CH465360A - Vorrichtung zum Anstellen eines Werkzeuges - Google Patents
Vorrichtung zum Anstellen eines WerkzeugesInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
- B25H1/00—Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
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Description
Vorrichtung zum Anstellen eines Werkzeuges Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anstel len eines Werkzeuges an einen mit diesem Werkzeug zu bearbeitenden feststehenden Körper, insbesondere Zim merdecke, unter Abstützung der Vorrichtung auf einem festen Widerlager, insbesondere Boden, welche Vorrich tung zwei gegenseitig mittels eines Bedienungshebels nach Belieben teleskopartig ineinander verschiebbare Teleskoprohre aufweist.
Die Vorrichtung ist insbesonde re als Halter und Träger für ein mit einem Antriebsmo tor anzutreibendes Werkzeug, z. B. eine elektrisch ange triebene Handbohrmaschine, geeignet.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art muss die Handbohrmaschine und damit das in dieser eingespannte Werkzeug dauernd an den zu bearbeitenden Körper angedrückt werden, so dass beim Einsatz der Vorrich tung ein Bedienungsmann dauernd beschäftigt sowie Erschütterungen ausgesetzt ist und im Bereich herabfal lenden Schmutzes steht. Da die bekannte Vorrichtung nicht freistehend ausgebildet ist, muss während der Bearbeitungszeit der Bedienungsmann diese dauernd ausgerichtet halten und ausser Betrieb muss die Vorrich tung irgendwo angelehnt oder auf den Boden gelegt werden. Das äussere Teleskoprohr kann in einem Stand rohr in unterschiedlicher Höhe untergebracht werden.
Je nach dem Abstand zwischen dem zu bearbeitenden Körper und dem Widerlager liegt daher der Bedienungs hebel in unterschiedlicher Entfernung von diesem Lager oder in unterschiedlicher Höhe vom Boden.
Die Erfindung hat die Schaffung einer leicht bedien baren Vorrichtung zum Ziel, die nur zum Einrichten des Werkzeuges betätigt zu werden braucht und bei der das Werkzeug unter einer dauernd wirkenden Vorschubkraft steht. Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass eine in einem der Teleskorprohre unterge brachte Feder die beiden Rohre auseinander zu schieben sucht und dass mittels des Bedienungshebels die Rohre entgegen der Wirkung der Feder gegenseitig verschiebbar sind. Der Bedienungsmann braucht also das gemäss einer bevorzugten Ausführungsform von einem Antriebs motor angetriebene Werkzeug nur einzurichten und unter der Wirkung der Feder anzustellen.
Da die Feder die Vorschubkraft ausübt, hat der Bedienungsmann während des Arbeitens des Werkzeuges die Möglichkeit, andere Tätigkeiten auszuführen, insbesondere eine ande re erfindungsgemässe Vorrichtung einzurichten und an zustellen, so dass von einem Bedienungsmann mehrere Vorrichtungen zugleich bedient werden können, was zur Einsparung von Arbeitskräften beiträgt. Auch ist der Bedienungsmann nicht ständig Erschütterungen des an getriebenen Werkzeuges ausgesetzt und kann sich abseits von herabfallendem Staub und Schmutz aufhalten.
Zweckmässig ist eines der beiden Teleskoprohre in einem Fussrohr verschiebbar gelagert, das an einem Ständer im Abstand vom Widerlager, insbesondere vom Boden angebracht ist. Die Vorrichtung ist dabei mittels des Ständers freistehend und braucht nirgends angelehnt oder nicht umgelegt zu werden. Um den Ständer während des Anstellens des Werkzeuges an einen Körper zu entlasten, kann das im Fussrohr verschiebbare Teles- kopfrohr unmittelbar auf dem Widerlager abgestützt werden. Diese Ausführung dient insbesondere bei einem mit Rollen versehenen Ständer zur Schonung von deren Lagern und zur Drehsicherung des das Werkzeug antrei benden Antriebsmotors.
Wenn an dem im Fussrohr verschiebbaren Teleskop rohr ein Stützteil zum Abstützen auf dem Widerlager angebracht ist und wenn eine zwischen dem Fussrohr und dem daran verschiebbaren Rohr eingespannte Feder den Stützteil vom Widerlager abzuheben sucht, so wird das Teleskoprohr oder der daran angebrachte Stützteil vom Boden abgehoben, wenn das Werkzeug kräftefrei ist, so dass die Vorrichtung bei einem mit Rollen versehenen Ständer verfahren werden kann.
