CH464343A - Repulsionsmotor - Google Patents

Repulsionsmotor

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Publication number
CH464343A
CH464343A CH1633166A CH1633166A CH464343A CH 464343 A CH464343 A CH 464343A CH 1633166 A CH1633166 A CH 1633166A CH 1633166 A CH1633166 A CH 1633166A CH 464343 A CH464343 A CH 464343A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
repulsion motor
auxiliary
stator
motor according
winding
Prior art date
Application number
CH1633166A
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English (en)
Inventor
Lubitz Heinrich
Original Assignee
Inst Elmasch
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Publication date
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Publication of CH464343A publication Critical patent/CH464343A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description


      Repulsionsmotor       Die     Erfindung    betrifft einen     Repulsionsmotor,    der  insbesondere für den Einsatz als     Bahnmotor    geeignet  ist.  



  Im Bahnbetrieb treten besonders hohe     Anfahr-          ströme    auf, die sich bei allen Motoren mit     Kommuta-          tor    ungünstig auf die     Kommutierung    auswirken. Zur  Vermeidung von     Kommutierungsschwierigkeiten    und  Erhöhung der Betriebssicherheit werden deshalb     Wech-          selstrombahnmotoren    häufig mit     162/a    Hz betrieben,  was jedoch gegenüber 50 Hz einen wesentlich höhe  ren Anteil an magnetisch aktivem Material und damit  Verschlechterung des     Masse-Leistungs-Verhältnisses    zur  Folge hat.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen       Repulsionsmotor    zu schaffen, der eine hohe Betriebs  sicherheit aufweist,     überlastbar    und damit für den  Bahnbetrieb besonders geeignet ist.  



  Das wird dadurch erreicht, dass für jede Spule  einer Ankerwicklung zwei steuerbare Halbleitergleich  richter in Antiparallelschaltung angeordnet sind, deren  Steuerleitungen     mit    einer Spannungsquelle verbunden  sind.  



  An einem     Ausführungsbeispiel    ist die     Erfindung    nä  her dargestellt und erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 ein teilweises Schaltschema nach der Erfin  dung mit einem     Steuerkommutator,          Fig.    2 ein teilweises Schaltschema nach der Erfin  dung mit einer     Hilfsmaschine.     



  In     Fig.    1 befindet sich in einem     Stator    1 eines       Repulsionsmotors    ein Anker 2 mit einer Ankerwick  lung 3, für die der Einfachheit halber nur eine Spule  dargestellt ist. Sämtliche Anfänge der Ankerwicklung  sind über je einen Widerstand 4 mit einem Schleif  ring 5 verbunden. Zwischen Anfang und Wicklungs  ende einer Spule der Ankerwicklung 3 sind je zwei  steuerbare Halbleitergleichrichter 6 in Antiparallelschal  tung zwischengeschaltet, deren Steuerelektroden über  je einen Schutzwiderstand 7 mit einer Lamelle eines         Steuerkommutators    8 verbunden sind.

   Auf dem     Kom-          mutator    8 und Schleifring 5 befinden sich je eine Bür  ste 9, die mit einer     Gleichspannungsquelle    10 verbun  den sind. Die Drehzahlverstellung erfolgt üblicherweise  wie bei normalen     Repulsionsmotoren    durch Verstellung  der Bürstenbrücke, und zwar braucht im vorliegenden  Falle nur die     Kommutatorbürste    verstellt zu werden.  



  Anstelle des     Steuerkommutators    und des Schleif  rings kann eine     Hilfsmaschine    verwendet werden.  



  In     Fig.    2 ist der     Repulsionsmotor    mit einer Hilfs  maschine dargestellt, bei der sich ein     Hilfsläufer    11 in  zwei     Hilfsstatoren    12 und 13 befindet. Die     Hilfsstato-          ren    haben gleiche     Polpaarzahl    wie der     Stator    1 und  sind gegenüber diesem elektrisch     versetzt,    und zwar  jeweils einen gleichen Betrag vor- und nacheilend. Die  Wicklungen dieser     Hilfsstatoren    werden in nicht wei  ter dargestellter Weise von einer regelbaren Wechsel  spannung gespeist.  



  Im     Hilfsläufer    11 befindet sich eine Wicklung 14  mit je zwei voneinander isolierten Spulen pro Spule  der Wicklung 3. Jede Spule der Wicklung 14 ist mit  einem steuerbaren     Halbleitergleichrichter    6 entspre  chend der     Antiparallelschaltung    verbunden.  



  Je nach Erregen des     Hilfsstators    12 oder 13 kann  nun der Motor auf Rechts- oder Linkslauf gebracht  werden.     Hilfsstator    und     Hilfsläufer    bewirken eine     trans-          formatorische    Übertragung der Steuerspannung, die  auf die Halbleitergleichrichter 6 geleitet werden. Wird  die dem betreffenden     lElfsstator    zugeführte     Spannung     in der Phase nacheilend verschoben, so wird die Zün  dung des Kurzschlussstromes in der Ankerwicklung 3  verzögert und damit eine weitreichende feinstufige Re  gelung des Motors erreicht.

   Die gegenüber dem Haupt  stator 1 versetzte Anordnung der     Hilfsstatoren    12 und  13 entspricht der maximalen Drehzahl.  



  Bei dieser Ausführung ist keine mechanische Betä  tigung von Steuerorganen am Motor erforderlich und  weiterhin die Wartung des Motors auf ein Minimum  reduziert.      Durch Umkehr der räumlichen     Anordnung    von       Stator    und Anker können die Halbleitergleichrichter  auch im feststehenden Teil des Motors untergebracht  werden.  



  Mit der Erfindung werden sämtliche     Kommutie-          rungsschwierigkeiten    einschliesslich Bürstenverschleiss,       Stromübergangs-    und Bürstenreibungsverlusten vermie  den. Durch Wegfall der     Kommutierungsschwierigkei-          ten    kann weiterhin der Motor, z. B. durch Erhöhung  der Induktion,     maximal    ausgelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Repulsionsmotor, insbesondere für Bahnbetrieb, da durch gekennzeichnet, dass für jede Spule einer Anker wicklung (3) zwei steuerbare Halbleitergleichrichter (6) in Antiparallelschaltung angeordnet sind, deren Steuer leitungen mit einer Spannungsquelle (10) verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Repulsionsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenanfänge der Ankerwick- lung (3) über einen Widerstand (4) mit dem Schleif ring (5) verbunden sind und die Steuerelektroden ei nes Halbleitergleichrichterpaares über je einen Schutz widerstand (7) gemeinsam auf eine Lamelle des Steuer kommutators (8) geleitet sind.
    2. Repulsionsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitungen eines jeden Halbleitergleichrichters (6) mit einer Spule eines Hilfs- läufers (11) in Verbindung stehen, der sich in einem Hilfsstator (12, 13) befindet. 3. Repulsionsmotor nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Wicklung des Hilfs- stators (12, 13) eine Wicklung gleicher Polzahl wie der Hauptstator (1) aufweist.
    4. Repulsionsmotor nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsstator in oder entgegen der Drehrichtung verstellbar ist. 5. Repulsionsmotor nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsstator aus zwei axial nebeneinander angeordneten Einzel-Statoren (12, 13) gebildet ist, die gegenüber dem Hauptstator (1) elektrisch versetzt sind und mit einer regelbaren Wechselspannungsquelle in Verbindung stehen.
CH1633166A 1966-11-14 1966-11-14 Repulsionsmotor CH464343A (de)

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CH464343A true CH464343A (de) 1968-10-31

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ID=4416381

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