CH464486A - Einrichtung zum Befestigen von Wellplatten - Google Patents

Einrichtung zum Befestigen von Wellplatten

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CH464486A
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CH
Switzerland
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holders
holder
fastening device
wool
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Application number
CH288067A
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English (en)
Inventor
Ess Norbert
Original Assignee
Ess Nobert
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/3605Connecting; Fastening of roof covering supported directly by the roof structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description


  Einrichtung     zum    Befestigen von     Wellplatten       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Einrichtung  zum Befestigen von     Wellplatten,    insbesondere auf     Profil-          stahlkonstruktionen,    wobei zwischen den     Wellplatten     und den     Tragprofilen    mit den letzteren     verbindbare,     zur Aufnahme von die     Wellplatten        durchdringenden          Schrauben,    Nägeln oder Bolzen dienende     Halter    vor  gesehen     sind,

      die sich     mindestens    über einen Teil der  Breite der von einem Wellenberg einer Wehplatte ge  bildeten Wölbung erstrecken.  



  Bei     Dächern    aus     Stahlkonstruktion    ist es üblich,  die aufgelegten     Wellplatten    durch an den Tragprofilen       einhängbare    Bügel     zu    befestigen. Die     Wellplatten    wer  den zu diesem Zweck vor dem Montieren mit Boh  rungen versehen, wobei dann allerdings nie eine ge  naue     übereinstimmung        der    beiden aufeinanderfolgen  den     Wellplatten        erreicht    werden kann.

   Der Bügel wird  bei dieser     bekannten    Befestigungsart durch zwei über  oinanderliegende     Wellplatten        hindurchgeführt.    Durch  eine Mutter, die auf das mit einem Gewinde versehene  Bügelende aufgeschraubt wird, sind die     Wellplatten    an  den     Tragprofilen    befestigt.  



  Diese Ausgestaltung der     Befestigungseinrichtung     bringt     besonders    in bezug auf die     Verlegearbeiten    einen  hohen Aufwand mit sich.     Beim    Auswechseln einer       Wellplatte    sind bei dieser bekannten     Einrichtung        immer     zwei Arbeiter erforderlich, da der     bekannte    Bügel nicht  von oben durch die     Wellplatten    gezogen werden kann.

    Ausserdem     bedarf    es beim Auswechseln von     Wellplattzn          mit    den bekannten     Befestigungseinrichtungen    einer  grossen     Genauigkeit,    was aber auch einen enormen  Arbeitsaufwand bedeutet.  



  Weiter ist     eine        Befestigungseinrichtung    für     Well-          platten        bekanntgeworden,    bei der     ein    mit einer     Ge-          windebohrung    versehener Kunststoffhalter auf einem       Tragprofil        befestigbar    ist. In der Gewindebohrung     wird          ein    durch die     Wellplatten    gesteckter Gewindebolzen ein  gedreht.

   Bei dieser Ausführung ist wohl ein Halter aus  verformbarem Werkstoff vorgesehen, doch ist dieser mit  einer vorgefertigten     Gewindebohrung    versehen. Hier    treten wiederum die Nachteile auf, dass die Bohrungen  in den     Wellplatten    genauestens mit der des Halters  übereinstimmen müssen. Es lässt sich daher kaum     nach-          träglich    in schon aufgelegte     Wellplatten    eine Bohrung  anbringen, die genauestens mit der Bohrung im Halter       übereinstimmt.    Dies wirkt sich besonders nachteilig beim       Auswechseln    von     einzelnen    Platten aus.  



  Die     Erfindung    hat sich nun zur Aufgabe gestellt,  eine Befestigungseinrichtung für     Wellplatten        zu    schaffen,  die sowohl diese angeführten Nachteile vermeidet als  auch in konstruktiver und in arbeitsmässiger Hinsicht  wesentliche Vorteile bringt.  



  Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass die  Halter klotz- oder     schachtelförmig    ausgebildet sind und  sich höchstens über     einen    Teil der Höhe eines Wellen  berges der     Wellplatten    erstrecken und mit     einer    ihrer  ebenen Begrenzungsflächen auf den Tragprofilen auf  liegen, wobei die     Halter    aus verformbarem Werkstoff  gefertigt     sind    und an den Tragprofilen fixierbar aus  gestaltet sind.

   Durch diese erfindungsgemässe Ausge  staltung können die     Wehplatten    während der Verlege  arbeiten bzw. im aufgelegten Zustand gebohrt werden,  so dass beide     übereinanderliegenden        Bohrungen    genau  zusammenpassen. Die Bohrungen müssen nicht immer  genau in der Mitte auf den Wellenbergen der     Well-          platte    angebracht sein, da die Halter je nach den An  forderungen verschieden gross ausgebildet sind. Es  können also auch bei aussermittigen     Bohrungen    die ein  geführten Schrauben oder Nägel noch in die z. B. aus       Holz,    Kunststoff oder Metall gefertigten Haltereinge  trieben werden.

