CH465559A - Filterapparat - Google Patents

Filterapparat

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CH465559A
CH465559A CH527867A CH527867A CH465559A CH 465559 A CH465559 A CH 465559A CH 527867 A CH527867 A CH 527867A CH 527867 A CH527867 A CH 527867A CH 465559 A CH465559 A CH 465559A
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CH
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water
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CH527867A
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Pauser Oscar
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    • B01D24/16Upward filtration
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Description


  
 



  Filterapparat
Die Erfindung befasst sich mit einem Filterapparat für mechanische Wasserreinigung, in dessen wasserdurchströmtem Gehäuseteil eine Filtermasse aus elastischen,   porenh altigen    Einzelstückchen untergebracht ist, die   einerseits    während des Filtrierens   unter    dem Druck des zu filtrierenden Rohwassers gegen eine im Bereich des einen Endes des durchströmten Gehäuseteils quer zur Strömungsrichtung in diesem angebrachte erste Siebplatte gedrängt werden, und die anderseits während eines Rückspülvorgangs von dem dann umgekehrt flie   ssenden Rohwasser gegen eine im B, Bleich des andern    Endes des durchströmten Gehäuseteils ebenfalls quer zur Strömungsrichtung in diesen angebrachte zweite Siebplatte gedrängt werden.



   Bei einer bekannten Ausführungsform eines solchen Filterapparates (Schweizer Patentschnift Nr. 390 740) löst sich nach Beginn des Rückspülvorgangs die an der ersten Siebplatte iin Form eines durch das Druckwasser zusammengepressten Filterkuchens anliegende Filtermasse in ihre Einzelstückchen auf. Diese geben dabei weitgehend den ihnen anhaftenden Schmutz an das bei der Rückspülung durch den Filterapparat strömende Rohwasser ab, das sie zum Schmutzwasserauslass hinausführt.



   Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass bei länger andauerndem Rückspülen die Einzelstückchen gegen die zweite Siebplatte gedrückt werden und dort schliesslich unter dem Druck des Rohwassers wieder einen kompakten Filterkuchen bilden. Wenn man das Rückspülen nach diesem Zeitpunkt zur Erzielung einer noch weiter gehenden Spülung   fortsetzen    will, muss man bei der bekannten Bauart des Filterapparates das Rückspülen ein- oder mehrmals unterbrechen, um eine   Wiederauflösung    des Filterkuchens zu erreichen.



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das Rückspülen kontinuierlich so lange fortsetzen zu können, bis der gewünschte Reinheitsgrad der Filtermassen-Einzelstückchen erreicht ist.



   Zu diesem Zweck ist gemäss der Erfindung vorgesehen, dass an den von den beiden   Siebpiatten    eingeschlossenen Filterraum des Gehäuses eine die Einzelstückchen ansaugende und fördernde Umwälzmotorpumpe angeschlossen ist, deren Abflussrohr in diesen   Filberraum    zurückführt und mit geringem Abstand vor der ersten Siebplatte endet.



   Bei einer solchen neuartigen Gestaltung des Filterapparates wird erreicht, dass bei der Rückspülung sich die Einzelstückchen des aufgelösten Filterkuchens nicht    mehr an der zweiten Siebplatte zu ein, er geschlossenen    Masse zusammenballen, sondern durch die Umwälzpumpe abgesaugt und gegen die erste Siebplatte ausgestossen werden.

   Durch das dabei auftretende Herumwirbeln und Quetschen der Einzelstückchen im Gehäuse der Umwälzpumpe, durch ihr Aufprallen auf diese erste Siebplatte, durch ihr anschliessendes Umlenken längs   dieser    Siebplatte und schliesslich durch ihr erneutes Erfasstwerden von dem durch die erste Siebplatte dem Filterraum zufliessenden Rohwasser, also durch leinen zusätzlich zum Rückspülen vorgesehenen Waschvorgang, ist eine   weitgehende    Befreiung der Einzelstückchen von anhaftenden   Schmutzbeilen    erreicht.



