dass als Bimetallsahalter mit nicht steuerbarer Schalttemperatur solche mit einem Gehäuse bzw. einem Rahmen aus Keramik oder einem anderen Stoff mit einer Wärmeleitzahl unter 10 kcal/mh C bei 20 C verwendet werden. 18.Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Anbringung des bzw. der ohm- ischen Widerstände am Gehäuse bzw. Rahmen ein Band @(2), vorzugsweise ein Metallband, verwendet wird. 19.Verfahren nach Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem Band eine oder mehrere Hal- iterungen (3), vorzugsweise aus Metall, für den bzw. die ohmschen Widerstände (4a, 4b) angebracht werden, die vorzugsweise jeweils den zu halternden Widerstand voll ständig umgeben. 20.Verfahren nach Unteranspruch 17 und 18, da durch gekennzeichnet, dass das Band so angebracht wird, dass es das Gehäuse bzw. den Rahmen und den bzw. die Widerstände umfasst und die letzteren auf die Keramik bzw. den anderen Stoff drückt, und dass das Band entweder selbst aus elektrisch nichtleitendem Ma terial besteht oder an den Stellen, wo es auf die Wider stände drückt, mit einer Zwischenlage aus elektrisch iso lierendem Material versehen wird. PATENTANSPRUCH III Verwendung eines Bimetallschalters nach Patentan spruch I für Wärmeapparate mit elektrischer Beheizung. UNTERANSPRÜCHE 21. Verwendung nach Patentanspruch III für Haus haltgeräte mit elektrischer Beheizung. 22.Verwendung nach Unteranspruch 21 für elek trische Heizkissen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH451167T | 1967-03-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH464319A true CH464319A (de) | 1968-10-31 |
Family
ID=4515482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH451167D CH464319A (de) | 1967-03-23 | 1967-03-23 | Bimetallschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH464319A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3334434A1 (de) * | 1983-09-23 | 1985-04-11 | I.G. Bauerhin GmbH elektro-technische Fabrik, 6466 Gründau | Heizkissen mit zwei heizkreisen fuer schaltstufen i-iii |
-
1967
- 1967-03-23 CH CH451167D patent/CH464319A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3334434A1 (de) * | 1983-09-23 | 1985-04-11 | I.G. Bauerhin GmbH elektro-technische Fabrik, 6466 Gründau | Heizkissen mit zwei heizkreisen fuer schaltstufen i-iii |
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