CH464968A - Einrichtung zum Zählen von längs einer Förderbahn in Schuppenformation geförderten Druckereierzeugnissen - Google Patents

Einrichtung zum Zählen von längs einer Förderbahn in Schuppenformation geförderten Druckereierzeugnissen

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CH464968A
CH464968A CH1236667A CH1236667A CH464968A CH 464968 A CH464968 A CH 464968A CH 1236667 A CH1236667 A CH 1236667A CH 1236667 A CH1236667 A CH 1236667A CH 464968 A CH464968 A CH 464968A
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Ferag Ag
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Description


  
 



  Einrichtung zum Zählen von längs einer Förderbahn in Schuppenformation geförderten
Druckereierzeugnissen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zählen von längs einer Förderbahn in Schuppenformation geförderten Druckereierzeugnissen mittels einer von den vorlaufenden Kanten der Druckerzeugnisse gesteuerten Lichtschranke.



   Bei einer bekannten Vorrichtung wird die Schuppenformation mittels eines durch die in der Bewegungsrichtung vorne liegenden Kanten der Produkte bewegten Fühler abgetastet, wobei die Fühlerbewegung auf eine in den Steuerstrahl der photoelektrischen Zählvorrichtung einschwenkbare Fahne übertragen wird. Es werden dabei eigentlich mechanische Zählimpulse gewonnen und in elektrische Impulse umgewandelt. Bei einer anderen bekannten Zähleinrichtung entfällt diese Umwandlung, indem der Steuerstrahl ohne Zwischenglied unmittelbar von den Produkten selber beeinflusst wird. Namentlich wird bei dieser Einrichtung der Steuerstrahl von Produkten in einer Phase ihrer Bewegung auf den Empfänger der photoelektrischen Zähleinrichtung geworfen, in anderen Bewegungsphasen jedoch abgelenkt. Von Zufälligkeiten abhängig, z.

   B. zufolge Verschmutzung, können dabei Fehlresultate entstehen bzw. es lässt sich diese bekannte Einrichtung nur zum Zählen von Produkten verwenden, welche ein hinreichendes Reflektionsvermögen besitzen.



   Bei anderen bekannten Einrichtungen zu demselben Zweck werden die Druckereierzeugnisse vor dem Durchgang durch die Lichtschranke vereinzelt. Die Schuppenformation bleibt also nicht erhalten, sie muss vielmehr auseinandergezogen werden, was angesichts der erheblichen Fördergeschwindigkeiten der Schuppenformation nicht ohne weiteres möglich ist.



   Bei einer weiteren bekannten Einrichtung wird die nachlaufende Kante der Druckereierzeugnisse zur Steuerung der Lichtschranke herangezogen. Dies ist, abgesehen von einem grösseren technischen Aufwand, vor allem dann nachteilig, wenn die zu zählenden Druckereierzeugnisse gefaltet sind. Werden solche gefaltete Erzeugnisse in Schuppenformation gefördert, dann stets mit dem Falz voraus, d. h. die nachlaufende Kante ist die sog.    Blume ,    die aus mehreren Einzelblättern besteht. Dieser Umstand lässt keine einwandfreie Zählung zu, denn es kann nicht immer verhindert werden, dass beim Durchlauf durch die Lichtschranke die  Blume  ein und desselben Erzeugnisses auseinanderblättert und damit mehr als einen Zählimpuls zur Folge hat.



   Schliesslich ist auch eine Einrichtung der eingangs genannten Art bekannt, bei der, wie erwähnt, die vorlaufenden Kanten der Druckereierzeugnisse zur Steuerung der Lichtschranke herangezogen werden.



   Bei dieser bekannten Einrichtung läuft die vorlaufende Kante, bevor sie ausgelenkt wird, in einen Zählkontakt bzw. in einen Steuerstrahl einer Lichtschranke hinein und wird anschliessend ausgelenkt, um den Zählkontakt bzw. Steuerstrahl wieder freizugeben.