   Beim     Auswechseln    von Wehplatten  kann ein einziger Arbeiter eine neue Bohrung anbrin  gen und durch diese die betreffende     Wellplatte    mit den  auf den Tragprofilen angeordneten Haltern verschrau  ben.  



  Beispiele von erfindungsgemässen Einrichtungen zum  Befestigen von     Wellplatten    werden in der nachstehen  den     Beschreibung    anhand der     Zeichnungen    noch näher       erläutert.    Es zeigen:

             Fig.    1 eine     Befestigungseinrichtung    in der Seiten  ansicht, wobei das Tragprofil geschnitten dargestellt ist,       Fig.    2 die Ansicht     I-I    in     Fbg.    1,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die Befestigungseinrich  tung,       Fig.    4, 5 und 6 verschiedene Ausführungsbeispiele  der     Befestigungseinrichtung    und       Fig.    7 eine schematische Darstellung eines mit Be  festigungseinrichtungen versehenen     Wellplattendaches,

            Fig.    8 und 9 ein Ausführungsbeispiel mit aus Metall       bestehenden    Haltern.  



  In den Zeichnungen sind die Halter der     übersicht-          lichkeit    wegen     mit    geringem Abstand von den Trag  profilen dargestellt. Der Halter liegt in der Praxis na  türlich auf den     Tragprofilen    auf.  



  Die     Befestigungseinrichtung    1 besteht im wesent  lichen aus einem     klotzförmigen    Halter 2, einem Metall  rahmen 3, einer Lasche 4 und einem     Band    5. Der  Halter 2 ist aus     Holz,    vorzugsweise     Hartholz,    oder aus       Kunststoff    gefertigt, wobei ein     elastischer    Kunststoff       Verwendung    findet.

   Der Metallrahmen 3, der meist als  Eisenband     ausgebildet    ist, umgreift den Halter 2 in  seinem oberen     Bereich.    Mit diesem     Metallrahmen    3  ist die Lasche 4 fest     verbunden,        vorzugsweise    ver  schweisst. Die Lasche 4 ist als zylindrischer     Profileisen-          stab    ausgebildet und     umgreift    den     Profilträger    6     in          seinem    unteren Bereich.

   Um die Befestigungseinrich  tung 1 in ihrer Lage zu halten und ein Ausschwenken  des Halters 2 bezüglich des Tragprofils 6 zu vermeiden,  ist ein an der Lasche 4 geführtes Band 5 vorgesehen,  das das Tragprofil 6 in     entgegengesetzter    Richtung wie  die Lasche 4     umgreift.     



  Die Befestigungseinrichtung 1 wird unter den     End-          bereichen    der Wehplatten 7 und 8 angeordnet, wobei  vorgesehen ist, dass die Befestigungseinrichtung stets  unter einen     Wellenberg    zu liegen kommt. Die Ver  bindung     zwischen    den Haltern 2 und den Wehplatten  7, 8 - die als     Asbestzementplatten,    Wellblechplatten  oder dergleichen ausgebildet     sind    - erfolgt durch     Schrau-          bzn,    Nägel 9 oder dergleichen.  



  Um die Befestigungseinrichtung     anzubringen,    werden  die vor der Montage noch geradlinig verlaufenden     End-          bereiche    10 und 11 der Lasche 4 und des Bandes 5  nach oben bzw. nach unten um das Tragprofil 6 ge  bogen, so dass der Halter 2 einen festen Halt am Trag  profil 6 erhält. Nach dem Auflegen der Wollplatten 7,  8 werden diese gemeinsam durchbohrt. Diese Bohrung  12 nimmt nun die Schraube bzw. den Nagel 9 zur  Verbindung mit dem Halter 2 auf. Da der Halter 2  von einem Metallrahmen 3 umschlossen ist, muss der  Nagel 9 nicht immer in die     Mitte    derselben eingeschla  gen werden, denn der Randbereich kann nicht aus  brechen und bietet daher noch genügend Halt für die  Wollplatten 7, B.  



  In     Fig.    7 ist     veranschaulicht,    dass die Wollplatten  7, 8, 7', 8' jeweils an ihren Stössen 13 mit dem Trag  profil 6 verbunden sind. Natürlich können noch mehrere  Befestigungen dazwischen vorgesehen sein, je nach der       erforderlichen    Haltekraft der Platten.  



       Fig.    4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der  Halter 14 zum     Einschieben    der Lasche 15 eine Boh  rung 16 besitzt. Die Lasche 15     weist    zu diesem Zweck  an ihrem dem Halter 14 zugewandten Bereich 17 säge  zahnartige, als Widerhaken ausgebildete Stufen 18 auf.  Auch bei dieser Ausbildung ist wieder ein Sperrband  19 vorgesehen. Der Halter 14     kann    auch aus Kunst  stoff     gefertigt    sein, wobei dann die Lasche 15 mit ihrem    vorderen Bereich 17 mit eingegossen oder später ein  gedrückt wird. Selbstverständlich kann der Halter 14  auch bei dieser Ausgestaltung von einem Metallrahmen  umgeben     sein.     