  In der beschriebenen Weise können   gegebenlenfalls    die Einzelstückchen während eines einzigen Rückspülvorgangs mehrmals auf dem beschriebenen, in sich geschlossenen Weg umgewälzt werden.



   Durch die an der ersten   Siebplatte entlangstreichen-    den Einzelstückchen   erreicht    man die günstige   Neben    wirkung, dass auch diese Siebplatte von etwa an ihr anhaftenden Schmutzteilchen befreit wird.



   Um den   Rückspül- und    Waschvorgang weitgehend unabhängig von manueller Betätigung zu machen, kann man auch vorsehen, dass für das im Zusammenhang   mit d,em em Rückspülvorgang, zrforderliche Schalten der    Umwälzmotorpumpe und der Betätigungsorgane von umsteuernden Ventilen ein Programmschaltwerk vorgesehen ist. In diesem Falle bedarf es nach festgestellter Notwendigkeit einer Rückspülung nur noch der Betätigung eines   einzigen    Schalters, um die Rückspülung samt Waschvorgang durchzuführen und nach deren Be  endigung einen selbsttätigen Übergang auf den Filtriervorgang zu erhalten.



   Selbst dieses Einschalten des einzigen Schalters kann man dadurch vermeliden, dass an der Rohwasserleitung ein Druckmesser vorgesehen ist, der mit dem das Programmschaltwerk in Gang setzenden Schalter in Verbindung steht, der auf ein Überschreiten eines vorbestimmten Rohwasserdruckes anspricht. Da mit zunehmender Verschmutzung der Filtermasse der für das Hindurchdrücken des Rohwassers erforderliche Druck entsprechend ansteigt, schaltet sich auf diese Weise der Filterapparat beim Erreichen eines vorbestimmten Verstopfungsgrad-s des Filterkuchens selbsttätig auf  Rückspülen  und    Waschen     und anschliessend selbsttätig wieder auf  Filtrieren  um.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Sie zeigt einen schematischen Längsschnitt durch den mit einem zylindrischen Gehäuse ausgestatteten Filterapparat während des Betriebszustandes des Rückspülens und Waschens.



   Das zylindrische Gehäuse 11 des Filterapparates ist im   dargestellten    Beispiel zusammengesetzt aus einem zylinderförmigen Oberteil   lla    und einem zylinderförmigen Unterteil   1 ib.    Der Oberteil ist abgeschlossen durch einen Deckel   llc.    Im oberen Bereich des Unterteils   ii b    ist eine Trennwand   lid    eingeschaltet, in deren Mitte sich   eine    als Sammelbecken dienende Vertiefung   1 ada    befindet.

   Der vom oberen Teil des Ge  häuserunterteils      1 ib,    der Trennwand   lid,    dem Gehäuseoberteil   lla    und dem Deckel   llc      umsehlossene,    als Wasserkessel ausgebildete Gehäuseteil des Filterapparates ist im Betrieb desselben mit durchströmendem Wasser gefüllt.



   Dieser durchströmte   Gehäusettil    ist unterteilt durch eine in der Ebene der Deckelfuge vorgesehene erste Siebplatte 13 und eine im Bereich der Trennfuge zwischen Gehäuseoberteil 1 la und Gehäuseunterteil   1 1b    vorgesehene zweite Siebplatte 14. Der zwischen den beiden Siebplatten 13 und 14 befindliche und von   diem    zugeführten Rohwasser beim Filtrieren in der einen Richtung und beim Rückspülen in der andern Richtung durchflossene Filterraum enthält die Filtermasse 15, die aus lauter Einzelstückchen eines elastischen, porenhaltigen Werkstoffs   b,esteht,    z. B. aus lauter Schnitzeln von geschäumtem Kunststoff.