   Eine solche Einrichtung dürfte nur dann ein   esn-    wandfreies Resultat ergeben, wenn die einfallenden Erzeugnisse verhältnismässig biegsam sind und einander nur unwesentlich überlappen, d. h. nicht in einem ausgeprägten Schuppenstrom einfallen. Für eine ausgeprägte Schuppenformation von verhältnismässig steifen Zeitungen, bei der die vorlaufenden Kanten aufeinanderfolgender Exemplare einen Abstand von nur wenigen cm besitzen, dürfte die bekannte Einrichtung kaum zufriedenstellend arbeiten, zumal die Fördergeschwindigkeit eines solchen Schuppenstromes, wie bereits erwähnt, recht erheblich sein kann.

   Dies deshalb, weil die zwischen der Ankunft der vorlaufenden Kanten zweier aufeinanderfolgender Zeitungen verstreichende Zeit kaum dazu ausreicht, die Kante der ersten Zeitung soweit auszulenken, dass der Steuerstrahl wieder freigegeben wird, bevor die Kante der darauffolgenden Zeitung in den Steuerstrahl hineinläuft.



   Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu beheben, ohne die Fördergeschwindigkeit des Schuppenstromes herabzusetzen. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass eine Lichtschranke praktisch träg  heitslos arbeitet, wobei deren Steuerstrahl ausserordentlich genau gebündelt werden kann.



   Zur Lösung der Aufgabe wird nun erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass der Lichtstrahl der Lichtschranke durch die mittels einer Umlenkvorrichtung aus ihrer Bewegungsbahn ausgelenkten vorlaufenden Kanten der Druckereierzeugnisse zerhackt wird, wobei die Umlenkvorrichtung im Bereiche der einen Seitenkante der Schuppenformation angeordnet ist und an einer Ecke der Druckereierzeugnisse anzugreifen bestimmt ist und wobei der Lichtstrahl, den zwischen der durch die Umlenkvorrichtung bereits ausgelenkten Ecke eines der Druckereierzeugnisse und der noch nicht ausgelenkten Ecke des nächstfolgenden Druckereierzeugnisses vorhandenen, keilförmigen Raum durchstossend, auf den Empfänger einfällt.



   Bei der vorgeschlagenen Einrichtung wird somit einerseits der Lichtstrahl der Lichtschranke durch die vorlaufenden Kanten erst dann unterbrochen, wenn diese bereits in der Umlenkung begriffen sind, und andererseits nur ein Teil der vorlaufenden Kante umgelenkt. Dies gestattet eine einwandfreie Zählung, selbst wenn die Schuppenformation sehr dicht ist, denn zur Erzeugung des Zählimpulses in der Lichtschranke genügt eine sehr kurzzeitige Unterbrechung des Lichtstrahles, der dank seiner Anordnung sehr kurz sein kann und nicht die gesamte Breite der Zeitungen überspannen muss.



   Zum besseren Verständnis der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung rein beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt; es zeigt die einzige Figur diese Ausführungsform in schaubildlicher Darstellung.



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird die mit 1 bezeichnete Schuppenformation von gefalteten Zeitungen 2 durch in der Zeichnung nicht ersichtliche Transportmittel (z. B. Förderbänder und dergleichen) in Richtung des Pfeiles B entlang einer Transferstrasse gefördert. Im Zuge der Transferstrasse ist eine drehbar gelagerte, vorzugsweise im Sinne des Pfeiles   Ut    angetriebene Walze oder Rolle 3 angeordnet. Im Bereiche dieser Walze bildet die Transferstrasse eine Kuppe. In der Förderrichtung P anschliessend an die Walze 3 ist ein in Richtung des Pfeiles U2 rotierend angetriebener, als Zirkularbürste ausgebildeter Mitnehmer 4 angeordnet. Im Grundriss gesehen befindet sich der Mitnehmer 4 im Bereiche des in der Förderrichtung gesehen linken Randes der Schuppenformation 1.

   Die Anordnung ist so getroffen, dass die Zeitungen nach Durchfahren der durch die Walze 3 gebildeten Kuppe mit ihrer linken vorderen Ecke gegen den Umfang des Mitnehmers 4 stossen (vgl. die Zeitung 2'), wobei zufolge der Vorschubbewegung der Schuppenformation 1 sowie der Rotation des Mitnehmers 4 zunächst die linke vordere Ecke einer jeden Zeitung und sodann der linke Zeitungsrand nach unten umgelenkt und gezwungen werden, unter dem Mitnehmer 4 durchzufahren (vgl. die Zeitung 2'). Zu diesem Zwecke ist das Ende der Walze 3 bezüglich des linken Randes der Schuppenformation 1 etwas nach innen zurückversetzt. Selbstverständlich ist zu der dargestellten eine spiegelbildliche Anordnung ebenso gut möglich.



