CH465248A - Vermarkungselement - Google Patents

Vermarkungselement

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CH465248A
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W Frings Hans
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
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    • G01C15/02Means for marking measuring points
    • G01C15/04Permanent marks; Boundary markers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description


  
 



  Vermarkungselement
Die Erfindung betrifft ein Vermarkungselement zur Markierung von Grenz- und Polygonpunkten oder von unterirdischen Leitungen und dergleichen.



   Während man früher praktisch ausschliesslich Holzoder Steinmarken zur Kennzeichnung von Grenz- und Polygonpunkten im Gelände benutzte, sind seit einiger Zeit Grenzmarken bekannt, die aus einem Metallrohr bestehen, das am unteren Ende zugespitzt ist und dort ein kurzes Gewinde trägt. Am Kopfende des   Metallrohres    ist eine Marke in Form eines Klotzes befestigt. Im Betrieb wird diese   Gren7marke    mit Hilfe des Gewindes am unteren Ende des Stabes in den Boden eingebohrt. Der Markierungskopf besteht bei der bekannten Grenzmarke aus Kunststoff und ist   fabrikmässig    am Rohr befestigt.



  Es wird häufig beim Eintreiben der Grenzmarken in den Boden beschädigt. Im Inneren des Rohres der bekannten Grenzmarke setzt sich sehr bald Kondenswasser ab, so dass die bekannte Grenzmarke bereits nach verhältnismässig kurzer Zeit von innen zu rosten beginnt. Da das Rohr der bekannten Grenzmarke ziemlich teuer ist, wird eine Kunststoffschicht auf dieses Rohr in warmen Zustand aufgebracht. Erfahrungsgemäss schiebt sich jedoch eine derartige Kunststoffschicht beim Eintreiben der Grenzmarke in den Boden leicht ab, so dass die Grenzmarke auch von aussen bald rostet.



   Wenn der Boden, in den die Grenzmarke eingetrieben werden soll, felsig ist, so muss das Loch, in das die Grenzmarke eingetrieben werden soll zunächst vollständig ausgebohrt werden. Dann muss von dem Bohrgunt soviel aus dem Bohrloch herausgenommen werden, dass das Rohr der Grenzmarke einen festen Sitz erfährt. Es ist häufig sehr schwierig, das betreffende Bohrloch so vorzubohren und auszuräumen, dass die Grenzmarke in das Bohrloch einführbar ist und in diesem einen festen Sitz erhält. Die bekannte, rohrförmige Grenzmarke ist deshalb relativ teuer, weil sie bei der Herstellung in einem ersten Arbeitsgang mit einer Spitze und in einem weiteren Arbeitsgang nahe dieser Spitze mit einem zuvor hergestellten Gewinde versehen werden muss.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Vermarkungselement zu schaffen, bei dem die oben aufgezeigten Nachteile der bekannten Grenzmarke vermieden sind.



   Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäss der Erfindung durch einen Stahlstab, der in Längsrichtung schraubenlinienförmig verwunden ist, durch eine Bohrschneide am unteren Ende dieses Stabes, durch ein flaches Kopfstück am oberen Ende dieses Stabes und durch einen Markierungskopf, der am Kopfstück des Stahlstabes befestigbar ist.



   Durch diese Ausbildung des erfindungsgemässen Vermarkungselementes ist es möglich, den Stahlstab entweder direkt in den Boden einzutreiben, ohne dass ein Bohrloch hergestellt werden muss; oder zum Beispiel in schwerem Gestein in das hier notwendige Bohrloch einzubringen, ohne dasselbe vorerst ausräumen zu müssen.



   Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele der Erfindung, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird.



   Fig. 1 zeigt den eigentlichen Markierungsstab gemäss der Erfindung in Seitenansicht, wobei der Markierungskopf noch nicht auf dem Markierungsstab befestigt ist.