   Für die Einführung des zu filtrierenden und auch zum Rückspülen zu verwendenden Rohwassers, z. B. des aus einem Schwimmbecken abgesaugten und zu reinigenden Schwimmbeckenwassers, ist an dem Gehäuseunterteil   1 ib    ein Rohwasserstutzen   1 le    vorgesehen, während für das Abführen des Reinwassers, das iin dem erwähnten Beispiel zum Schwimmbecken   zurückzufördefn    ist, an diesem Gehäuseunterteil   1 ib    ein Reinwasserstutzen   1 if    und für das Abführen des Schmutzwassers ein Schmutzwasserstutzen   1 log    angebracht ist.

   Im übrigen enthält dieser Gehäuseunterteil unterhalb der Trennwand   lid    die für die Führung des Rohwassers, des Reinwassers und des Schmutzwassers bei den verschiedenen Betriebszuständen erforderlichen Leitungen, ferner die für das Umschalten von dem einen auf den andern Betriebszustand erforderlichen Ventile samt den für das Fernschalten derselben erforderlichen Betätigungsorganen sowie die notwendigen Motorpumpen.



   Die Rohwasserleitung führt in einem ersten Teilstück   1 6a    vom Stutzen   lle    zu einer durch diese Leitung ansaugenden Motorpumpe 17 und danach in einem weiteren Teilstück   1 6b    über ein Druckmessgerät 18 an einem in diese Leitung   1 6b    einschaltbaren Drosselventil 19 vorbei zum Gehäuse 20 einles   Mlehrfach-    Umsteuerventils. Bei dieser Stellung dieses noch näher zu erläuternden Ventils 20 setzt sich dann die Rohwasserleitung von diesem Ventilgehäuse 20 aus in einem weiteren Teilstück   1 6c    fort, das dicht oberhalb der Trennwand   lid    in einer zu dieser parallelen und zum Gehäuse tangentialen Richtung ausmündet.



   An das Ventilgehäuse 20 sind ausser den Rohwasser-Leitungsstücken   1 6b    und   1 6c    noch vier weitere Rohrleitungen angeschlossen. Oberhalb des   Leitung    stücks   1 6b    ist ein Zentralrohr 22 an das Ventilgehäuse 20 angeschlossen, das durch die Trennwand   lid    und die beiden   Sjebplatten    14 und 13 bis in den im Bereich   des    Deckels   llc    befindlichen, beim   Filtrieren    als Reinwassersammelraum dienenden Raum hinaufreicht.

   Am oberen Ende des Ventilgehäuses 20 ist eine zur Weiterleitung des Reinwassers dienende Leitung 23 ange  schloss, en,    die in ein Ventilgehäuse 24 mündet, das direkte Verbindung mit dem Reinwasserstutzen   1 if    hat.



   Unterhalb des Leitungsstückes   1 6c    mündet in das Ventilgehäuse 20 das Teilstück 25a einer von der Trennwand-Vertiefung   11 da    kommenden Schmutzwasserlei   tung, d : deren weiteres Teilstück 25b vom unteren Ende    des Ventil gehäuses 20 ausgeht und in direkter Verbindung mit dem Schmutzwasserstutzen   11 g    steht.



   Das Ventilgehäuse 24 steht über eine von seiner Grundfläche ausgehende Leitung 26 mit dem Teilstück 25b der Schmutzwasserleitung in   Verbindung.   



   Das Drosselventil 19 ist so gestaltet, dass nur zwei   Ventilstellungen    möglich sind, nämlich ausser der den gesamten Querschnitt des Rohres   1 6b    freigebenden Stellung eine zweite, bei der gemäss der Zeichnung ein   Drosselschieber    19a den Durchflussquerschnitt des Rohrstücks   1 6b    zu einem vorbestimmten Teilbetrag sperrt.