In der Zeichnung ist eine Anstellvorrichtung als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Teilseitenansicht und einen Teilschnitt Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in grösserem Masstab.
Ein mit um eine senkrechte Achse 1 schwenkbaren Laufrollen 2 versehenes Dreibein 3 hat ein Fussrohr 4, in dem ein Standrohr 5 axial verschiebbar gelagert ist. Dieses trägt auf seiner aus dem Fussrohr 4 unten herausragenden Seite einen Stützteller 6, an dem ein Stützteil 7 aus Gummi oder einem anderen nachgiebigen Werkstoff befestigt ist.
Das Fussrohr 4 ist von einem Querbolzen 8 durch setzt, der durch zwei diametral im Standrohr 5 angeord nete Langlöcher 9 hindurchtritt. Auf dem Querbolzen 8 liegt ein Federteller 10, auf den sich ein Ende einer Schraubefeder 11 abstützt, deren anderes Ende an einem Federteller 12 anliegt, der an einem nur das Standrohr 5 durchsetzenden Querbolzen 13 ansteht. Dem Federteller 12 gegenüber liegt ein Federteller 12'.
Zwischen diesem und einem im Standrohr 5 teleskopartig verschiebbaren Hubrohr 15 und einem daran anliegenden Federteller ist eine Feder 14 eingespannt. Das Standrohr 5 und das Hubrohr 15 sind teleskopartig ineinander verschieb bar.
Das Standrohr 5 hat zwei diametral einander gegen überliegende Langlöcher<B>16,</B> die von Lagerzapfen eines Bedienungshebels 18 durchsetzt sind, welche in den Lagerzapfen angepasste Ausnehmungen 19 im Hubrohr 15 eingreifen. Der Bedienungshebel 18 ist an seinem die Lagerzapfen tragenden Ende bügelförmig ausgebildet und trägt eine Anlagerolle 20, die an einem Anlageteil 21 anliegt, der am Standrohr 5 befestigt ist.
Der Übergang zwischen dem Standrohr 5 und dem Hubrohr 15 ist durch eine nachgiebige Manschette 22 abgedeckt, die mittels eines nicht dargestellten Klemm ringes am Hubrohr 15 befestigt ist.
Im Hubrohr 15 ist ein Ausgleichrohr 24 axial verschiebbar gelagert, das mittels eines das Hubrohr 15 und das Ausgleichrohr 24 durchsetzenden Haltezapfen in seiner axialen Lage im Hubrohr 15 gesichert ist. Zur axialen Einstellung des Ausgleichrohres im Hubrohr 15 weist das Ausgleichrohr 24 eine Reihe von dem Halte zapfen 25 entsprechenden Haltebohrungen 26 auf.
Das Ausgleichrohr 24 trägt einen Halter 27 für eine Handbohrmaschine 28, in die ein nicht dargestelltes Werkzeug einzusetzen ist. Am Halter 27 ist ein parallel zur Längsachse des Ausgleichrohres 24 einstellbarer Tiefenanschlag 30 befestigt, der mittels einer Halte schraube 31 festzuklemmen ist.
Für das Arbeiten mit der Vorrichtung wird das Ausgleichrohr 24 im Hubrohr 15 so eingestellt, dass die Feder 14 bei auf dem Boden aufstehendem Stützteil 7 das Werkzeug über seine ganze Bearbeitungslänge in Achsrichtung der Teleskoprohre 5 und 15 an den zu bearbeitenden Körper, insbesondere an die Decke eines Zimmers, unter axialer Kraft andrückt. Der Bedienungs hebel 18 wird dann gegen seine unterste Lage ge schwenkt und in dieser Lage festgelegt, so dass unter Anheben des Stützteiles 7 durch die Schraubenfeder 11 die Vorrichtung verfahren werden kann.
Zum Festlegen des Hubrohres 15 im Standrohr 5 und damit des Bedienungshebels 18 weist das Hubrohr in einem Ab stand oberhalb der Angriffsstelle des Bedienungshebels, welcher etwa der Länge der Langlöcher 16 entspricht, zwei durchgehende Bohrungen auf, durch die ein Stift von aussen durchgesteckt werden kann. Zum Anstellen des Werkzeuges wird das Festlegeorgan durch Heraus nehmen des Stiftes unwirksam gemacht und mit Hilfe des Bedienungshebels 18 wird das Werkzeug unter der Kraft der Feder 14 angestellt. Während des Betriebes der Bohrmaschine 28 steht das Werkzeug nur unter der Kraft der Feder 14.
