CH464330A - Einarmige Sicherungszange - Google Patents

Einarmige Sicherungszange

Info

Publication number
CH464330A
CH464330A CH133668A CH133668A CH464330A CH 464330 A CH464330 A CH 464330A CH 133668 A CH133668 A CH 133668A CH 133668 A CH133668 A CH 133668A CH 464330 A CH464330 A CH 464330A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
levers
armed
opening
safety pliers
mouthpiece
Prior art date
Application number
CH133668A
Other languages
English (en)
Inventor
Gert Dipl Ing Epha
Grunendahl Hans
Hennig Gottfried
Eichler Kurt
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Priority to CH133668A priority Critical patent/CH464330A/de
Publication of CH464330A publication Critical patent/CH464330A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/0208Tools for inserting and removing fuses
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
    • H05K13/0007Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components using handtools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description


      Einarmige    Sicherungszange    In Schaltanlagen für Mittelspannungen in der     Grös-          senordnung    von 10 bis 30     kV    werden Hochspannungs  sicherungen eingesetzt, die     zylinderförmig    ausgebildet  sind und unter Spannung nur mit Hilfe einer Sicherungs  zange eingesetzt bzw. entfernt werden können.  



  Derartige Sicherungszangen sind sowohl in einarmi  ger als auch in zweiarmiger Ausführung bekannt. Ihre  Handhabung ist jedoch schwierig und bei Sicherungen,  die besonders hoch oder tief in der Schaltzelle eingebaut  sind, nicht ohne weiteres möglich.  



  Während die Anwendung einer zweiarmigen Siche  rungszange mit Rücksicht auf das bei dieser Bauform  vom Schaltwärter aufzubringende Haltemoment be  grenzt und weiterhin nur bei bestimmter Einbauhöhe der  Sicherung in der Schaltzelle möglich ist, lassen sich mit  einer bekannten einarmigen Sicherungszange auch Si  cherungen entfernen, die etwas höher bzw. tiefer einge  baut sind oder ein höheres Haltemoment erfordern.  



  Der Arm dieser bekannten     einarmigen    Sicherungs  zange besteht aus zwei     ineinanderliegenden    Rohren. An  dem vorderen Ende des äusseren Rohres ist eine haken  förmig     ausgebildete        Haltevorrichtung    angebracht, mit der  die Sicherung umfasst werden kann, während ein am  Innenrohr befestigtes Druckstück unter der Wirkung  einer Gummifeder von vorn gegen die Sicherung gepresst  wird. In dieser Stellung kann das innere Rohr fixiert  werden, so dass anschliessend die Sicherung entfernt  oder eingesetzt werden kann, ohne dass vom Schalt  wärter die     Anpresskraft    der Sicherungszange aufgewen  det werden muss.

   Um auch höher bzw. tiefer eingebaute  Sicherungen mit dieser     bekannten    Sicherungszange ein  klemmen zu können, ist die am Aussenrohr befestigte  hakenförmige Haltevorrichtung schwenkbar angeordnet.  Allerdings trifft dabei das am Innenrohr befestigte  Druckstück nicht mehr senkrecht auf die Oberfläche der  Sicherung, so dass bei gleicher     Anpresskraft    nur ein       Bruchteil    des     normalerweise        vorhandenen        Pressdruckes     aufgebracht werden     kann.        Darüber        .hinaus        wird    das  Druckstück zusätzlich auf Biegung beansprucht,

   so dass  eine entsprechend dimensionierte, aufwendige Konstruk-         tion    erforderlich ist, mit der überdies noch nicht alle  Hochspannungssicherungen exakt gepresst werden kön  nen.  



  Die neue Anordnung beseitigt nicht nur diese Nach  teile der bekannten einarmigen Sicherungszange,     son-          diern        weist        darüber        hinaus    noch eine Reihe von weiteren  Vorteilen auf.