   Fig. 2 zeigt das obere Ende des Markierungsstabes gemäss der Erfindung mit aufgesetztem Markierungskopf.



   Fig. 3 zeigt eine rechtwinklig zur Darstellung in Fig.



  2 gewählte Darstellung des oberen Endes des Markierungsstabes mit darauf befestigtem   Markierungs kopf,    wobei hier auf dem Markierungskopf eine Markierungsscheibe für Luftvermessungen befestigt ist.



   Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 2 dargestellten Markierungskopf.  



   Fig. 5 und 6 zeigen zwei Seitenansichten des oberen Endes des Markierungsstabes, wobei hier auf dem Markierungsstab ein Markierungskopf in Form eines Kilometersteines befestigt ist.



   Fig. 7 zeigt die Vorderansicht einer Untervermarkung gemäss der Erfindung, und zwar unter einem Vermarkungsstab gemäss der Fig. 1 der Erfindung.



   Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht dieser Untervermarkung.



   Der Vermarkungstab 10 gemäss der Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt und besteht aus einem schraubenlinienförmig gewundenen Flacheisenkörper 14, der ein flaches Kopfstück 14 aufweist. Dieses Kopfstück 14 dient zunächst zur Befestigung des Vermarkungsstabes 10 in einem Gerät zum Eintreiben des Vermarkungsstabes.



   Nach dem Eintreiben des Vermerkungsstabes kann auf diesem Kopfstück 14 eine Kunststoffmarke befestigt werden. Das Kopfstück 14 ist mit einem Loch 15 versehen, das zur Befestigung des Eintreibwerkzeuges und des Vermarkungskopfes dient.



   Am unteren Ende des Vermarkungsstabes 10 ist eine Bohrschneide 12 vorgesehen, die gegebenenfalls aus einem angeschweissten Stück aus hochfestem Stahl bestehen kann. Gemäss einer hier bevorzugten Ausführungsform besteht diese Bohrschneide aus zwei in waagerechter Ebene um   1800    zueinander versetzt und in der Ansicht stumpfwinklig zueinander verlaufenden Schneidkanten.



   Der Vermarkungsstab kann auch für besondere Fälle aus einem Stahlband hergestellt werden, dessen Querschnittsabmessungen bei einer bevorzugten Ausführungsform 50 mm X 8 mm betragen. Das Stahlband ist schraubenlinienförmig verwunden, wobei sich eine Steigung der Schraubenlinie von   45"    als zweckmässig erwiesen hat. Die Länge des Stabes hängt vom Anwendungsfall ab.



   Unmittelbar oberhalb der Bohrschneide 12 ist eine Schweissraupe 13 angeordnet, die um den Stab herum verläuft. Diese Schweissraupe 13 dient dazu, beim Eintreiben des Vermarkungsstabes in einen Boden das untere Ende einer Kunststoffbeschichtung des Vermarkungsstabes gegen Ablösung durch das vorbeireibende Erdreich zu schützen. Selbstverständlich könnte statt der Schweissraupe 13 auch ein anderer Vorsprung zum Schutz des unteren Endes einer Kunststoffbeschichtung vorgesehen sein. Es wäre sogar denkbar, statt der Schweissraupe 13 eine flache, sich nach unten erweiternde, umlaufende Nute vorzusehen, in der die Kunststoffbeschichtung des Vermarkungsstabes endet.



   Der Vermarkungsstab erhält oberhalb des Wulstes 13 eine Kunststoffbeschichtung als Korrosionsschutz.



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird diese Kunststoffbeschichtung in bekannter Weise durch Eintauchen des Stabes in ein Bad aufgebracht. Es wird ein flüssiger   lösungsfreier    Zweikomponenten-Kunststoff mit 100   o/o    Festkörpern verwendet.



   In den Figuren 2 bis 6 sind verschiedene Ausführungsformen des Markierungskopfes für den Vermarkungsstab gemäss der Erfindung dargestellt. Es wird zunächst auf die Figuren 2 bis 4 Bezug genommen.