      Auch das in dem Gehäuse 20 untergebrachte Ventil    ist nur für zwei Stellungen, also Endstellungen, vorgesehen. Das Ventilgehäuse 20 ist durch eine zwischen den Mündungen der beiden Rohrstücke 16c und 25a vorgesehene Trennwand 20a unterteilt. In dieser Trennwand und der oberen Stirnwand des Gehäuses 20 ist   eine    Ventilstange 20b verschiebbar. Diese trägt eine obere Ventilplatte 20c, die in ihrer unteren Endlage unterhalb der Einmündung des Rohres 22 auf dem zugehörigen Ventilsitz 20ca aufliegt, während sie in   ihrer    oberen zwischen der Mündung des Rohres 22 und derjenigen des Rohres 23 gelegenen Stellung von unten an dem Ventilsitz 20cb anliegt.



   Eine an dieser auf und ab beweglichen Ventilstange 20b angeordnete mittlere Ventilplatte 20d hat in ihrer unteren Endstellung keinerlei   Ventilwirkung,    sondern liegt nur   bei    ihrer oberen Endstellung im Sinne einer Durchflusssperrung an dem zugehörigen Ventilsitz 20da an.



   Eine an der Ventilstange 20b vorgesehene untere Ventilplatte 20e hat nur bei der unteren Endstellung durch Auflage auf einem zugeordneten Ventilsitz 20ea eine Absperrwirkung, während sie bei der anderen oberen Endlage der Ventilstange 20b keinerlei Ventilwirkung hat. In der Zeichnung ist die obere Endstellung dargestellt.



   Auch das in dem Ventilgehäuse 24 vorgesehene Ventil hat für seine Ventilstange 24b nur eine obere und untere Endstellung. Diese weist eine einzige Ventil  platte 24c auf, welche bei der unteren Endstellung auf einem unterhalb der Mündung des Rohrs 23 angeordneten Ventilsitz 24ca und bei der oberen Endstellung von unten gegen einen weiteren Ventilsitz 24cb anliegt, der zwischen den Mündungen der Rohre 23 und   11f liegt.   



   Zur Verstellung des Drosselschiebers   19a    des Drosselventils 19 und der Ventilstangen 20b bzw. 24b in   reine    ihrer beiden Endstellungen sind an diesen Ventilen fernsteuerbare Betätigungsorgane 27, 28 bzw. 29 vorgesehen, die z. B. als   Verstelimagnete    oder Verstellmotoren ausgebildet und elektrisch steuerbar sind.



   Eine ebenfalls in dem unteren Gehäuseteil   1 1b    unterhalb der Trennwand   11 d    vorgesehene elektrische Motorpumpe 30 reicht mit ihrem Ansaugrohr 30a durch die Trennwand   11 d    und durch die zweite Siebplatte 14 hindurch und endet kurz oberhalb derselben im Filterraum. Das Druckrohr 30b dieser Pumpe mündet in   ein    zentrales Steigrohr 30c, das das andere zentrale Rohr 22 konzentrisch und mit grossem Abstand umgibt. Das Steigrohr 30c endet ebenfalls im Filterraum kurz unterhalb der ersten Siebplatte 13, wobei seine Abstrahlrichtung senkrecht zu dieser verläuft.



   Beim Rückspülen spielen sich folgende   B.etniebs-    vorgänge im beschriebenen Filterapparat ab:
Die durch den Filtriervorgang allmählich verschmut   zende Filtermasse e muss von Zeit zu Zeit von ihrem    Schmutz befreit werden. Hierzu wird in bekannter Weise der Rohwasserzufluss durch   Ventilumsteuerun,    so umgesteuert, dass er den Wasserraum des Gehäuses 11 des Filterapparats in umgekehrter Richtung durchströmt.



   Will man, nachdem man festgestellt hat oder aus   Erfahrung weiss, dass di e Filtermasse zu reinigen ist,    den Rückspül- samt Waschvorgang einschalten, so kann dies durch Niederdrücken des Schaltknopfs 31 eines Programmschaltwerkes 32 geschehen, das auf die Be  tätigungsorgane    27, 28, 29 der zugehörigen Ventile und auf die Motorpumpe 30 in einer vorgesehenen Reihenfolge und mit vorbestimmten Zeitabständen durch Steuerimpulse im Sinne der Umschaltung der Ventile 19, 20, 24 auf die andere   Endsteilung    bzw. lim Sinne des Eine und Ausschaltens der Motorpumpe 30 wirkt.