   Sie betrifft eine einarmige     Sicherungs-          zange,    :deren     Aren    aus einem     Aussenrohr    und einem dar  in     verschiebbar        gelagerten    Innenrohr besteht, an dessen       vorderseitigem    Ende der     bewegliche    Teil     einer        Klemm-          vorrichtung        für        dir,        Sicherung        angebracht    ist,

   während  der feststehende Teil der     Klemmvorrichtung    mit dem  Aussenrohr verbunden ist. Erfindungsgemäss besteht der  feststehende Teil der Klemmvorrichtung aus einem  Mundstück, durch dessen Öffnung zwei an gegenüber  liegenden Öffnungsrändern anliegende, mit dem Innen  rohr verbundene Hebel     hindurchragen.    An den freien       Enden    .der Hebel     sind        Pressstücke        für    die     Sicherung    be  festigt.  



  Bei dieser neuen Anordnung ist der Pressdruck un  abhängig von dem Winkel zwischen der Sicherungs  achse und der Richtung, in der die Sicherungszange ge  halten wird, so dass auch extrem hoch bzw. niedrig ein  gebaute Sicherungen ohne wesentlichen Kraftaufwand  eingesetzt oder entfernt werden können. Wenn zur Be  wegung des Innenrohres im Aussenrohr eine vom Hand  griff der Sicherungszange zu betätigende Gewindespindel  verwendet wird, lässt sich in jedem Fall ohne grossen  Kraftaufwand jeweils die erforderliche Pressung beim  Eingreifen einer Sicherung herstellen.  



       Ein        Ausführung        sbeispie#l    ist in den     Fig.    1 und 2 dar  gestellt. In den     Fig.    1a und 1b ist die Klemmvorrichtung  der einarmigen Sicherungszange in zwei Schnitten darge  stellt, während     Fig.    2 die Ausführungsform für den An  trieb des Innenrohres zeigt.     Fig.    3 zeigt eine Draufsicht  auf die Abschlussplatte des Mundstückes für den Fall,  dass     sowohl    Sicherungen grossen     (Fig.    3a) als auch klei  nen     (Fig.3b)    Durchmessers erfasst werden sollen.

   In       Fig.    4 ist die Stellung eines Hebels mit dem Pressstück  bei offener Sicherungszange und     grossem    Sicherungs-           durchmesser    dargestellt, während     Fig.    5 die geschlossene  Stellung der     Sicherungszange    bei kleinem Sicherungs  durchmesser zeigt.  



  Die     Sicherungszange    besteht nach     Fig.    1a und 1b aus  einem Aussenrohr 1 mit aufgesetztem Mundstück 2, das  durch eine Abschlussplatte 3 mit     rechteckförmiger        öff-          nung    abgeschlossen wird, aus einer Begrenzungsscheibe  4 und aus einem Innenrohr 5, an dem die Hebel 6 und  7 so befestigt sind, dass sie federnd an gegenüberlie  genden Seiten der Öffnung in der Abschlussplatte 3 an  liegen. Die Hebel tragen an ihren Enden Presstücke 8  und 9, deren     Pressflächen    entsprechend den Durchmes  sern der verwendeten     Sicherungen    mit verschiedenen  Krümmungen     ausgeführt    sind.

   In     Fig.    1b ist durch     Um-          risslinien    10 und 11 angedeutet, dass die Pressstücke 8  und 9 in drei verschiedenen Stellungen     fixiert    werden  können.  



  Zur Verschiebung des Innenrohres 5 gegenüber dem  Aussenrohr 1 dient eine in     Fig.    2 dargestellte Gewinde  spindel 12, deren Ende in das Innere des Innenrohres 5  hineinragt. Sie ist in einem Abschlusstück 13 gelagert  und fest mit dem     Griff    14 verbunden. Die Hebel 6 und 7  weisen im Bereich der Abschlussplatte 3 bei geöffneter       Sicherungszange    eine     Kröpfung    auf, die bewirkt, dass  sich die Hebel bei geschlossener     Sicherungszange    im In  nern des Mundstückes 2 aneinanderlegen können. Da  durch entsteht ein weiterer Stützpunkt, der die zu er  zeugende Presskraft erhöht, ohne dass eine stärkere       Ausführung    für die Hebel verwendet werden muss.