   Der hier dargestellte Markierungskopf 20 besteht aus einem Kunststoffblock, der in seiner Unterseite einen Schlitz 17 aufweist, dessen lichter Querschnitt den Aussenabmessungen des Kopfstückes 14 des Stabes 10 entspricht. Das Kopfstück 14 kann also in diesen Schlitz
17 eingeschoben werden. Insbesondere aus Fig. 2 ist zu erkennen, dass rechtwinklig zum Schlitz 17 eine Bohrung 18 im Markierungskopf 20 vorgesehen ist, die bei eingeschobenem   Kopfstück    14 mit dem Loch 15 des Kopfstückes 14 fluchtet. Zum Befestigen des Markierungskopfes 20 auf dem Markierungsstab 10 wird ein Kunststoffstift 16 in die Bohrung 18 durch das Loch 15 hindurch eingeschoben. Dieser Stift 16 sitzt im Passitz in der Bohrung 18. Gegebenenfalls kann das in Fig. 2 dargestellte herausragende Ende des Stiftes 16 abgebrochen werden.



   In Fig. 2 ist vorgesehen, dass die Bohrung 18 nur an einer Seite auf der Aussenseite des Markierungskopfes 20 offen ist. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Bohrung 18 quer durch den ganzen Markierungskopf 20 hindurchtritt. Dadurch wird das Herausnehmen des Stiftes 16 erleichtert, wenn der Markierungskopf 20 vom Vermarkungsstab 10 wieder abgenommen werden soll.



   Man erkennt aus den zeichnerischen Darstellungen weiter, dass in der Oberseite des Markierungskopfes 20 ein Sackloch 21 vorgesehen ist. Dieses Sackloch 21 hat in der Darstellung zylindrische Form. Es kann jedoch auch eine sich nach unten verjüngende, kegelige Form haben, so dass ein Flucht- oder Visierstab im Markierungskopf 20 durch Einstecken in das Loch 21 befestigt werden kann.



   In Fig. 3 ist dargestellt, dass in das Sackloch 21 ein Pfropfen 22 eingeschoben werden kann, der einen verbreiterten Kopf 23 hat.



   Auf diese Weise kann auf der Oberseite des Markierungskopfes 20 eine Markierungsscheibe 24 befestigt werden, wenn der Vermarkungsstab gemäss der Erfindung zur Durchführung von Vermessungen vom Flugzeug her benutzt werden soll. Die Markierungsscheibe 24 kann dann so gross ausgeführt werden, dass die mit dem Vermarkungsstab gemäss der Erfindung gekennzeichnete Stelle im Luftfoto leicht auffindbar ist.



   Das Sackloch 21 ist auch zur Aufnahme eines Flucht- oder Visierstabes geeignet.



   In den Figuren 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform des Markierungskopfes dargestellt. Hier ist der Markierungskopf 25 als Kilometerstein ausgebildet. Die Befestigung des Markierungskopfes 25 auf dem Markierungsstab 10 erfolgt auch hier in der beschriebenen Weise mittels eines in eine Bohrung 18 eingeschobenen Kunststoffstiftes 16.



   Im Einsatz wird der Vermarkungsstab entweder mit einem geeigneten, am Kopfstück 14 angreifenden Handwerkzeug oder mit einer Schlag-Bohrmaschine in den Untergrund eingetrieben. Derartige Schlag-Bohrmaschinen sind an sich bekannt. Da der Markierungskopf 20, 25 erst nach dem Eintreiben des Vermarkungsstabes 10 in den Untergrund aufgesetzt wird, kann man den Markierungstab 10 auch mit einem Hammer eintreiben, ohne dass die Gefahr der Beschädigung des Markierungskopfes besteht.