  In     Fig.    5 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei  dem die Lasche 20 in ihrem oberen Bereich eine Ver  längerung 21 besitzt, die um den Halter 22 geschlungen       ist.    Auch bei dieser Ausgestaltung umgreifen die Lasch  20 und das Band 23 das Tragprofil 24.  



       Fig.    6     stellt    eine Ausbildung dar, die besonders für       eine        Ausführung    der Halter 25 aus Kunststoff geeignet  ist. Der Halter 25 überragt beidseitig das Tragprofil  26 und     besitzt    Nuten,     Ausnehmungen    27 oder derglei  chen, die den oberen Quersteg 28 des Tragprofils 26       umgreifen.     



  Die     Fig.    8 und 9 zeigen ein Ausführungsbeispiel,  bei dem der Halter 29 zur Gänze aus Metall gefertigt  und schachtelförmig     ausgebildet    ist. An seinem den  Wollplatten zugewandten Bereich ist der Halter 29 ab  geschlossen. Auch dieser aus Metall gebildete Halter  29 wird mittels     einer    Lasche 31 und eines Bandes 32  am     Profil    gehalten. Bei der Befestigung von Wollplatten  mittels dieser Halter 29 werden vorerst die Wollplatten  durchbohrt. Im     Halter    29 wird     ,eine    kleinere     Bohrung     als in den     Wollplatten    vorgesehen.

   Die     Befestigung    er  folgt dann     durch    Blechschrauben.  



  Weiter ist es durchaus denkbar, die einzelnen Halter       reit    den     Tragprofilen    zu verschrauben. Ferner besteht  die Möglichkeit, beidseitig des Tragprofils Laschen zu       führen,    so dass die Halter beidseitig einen festen Halt       besitzen.    Die Form und     Ausgestaltung    der     einzelnen          Halter    ist selbstverständlich nicht an die gezeigten     Aus-          führungsbeispiele    - dreieckig, kreisförmig usw. - ge  bunden.  



  Die erfindungsgemässe Befestigungseinrichtung kann  selbstverständlich mit     den    gleichen Vorteilen bei       Dächern        als    auch bei Wänden Verwendung finden. Da  her wird bei Vorlegearbeiten auf Dächern ebenso     Zeit     eingespart wie bei Verkleidungen von Wänden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Befestigen von Wollplatten, ins besondere auf Profilstahlkonstruktionen, wobei zwischen den Wollplatten und den Tragprofilen mit den letzteren verbindbare, zur Aufnahme von die Wollplatten durch dringenden Schrauben, Nägeln oder Bolzen dienende Halter vorgesehen sind, die sich mindestens über einen Teil der Breite der von einem Wellenberg einer Woll- platte gebildeten Wölbung erstrecken, dadurch gekenn zeichnet, dass die Halter (2, 14, 22, 25, 29)
    klotz oder schachtelförmig ausgebildet sind und sich höch stens über einen Teil der Höhe eines Wellenberges der Wollplatten erstrecken und mit einer ihrer ebenen Be grenzungsflächen auf den Tragprofilen (6, 30, 24, 26) aufliegen, wobei die Halter aus verformbarem Werk stoff gefertigt sind und an den Tragprofilen fixierbar ausgestaltet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Befestigungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aus Kunststoff oder Holz gefertigten Halter (2, 22) von Metallrahmen (3, 21) umschlossen sind. z.
    Befestigungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hal ter (2, 22) in ihrem oberen Bereich von Metallrahmen (3, 21) umschlossen sind und mit ihrem unteren freien Bereich an den Tragprofilen (6, 24) aufliegen.
    3. Befestigungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die schachtelförmig ausgebil deten Halter (29) aus Metall gefertigt sind, wobei die den Wellplatten zugewandten Bereiche der Halter (29) geschlossen ausgeführt sind. 4.
    Befestigungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass aus Kunststoff gefertigte Halter (25) die Tragprofile beidseitig überragen und in ihren den Tragprofilen (26) zugewandten Bereichen Nuten oder Ausnehmungen (27) zum Umgreifen des oberen Quersteges (28) der vorzugsweise als T- oder I-Träger ausgebildeten Tragprofile besitzen (Fig. 6).
    5. Befestigungseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Haltern zur Fixierung derselben an den Trag profilen die Tragprofile mindestens teilweise umgrei fende, bügelförmige Befestigungslaschen vorgesehen sind.
CH288067A 1966-03-07 1967-02-24 Einrichtung zum Befestigen von Wellplatten CH464486A (de)

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DE1971807U (de) 1967-11-02

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