   Der  Querschnitt der Hebel ist im     Ausführungsbeispiel    recht  eckig. Es ist aber zur Erhöhung der     Steifigkeit    ohne       weiteres        möglich,    U- oder     T-Profile        hierfür    zu verwen  den.  



  Eine besonders vorteilhafte     Ausführungsform    be  steht dann, wenn die Abschlussplatte 3 des Mundstücks  2 so ausgeführt wird, dass abhängig von dem Durchmes  ser der verwendeten     Sicherung    die Hebel sowohl an den  Schmal- als auch an den Breitseiten der     rechteckförmi-          gen    Öffnung anliegen können.

       Fig.    3a zeigt eine Drauf  sicht auf die Abschlussplatte 3, bei der die Hebel 6 und  7 an den Schmalseiten der     rechteckförmigen    Öffnung  anliegen, während die Hebel 6 und 7 in     Fig.3b    die  Breitseiten der     rechteckförmigen    Öffnung     berühren.    Da  mit eine seitliche Verschiebung der Hebel in der in     Fig.     3b gezeichneten Stellung nicht möglich ist, sind die       Breitseiten    der     rechteckförmigen        Öffnung    mit     hutförmi-          gen        Aussparungen    versehen.

   Die nicht     runde    Form der  Öffnung in der Abschlussplatte 3     gewährleistet    gleich  zeitig, dass bei Drehung der Spindel 12 sich das Innen  rohr 5 nicht     mitdrehen    kann. Bei dieser in     Fig.    3 darge  stellten     Ausführungsform    der Abschlussplatte lassen sich  die Hebel 6 und 7     wesentlich    verkürzen, wenn eine dop  pelte     Abkröpfung    vorgesehen ist.

   Diese Anordnung ist  für den Hebel 6 in     Fig.    4 bei geöffneter     Sicherungszange          und    grossem Durchmesser der     Sicherung    15 und     in        Fig.    5  bei geschlossenem Zustand der     Sicherungszange    bei ei  ner     Sicherung    16 mit kleinem Durchmesser dargestellt.  Um das Aufschieben der Pressstücke 8 und 9 auf die       Sicherung    15 oder 16 zu erleichtern, sind die Pressstücke  mit einer     Anschrägung    17     (Fig.    4) versehen.

   In diesem         Fall    ist es     nicht        erforderlich,    die     Hebel    so     auszuführen,     dass sie unter einer nach aussen gerichteten Federkraft  stehen.  