   Man erkennt, dass der Vermarkungsstab durch seine bohrwerkzeugähnliche Gestaltung selbst in steinigen Boden eingetrieben werden kann, ohne dass zuvor ein Bohrloch hergestellt werden muss. Nur bei schwerem Gestein empfiehlt es sich, zuvor ein Bohrloch einzubringen, das jedoch nicht ausgeräumt zu werden braucht, da der Vermarkungsstab gemäss der Erfindung beim Eintreiben in ein solches Bohrloch selbständig die erforderliche Bohrgutmenge aus dem Bohrloch heraushebt.



   Wenn der Vermarkungsstab nicht mehr benötigt wird, kann er durch einfaches Rückdrehen aus dem Untergrund herausgedreht werden.  



   Es wurde bereits erwähnt, dass der Markierungskopf 20, 25 erst nach dem vollständigen Eintreiben des Vermarkungsstabes 10 auf dessen oberem Ende befestigt wird. Dazu wird der gewünschte Markierungskopf mit seinem Schlitz 17 auf das Kopfstück 14 des Stabes 10 gesteckt und ein Kunststoffstift in die Bohrung 18 eingetrieben, wobei dieser Kunststoffstift durch das Loch 15 des Kopfstückes 14 hindurchtritt.



   Die in den Fig. 7 und 8 dargestellten Untervermarkung 34 bildet einen wesentlichen Teil der vorliegenden Erfindung. Sie besteht aus einem wendelförmigen Körper 40 (Fig. 3), der an seinem oberen Ende ein Maul 36 und an seinem unteren Ende eine Bohrschneide 38 aufweist. Die Untervermarkung besteht zweckmässig aus einem hochfesten Stahl, d. h. aus einem Metall, das einerseits das Einbohren des Vermarkungsstabes selbst in schwere Böden möglich macht und das andererseits auf magnetische Suchgeräte anspricht. Schraubt man nämlich den Vermarkungsstab 10 aus dem Erdreich heraus, so bleibt die Untervermarkung 34 im Erdreich und kann gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt mit einem geeigneten auf Metallkörper ansprechenden Suchgerät aufgesucht werden.



   Der wendelförmige Körper 40 der Untervermarkung 34 hat etwa die Breite des Vermarkungsstabes 10, ist aber dicker als dieser Vermarkungsstab. Das Maul 36 der Untervermarkung 34 weist zwei Wangen 42 und 44 auf, deren Abstand etwa gleich der Dicke des unteren Endes 30 des Vermarkungsstabes ist.



   Die Wangen 42 und 44 haben eine gewisse Dicke und legen sich gegen die Seitenflächen des unteren Endes 30 des Vermarkungsstabes an, wobei durch die Dicke dieser Wangen erreicht wird, dass das Erdreich beim Eintreiben des Vermarkungsstabes einen gewissen Abstand von den Seitenflächen des Vermarkungsstabes einhält und dadurch eine Beschädigung der Schutzschicht des Vermarkungsstabes vermieden wird.



   Das Maul 36 der Untervermarkung 34 läuft in einer Ausnehmung oder Vertiefung   3 6a    aus, die der Spitze 12 des Vermarkungsstabes 10 angepasst ist.



   Die Untervermarkung 34 hat an ihrem unteren Ende zwei Bohrschneiden 48, 50, die schräg verlaufen und sich in einer Spitze 48 treffen.



   Bei den bekannten, aus einem Rohr bestehenden Vermarkungsstäben hat man am unteren Ende eine Metall-Kegelspitze angeordnet, die mit einer schraubenlinienförmigen Scheibe versehen war.



   Diese schraubenlinienförmige Scheibe hat jedoch den Nachteil, dass sie das Eingleiten des Stabes in den Boden bremst, d. h. dass sie wesentlich grössere Kräfte zum Eintreiben der   Vermarkung    in den Boden erfordert.



  Es kam auch häufig vor, dass diese   schraubenlinienförH    mige Scheibe sich festsetzte oder beim Durchdringen härterer Bodenschichten abbrach.