   Der Sender der photoelektrischen Zählvorrichtung, nämlich eine Lichtquelle 5, sowie der Empfänger derselben, nämlich eine Photozelle 6, sind so angeordnet, dass der Steuerstrahl 7 in der in Fig. 1 dargestellten Bewegungsphase durch den Spalt 8 zwischen einer bereits nach unten umgelenkten Zeitungsecke (2") und einer gerade vor der Umlenkung stehenden Zeitungsecke (2') durchläuft. Es ist nun klar, dass die Zeitungsecken bei ihrer Umlenkung nach unten den Steuerstrahl 8 kurzfristig unterbrechen und damit die Entstehung eines elektrischen Zählimpulses bewirken. Da die Zeitungen in der Schuppenformation sich immer nur teilweise und nie ganz überlappen, ist ein fehlerhaftes Zählresultat praktisch ausgeschlossen.



   Sowohl die Walze 3 als auch der Mitnehmer 4 könnten jeweils durch eine entsprechende Kufe, d. h. durch eine Führung ersetzt werden. Auch ist die Verwendung von endlosen Transportbändern als Umlenkungsorgane (Führungsorgane) denkbar. Allerdings hat eine Zirkularbürste als Umlekungsorgan den grossen Vorteil, dass ihre Drehzahl und damit die Umlenkgeschwindigkeit innerhalb weiter Grenzen gesteigert und somit auch hohen Vorschubgeschwindigkeiten der Schuppenformation angepasst werden kann.



   Ebenso kann, wenn erwünscht (z. B. infolge Platzmangel), der Steuerstrahl über einen oder mehrere Spiegel sowohl auf der Sender- wie auch auf der Empfängerseite umgelenkt werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Zählen von längs einer Förderbahn in Schuppenformation geförderten Druckereierzeugnissen mittels einer von den vorlaufenden Kanten der Druckereierzeugnisse gesteuerten Lichtschranke, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtstrahl (7) der Lichtschranke durch die mittels einer Umlenkvorrichtung (3,4) aus ihrer Bewegungsbahn ausgelenkten vorlaufenden Kanten der Druckereierzeugnisse (2, 2', 2") zerhackt wird, wobei die Umlenkvorrichtung (3,4) im Bereiche der einen Seitenkante der Schuppenformation (1) angeordnet ist und an einer Ecke der Druckereierzeugnisse (2, 2' 2") anzugreifen bestimmt ist und wobei der Lichtstrahl (7), den zwischen der durch die Umlenkvorrichtung (3,4) bereits ausgelenkten Ecke eines der Druckereierzeugnisse (2") und der noch nicht ausgelenkten Ecke des nächstfolgenden Druckereierzeugnisses (2') vorhandenen, keilförmigen Raum (8)
    durchstossend, auf den Empfänger (5, bzw. 6) einfällt.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umlenkvorrichtung einen seitlich auf die Oberseite der Schuppenformation (1) wirkenden und im Gleichlauf mit deren Durchlaufrichtung angetriebenen, radförmigen Mitnehmer (4) aufweist.
CH1236667A 1966-09-30 1967-09-05 Einrichtung zum Zählen von längs einer Förderbahn in Schuppenformation geförderten Druckereierzeugnissen CH464968A (de)

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FR2709702B1 (fr) * 1993-09-07 1995-12-08 Helio Corbeil Snc Dispositif de comptage d'articles défilant sur une bande transporteuse et procédé comportant un tel dispositif.
DE10027874C1 (de) * 2000-06-06 2001-11-22 Siemens Ag Einrichtung zum Erkennen von überlappten, biegsamen, flachen Sendungen

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AT274673B (de) 1969-09-25
SE325736B (de) 1970-07-06
DE1549981B2 (de) 1973-04-26
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