   Hierbei wird zunächst das Mehrfachventil im Gehäuse 20 umgeschaltet. Dabei kommt die obere Ventilplatte 20c an den oberen Ventilsitz 20cb anzuliegen, während sie den bisher geschlossenen Ventilsitz 20ca freigibt. Anderselits kommt die mittlere Ventilplatte 20d an ihren zugehörigen Ventilsitz 20da zum Anliegen.



  Die untere Ventilplatte 20e hebt sich von ihrem Ventilsitz 20ea ab. Bei dieser Ventilstellung kann das vom Rohrleitungsstück   1 6b    in das Ventilgehäuse 24 einströmende Wasser nicht mehr zum Rohrleitungsstück   1 6c    gelangen. Es muss vielmehr nun durch das in diesem Falle als Steigrohr dienende zentrale Rohr 22 hochsteigen, gelangt in den beim   Filtrieren    als   Relin-    wasserraum dienenden Raum des Deckels   1 1c    und drückt durch die erste Siebplatte 13 hindurch nach unten.

   Dabei drückt das Rohwasser die zu einem Filterkuchen zusammengedrückte Filtermasse 15 von der ersten Siebplatte 13 weg, löst den Filterkuchen in seine   Einzelteilchen    auf und drängt diese gegen die zweite Siebplatte hin, die dabei den an ihnen haftenden Schmutz an das sie umgebende Wasser freigeben. Dieses fliesst nun durch die Bodenvertiefung 1 lda, das Schmutz  wasserieitungsstück    25a und das nunmehr für den Schmutzwasserdurchgang geöffnete Ventilgehäuse 20 und das Schmutzwasserleitungsstück 25b zum Schmutzwasserstutzen   llg.    Von hier aus wird es einem Abwasserkanal zugeleitet.

   Die in dem Raum zwischen dem Boden   1 1d    und der Siebplatte 14   befindlichen,    von dieser abgefangenen und in der Vertiefung   1 ada    angesammelten   Grobschmutzteile    werden dabei ebenfalls aus dem Filterapparat hinausgefördert.



   Einige Zeit nach Beginn des Rückspülvorgangs wird durch das Programmschaltwerk auch die Umwälzmotorpumpe 30 eingeschaltet. Dadurch werden ein Wasserstrom mitsamt den nun oberhalb der Siebplatte 14 befindlichen losen Einzelstückchen der Filtermasse durch das Rohr 30a angesaugt, die Einzelstückchen in der Pumpe durcheinandergewirbelt, gequetscht und mit dem Wasser durch das Rohrstück 30b dem Steigrohr 30c zugedrückt. Durch dieses werden sie mit grober Geschwindigkeit nach oben gefördert und dabei gegen die Unterseite der Siebplatte 13 geschleudert.



  Die von dem. Wasserstrom mitgerissenen Schnitzel strömen danach an der Unterseite dieser Siebplatte 13 entlang   (strichpunktierbe    Pfeile). Ausserdem geben bei diesem beschriebenen Umwälzvorgang die Einzelteilchen den etwa noch an ihnen haftenden Schmutz praktisch vollständig an das sie dabei umgebende Wasser ab.



  Dieser   umwälzende    Waschvorgang kann je nach der in   deim    Filterapparat festgestellten üblichen Verschmutzung durch   die    Programmsteuerung genügend lang aufrecht erhalten werden. Da während dieses Waschvorgangs der Durchfluss von (im Vergleich zum mit aus der Filtermasse 15 stammenden Schmutzteilchen angereicherten Wasser) relativ sauberem Rohwasser durch den Filterraum nach unten zur Schmutzwasserleitung 25a, 25b erhalten blelibt, ist die Abfuhr des mit gelösten Schmutzteilchen angereicherten Wassers durch die Schmutzwasserleitung, gesichert.