   Dieser Nachteil besteht bei der erfindungsgemässen Untervermarkung nicht. Diese Untervermarkung ist einfach und preiswert herzustellen und einfach einzubauen.



  Sie dient zugleich dem Schutzanstrich oder dem Schutzbelag des Vermarkungsstabes beim Eintreiben als Schutz und bildet ausserdem noch eine zusätzliche vorzügliche Verankerung im Boden.



   Zum Eintreiben des Vermarkungsstabes wird die Untervermarkung 34 auf das untere Ende 30 des Stabes 10 aufgesetzt. Die Vertiefung 36 zusammen mit den Wangen 42 und 44 bewirkt, dass die Untervermarkung 34 beim Eintreiben des Stabes 10 genau vor dem unteren Ende 30 dieses Stabes bleibt.



   Während die Untervermarkung 34 zweckmässig aus hochfestem Stahl besteht, da sie die eigentliche   Durch-    dringung des Bodens vornimmt, kann der Vermarkungsstab 10 selbst aus einem weniger festen und zur Herstellung einer Bohrschneide nicht geeigneten Metall bestehen.



   Zur besseren Verankerung des Vermarkungsstabes 10 kann man auf dessen Aussenseite Vorsprünge, Abspleissungen oder Aufrauhungen vorsehen, wobei in Fig. 7 beispielsweise bei 52, 54 und 56 derartige Vorsprünge, Abspleissungen und Aufrauhungen schematisch dargestellt sind.



   Diese Vorsprünge, Aufrauhungen oder Abspleissungen sollen die Verankerung des Vermarkungsstabes 10 im Boden verbessern, da sich das Erdreich in die Zwischenräume dieser Vorsprünge und dergleichen einsetzt.



   Auch kann man zur besseren Verankerung des Vermarkungsstabes 10 in diesem Löcher 58 oder Ausbeulungen 62 vorsehen. Das Loch 58 (Fig. 1) durchdringt den Wendelkörper 35 vollkommen, während die Ausbeulung 60 auf der einen Seite des Vermarkungsstabes eine Vertiefung und auf der anderen Seite einen Vorsprung bildet.



   Auch kann man auf der Aussenseite des Vermarkungsstabes 10 Noppen vorsehen, wie sie beispielsweise bei 62 schematisch dargestellt sind.



   Das untere Ende des Vermarkungsstabes 10 braucht keine Spitze 12 aufzuweisen, es kann vielmehr auch in einer waagerechten Linie enden. Ganz allgemein sind die in der Beschreibung erwähnten und in den Zeichnungen dargestellten geometrischen Formen des Vermarkungsstabes und der Untervermarkung auch anders ausführbar.



   Man verwendet zur Herstellung des Kopfstückes 20 zweckmässig einen Kunststoff, der noch an Ort und Stelle beschriftet werden kann. Andererseits können natürlich auch Kopfstücke 20 verwendet werden, in denen die erforderlichen Beschriftungen bereits angebracht sind.



   Zum Anvisieren einer mit dem Vermarkungsstab gekennzeicheten Stelle kann in das Sackloch 21 ein Fluchstab eingesteckt werden. Andererseits kann in der beschriebenen Weise auf der Oberseite des Markierungskopfes 20 eine grössere Scheibe befestigt werden, mit der die Durchführung von Luftaufnahmen erleichtert wird.