  Der aus Isolierstoff bestehende Hebel 6 ist in dem       Ausführungsbeispiel    nach den     Fig.4    und 5 an der  Knickstelle durch eine hutförmige Einkerbung ge  schwächt und an dieser Stelle mit einer Stahleinlage 18       versehen,        die    hohe Zug- und     Biegebeanspruchungen    bes  ser     aufnimmt    und somit     die        Lebensdauer    des     Hebels    6  (und auch des Hebels 7) wesentlich erhöht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einarmige Sicherungszange, deren Arm aus einem Aussenrohr und einem darin verschiebbar gelagerten Innenrohr besteht, an dessen vorderseitigem Ende der bewegliche Teil einer Klemmvorrichtung für die Siche rung angebracht ist, während der feststehende Teil der Klemmvorrichtung mit dem Aussenrohr verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Teil der Klemmvorrichtung aus einem Mundstück (2) besteht, ,
    durch dessen Öffnung zwei an gegenüberliegenden öff- nungsrändern anliegende, mit dem Innenmohr verbun- ,dene Hebel (6, 7) hindurchragen, und dass an den freien Enden der Hebel Pressstücke (8, 9) für die Sicherung befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einarmige Sicherungszange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung im Mund stück mit einer Abschlussplatte (3) versehen ist, deren Öffnung im wesentlichen rechteckförmig ausgebildet ist, so dass die Hebel wahlweise - abhängig von dem Durch messer der einzuklemmenden Sicherung - an den Schmal- bzw. Breitseiten der rechteckförmigen Öffnung anliegen können. 2.
    Einarmige Sicherungszange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung des Innen rohres (5) gegenüber dem Aussenrohr (1) eine Gewinde spindel (12) vorgesehen ist, die mit dem Griff (14) der Sicherungszange fest verbunden und in dem Aussenrohr (1) gelagert ist. 3. Einarmige Sicherungszange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressstücke mit Ein buchtungen versehen sind, um eine Sicherung zu halten, und in unterschiedlichen Winkellagen zu den Hebeln an diesen befestigbar sind. 4.
    Einarmige Sicherungszange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (6, 7) im Be reich des Mundstückes (2) abgekröpft sind, so dass sich die im Mundstück befindlichen Schenkel der Hebel (6, 7) bei geschlossener Sicherungszange aneinander abstüt zen. 5. Einarmige Sicherungszange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (6, 7) an der Knickstelle mit einer Stahleinlage (18) verstärkt, selbst aber durch Einkerbungen geschwächt sind.
CH133668A 1968-01-29 1968-01-29 Einarmige Sicherungszange CH464330A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH133668A CH464330A (de) 1968-01-29 1968-01-29 Einarmige Sicherungszange

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH133668A CH464330A (de) 1968-01-29 1968-01-29 Einarmige Sicherungszange

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH464330A true CH464330A (de) 1968-10-31

Family

ID=4208086

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH133668A CH464330A (de) 1968-01-29 1968-01-29 Einarmige Sicherungszange

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH464330A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1803417B2 (de) Zug- und Stoßvorrichtung für Eisenbahnwagen
DE4439479A1 (de) Kraftfahrzeug-Türverschluß mit Zentralverriegelungsantrieb
CH464330A (de) Einarmige Sicherungszange
DE1561783A1 (de) Wechselschreibstift
DE945818C (de) Aufsteckschutzkappe fuer Fuellfederhalter
DE2809383C2 (de) Schnell lösbare und spannbare Bremsbackenhalterung für Scheibenbremsen
DE1563730C3 (de) Einarmige Sicherungszange
AT277358B (de) Einarmige Sicherungszange
DE1553526B1 (de) Drueckerdornbefestigung in einer zweiteiligen Schlossnuss
AT134961B (de) Schraubenschlüssel.
DE660837C (de) Rastenvorrichtung fuer mehrstufige Drehschalter mit Rueckfuehrfeder
DE598096C (de) Selbstklemmender Hebelantrieb
AT370667B (de) Sicherung eines stiels in einer oeffnung, durchbrechung od. dgl. eines werkstueckes
AT295594B (de) Arretierungsvorrichtung fuer das betaetigungsgestaenge einer schienenfahrzeugkupplung
CH446220A (de) Webschaftrahmen
DE709246C (de) Schraubenverbindung mit Kronenmutter und Splint
DE2150450C3 (de)
DE516497C (de) Einstellbare Muttersicherung gegen unbefugtes Loesen
DE3314451C2 (de) Elektrischer Schalter
AT242638B (de) Schraubenschlüssel
DE1021447B (de) Zweiteilige Abstandschelle aus einem federnd elastischen Isolierpressstoff
AT75003B (de) Typenstabschreibmaschine mit feststehendem Papierträger.
DE441696C (de) Schraubenschluessel
DE633226C (de) Federnde Zentrierung fuer Ziehkoepfe
AT238315B (de) Vorrichtung zur Befestigung von Leuchtenabdeckungen