   Bei dem beschriebenen Filterapparat ist es für die Durchführung des   Rückspül-und    Waschvorgangs einschliesslich des Zurückschaltens auf den   Filtriervorgang    lediglich erforderlich, durch einen einzigen Schaltknopf 31 das Programmschaltwerk 32 wirksam zu machen.



  Man kann jedoch noch weitergehen und dies bei verschmutzter Filtermasse 15 erforderliche Einschalten selbsttätig gestalten, indem man das Druckmessgerät 18 in nicht gezeichneter Weise mit dem Programmschaltwerk verbindet und das Programmschaltwerk mit einem Einschalter ausgerüstet ist, der auf das Überschreiten eines einstellbaren Höchstdruckes anspricht.



  Wenn also mit zunehmender Verschmutzung der Filtermasse der für den Filtriervorgang erforderliche Rohwasserdruck einen Betrag erreicht hat, der erfahrungsgemäss dem höchst zulässigen Verschmutzungsgrad der Filtermasse entspricht und wenn weiterhin das Programmschaltwerk 32 auf diesen Ansprechpunkt reagiert, so wird vollautomatisch bei jeder   Überschreitung    des zulässigen Verschmutzungsgrades der Filtermasse der   Filtriervorgang    unterbrochen und stattdessen für eine dazu erforderliche Zeit der   Rückspül- und    Waschvorgang eingeschaltet, der sich dann   seinersoits    automatisch in den geschilderten Einzelphasen abspielt.



   Das Ausführungsbeispiel ist entsprechend der am meisten üblichen Bauart solcher Filterapparate für ein Hochdrücken der   Einzelteiichen    der Filtermasse entgegen der Schwerkraft gegen die erste Siebplatte 14 vorgesehen, an der sich der Filterkuchen bildet. Selbstverständlich ist die Erfindung auch in solchen Fällen  anwendbar, in denen das Filtergehäuse z. B. waagrecht liegt oder gar umgekehrt aufgestellt wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filterapparat für mechanische Wasserreinigung, in dessen wasserdurchströmtem Gehäuseteil eine Filtermasse aus elastischen, porenhaltigen Einzelstückchen untergebracht ist, die einerseits während des Filtrisirens unter dem Druck des zu filtrierenden Rohwassers gegen eine iim Bereich des einen Endes des durchströmten Gehäuseteils quer zur Strömungsrichtung in diesem angebrachte erste Siebplatte gedrängt werden, und die anderseits während eines Rückspülvorgangs von dem dann umgekehrt fliessenden Rohwasser gegen eine rn Bereich des andern Endes des durchströmten Gehäuseteils ebenfalls quer zur Strömungsrichtung in diesen angebrachte zweiite Siebplatte gedrängt werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass an den von den beiden Siebplatten (13, 14) ieingeschlossenen Filterraum des Gehäuses (11) eine die Einzelstückchen ansaugende und fördernde Umwälzmotorpumpe (30) angeschlossen ist, deren Abflussrohr (30b, 30c) in diesen Filterraum zurückführt und mit geringem Abstand vor der ersten Siebplatte (13) endet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Filterapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für das im Zusammenhang mit dem Rückspülvorgang erforderlich, e Schalten der Umwälz- motorpumpe (30) und der Betätigungsorgane (27, 28, 29) von umsteuernden Ventilen (20, 24) ein Programmschaltwerk (32) vorgesehen ist.
    2. Filterapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rohwasserleitung (16b) ein Druckmesser (18) vorgesehen ist, der mit dem das Programmschaltwerk (32) in Gang setzenden Schalter (33) in Verbindung steht, der auf das Überschreiten eines vorbestimmten Rohwasserdruckes anspricht.
CH527867A 1966-05-12 1967-04-14 Filterapparat CH465559A (de)

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