Nach Beendigung des Arbeitsvorganges wird mit Hilfe des Bedienungshebels 18 das Werkzeug von dem bearbeiteten Körper entfernt und der Bedienungshebel festgelegt, so dass die Vorrichtung an eine neue Arbeits stelle verfahren werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Anstellen eines Werkzeuges an einen mit diesem Werkzeug zu bearbeitenden feststehen den Körper, insbesondere Zimmerdecke, unter Abstüt zung der Vorrichtung auf einem festen Widerlager, insbesondere Boden, welche Vorrichtung zwei gegensei tig mittels eines Bedienungshebels nach Belieben tele- skopartig ineinander verschiebbare Teleskoprohre auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass eine in einem der Teleskoprohre (5, 15) untergebrachte Feder (14) die bei den Rohre auseinander zu schieben sucht und dass mit tels des Bedienungshebels (18) die Rohre entgegen der Wirkung der Feder gegenseitig verschiebbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eines der beiden Teleskoprohre (5, 15) in einem Fussrohr (4) verschiebbar gelagert ist, das an einem Ständer (3) im Abstand vom Widerlager, insbesondere Boden angebracht ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem im Fussrohr (4) verschiebba ren Teleskoprohr (5) ein Stützteil (6, 7) zum Abstützen auf dem Widerlager angebracht ist und dass eine zwischen dem Fussrohr und dem darin verschiebbaren Teleskoprohr eingespannte Feder (11) den Stützteil vom Widerlager abzuheben sucht. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Aussenrohr (5) der Teleskop rohre zwei durch ein im Aussenrohr befestigtes Trenn glied (13) getrennte Schraubenfedern untergebracht sind, von denen sich die eine Feder am Innenrohr (15) und die andere Feder an einem im Fussrohr (4) befestigten Stützglied (8) abstützt, und dass das Aussenrohr im Bereich des dieses Rohr durchsetzenden Stützgliedes ein Langloch (9) für den Durchtritt dieses Stützgliedes aufweist. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (3) auf um eine senkrechte Achse (1) einstellbaren Nachlaufrollen (2) verfahrbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Bedienungshebel (18) mit mindestens einem ein Langloch (16) im Aussenrohr (5) durchsetzenden Vorsprung mit dem Innenrohr (15) gelenkig verbunden ist und mit seinem von der Bedie nungsseite abgewandten Ende an einem am Aussenrohr angebrachten Anlageteil (21) mindestens mittelbar ver schiebbar anlegbar ist. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienungshebel (18) an sei nem den Teleskoprohren (5, 15) benachbarten Ende gabelförmig ausgebildet ist und diese Rohre beidseitig umgreift, dass im Bereich der Teleskoprohre zwei in das Innenrohr (15) eingreifende Gelenkzapfen und am Ende eine sich am Anlageteil (21) anzulegen bestimmte Anlagerolle (20) vorgesehen sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die übergangsstelle zwischen dem Innenrohr (15) und dem Aussenrohr (5) mit einer Manschette (22) abgedeckt ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem der Teleskoprohre (5, 15) ein Ausgleichrohr (24) axial verschiebbar und in unter schiedliche Lagen einstellbar untergebracht ist, welches einen Halter (27) für eine Bohrmaschine (28) trägt. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an einem das Werkzeug mindestens mittelbar aufnehmenden Teil (27) ein Tiefenanschlag (30) für das Werkzeug einstellbar angebracht ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Festlegen des Bedienungshebels (18) in seiner unteren Lage eine Feststellvorrichtung vorgesehen ist. 11.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung in einem Abstand oberhalb der Angriffsstelle des Bedienungshe bels (18), welcher etwa der Länge des Langloches (16) entspricht, im Teleskoprohr (15) mindestens eine durch gehende Bohrung aufweist, die zur Aufnahme eines durch das Langloch einzusteckenden Stiftes in zusam mengefahrener Lage der Teleskoprohre dient.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1965K0052727 DE1931767U (de) | 1965-11-11 | 1965-11-11 | Vorrichtung zum anstellen eines werkzeuges. |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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| CH1304366A CH465360A (de) | 1965-11-11 | 1966-09-09 | Vorrichtung zum Anstellen eines Werkzeuges |
Country Status (4)
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Also Published As
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