   Man erkennt, dass das Vermarkungselement in jeder Hinsicht zweckmässig und praktisch ist, vielseitige Anwendungsmöglichkeiten bietet und dennoch in der Herstellung und Anwendung einfach ist. Die Kosten für die Herstellung des   Vermarkungs stab es    sind gering. Nicht benutzte Vermarkungsstäbe sind auf kleinem Raum lagerbar. Die durchgehende Spirale des Stabes 10 hat im Untergrund eine vorzügliche Haftung.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vermarkungselement zur Markierung von Grenzund Polygonpunkten oder von unterirdischen Leitungen und dergleichen, gekennzeichnet durch einen Stahlstab (10), der in Längsrichtung schraubenlinienförmig verwunden ist, durch eine Bohrschneide (12) am unteren Ende des Stabes (10), durch ein flaches Kopfstück (14) am oberen Ende dieses Stabes und durch einen Markierungskopf (20, 25), der am Kopfstück (14) des Stahlstabes (10) befestigt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vermarkungselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrschneide (12) aus zwei stumpfwinklig zueinander verlaufenden, um 1800 versetzt angeordneten Bohritächen besteht.
    2. Vermarkungselement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in geringem Abstand über der Bohrschneide (12), rund um den Stahlstab (10) herum ein Vorsprung, zum Beispiel eine Schweissraupe (13), angeordnet ist und dass der Stahlstab (10) oberhalb des Vorsprungs mit einer Kunststoffbeschichtung versehen ist.
    3. Vermarkungselement nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Markierungskopf (20, 25) ein Kunststoff-Block ist, der in seiner Unterseite einen Schlitz (17) zum Einführen des Kopfstückes (14) aufweist.
    4. Vermarkungselement nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (14) des Stahlstabes (10) ein Loch (15) aufweist, dass der Markierungskopf (20, 25) eine Bohrung (18) aufweist, die rechtwinklig zum Schlitz (17) verläuft und mit dem Loch (15) im Kopfstück (14) fluchtet, und dass ein Kunststoff-Passtift (16) vorgesehen ist, der in die Bohrung (18) und das Loch (15) des Kopfstückes (14) eintreibbar ist.
    5. Vermarkungselement nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Markierungskopf (20) in seiner Oberseite ein Sackloch (21) aufweist, in das ein Stopfen (22) einsteckbar ist.
    6. Vermarkungselement nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Markierungskopf (20) in seiner Oberseite ein Sackloch (21) aufweist, in das ein Flucht- oder Visierstab einsteckbar ist.
    7. Vermarkungselement nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen (22) einen breiten Kopf (23) hat und zur Befestigung einer Markie rungsscheibe-(24) auf dem Markierungskopf (20) dient.
    8. Vermarkungselement nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sackloch (21) in der Oberseite des Markierungskopfes (20) sich nach unten verjüngt.
    9. Vermarkungselement nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine am unteren Stabende ansetzbare Untervermarkung (34), die aus einem Metallkörper (40) mit einem auf das untere Ende des Stahlstabes (10) passenden Maul (36) an einem Ende besteht und die am anderen Ende eine Bohrschneide (38) aufweist.
    10. Vermarkungselement nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Untervermarkung (34) aus einem kurzen Wendelkörper (403 gleicher Breite wie, aber grösserer Dicke als der Stahlstab (10) besteht.
    11. Vermarkungselement nach den Unteransprüchen 9 und 10. dadurch gekennzeichnet, dass das Maul (36) der Untervermarkung (34) zwei Wangen (42, 44) aufweist, die auf den Seitenflächen des unteren Endes (30) des Stahlstabes (10) aufliegen.
    12. Vermarkungselement nach den Unteransprüchen 9, 10, und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahlstab (10) an seinem unteren Ende (30) eine Spitze (12) aufweist und in der Untervermarkung (34) eine auf diese Spitze (12) passende Vertiefung (36) angeordnet ist.
    13. Vermarkungselement nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrschneide der Untervermarkung (34) aus zwei zur Mitte in einer Spitze (38) auslaufenden schrägen Schneiden (48, 50) besteht.
    14. Vermarkungselement nach Patnetanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahlstab (10) Aufrauhungen, Abpleissungen oder Vorsprünge (52, 54, 56, 62) aufweist.
    15. Vermarkungselement nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahlstab (10) den Querschnitt desselben ganz oder Teilweise durchdringende Ausnehmungen (58, 60) aufweist.
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